WDH-Livingstone und zurück

5 Antworten · 807 Aufrufe · gestartet 17. Mai 2010 von Derda
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Themenstarter24 Beiträge · seit 201017. Mai 2010 · #1
Liebe vielgereiste Fomis

Ich hätte da eine Frage zu einer Route. Voraussetzungen sind die:

Ich habe einen 4x4 mit Dachzelt, schon ein wenig Afrika-Erfahrung, jedoch nicht unbedingt mit Zelt und Auto, war sonst eher mit ÖV unterwegs. Ich hab 3 Freunde dabei, für die alles hier neu ist.

Am 6./7, Juni muss ich in Livingstone an einer Konferenz teilnehmen. Das Auto hab ich ab dem 29. Mai, zurückgeben muss ich es am 18. Juni, beides in Windhoek.

Das heisst, ich hab sieben Tage um rauf zu fahren und 12 zum runterfahren. Dabei möchte ich meinen Freunden (und mir selbst natürlich 🙂 ) möglichst einen vielfältigen Eindruck der Landes vermitteln. Wir sind bereit manchmal auch eine grössere Strecke zu fahren (4 Fahrer), allerdings sollte es nicht nur Stress sein. Ausserdem ist unser Budget knapp, wir werden also möglichst auf einfachen Campingplätzen übernachten.

Die Route wie sie mir mal durch den Kopf ging war etwa so:


Mai 29: Windhoek B1 Richtung Norden, halt etwa soweit wie wir kommen (Evt. Dinosaurcamp?)
Mai 30: Laaanger Fahrtag in die Gegend um Rundu (Unterkunft?)
Mai 31: Richtung Caprivi (Unterkunft am Okavango?Popafalls?)

June 1-June 3: Caprivi (evt. über C49 Mudumu, Wuparo?)

June 4-June 5: Katima-Shesheke Boarder-Livingstone (evt. mit Zwischenstop oder so? Oder besser einen Tag mehr für Caprivi? )

June 6-June 8: Livingstone (gibts da noch mehr lohnenswerte Ausflüge für die, die nicht an der Konferenz, als Vicfalls?)

June 9: zurück nach Katima
June 10: Katima-Rundu
June 11: Laaange fahrt über C45 in die Gegend um Eenhana, Ondangwa (geht das? Oder gibts eine Möglichkeit zum Zwischenstop? Unterkunft?)
June 12: Onguma Camping
june 13: Onguma Camping
June 14: Okuakuejo
June 15-June 18. Reservetage und zurück nach WDH

Ist das machbar? Lohnenswert? Wo abkürzen, wo ausbauen? Was ist sowieso nicht möglich? 🙂

Ganz herzlichen Dank für Tips, Vorschläge, Ergänzungen, etc.

Beste Grüsse,
Gion
33,1k Beiträge · seit 200617. Mai 2010 · #2
Hi Gion,

ich würde Etosha auf dem Hinweg machen, also etwa 3 Nächte, dann eine Nacht noch Caprivi (Mudumu/Mamili-Gegend), dann Deine Konferenz, dann auf jeden Fall die Vic-Falls (Simbabwe-Seite vielleicht zu Fuß als Tagesbesucher?!) und auf dem Rückweg alles was so in Botswana möglich ist (d.h. Chobe, Moremi etc.). Ohne Vorreservierung der Campingplätze in Botswana werdet ihr aber Probleme haben... und dafür seit ihr mit nur 14 Tagen Vorlauf mindestens 6 Monate zu spät dran.

Denkt v.a. daran, dass Euer Mietwagen für Zambia zugelassen ist etc.

Sonnige Grüße
Christian

P.S. Was ich bei Deinem Routenvorschlag gar nicht verstehe ist warum Du von Rundu über Ondangwa nach Onguma willst. Das wäre so als würdest Du von Berlin nach Hamburg über Bremen fahren!
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56 Beiträge · seit 200817. Mai 2010 · #3
Meine Frage passt zwar nicht ganz tum Thema, hat aber mit der Route zu tun. War bisher 4mal in NAM und bin mit wenig Englischkenntnissen durch gekommen. Jetzt ziehen wir aber eine ähnliche Route bei unserm nächsten Besuch in Erwägung. Hat es Zweck überhaupt los zu fahren oder sollte man doch lieber fast perfekt in Englisch sein? Habe so gar keine Vorstellung, wie weit man mit Deutsch kommt.
Bevor es an die Planung geht, liegt mir hier eine ehrliche Meinung sehr am Herzen.
Vielen Dank
Namibi
33,1k Beiträge · seit 200617. Mai 2010 · #4
Hallo Namibi,

na ja eigentlich kommt man ja überall auf der Welt mit Händen & Füßen (und einem Lächeln) durch. Schwierig wird es dann, wenn es z.B. Probleme gib, sei es an der Grenze, bei einem Unfall oder so. Aber ich würde mich von mangelnden Englischkenntnissen nicht abschrecken lassen. Sie sind von Vorteil, aber kein Muss.

Man sollte jedoch so viel auf Englisch können um z.B. die Einreiseformulare ausfüllen zu können etc.

Sonnige Grüße
Christian
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Themenstarter24 Beiträge · seit 201018. Mai 2010 · #5
Vielen Dank Christian!

Also Botswana war auch mein erster Gedanke, nach Durchlesen einiger Forumsbeiträge dazu, kam ich jedoch etwas davon ab, da wir erstens viel zu spät dran sind für Reservationen, zweitens die Preise unser Budget doch arg strapazieren würden und drittens, ein weiterer Grenzübertritt auchh wieder mit Mehraufwand und so verbunden ist, denk ich.

Oder gäbe es eine einfache, günstige Variante durch Botswana zurück zu fahren und doch etwas davon mitzukriegen?

Ansonsten denk ich wir werden uns eifach auf Nam und ein paar Tage Zambia beschränken, da gibts genug Höhepunkte oder?...

Herzlichen Dank für weitere Tips!

Gion.

PS: Ja der Umweg durchs Ovamboland- irgendwie ist wär doch Namibia ohne Ovamboland so etwa wie Deutschland ohne Berlin 🙂 . Ne im ernst, an der c45 gibts ein paar Gräber die ich gerne fotografieren würde, ausserdem würden wir wohl im OVamboland einen Reservetag opfern um noch Bekannte zu besuchen, daher der Umweg.
5'479 Beiträge · seit 200927. Mai 2010 · #6
Die lange Aspaltstrecke von Grootfontein nach Rundu und durch den Caprivi bis Katima würde ich mir garantiert nicht zwei mal in einem Urlaub antun.

Ich würde den Hinweg durch Botswana machen.

In zwei Tagen nach Maun, dann (wenn man kein Camp in den Nationalparks mehr bekommen konnte) zwei oder drei Tage im Khwai Community Camp und dann die restlichen Tage bis zur Konferenz in Kasane. Von dort könnt Ihr mittels der Kazangulu-Fähre direkt nach Zambia fahren, so dass Ihr keinen weiteren Grenzübertritt habt (die Grenze Namibia/Botswana ist problemlos in 15min. erledigt).
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