3 Monate Namibia und Südafrika mit 3 Kindern

4 Antworten · 1'741 Aufrufe · gestartet 04. Apr. 2010 von muelli
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Themenstarter14 Beiträge · seit 200904. Apr. 2010 · #1
Lieber Forumsmitglieder
Nachdem ich ein halbes Jahr viel im Forum gelesen habe und ganz viele Tips und Erfahrungen von Euch aufgenommen habe, wird unsere geplante Reise in Namibia und Südafrika immer konkreter. Wir werden 3 Monate von Oktober 2010 bis Januar 2011 mit unseren 3 Kindern ( 2,4 und 6 Jahre alt ) im Auto mit 2 Dachzelten unterwegs sein. Unsere Reise startet in Namibia und endet in Kapstadt. Ich wäre sehr froh wenn Ihr mal unsere geplante Route in Namibia ( ca. 5 Wochen ) durchschauen könnt. Ich bin für jegliche Kommentare und Vorschläge dankbar.

Ankunft Windhoek
- 3 Nächte in Windhoek ( Auto Uebernahme, Eingewöhnen, Einkaufen )
- Dinosaurtracks Camping 1 Nacht
- Weavers Rock Campground 2 Nächte ( Waterberg Tagesausflug )
- Grootfontein Bush-Baby-Camping 1 Nacht ( Stop Over auf dem Weg nach Etosha )
- Etosha 4 Nächte ( 1 Nacht Namutomi 2 Nächte Halali 1 Nacht Okakuejo )
- Bambatsi Camping 2 Nächte
- Twyfelfontein Camp Xaragu 2 Nächte ( Zelt geplant mal wieder ein Bett )
- Spitzkoppe Camping 1 Nacht
- Ameib Ranch 1 Nacht
- Swakopmund 3 Nächte ( Guesthouse )
- Namib Desert Campground 1 Nacht
- Hauchabfontein 1 Nacht
- Sesriem Camping 1 Nacht
- Koiimasis Farm Camping 1 Nacht
- Namtib Camping 1 Nacht
- Desert Horse Campsite Aus 1 Nacht
- Keetmanshoop 2 Nächte ( Quiver Tree Family Room )
- Kgalagadie Transfrontier 4 Nächte ( Mata Mata, Nossob Tweereivieren )
- Upington 2 Nächte

danach geht es dann weiter in Südafrika

Was meint Ihr zu den Distanzen? Ich habe versucht die Etappen so zu gestalten, dass wir max. 3-4 Stunden fahren müssen. Zudem sind wir immer wieder 2 Nächte oder mehr ein einem Ort. In den Tiras Bergen und ums Soussusvlei wechseln wir zwar täglich den Campground aber haben nur relativ kurze Distanzen zurückzulegen. Und da wir ja mit Dachzelten unterwegs sind muss man die ja sowieso immer wieder einpacken um sich was anzuschauen. Da kann man auch auf einen anderen Campground fahren.

Ich möchte mich hier noch bei allen Forumsmitgliedern bedanken für all die Informationen, die Ihr ins Netz gestellt habt. Das hat die Reiseplanung enorm erleichtert und viele Fragen und Probleme wurden schon so ausführlich hier behandelt, dass man für fast alles eine Antwort findet.

Wir sind schon jetzt ( 6 Monate vorher ) voll im Afrikafieber Gruss aus der Schweiz

Thomas und Familie
2'048 Beiträge · seit 200704. Apr. 2010 · #2
Hallo Thomas,
Und da wir ja mit Dachzelten unterwegs sind muss man die ja sowieso immer wieder einpacken um sich was anzuschauen
Ich bin schon grundsätzlich kein Freund der Dachzelte, aber bei Euch kommt ja noch die "Absturzprobleme" dazu, da ihr ja nicht immer mir den Kindern sofort schlafen gehen werdet. Habt ihr mal über ein Bodenzelt nachgedacht, das ihr dann auch stehen lassen könnt, wenn ihr mehrere Nächte an einem Ort bleibt.

Bei eurer Route verstehe ich einiges sehr gut, kann auch deine Überlegungen mit den Entfernungen gut nachvollziehen. Machbar ist das auf jeden Fall, wenn die Kinder "trainierte Autofahrer" sind. Leider haben die kleinen von den herrlichen Landschaften viel zu schnell genug.

In der Etosha mag ich Namutoni einfach nicht. Ich würde dort im Frühjahr außerhalb des Parkes übernachten und für Tagestouren die Etosha besuchen. Ihr könnt dann in Namutoni Pausen machen, da werdet ihr aber vermutlich verstehen, dass es bessere Plätze gibt. Halali als Zwischenstation ist ok, auch für die Einteilung der Touren mit den Kindern. Dort habt ihr am Wasserloch auch durchaus am frühen Abend gute Chancen, das Wasserloch in Namutoni hat mich nur enttäuscht bisher.
Wenn es noch nicht geregnet hat, wäre das Wasserloch in Okaukuejo wirklich der Bringer für Euch und die Kinder. Dort ist dann fast den ganzen Tag und die ganze Nacht betrieb. Das Wasserloch ist sehr nahe zum Campinggelände während ihr in Halali etwas Wegstrecke habt. Hier würden sich die 2 Nächte sicher mehr lohnen als in Halali.
Wenn du dich für ein Bodenzelt entscheidest, würde ich auch über das tägliche Wechseln im Namib-Naukluft Randbereich nochmal nachdenken.

Viele Grüße

jaw
Gib jedem Tag die Chance, der schönste deines Lebens zu werden (Mark Twain)
57 Beiträge · seit 200705. Apr. 2010 · #3
Hallo Thomas

Wir sind gerade vor 2 Wochen zurück gekehrt in die Schweiz. Wir waren vom September 2009 - März 2010 in Südafrika, Namibia und Botswana sowie Lesotho mit unseren 3 Kindern (jetzt 10 Mt/ 2.5 und 3.5 Jahre) unterwegs.

Falls du Lust hast, schau mal unter www.dober-five.ch nach. Dort findest du einige Fotos zur Einstimmung. Ich kann dir nur sagen, für uns wars ein wunderschönes halbes Jahr - und wir wären am liebsten immer noch da.

Schöne Reise.
Dayo
382 Beiträge · seit 200605. Apr. 2010 · #4
Hallo Thomas,
wir sind selbst seit mehreren Jahren mit Kindern im südlichen Afrika unterwegs und können Euch nur zu Eurem Entschluss gratulieren, Eure Kinder werden es Euch danken, das Ihr ihnen die Möglichkeit gebt das südliche Afrika kennen zu lernen.
Die Route liest sich sehr gut, anbei noch einige Anmerkungen.
3 Tage in Windhoek halte ich für zu viel, lieber nach einer Nacht raus, die Kinder sind meistens besser zufrieden auf einem Camp in der freien Natur.
Wir waren mal auf der Farm Elisenheim, nichts spektakuläres aber ein zahmes gefrässiges Kudu, für Kinder ganz nett.
Unserer Meinung nach gibt es im Etosha in und um Namutoni die besten Tierbeobachtungen, außer abends am Wasserloch. Halali als Zwischenstopp ist perfekt. Wie schon von jaw geschrieben ist das Wasserloch in Okaukuejo tags und nachts der Hit.
Sesriem ist sicherlich auch mehr wie 1 Nacht wert, gerade in den Sanddünen ist es für die Kinder genial.
Der KTP ist ebenfalls toll, nicht so spektakulär wie Etosha aber sehr schöne Landschaft und schöne Camps mit Pool, was die Kinder auch zu schätzen wissen.

Grundsätzlich haben unsere beiden, das erste Mal waren sie 3 und 6, keine Probleme mit den längeren Autofahrten. Neben Büchern, CD`s und anderen Spielen sollte man trotzdem längere Pausen machen, zum Mittag, zum Einkaufen. Ihr werdet erstaunt sein, wie gut es klappen wird.
Auch mit dem Dachzelt ist es ziemlich spannend für die Kinder, im Zweifelsfall wenn die Kinder schon oben sind, einfach die Reißverschlüsse mit einem kleinen Schloß verschließen, bis Ihr selber verschwindet.
Unsere haben auch immer Spaß gehabt die Zelte aufzubauen, Feuer zu machen und das Essen vorzubereiten.

Ich hoffe diese schnellen Infos helfen vorab weiter, wenn Ihr noch weitere Sachen benötigt, lasst es uns wissen.

Viele Grüsse
Christian

PS : Ganz toll ist übrigens ein Tierbestimmungsbuch, gerade in den Tierparks eine tolle Sache für die Kinder die gerade gesehenen Tiere im Buch wieder zu finden.
818 Beiträge · seit 200706. Apr. 2010 · #5
Auch wir können fast allem was bislang gesagt wurde zustimmen, nur nicht das Wider zu Dachzelten. Unsere Kleine war kaum 15-16 Monate alt, als sie zu jeder möglichen Zeit alleine die Dachleitern raufgestiegen ist. Natürlich fällt so ein Kind auch mal runter, aber all zu weit waren wir natürlich nie weg. Das Spannende mit Papa auf dem Auto rumzu klettern, war für sie auch ein Hit.

LG Enrico
http://www.oribi.de/