Onkel DarwinThemenstarter24 Beiträge · seit 200616. Mai 2010 · #1Hallo liebe Forumsteilnehmer,
seit langer Abvstinenz planen wir unsere 2. Namibiareise im Aug/Sept 2010.
Grober Plan: Windhoek-Tsumkwe-Etosha-Kaokoveld-Swakopmund-Windhoek. Alles mit 4x4 und Camping.
Über den ersten Abschnitt von Windhoek nach Tsumkwe habe ich bisher wenig Informationen, auch bezüglich lohnender Campinplätze, gefunden. Die erste Etappe soll von Windhoek über die M53 nach Hochfeld und zur Gästefarm Ombeameiata gehen. Kommentare dazu?
Danach über Otjinene entlang des Eiseb (D3806) nach Gam und Tsumkwe. Hier gibt es offensichtlich keine Cambingplätze mehr auf der Strecke. Kennt jemand die Strecke und kann Tipps (Übernachtung, Sehenswürdigkeiten) geben?
Vielen Dank für Eure Hilfe und Kommentare!
Wolfgang
Carsten Möhle1'287 Beiträge · seit 200616. Mai 2010 · #2Sehr geehrter Wolfgang,
Otjinene ist ein toller Westernort mit Tankstelle; im
Kaumbangere Cultural Guesthouse and Camping & Entertainment Centre, ein Wort, so lange wie dort eine Essensbestellung dauert, kann man sehr gut essen. Am Kaltural Center ist ein traditioneller Herero- Pontok, bei dem man viel über die Hererokultur vom langjährigen Gouvernor der Gegend, Billy Katjatenja erfährt. Von dort bekommt man auch einen Guide zur knapp 20 km entfernten "von - Trotha-Düne" mit, von der aus im Oktober 1904 die sogenannte "Vernichtungsdeklaration" an das Herereovolk verteilt wurde.
Die D 3806 ist bis auf kurze Abschnitte bis kurz vor Eiseb VWGolftauglich. Auf der T4A- Namibia-Karte ist - unverständlich für mich - eine Lodge nach 200km eingezeichnet.
Wahrscheinlich von den fliegenden Holländern.
Gam hat eine besondere Bedeutung in der Geschichte Namibias, weil die englischsprachigen Hereros, die hier Leben, Nachfahren der 1904 ins Botswanaprotektorat geflüchteten Hereros sind, die 1978 - zu Apartheidzeiten - wieder zurücksiedelten.
Kurz vor erreichen der Nyae Nyae Pfannen ist der Veterinärzaun, der ganz Afrika durchschneidet S 20... Von Süd nach Nord gibt es keine Einschränkungen.
Der Grootboom ist seit Jahren nach Blitzeinschlag verschimmelt. Am Hoolboom Campingplatz ( den Prinz William mal mitgebaut hat ) kann man immer noch gut campen.
In Tsumkwe gibt es mittlerweile wieder häufig Benzin ( Engpässe um die ersten Wochenenden im Monat ) und einen kleinen Shop fürs Lebensnotwendige. Die Tsumkwe Country Lodge ist immer noch der Zivilisationspunkt in der Gegend.
Bei Khaudum Ranger Dries Alberts im MET Büro gegenüber der TCL bekommt man aktuelle Tierzahlen und Tipps zu Aufenthaltsorten.
Mit sonnigen Grüßen aus Windhoek
Carsten Möhle
amv103 Beiträge · seit 200816. Mai 2010 · #3In der nähe von Tsumkwe gibt es auch noch die Makuri Comunity Campsite.
Wenn man ohne jede sanitäre Ausstattung auskommt, ist das eine sehr schöne Campsite direkt unter einem ziemlich großen Baobab.
Wenn ihr dort ankommt wird irgendwann einer von der Comunity kommen und euch begrüßen und irgendwann dann auch Geld haben wollen.
Als wir dort waren hat es leider geregnet, aber ich glaube ohne den Regen ist das echt ein schöner Platz zum campen.
Onkel DarwinThemenstarter24 Beiträge · seit 200616. Mai 2010 · #4Lieber Carsten Möhle, vielen Dank für die umfangreichen Tipps. Und Dank auch an amv.
Scheinbar ist diesse Ecke von Namibia in den Reiseführern vergessen worden. Bin ja mal gespannt...
Verregneten Gruß aus Bayern
Wolfgang
kaiserschmarrn24 Beiträge · seit 201426. Juni 2016 · #5Hallo Wolfgang,
habe Deine Einträge hier im Froum gefunden, weil ich Infos für die Gegend nordöstlich von Windwhoek suchte. Wir wollen heuer 2016 im Oktober auch die Strecke von Windhoek, Hochfeld. Otjinene nach Tsumkwe fahren.
Wie waren denn Deine Eindrücke und die Erfahrung zu dieser Strecke.
Hast Du Tipps für uns.
Grüße
Toni auch aus Bayern
Astrid16 Beiträge · seit 200820. Juli 2016 · #6hallo
ich habe vor am 1. November von WDH zu starten und über den boesman trail/Dorsland 4x4 trail nach Gam zu fahren und weiter durch den Khaudum NP.
kennt jemand diese Strecke aus jüngerer Zeit? vorallem den Dorsland track dem Epukiro river entland.