Meine Route - machbar?

19 Antworten · 4'537 Aufrufe · gestartet 29. März 2006 von Cookie
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Themenstarter8 Beiträge · seit 200629. März 2006 · #1
Hallo an alle,
wir planen nächstes Jahr nach Namibia zu reisen und haben dazu schon mal eine grobe Route zusammengestellt. Ich weiß, dass sie sehr stressig sein mag, mal sehen, was man da noch ändern sollte.
Also hier die Planung:
2N: Windhoek (Fürstenhof Hotel)
1N: Keetmanshoop (Pension Gessert)
2N: Lüderitz (Seaviw Zum Sperrgebiet)
2N: Sossuvlei (Ababis Gästefarm)
2N: Swakopmund (Hotel Eberwein)
1N: Omaruru-Umgebung (Erindi-Onganga-Gästefarm)
1N: Etosha-Umgebung (Naua-Naua-Lodge)
1N: Etosha (Halali)
1N: Etosha (Namutoni)
1N: Tsumeb/Otjiwarongo (Frans-Indongo-Lodge)
1N: Waterberg (Bernabé de la Bat-Camp)

Ist das viel zu stressig? Meine Frau legt (leider) nicht so viel Wert auf Etosha und Sossuvlei, ansonsten würden wir da auch länger bleiben. Sind die Distanzen machbar und hat schon jemand in den Unterkünften übernachtet? Wäre dankbar für jede Antwort.
Bis dahin,
CookieB)
1'457 Beiträge · seit 200629. März 2006 · #2
Ich würde lieber noch eine Nacht in Windhoek ans Ende der Reise setzen. Ist sicher schöner, wenn man den Urlaub ohne Stress beendet. Außerdem würde ich persönlich nicht 2 Nächte in Lüderitz verweilen. Den Ort kann man an einem Tag begehen, Kolmannskuppe macht man auf dem Rückweg. Bei Sossusvlei scheiden sich die Geister, aber auch hier würde ich eine Nacht verweilen und dann Richtung nächstes Ziel noch an einer anderen Stelle übernachten. Sicher, die Verfechter der 2 Nächte Regel sind hier eher in der Überzahl. Doch ich sage mir immer: warum 2 mal am gleichen Ort übernachten, wenn es ein 200 bis 300 Kilometer eine weitere schöne Unterkunft gibt ? So kann man sich langsam weiterbewegen, kürzt die Fahrstrecken und sieht mehr.
Generell ist euer Trip aber ein wenig "weitläufig". In 2 Wochen Nord- und Südnamibia abzuklappern halte auch ich für gehetzt. Wenn deine Frau kein Interesse an Etosha und Sossus zeigt, dann wart ihr eventuell schon mal dort ? Ein weiterer Grund sich auf eine Region zu beschränken!
Da müsst ihr sicher selber ausloten, was ihr machen wollt.
189 Beiträge · seit 200629. März 2006 · #3
Hallo Cookie,

die Tour kann man so fahren.
Allerdings ist es von Lüderitz zu Ababis schon arg weit!
Und zum Sossusvlei fahrt Ihr dann wieder in die entgegengesetzte Richtung!
Ausserdem könntet Ihr auf dem Weg von Lüderitz Nordwärts die landschaftlich schöne Pad 707 nehmen und dort auf eine der Gästefarmen übernachten. (Namtib, Landsberg, usw.)
Ist wirklich eine wunderschöne Gegend!
Nach dem Sossusvlei würde sich dann Ababis anbieten.

Gruß Meikel 😎
449 Beiträge · seit 200629. März 2006 · #4
Ich halte die Route für gut fahrbar, auch wenn sie im 2. Teil nicht der allgemeinen und meinen Philosophie entspricht, mind. 2 Nächte an einem Ort zu sein. Ich gehöre aber auch zur "Rastlosfraktion" und bin auch schon in 14 Tagen 6000 km durch NAM gefahren, pro Ziel nur ein Tag, man breitet dann am besten den Kofferinhalt im Kofferraum aus.... 🤩
Nein im Ernst: Ich schliesse lieber mit Windhoek ab, als bei Ankunft 2 Nächte zu machen, aber das ist Geschmackssache. Ich fahre meist auch nach Ankunft am Flughafen gleich weiter, weil mir das nichts ausmacht. Vom Füstenhof hört man solches und solches, war letztes Jahr dort essen, das war absolut in Ordnung. Gessert ist perfekt, Seaview zum Sperrgebiet kenne ich nur von Aussen, liegt aber in der Nähe der neuen Shopping-Arkade und damit recht zentral. Frans Indongo soll traumhaft schön sein, sollte man aber sehr frühzeitig buchen, da früh ausgebucht. Die beiden letzten Nächte würde ich vielleicht in einer Unterkunft verbringen, da die Strecke Etosha-Windhoek auch ohne Probleme in einem Ritt durchfahrbar ist (ca. 5-6 Stunden). Persönlich würde ich dann eher 2 N Frans Indongo buchen !
Wie gesagt - schöne Tour und viel Spass beim weiteren Planen !
Gruss A/T AUCH DIE LAENGSTE REISE BEGINNT MIT DEM ERSTEN SCHRITT...(chinesisches Sprichwort) Namibia-die Perle Afrikas
479 Beiträge · seit 200629. März 2006 · #5
Hallo Cookie,
nur eine kurze Info: Das Hotel Eberwein in Swakop. arbeitet mit der Pension Steiner in Windhoek zusammen, wenn ihr diese beiden bucht bekommt ihr in beiden 10% Discount. Das Steiner liegt ganz zentral, ist einfach aber nett und familiär, wir buchen das immer, auch weil man von dort alles zu Fuß machen kann.
LG aus MUC Gabi
Höflichkeit ist der Schlüssel zu den Herzen der Menschen Höflichkeit ist auch der Schlüssel zum Wissen. Niemand wird dann mit seinem Rat geizen.
Themenstarter8 Beiträge · seit 200629. März 2006 · #6
Vielen Dank schon mal für die schnellen Antworten.
Nein, wir waren noch nie in Namibia und haben dem zu Folge auch noch nicht Sossuvlei und Etosha gesehn. Unsere erste Afrika-Erfahrung war vor 1 Jahr Kenia. Seit dem sind wir vom Afrikavirus befallen. Meine Frau mag Wüsten nicht so sehr...Naja, was will man machen...
Wir hatten auch schon geplant nur 1 Nacht in Lüderitz zu bleiben, aber die 2. Nacht dient ja im Grunde dem Fish River Canyon.
Vielleicht wäre auch ein Zwischenstop in Helmeringhausen gut (Freunde von uns haben das Hotel wärmstens empfohlen).
Bis dahin
Cookie
449 Beiträge · seit 200629. März 2006 · #7
Die Fahrt nach Lüderitz ist schon ein Ritt und die Stadt hat durchaus ihren Charme, eine Nacht finde ich etwas zu kurz (wurde aber kürzlich unter einem anderen Threat hier schon behandelt). Das Hemeringhausen-Hotel wurde unter seinen neuen Besitzern umgebaut und renoviert, Ihr würdet Euch vorkommen, wie bei einem Museumsbesuch. Sehr urig. Ansonsten besteht Helmeringhausen nur aus ein paar wenigen Häusern, einer Zapfsäule, die mittags zu hat, einem Gebrauchtreifenhändler.
Eine Siedlung an einer Strassenkreuzung eben aber mit gewissem Reiz.... !<br><br>Post geändert von: African Traveller, am: 30/03/2006 10:26
Gruss A/T AUCH DIE LAENGSTE REISE BEGINNT MIT DEM ERSTEN SCHRITT...(chinesisches Sprichwort) Namibia-die Perle Afrikas
527 Beiträge · seit 200629. März 2006 · #8
Hallo Cookie,

ich persönlich würde Dir dringend empfehlen, den Etosha-Nationalpark um einen Tag zu kürzen und dafür lieber in Swakopmund einen Tag dranzuhängen. Auch zwei Tage im Sossousvlei zu bleiben, lohnt meines Erachtens nicht.

Wenn Du z.B. Sossusvlei, Etosha um einen Tag kürzen würdest und den Waterberg streichst, dann könntet Ihr Euch einen Kurzabstecher an den Okavango erlauben. Das wird zwar nicht weniger stressig, lohnt sich aber in jedem Fall!
Ich würde allerdings den anderen beipflichten und Dir raten, entweder auf 3 Wochen zu verlängern oder aber den Süden wegzulassen und Dich auf den nördlicheren Teil zu konzentrieren. Sossusvlei sollte dann trotzdem noch machbar sein. Was Ihr dann verpasst, ist Lüderitz und der FIsh-River-Canon. Das sind zwar schöne Stellen, aber Ihr werdet im Norden weitaus interessanteres entdecken.
3'491 Beiträge · seit 200629. März 2006 · #9
Hallo Coockie,
gerade wenn Ihr zum ersten Mal nach Namibia kommt, dann solltet Ihr nicht dem leider häufig - sogar bei einigen Reiseveranstaltern - zu beobachtenden Trend verfallen, das Land in 14 Tagen zu durch(rasen)reisen. Ich weiß jetzt nicht, wie Ihr Südafrika mit Namibia verbinden wollt - per Flug oder Auto. Unter Umständen hat das ja bereits Auswirkungen auf die Reiseroute. Nehmt Euch doch nochmals die Karte zur Hand und versucht eine Planung nach der Maxime " Nie mehr als 400 km pro Tag und nie weniger als 2 Nächte an einem Ziel ". Gut - die Strecke Windhoek-Keetmanshoop ist, obwohl 5oo km - gut an einem Tag zu machen, da alles Teerpad. Ihr kommt sogar noch so rechtzeitig an, dass Ihr zum Sonnenuntergang den Kokerbaumwald bewundern könnt. Mehr aber geht nicht. Dann ins Gessert ( sehr hübsch). Am nächsten Morgen sehr (!!!) früh raus, um zum Fish-River-Cayon zu fahren. Dort 1 Std., dann aber zackig zurück zur B4 und nach Lüderitz - insgesamt 400 km. Das könnt Ihr schaffen. Seaview ist ein modernes, sauberes Hotel - eine gute Wahl. Damit ist der Tag gelaufen. Am nächsten Tag könnt Ihr bei guter Kondition sowohl Kolmannskuppe wie auch die Stadt Lüderitz "schaffen". Dann seid Ihr geschafft. ( Weißt Du, Deine die Wüste nicht mögende Frau überzeugst Du nicht damit, dass Du sie durch die Wüste jagst !!!). Bogenfels und Diaz-Point schafft Ihr nicht mehr. Wenn Ihr dann am nächsten Tag bis Sossusvlei fahren wollt, dann ist das zwar möglich, aber nur bei sehr frühem Aufstehen und strammer Fahrerei - ich auf jeden Fall würde es nicht machen. Ihr kommt völlig gerädert in Sesriem an ( z.B. in der Sossusvlei Lodge ) und müsst wirklich früh ins Bett, denn am nächsten Morgen solltet Ihr um 5.00 aufstehen - wegen des besonderen Lichts in den Dünen bei Sonnenaufgang. - Ich höre jetzt auf um nicht zu langweilen. Aber ich glaube, aus diesen wenigen Zeilen wird deutlich, wie Eure Reise, wenn es bei der bisherigen Planung bleibt, verlaufen wird - furchtbar stressig. Und Ihr werdet nicht verstehen, warum andere so von diesem Land schwärmen.
Gruß Joli<br><br>Post geändert von: joli, am: 29/03/2006 18:13
2'346 Beiträge · seit 200629. März 2006 · #10
Hallo "Cookie",

du tust mir ja echt leid. Zum einen kann deine Frau (offenbar im Gegensatz zu dir) mit Sossusvlei und Etosha nicht viel anfangen und zum anderen hast du jetzt Ratschläge bekommen, die alle sehr individuell sind und dir wahrscheinlich in der Summe auch nicht sonderlich weiterhelfen. Den Vorschlag von "hiluchs", ggf. auch noch den Okavango mit reinzupacken, halte ich schon für etwas verwegen. Fehlen nur noch die ansonsten üblichen Tipps, mindestens zwei Nächte in jeder Unterkunft zu verbringen, Etosha auszuweiten, Waterberg wegzulassen. Ich will deine sicher eingetretene Verwirrung daher nicht noch durch weitere Vorschläge verstärken, denn so schlecht finde ich deine Tourzusammenstellung gar nicht, auch wenn ich es selbst etwas anders machen würde.

Dein Vorhaben gibt mir aber aus ganz anderen Gründen zu denken. Bist du sicher, dass Namibia für euch (bzw. deine Frau) das richtige Reiseland ist? Deine Frau kann mit Wüsten nicht so viel anfangen. Namibia ist aber ein Wüstenstaat! Das merkt man nicht nur im Sossusvlei, sondern in weiten Bereichen des Landes, auch wenn Wüsten viele Gesichter haben. Namibia ist nicht Kenia! Und wenn deine Frau offenbar auch auf Etosha verzichten könnte, dann frage ich mich, welche Vorstellungen ihr von Namibia habt. Die Unzufriedenheit deiner Frau könnte euch beiden u. U. Stress bereiten - und wer will das im Urlaub? Es gibt nämlich durchaus Menschen, die enttäuscht aus Namibia zurückkommen. Die findest du natürlich nicht in diesem Forum. Ich kenne einen solchen Fall aus meinem persönlichen Bekanntenkreis und es soll noch mehr geben.

Unabhängig von den bisherigen Vorschlägen zur Routenanpassung empfehle ich euch daher, noch einmal gemeinsam eure Erwartungen an einen Namibia-Urlaub abzugleichen, euch durch gute Reiseführer, Bildbände, Filme einen Eindruck vom Land zu verschaffen und dann nochmal neu zu überlegen. Das Ergebnis muss nicht unbedingt Namibia lauten.

Viel Spaß - egal wo
Armin
466 Beiträge · seit 200629. März 2006 · #11
Hallo,

dem Armin ist nur beizupflichten. Ich habe applaudiert!!! Ihm ist nichts hinzuzufügen!

Gruß Jürgen
0
257 Beiträge · seit 200630. März 2006 · #12
Hallo Cookie!
Sollte eure Reise im Juli, August stattfinden, wäre Okaukuejo wegen der Tiere am Wasserloch sehr zu empfehlen ( Tag und Nacht geradezu überfüllt), Halali lerne ich auch erst im Juli kennen, in Namutoni ist die Anlage , der Aussichtsturm und die Umgebung schön, amWasserloch war 2004 praktisch kein Tier zu sehen.
Viele Grüße
Hans
92 Beiträge · seit 200630. März 2006 · #13
hallo cookie,
ich kann mich auch den anderen anschließen, namibia scheint dann nichts für euch zu sein, wenn eine abneigung gegen wüste besteht.

vielleicht wäre südafrika für euch geeigneter? ich bin mal eine sehr schöne runde johannesburg - kruger nationalpark - swaziland - durban - drakensberge und lesotho gefahren. das war sowohl landschaftlich als auch von der tierwelt wirklich auch wunderschön und abwechslungsreich - und nicht "wüstig". vielleicht wäre das eine alternative für euch?

viele grüße und in jedem fall einen tollen urlaub wünscht
lale 🙂
23 Beiträge · seit 200630. März 2006 · #14
Hallo, ich empfehle Euch auch, erstmal durch Bücher und Filme noch mehr Informationen über Namibia zu sammeln. Ich selbst war zwar erst einmal da, aber es ist doch sehr wüstig (wobei Wüsten ja unglaublich viele Gesichter haben).
Ich würde Euch ansonsten zum Einstieg ins südliche Afrika auch eher Südafrika empfehlen. Da stimmt der Slogan "Die ganze Welt in einem Land" tatsächlich - es bietet von Wüste über (sogar teilweise schneebedeckte) Berge über Savannen, Gegenden die an den Schwarzwald o. ä. erinnern wirklich enorm viel. Da kann man mit Sicherheit eine tolle Tour machen - ich würde allerdings auch davon abraten, in zwei oder drei Wochen durchs ganze Land zu jagen...
Also - überlegt es Euch noch mal -
und egal wie Ihr entscheidet - einen schönen Urlaub!
Christa
Themenstarter8 Beiträge · seit 200630. März 2006 · #15
Vielen Dank nochmal für die Antworten.
Das Namibia nicht Kenia ist, ist mir klar. Im Grunde würde meine Frau auch lieber nach Südafrika, oder wieder nach Kenia. Aber ich bin einfach unheimlich interessiert und gefesselt, von dem, was ich bis jetzt gelesen habe (und das ist nicht wenig). Wüsten interessieren mich, Etosha interessiert mich (meine Frau würde ja lieber auf den einzelnen Lodges/Farmen auf Safari gehen, als im Etosha, k.A. warum) und Geschichte interessiert mich. Von daher ist Namibia keine ganz schlechte Wahl. Die Frage ist halt nur, wie man die verschiedenen Wünsche kombinieren kann. So ist es schwierig, das Land in "kleinen" Ferien zu bereisen (sprich Ostern oder Herbst, wenn es nicht zu trocken ist). Dann allerdings gibt es das Problem, dass ich als Lehrer an die Ferien gebunden bin (also nur 14 Tage) und es mir höchstens erlauben könnte 1-2 Tage zusätzlich zu fehlen (was auch schon hart an der Grenze ist). Falls man in den Sommerferien fährt, dann sind die sonst grünen Landschaften Namibias auch vertrocknet und das wiederum ist nichts für meine Frau. Für Südafrika ist es vielleicht besser, aber wie ist es da in unserem Sommer? Kühl, oder? Naja, jedenfalls ist es eine schwierige Entscheidung.
Bis dahin
Cookie<br><br>Post geändert von: Cookie, am: 30/03/2006 16:40
7'272 Beiträge · seit 200630. März 2006 · #16
hallo cookie

streicht den herbst für namibia, das ist die trockenste zeit. um ostern ist es aber sehr schön und grün. durch das junge gras und die vereinzelten wolken (evtl regnet es sogar mal), kommen viele zusätzliche farben in das land.
ihr solltet euch vielleicht auch mal die zeit nehmen und überlegen was ihr sehen möchtet (jder für sich und dann vergleichen).
die etosha ist kein muss! obschon ich nicht darauf verzichten möchte, gibt es immer wieder leute, die lieber in andere gegenden fahren.

gruss chrigu
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23 Beiträge · seit 200630. März 2006 · #17
Hallo Cookie - zum Sommer bzw. Winter im südl. Afrika kann ich zurzeit nur einige "Hören-sagen-Meinungen" beisteuern: Bekannte waren in den letzten Sommerferien in Namibia (Mitte und Norden, d. h. auch Swakopmund, Etosha und "bei den Himbas") und sie waren sehr erstaunt, als ich von Winter sprach, d. h. sie haben es als sehr angenehm erlebt (es soll aber auch ein warmer Winter gewesen sein) - was Südafrika angeht, haben wir während der letzten Reise mit Leuten gesprochen, die im Juli sogar an der Gardenroute statt Regen wunderbares Sommerwetter hatten - ansonsten lässt sich auch für Afrika wohl immer weniger eine Vorhersage treffen, wie überall sonst macht das Wetter auch dort zunehmend Kapriolen. Für den Norden Südafrikas und die Gegend um Hluhluwe bzw. Durban gilt aber m. W., dass dort ganzjährig angenehme Temperaturen zu erwarten sind (und wenn man Pech hat, friert man bei Regen wie wir im letzten April...).
Aber sicher melden sich noch mehr Spezies, die zu allen Jahreszeiten das südliche Afrika bereist haben...
Zu Deiner Aussage, deine Frau möchte lieber von den Lodgen aus Gamedrives machen...
Da gibt es im westlichen Krügerpark natürlich etliche Angebote
Wir waren letztes Jahr im Elephant Plains - und alle (außer uns) waren hellauf begeistert. Dort hat sieht man mit ziemlicher Sicherheit (und vor allem zu relativ zivilen Preisen) in kurzer Zeit die "Big Five" - uns war es allerdings zu, hm, kommerziell, zu hektisch, zu sehr "Abhaken"... - aber jedem das seine...
Weiter viel Spaß beim Planen! Christa
140 Beiträge · seit 200630. März 2006 · #18
Hi brother,
das scheint schwer zu beantworten - zumindest durch Forum-Mitglieder.
Macht doch einfach mal Urlaub in den St. Lucia Wilds - dort habt Ihr Strand und Grün und Hluhluwe NP (sprich: Schluschlui, nicht wie der Fernsehkommentator H-lu-hlu-wie heißt das?) mit den wunderbarsten Rhinos, und von Mtubatuba (iß ne Stadt, nicht ein Blechbläser-Duo 🙂 ) könnt Ihr Trockenes und Feuchtes und einen Trip nach Swasiland machen und dann wieder an den Meeres- oder an den Haff-Strand zurück...
Ich tät das mal probieren - so als Schuhanzieher
You have to know where the places are you should be at! That\\\'s what Oom Schalk Lourens taught us ...
Themenstarter8 Beiträge · seit 200604. Apr. 2006 · #19
Hallo,
ich hab jetzt noch mal so geguckt und vielleicht wäre eine solche Reise machbar:
2Ü Windhoek
3Ü Sossuvlei
3Ü Swakopmund
2Ü Omaruru (Farm)
2Ü Nähe Etosha (Naua-Naua)
1Ü Halali
1Ü Namutoni
2ÜFrans Indongo
1Ü Windhoek
____
17 Ü
Das wäre so glaub ich ganz gut. Den Süden könnten wir uns ja ruhig schenken.
Bis dahin
Cookie
2'346 Beiträge · seit 200604. Apr. 2006 · #20
Hallo "Cookie",

hört sich gut an. Was sagt deine Frau dazu? Wenn ihr wolltet - aber wirklich nur, wenn ihr wolltet - könntet ihr sogar noch Windhoek, Sossusvlei und Swakopmund um je eine Nacht kürzen, aber wenn ihr euch so einig seid, könnt ihr die Tour bedenkenlos so lassen.

Viel Spaß
Armin