Da es das Forum, die Macher, die Members direkt angeht, vielleicht sogar den ein o. anderen interessiert und ich eigentlich auch allgemein gerne meinen Senf dazu gebe findet "der geneigte Leser" hier meinen Augenzeugenbericht.
Ueberschneidungen mit themenidentischen Threads bitte ich nachzusehen.
Wie jeder aufrechte Namibiareisende habe ich natürlich geschossen was Kamera und Speicherkarten hergaben. Trotzdem halte ich mich hier mal etwas zurueck mit Bildern - aus Inflationsgruenden.
Fürsorglich habe ich fuer Interessierte dennoch weiter unten einen Link vorbereitet auf dem es meine kleine Bildershow zum download gibt.
Sind aber doch ca. 300 MB, da ich keine Auflösung im Maeusekinoformat a la Youtube wollte.
OK, jetzt zum Reisebericht.
Es war klasse !
Bekanntermassen hatten uns die ganzen Umständen und das Informationschaos um die Vulkanasche initial ganz schoen aus dem Takt gebracht.
Während ich (zusammen mit den anderen Zurückgelassenen ) weitgehend am resignieren wahr, haben Chefimprovisator Bwana Carsten und der Big-5 Generalstab uns dann doch noch eine vollwertige Abenteuerreise zusammengestellt die keine Wünsche offen und kein Auge trocken liess.
Chapeau !
Nach kurzer Sammlung in Bwanopolis hatte ich gerade noch genug Zeit mir in Windhuk eine warme Jacke zu kaufen - eine letztlich prophetische und lebensrettende Investition 😉
Das Team um Meik und Rainer mit Driver Ronald und seinem bis an die Zähne equipten Landcruiser einerseits und Mirella und ich mit dem prachtvoll wiederhergestellten Buessli andererseits hatten einen ersten problemfreien Stopover auf der Campsite von Namibgrens, ganz in der Nähe des Weltwunderpanoramas auf der Hoehe des Spreetshoogtepass.
Am Namib-Naukluft-Nationalpark entlang näherten wir uns dann respektvoll dem ersten Tourhoehepunkt. ( es wird sich nicht mehr jeder daran erinnern, aber die Namib ist so alt; es gab sie schon als Indien noch eine Insel war und er Himalaya noch nicht mal geboren ).
Die ganzen Abenteuer, Ereignisse und Strapaezchen um und in der Sperrgebietstour sind einen eigenen Aufsatz wert. Ich kann sie hier nur kurz anreissen.
Carsten hatte eine ziemlich bunte Truppe zusammengestellt. 8 Fahrzeuge, um die 20 Teilnehmer zzgl. ein Versorgungsfahrzeug mit zwei indigenen Foot, Fire and Water-Managern.
Bereichernd auf das Team wirkte unter anderem auch ein sehr gut ausgerüsteter Stosstrupp von 6 Berater-Soldaten der deutschen Bundeswehr um einen launigen "Chef", den bald alle als eins der Gravitationszentren in unserer Gruppe anerkannten 😉
Die Gastfreundschaft der aeltesten aller Wüsten hielt sich in Grenzen. So zivilisatorisch-infrastrukturell gab es irgendwie - NICHTS.
Wie ? Nichts ?
Einfach gar nichts ! Rein GARNIX ! (das fotogene Plumsklo mal zu Unrecht ausgenommen).
Ich erwähne das nur, um die logistische Anstrengung von Carsten und dem Serviceteam dimensionsmaessig wenigstens ansatzweise zu würdigen.
Ein besonders glückliches Händchen hatten wir mit Ramon, unserem Tourchef und Sohn des Konzessionsinhabers.
Sein fahrerisches Können zu beschreiben, hiesse die Gesetze der Physik anzuzweifeln.
Neben seiner automobilen Akrobatik ist mir seine enorme Geduld mit dem ganzen Sack voller Sandfloehe in besonderer Erinnerung.
Er war wirklich allgegenwärtig und hat uns oft schneller aus dem Tiefsand gezogen, als wir überhaupt stecken bleiben konnten.
Trotz seines eigenwilligen Outfits und seines jungendlichen Alters, hatte er sich nach kurzem von allen Teilnehmern den gehörigen Respekt erworben.
Seine charmanten oftmals auf suedwesterdeutsch geradebrechten Broadcastings ueber das Funkgeraet machten uns letztlich alle zu seinen Fans.
Kurz und gut. Es waren 4 wilde Tage voller ups and downs, Pleiten, Pech und Pannen ( den Namen "Isuzu" wird kein Teilnehmer je mehr im Leben unvoreingenommen lesen oder hoeren koennen ). Einige Sachschäden, aber ( Tock-Tock-Tock) keine ernsten Personenschaeden.
Fuer immer bleiben werden uns die Erinnerung an die Stille und Schönheit der wahrhaftig unberührten archaischen Landschaft, die kindliche Freude am "Spielen" im Sand (Bagger etwas groesser als frueher) so wie auch die von Carsten trefflich moderierten Highlights und Stories aus alten Pionier- und Geheimdiensttagen (Geisterstädte und -Minen, korrodierte und explodierte Schiffswracks).
Zu bedauern war das hoechstungemuetliche neblig-klamme Kuestenwetter an unserem improvisierten Zeltlager. Besonders ärgerlich auch deshalb, weil der Nebel jede Anstrengung von Prof. Carsten konterkarriert hat uns in die Geheimnisse des Nachthimmels, namentlich des roten Riesensterns Beteigeuze einzuweihen 😉
Andererseits….liese sich das ja ggf. nachholen - ein ausserordentlich tröstlicher Gedanke ;-)))
Leider zerstreute sich unsere Truppe dann am Abend des letzten Tages relativ unkoordiniert. Der jahreszeitlich fruehe Einbruch der Dämmerung und zahlreiche individuelle Anschlussreiseplaene resultierten halt notwendig in einer gewissen Aufbruchshektik.
Unsere kleine Forumsgruppe hat es dann auch nicht mehr geschaft die gut ausgeruestete "Berg-Huette" names Geisterschlucht auf Klein-Aus Vista bei Tageslicht zu erreichen.
Der guten Stimmung tat dies keinerlei Abbruch. Es war bis spaet in die Nacht ein Gejuchze und Hosiannasingen auf unserer Campsite vernehmlich.
Grund: Chrigu hat erstmals wieder das Kuechenzepter geschwungen und es war (vergleichsweise) wirklich lekker warm. Was wir nicht muede wurden zu betonen und zu geniessen.
Teil II folgt.




hier der Link zur show (mov-Datei)
Modem-Burner download ca. 20-30 Minuten ?
Forumstour 2010 Slideshow 300MB
kleinere Version (100MB)
Forumstour 2010 Slideshow 100MB
Ueberschneidungen mit themenidentischen Threads bitte ich nachzusehen.
Wie jeder aufrechte Namibiareisende habe ich natürlich geschossen was Kamera und Speicherkarten hergaben. Trotzdem halte ich mich hier mal etwas zurueck mit Bildern - aus Inflationsgruenden.
Fürsorglich habe ich fuer Interessierte dennoch weiter unten einen Link vorbereitet auf dem es meine kleine Bildershow zum download gibt.
Sind aber doch ca. 300 MB, da ich keine Auflösung im Maeusekinoformat a la Youtube wollte.
OK, jetzt zum Reisebericht.
Es war klasse !
Bekanntermassen hatten uns die ganzen Umständen und das Informationschaos um die Vulkanasche initial ganz schoen aus dem Takt gebracht.
Während ich (zusammen mit den anderen Zurückgelassenen ) weitgehend am resignieren wahr, haben Chefimprovisator Bwana Carsten und der Big-5 Generalstab uns dann doch noch eine vollwertige Abenteuerreise zusammengestellt die keine Wünsche offen und kein Auge trocken liess.
Chapeau !
Nach kurzer Sammlung in Bwanopolis hatte ich gerade noch genug Zeit mir in Windhuk eine warme Jacke zu kaufen - eine letztlich prophetische und lebensrettende Investition 😉
Das Team um Meik und Rainer mit Driver Ronald und seinem bis an die Zähne equipten Landcruiser einerseits und Mirella und ich mit dem prachtvoll wiederhergestellten Buessli andererseits hatten einen ersten problemfreien Stopover auf der Campsite von Namibgrens, ganz in der Nähe des Weltwunderpanoramas auf der Hoehe des Spreetshoogtepass.
Am Namib-Naukluft-Nationalpark entlang näherten wir uns dann respektvoll dem ersten Tourhoehepunkt. ( es wird sich nicht mehr jeder daran erinnern, aber die Namib ist so alt; es gab sie schon als Indien noch eine Insel war und er Himalaya noch nicht mal geboren ).
Die ganzen Abenteuer, Ereignisse und Strapaezchen um und in der Sperrgebietstour sind einen eigenen Aufsatz wert. Ich kann sie hier nur kurz anreissen.
Carsten hatte eine ziemlich bunte Truppe zusammengestellt. 8 Fahrzeuge, um die 20 Teilnehmer zzgl. ein Versorgungsfahrzeug mit zwei indigenen Foot, Fire and Water-Managern.
Bereichernd auf das Team wirkte unter anderem auch ein sehr gut ausgerüsteter Stosstrupp von 6 Berater-Soldaten der deutschen Bundeswehr um einen launigen "Chef", den bald alle als eins der Gravitationszentren in unserer Gruppe anerkannten 😉
Die Gastfreundschaft der aeltesten aller Wüsten hielt sich in Grenzen. So zivilisatorisch-infrastrukturell gab es irgendwie - NICHTS.
Wie ? Nichts ?
Einfach gar nichts ! Rein GARNIX ! (das fotogene Plumsklo mal zu Unrecht ausgenommen).
Ich erwähne das nur, um die logistische Anstrengung von Carsten und dem Serviceteam dimensionsmaessig wenigstens ansatzweise zu würdigen.
Ein besonders glückliches Händchen hatten wir mit Ramon, unserem Tourchef und Sohn des Konzessionsinhabers.
Sein fahrerisches Können zu beschreiben, hiesse die Gesetze der Physik anzuzweifeln.
Neben seiner automobilen Akrobatik ist mir seine enorme Geduld mit dem ganzen Sack voller Sandfloehe in besonderer Erinnerung.
Er war wirklich allgegenwärtig und hat uns oft schneller aus dem Tiefsand gezogen, als wir überhaupt stecken bleiben konnten.
Trotz seines eigenwilligen Outfits und seines jungendlichen Alters, hatte er sich nach kurzem von allen Teilnehmern den gehörigen Respekt erworben.
Seine charmanten oftmals auf suedwesterdeutsch geradebrechten Broadcastings ueber das Funkgeraet machten uns letztlich alle zu seinen Fans.
Kurz und gut. Es waren 4 wilde Tage voller ups and downs, Pleiten, Pech und Pannen ( den Namen "Isuzu" wird kein Teilnehmer je mehr im Leben unvoreingenommen lesen oder hoeren koennen ). Einige Sachschäden, aber ( Tock-Tock-Tock) keine ernsten Personenschaeden.
Fuer immer bleiben werden uns die Erinnerung an die Stille und Schönheit der wahrhaftig unberührten archaischen Landschaft, die kindliche Freude am "Spielen" im Sand (Bagger etwas groesser als frueher) so wie auch die von Carsten trefflich moderierten Highlights und Stories aus alten Pionier- und Geheimdiensttagen (Geisterstädte und -Minen, korrodierte und explodierte Schiffswracks).
Zu bedauern war das hoechstungemuetliche neblig-klamme Kuestenwetter an unserem improvisierten Zeltlager. Besonders ärgerlich auch deshalb, weil der Nebel jede Anstrengung von Prof. Carsten konterkarriert hat uns in die Geheimnisse des Nachthimmels, namentlich des roten Riesensterns Beteigeuze einzuweihen 😉
Andererseits….liese sich das ja ggf. nachholen - ein ausserordentlich tröstlicher Gedanke ;-)))
Leider zerstreute sich unsere Truppe dann am Abend des letzten Tages relativ unkoordiniert. Der jahreszeitlich fruehe Einbruch der Dämmerung und zahlreiche individuelle Anschlussreiseplaene resultierten halt notwendig in einer gewissen Aufbruchshektik.
Unsere kleine Forumsgruppe hat es dann auch nicht mehr geschaft die gut ausgeruestete "Berg-Huette" names Geisterschlucht auf Klein-Aus Vista bei Tageslicht zu erreichen.
Der guten Stimmung tat dies keinerlei Abbruch. Es war bis spaet in die Nacht ein Gejuchze und Hosiannasingen auf unserer Campsite vernehmlich.
Grund: Chrigu hat erstmals wieder das Kuechenzepter geschwungen und es war (vergleichsweise) wirklich lekker warm. Was wir nicht muede wurden zu betonen und zu geniessen.
Teil II folgt.
hier der Link zur show (mov-Datei)
Modem-Burner download ca. 20-30 Minuten ?
Forumstour 2010 Slideshow 300MB
kleinere Version (100MB)
Forumstour 2010 Slideshow 100MB
Beste Gruesse
Piet
"Alles ist gut! Solange du wild bist!"