Hi Du,
ich wundere mich zunächst mal über die teilweise doch recht impulsiven Reaktionen hier auf Deine ganz normale Frage.
Zur Sache:
Auf dem Lande leben auf sehr weiträumigem Gebiet nur ein äußerst geringer Bruchteil an Menschen verglichen mit der Stadt. "Auf dem Lande" in Namibia und auch in Südafrika ist auf deutsch gesagt so richtig am Arsch der Welt, wobei dieser symbolisch gesprochen sehr wohlgeformt und attraktiv ist, wenn man Afrikafreund ist! 😄
Wo weniger Menschen leben, da gibt es auch weniger Konflikte. Vergleiche ein bayerisches Dorf mit Berlin-Kreuzberg, wo zur Stunde hunderte von Kommunisten und sonstigen linksextremen Krawallmachern alles angreifen, was sich bewegt oder auch nicht (mehr) bewegt!
Du darfst Dir das Leben in der Stadt aber nicht so vorstellen, dass jeder, der z.B. gegen Mittag durch Kapstadt läuft, sofort das Messer im Rücken hat. Du solltest einfach ein paar Vorsichtsregeln beachten: Keine Wertsachen offen zeigen, in keine dunklen Seitengassen gehen und auch in einer Urlaubssituation ein bischen mißtrauischer sein gegenüber schwarzen Fremden, als man es vielleicht in Europa wäre. Dann wird Dir auch, wie über 99& aller Touristen nichts passieren. Das man sich ohne schwarze Begleiter nicht in Townships wagt, dass man abends nicht durch unbelebte Straßen geht, dürfte klar sein.
Ich kann aus eigenen Erfahrungen hinsichtlich Südafrika nur über Kapstadt sprechen. Dort gibt es z.B. die Long Street und die Waterfront, wo Du Dich für die Abendgestaltung auch abends sicher bewegen kannst.
In Namibia gilt im Prinzip das Gleiche. Ich bin aber auch spät Abends schon durch Windhuk und Swakopmund (Zentrum) marschiert und es ist nichts passiert. Da aber auch (seriöse) Taxis nicht die Welt kosten, ist alles halb so wild.
Auf dem Lande ist abends ohnehin nichts los bzw. die nächste Kneipe u.U. 400km weit weg, sodass sich die Frage des Nachhausekommens nicht stellt.
Insgesamt würde ich sagen, dass ich es nicht für erforderlich halte, die Wahl des Praktikumsortes von Sicherheitserwägungen abhängig zu machen. Du kannst in beiden Ländern einen sicheren Aufenthalt verleben, wenn Du die ortsüblichen Sicherheitsvorkehrungen beachtest und die entsprechenden Einschränkungen in Kauf nimmst.
Wenn Du noch nähere Fragen hast, kannst Du Dich gern an mich wenden.
Beste Grüße!
ich wundere mich zunächst mal über die teilweise doch recht impulsiven Reaktionen hier auf Deine ganz normale Frage.
Zur Sache:
Kann man verallgemeinert sagen, dass in den südafrikanischen Großstädten mehr Gewalt herrscht als auf dem Land?Ja, das kann man so sagen und zwar aus einem ganz einfachen und logischen Grund: In der Stadt leben (wie in Europa auch) auf engstem Raum Tausende, Hunderttausende Personen und darunter sind auch einige kriminelle Subjekte.
Auf dem Lande leben auf sehr weiträumigem Gebiet nur ein äußerst geringer Bruchteil an Menschen verglichen mit der Stadt. "Auf dem Lande" in Namibia und auch in Südafrika ist auf deutsch gesagt so richtig am Arsch der Welt, wobei dieser symbolisch gesprochen sehr wohlgeformt und attraktiv ist, wenn man Afrikafreund ist! 😄
Wo weniger Menschen leben, da gibt es auch weniger Konflikte. Vergleiche ein bayerisches Dorf mit Berlin-Kreuzberg, wo zur Stunde hunderte von Kommunisten und sonstigen linksextremen Krawallmachern alles angreifen, was sich bewegt oder auch nicht (mehr) bewegt!
Du darfst Dir das Leben in der Stadt aber nicht so vorstellen, dass jeder, der z.B. gegen Mittag durch Kapstadt läuft, sofort das Messer im Rücken hat. Du solltest einfach ein paar Vorsichtsregeln beachten: Keine Wertsachen offen zeigen, in keine dunklen Seitengassen gehen und auch in einer Urlaubssituation ein bischen mißtrauischer sein gegenüber schwarzen Fremden, als man es vielleicht in Europa wäre. Dann wird Dir auch, wie über 99& aller Touristen nichts passieren. Das man sich ohne schwarze Begleiter nicht in Townships wagt, dass man abends nicht durch unbelebte Straßen geht, dürfte klar sein.
Ich kann aus eigenen Erfahrungen hinsichtlich Südafrika nur über Kapstadt sprechen. Dort gibt es z.B. die Long Street und die Waterfront, wo Du Dich für die Abendgestaltung auch abends sicher bewegen kannst.
In Namibia gilt im Prinzip das Gleiche. Ich bin aber auch spät Abends schon durch Windhuk und Swakopmund (Zentrum) marschiert und es ist nichts passiert. Da aber auch (seriöse) Taxis nicht die Welt kosten, ist alles halb so wild.
Auf dem Lande ist abends ohnehin nichts los bzw. die nächste Kneipe u.U. 400km weit weg, sodass sich die Frage des Nachhausekommens nicht stellt.
Insgesamt würde ich sagen, dass ich es nicht für erforderlich halte, die Wahl des Praktikumsortes von Sicherheitserwägungen abhängig zu machen. Du kannst in beiden Ländern einen sicheren Aufenthalt verleben, wenn Du die ortsüblichen Sicherheitsvorkehrungen beachtest und die entsprechenden Einschränkungen in Kauf nimmst.
Wenn Du noch nähere Fragen hast, kannst Du Dich gern an mich wenden.
Beste Grüße!