Überfälle auf Touristen in Namibia

52 Antworten · 26,2k Aufrufe · gestartet 04. Mai 2010 von Carmen on tour
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Themenstarter119 Beiträge · seit 201004. Mai 2010 · #1
Ich weiss, dass Thema ist nicht gerne gesehen, aber hier sind ein paar Schilderungen von Überfällen auf Camps aus einem mehr neutralen Forum, von Leuten die viel und
in verschiedenen Ländern unterwegs sind und einen Vergleich ziehen können.

Das scheint in Namibia irgendwie zur Tagsordnung zu gehören. Sicher reisen viele Touristen in Namibia, aber
das liest sich nicht so positiv.

Solche Geschichten kenne ich von Australien zum Beispiel nicht…

http://www.wuestenschiff.de/phpbb/viewtopic.php?t=35244&postdays=0&postorder=asc&highlight=%DCberfall++tsumeb&start=30


Gruss Carmen
2'721 Beiträge · seit 200604. Mai 2010 · #2
Hallo Carmen
Geh mal ein bisschen suchen. Diese Situationen wurden auch hier teilweise sehr ausführlich diskutiert.
Gisela
zuletzt bearbeitet 04. Mai 2010
2'612 Beiträge · seit 200704. Mai 2010 · #3
Hallo Carmen,

etliche der im Nachbarforum genannten Vorfälle sind auch in diesem Forum thematisiert worden - man findet die entsprechenden Threads nicht so leicht, ist leider etwas unübersichtlich.

Ich kann und möchte Dir die Angst vor Reisen nicht nehmen, sie waren schon immer mit Gefahren verbunden.

Nur eine Frage an Dich: warst Du schon mal im südlichen Afrika?

Viele Grüße,

Volker
Bye bye Forum
3'766 Beiträge · seit 200604. Mai 2010 · #4
Carmen on tour schrieb:
in verschiedenen Ländern unterwegs sind und einen Vergleich ziehen können.

Bleibt die Frage ob sie auch die richtigen Schlussfolgerungen ziehen 😉
Das scheint in Namibia irgendwie zur Tagsordnung zu gehören. Sicher reisen viele Touristen in Namibia, aber das liest sich nicht so positiv.
Es Scheint so, aha! Ist aber auch in Namibia nicht an der Tagesordnung.
Das in Namibia wie in fast allen Ländern der Welt die Crime zunimmt ist unbestritten.
Solche Geschichten kenne ich von Australien zum Beispiel nicht…

Gruss Carmen
Könnte daran liegen das man bei Australien nicht so hinhört, oder das soziale Gefälle nicht so gross ist.

Afrika ist eben etwas anders, bunter, lebendiger und zuweilen auch gefährlicher als andere Teile dieser Welt.

Ich will nicht beschönigen oder weg reden aber trotz aller Gefahren kommen die meisten wohlbehalten zurück.

Gruss Kurt
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5'538 Beiträge · seit 200804. Mai 2010 · #5
Hallo Carmen,

warum soll das Thema nicht gerne gesehen sein? Wenn jemand leidenschaftslos von seinen Erfahrungen berichtet - wann, wo, wie und mit der nötigen Selbstkritik (was habe ich falsch gemacht?) darüber berichtet, sind wir ihm/ihr alle dankbar, denn da können wir von lernen. Aber Aussagen wie Deine nachstehende sind einfach nicht geeignet, eine sachliche Diskussion zu führen.

Das scheint in Namibia irgendwie zur Tagsordnung zu gehören. Sicher reisen viele Touristen in Namibia, aber das liest sich nicht so positiv.

Und deshalb bitte ich um Fakten und nicht um irgendwelche Vermutungen, Ahnungen und Glaubensfragen.

Liebe Grüße
Gerd
211 Beiträge · seit 200604. Mai 2010 · #6
Gerd sagt es - für diese Diskussion braucht es harte Fakten. Wie hoch ist die Verbrechensrate pro Land usw...
Es bringt nichts, gefühlt uralte Fälle immer wieder aufzukochen oder über Berichte zu spekulieren. Nur wenn man harte Zahlen hat, kann man daraus lesen, ob ein Land mehr oder weniger gefährlich ist.
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3'766 Beiträge · seit 200604. Mai 2010 · #7
Hallo, die Schweiz ist doch sicher im Empfinden der Menschen ein sicheres Reiseland und auch in Zahlen eines der Länder mit den geringsten Tötungsdelikten?

Ohne mit der Wimper zu zucken würden mir die meisten zustimmen weil es gefühlt nicht anders sein kann. Mit etwas über 7.5Mio Einwohnern nur gerade knapp 4 mal Bevölkerunsdichter als Namibia sieht es aber in Zahlen anders aus.

Würde ich täglich an Stelle des AZ-Namibia dieses >LESEN< so würde sich die Schweiz zu einem gefühlten unsicheren Land entwickeln.

Subjektive Wahrnehmung kann in beide Richtungen passieren, Gruss Kurt
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183 Beiträge · seit 200904. Mai 2010 · #8
Die Tatsache, dass von Überfällen auf Touristen berichtet wird, ist doch ein klares Zeichen dafür, dass dies in Namibia nicht zur Tagesordnung gehört und man mit diesem Thema durchaus kritisch umgeht!! In einigen anderen Ländern Afrikas ist dies den Medien nicht einmal eine Kurznotiz wert.
Dass in Australien weniger über Überfälle berichtet wird, liegt natürlich daran, dass dieser Kontinent weniger sozioökonomische Probleme vorzuweisen hat und dort auch nicht in so starkem Maße (massive) Armut auf subjektiv empfundenen Wohlstand bzw. Reichtum trifft.
Gast04. Mai 2010 · #9
Hallo,

einfach mal ein Beispiel für subjektiv empfunde Armunt bzw. Reichtum.

Du kommst auf ne Campsite, legst 250,- Nam $ für ne Nacht im Zelt auf den Tisch und der Wachmann steht daneben mit einem Stundenlohn von 2,10 Nam $ die Stunde....


Wen wundert es, dass dann die Hemmschwelle immer niedriger wird...

Ob Tariflöhne ausgehandelt werden oder von wem - hier wie da ist es Lobbyistengerangel und meistens siegt die Industrie....

Gruß
zuletzt bearbeitet 04. Mai 2010
1'335 Beiträge · seit 200604. Mai 2010 · #10
@Carmen:

du schreibst nicht, warum Du das veröffenlichst. Macht Dir das Sorgen, so dass Du überlegst nicht ins südliche Afrika zu fahren?

Falls es das ist, möchte ich Dich beruhigen. Wir sind schon überfallen worden und fahren trotzdem hin!
Das Schöne überwiegt einfach!


@Gerd:
warum soll das Thema nicht gerne gesehen sein? Wenn jemand leidenschaftslos von seinen Erfahrungen berichtet - wann, wo, wie und mit der nötigen Selbstkritik (was habe ich falsch gemacht?) darüber berichtet, sind wir ihm/ihr alle dankbar, denn da können wir von lernen.
Leidenschaftlos, also gefühllos von einem Überfall zu sprechen, halte ich für wirklich nicht durchführbar und sinnvoll, denn ich bin ja nicht die Tagesthemen, sondern ein fühlender Mensch!
Bist Du es auch?

Den Zusatz "mit der nötigen Selbstkritik" offenbart Deine Haltung: Nur bei einem Fehlverhalten geschieht ein Überfall.
Falls das Fehlverhalten schon darin besteht ins südliche Afrika zu reisen, stimme ich Dir zu.
Ich persönlich aber sehe darin keinen Fehler.

Man kann auch überfallen werden, ohne dass man einen Fehler gemacht hat.
Falscher Ort, falsche Zeit, einfach Pech - das reicht.

Was Du vielleicht meinst ist eine Reflexion auf die Ereignisse.

Wenn Du glaubst, dass Du von den sachlichen Berichten anderer zu Überfallen etwas lernen kannst, und das ist Deiner Beschreibung nach die Essenz aus der Schilderung eines Überfalls, dann verkennst Du weitere Dimensionen wie Empathie oder Trost.


@andere
Auch die Beschreibungen der schönen Landschaft, das Anpreisen der tollsten Lodges und Campingsplätze etc. sind subjektive Wahrnehmungen. An dieser Stelle werden sie akzeptiert, aber genau am Punkt Kriminalität ist offenbar Schluss damit.
Meines Erachtens schaukeln sich solche Threads gerne hoch, weil an dieser Stelle plötzlich absolute Objektivität eingefordert wird (ob es die wirklich gibt, ist noch eine andere Frage).
Soll doch jeder seine subjektive Sichtweise schreiben!

Ich kann nur aus eigener Betroffenheit sagen, dass einem Statistiken egal sind, wenn man selbst andere Erfahrungen gemacht hat. Man entwickelt subjektive Theorien! Und das ist vollkommen ok so.

Falls also jemand wie Carmen anfragt, kann man sagen, dass eben zwei Lager gibt, die unterschiedliche Ansichten darüber haben, wie es sich mit der Kriminalität verhält.

Und im Übrigen: Statistiken glaube ich selten oder nie (griechischen hätte man z.B. auch keinen Glauben schenken dürfen).

Cora
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852 Beiträge · seit 200604. Mai 2010 · #11
Hallo!

In Moz, einem aus meiner Sicht wesentlich sicherem Land als Namibia, wurde uns gerade von einer südafrikanischem Lodgebesitzerin das Gegenteil erzählt. In Südafrika(dazu zähle ich mal auch NAM) würde nur noch ab und zu was in die Medien gehen.Obwohl Ihrer Ansicht nach die Situation dramatisch sei. Keiner kann das gebrauchen, sagte Sie(insbesondere nicht zur WM).
In Moz gab es gerade einen bewaffneten Überfall in Inhambane der durch die Presse ging, das war der Anlaß des Gesprächs).

Wir trafen in MOZ ein Ehepaar von WDH kommend. In Südafrika haben sie bemerkt, das Ihre Karte in WDH mit 8000€ von Dieben belastet wurde. Etwas das sicherlich inzwischen zur Normalität im südl. Afrika gehört und in den Medien keine große Erwähnung mehr findet.


Christian
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Themenstarter119 Beiträge · seit 201004. Mai 2010 · #12
Hallo Cora

Ich war schon oft in Afrika, fühle mich im Busch wohl, in Städten jedoch nicht sonderlich. Tsumeb würde ich nie übernachten

In Südafrika werden jedes Jahr fast 200 Farmer und ihre Familien regelrecht abgeschlachtet. Ich frage mich ob ich das objektiv oder subjektiv sehen soll ?

Gruss Carmen
5'538 Beiträge · seit 200804. Mai 2010 · #13
Hallo Cora,


zuerst einmal eine Frage: Warum machst Du mich so an? Warum stellst Du mir z. B. die Frage, ob ich auch Gefühle habe? Ja, die habe ich und ich habe auch schon so meine Erfahrungen mit Überfällen und Autoeinbrüchen hinter mir. Und ich fahre trotzdem immer wieder durch Namibia und das südliche Afrika, denn ich weiß, dass mir das überall auf der Welt genau so hätte passieren können.

Ja, ich bin der Meinung, dass bei mehr Vorsicht viele Überfälle und Autoeinbrücke vermieden werden könnten. Denn in 90 von Hundert Fällen gilt das Sprichwort, dass Gelegenheit die Diebe macht. Diese Dinge sind aber alle schon hier diskutiert worden und ich habe keine Lust, sie zu wiederholen.

Nach dem Überfall auf mich habe ich nachher überlegt, was ich falsch gemacht habe und siehe da:

Ich bin allein im Dunkeln durch eine unbeleuchtete Straße gegangen und zwar in einer Gegend, wo man das nicht tun sollte. Ich hatte das ja auch schon so oft gemacht (aber nie allein) und war deshalb leichtsinnig geworden. Aber ich habe es überlebt, wenn auch mit körperlichen Beschädigungen und mit psychischen Problemen, weil noch eine andere Person in diesen Überfall mit hineingezogen worden, die ich erst nach langen Monaten hinter mir lassen konnte. Vielleicht ist das für Dich falscher Ort, falscher Zeitpunkt oder was auch immer. Für mich war es meine Unachtsamkeit, denn ich gehe noch nicht einmal in einem so zivilisierten Land wie Deutschland nachts auf solchen Straßen alleine.

Und gerade, weil ich das erlebt habe, bin ich gegen unsachliche Darstellungen, denn dann wird nur noch emotional argumentiert und möglicherweise Hysterie erzeugt.

Nein, liebe Cora, ich verkenne nicht die die heilsame Wirkung von Mitgefühl und Trost - nur suche ich das nicht in einem Forum.

So, liebe Cora, das ist schon fast ein persönlicher Brief an Dich geworden. Aber Deine Fragen wollte ich doch beantworten und Dir sagen, dass auch andere Menschen Dein Schockerlebnis erlitten haben. Aber ich denke, dass Du den Überfall auf Dich ja wohl auch verkraftet hast, denn sonst würdest Du ja Afrika jetzt meiden. Schön, dass Du es nicht tust.

Liebe Grüße
Gerd
1'115 Beiträge · seit 201004. Mai 2010 · #14
Na dann, schauen wir uns mal die Statistiken an (siehe pdf).

Gruss Rajang
📎 http://www.namibia-forum.ch/media/kunena/attachments/legacy//files/Die_Sicherheit_ist_entscheidend_fr_den_Erfolg_der_WM_International_NZZ_Online.pdf
5'538 Beiträge · seit 200804. Mai 2010 · #15
Hallo Rajang,

sind wir hier ein SA-Forum oder ein Namibia-Forum? Bitte, nicht die Länder miteinander vergleichen. Da liegst Du von der Statistik her gewaltig daneben.

Lieben Gruß
Gerd
852 Beiträge · seit 200604. Mai 2010 · #16
Hallo!

Dies ist genauso ein Sa-Forum wie ein Mosambik-Forum. Der Thread wurde aber unter Namibia erstellt, das stimmt. Gibt es in Nambia überhaupt derartige Statisken? Wenn ja wie zuverlässig sind die?
Ich finde es ganz interessant was Rajang hier postet.

Christian
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1'933 Beiträge · seit 200905. Mai 2010 · #17
"Wir haben ausnahmslos nette, hilfsbereite Namibier (schwarz und weiß) getroffen und uns deshalb sehr wohl in Namibia gefühlt.
Unsere Unterkünfte waren alle top und das Essen immer gut bis sehr gut.
Nicht zu vergessen die Sonnenauf- und Untergänge und dieser Sternenhimmel, wow.

Vielen Dank Namibia für diesen unvergesslichen wunderschönen Urlaub!
Gerne berichten wir unseren Familien, Freunden, Bekannten von diesem wunderschönen Land."

Ich habe mich mal selber zitiert.

Ich hatte mehr Angst in Hamburg (Bremen ist ja so klein).

Und wie es in Wald ruft, schallt es zurück.

Ein bisschen anpassen und es es klappt auf der ganzen Welt!

Verbrechen gibts überall, dann solltest du eine Barriere um dich bauen.
Liebe Grüße Lotusblume Reiseberichte(klick):2022-Sep/Okt Südafrika "Genuss-Reise ums Westkap"//2021-Nov "3670 km durch Namibias Nov.-Hitze"//2018-Okt Namibia "Von der Wüste zu den Wasserwelten"//2015-Aug/Sep Südafrika "Unser Wiedersehen mit Südafrika"//2013-Nov Namibia "Unsere Silberhochzeit bei Vollmond"//2010-Apr Namibia "Unsere Unterkünfte"
1'155 Beiträge · seit 200605. Mai 2010 · #18
Hallo Lotusblume

Wunderbar naiv geschrieben.

Einmal in Afrika und alles ist gut gegangen. Irgendwann wird es Dich treffen, glaub mir.Mich hat es schon 3 mal erwischt, trotz ein „bisschen“ aufpassen ...

Gruss Beat
3'766 Beiträge · seit 200605. Mai 2010 · #19
Lotusblume schrieb:
Ich hatte mehr Angst in Hamburg (Bremen ist ja so klein).

Und wie es in Wald ruft, schallt es zurück.

Ein bisschen anpassen und es es klappt auf der ganzen Welt!

Verbrechen gibts überall, dann solltest du eine Barriere um dich bauen.
Liebe Lotusblume,

das würde im Umkehrschluss bedeuten das die Opfer von Gewalt sich nicht angepasst hätten?

So zum Beispiel der Deutsche der beim Fotografieren erschossen wurde!

Meinst du nicht das du es dir ein klein wenig zu einfach machst mit dieser Erklärung?

Auch müssten dann die "Unangepassten" häufiger Verbrechen zum Opfer fallen.

Ich könnte mit vorstellen das Opfer von Verbrechen das mit Verwunderung entgegennehmen.

Wenn du meinst das man sich angepasst verhalten soll um das Risiko zu veringern, dann kann ich dir Zustimmen.

Verbrechen passieren überall auf der Welt, richtig, nur was nützt dir diese Erkenntniss wenn's trotzdem Passiert.

Stell dir vor auch dir könnte etwas passieren, würdest du das hier noch einmal so schreiben?

Das man keine totale Sicherheit hat weiss vermutlich jeder,
ob es in Hamburg oder Namibia passiert ist dann für den Betroffen wohl so ziemlich egal und die schönen Sonnenuntergänge sind dann wohl auch sekundär.

Das Namibia für afrikanische Verhältnisse ein relativ sicheres Reiseziel ist, das ist richtig.

Aber es bereitet mir etwas Mühe jede Art von Verbrechen (Raub, Betrug, Gewalt) vorwiegend nur dem anzulasten der Betroffen wurde.

Dies erscheint mir ein wenig wie zu sagen, selber Schuld, und wir müssten übertrieben gesagt den Verbrecher zum Opfer machen weil der dumme Tourist ihn zu einer Straftat animierte,

Ich selbst rannte in Brasillien im wahrsten Sinne des Wortes um mein Leben, in Asien wurde ich Opfer von Trickdieben und in Namibia von Kartenbetrügern - aber jetzt weiss ich das ich selber Schuld war, ich gehöre zu denjenigen die sich nicht anpassen konnten in den ca. 35 Jahren die ich in der Welt umherreise.

Es ist nicht richtig wenn es auch unserer Lieblingsreiseziel ist alles so einfach abzutun.

Vieleicht stehe ich mit meiner Meinung alleine da, wer weiss?

Liebe Grüsse Kurt

PS

Im Senegal 1982 wurde es auch mal richtig eng so wie auch in Algerien ein paar Jahre später.
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zuletzt bearbeitet 05. Mai 2010
33,1k Beiträge · seit 200605. Mai 2010 · #20
Hallo Christian,
Gibt es in Nambia überhaupt derartige Statisken? Wenn ja wie zuverlässig sind die?
Es gibt in Namibia auch Kriminalstatistiken (nach den Vorgaben von Interpol etc.) die für jeden z.B. beim Polizeihauptquartier in Wdh einsehbar sind. Zudem gibt es auch Regionalstatistiken, einsehbar bei den Town/Municipality Halls in der jeweiligen Regionalhauptstadt. Es gibt neben der Polizei (Ministry of Safety & Security) auch noch das Statistikbüro (CSO) der National Planning Commission, die Kriminalstatistiken anfertigt. Die Werte weichen erheblich voneinander ab und im allgemeinen wird der Statistik des Ministeriums mehr Glauben geschenkt.

Diese Statistiken sind genauso zuverlässig oder auch nicht wie überall auf der Welt. Statistiken eben... und die kann man ja bekanntlich sehr unterschiedlich interpretieren.

Einiges was ich auf die Schnelle finden konnte:
- MSS: Rückgang 2007 auf 2008 1,5% auf etwa 7000 Straftaten pro Monat; Ende 2008 etwa 8000 Straftaten pro Monat (Zahlen bei NPC für 2008 ähnlich, jedoch wird ein Rückgang von 2007 auf 2008 um 78% angegeben)
- Vergewaltigungen (2005): 931 (46/100.000 Einwohner)
- Körperverletzung (2005): 10.500 (575/100.000)
- Morde (2005): 329 (16/100.000)
- Namibia hat eine der höchsten Polzist/Bewohner-Raten der Welt; etwa ein Polizist pro 110 Einwohner

Sonnige Grüße
Christian
Vom 23. August bis 6. September, 10. Oktober bis 18. Oktober 2026, 5. Dezember 2026 bis 17. Januar 2027 und 1. bis 30. Mai 2027 nicht/kaum im Forum aktiv!
zuletzt bearbeitet 05. Mai 2010