GPS Colorado300

13 Antworten · 3'000 Aufrufe · gestartet 20. März 2010 von Runtotop
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Themenstarter11 Beiträge · seit 201020. März 2010 · #1
Hallo zusammen,
bin ganz neu hier.
Im Juni wollen wir auch mal nach Namibia kesseln und ein bisschen in den Sand- und Steinkisten spielen. Zwei Wochen (weis, zu wenig) Nord haben wir als Selbstfahrer gebucht.
Um nicht ständig an jeder Ecke auf die Karte gucken zu müssen würde ich gern schon zu Hause die Route mit Mapsource planen. Zwangspunkte sind durch die gebuchten Hotels und Lodges vorgegeben.
Die angebotene Karte von Garmin (ist ja auch nicht nur Namibia drauf) erscheint mir recht teuer wenn ich feststelle dass t4a (nur Namibia) sowas für 1/10tel anbietet. Im Moment besitze ich als erste Papier-Karte nur die von Iwanowski´s dickem Führer -Namibia-. Bedingt durch den kleinen Massstab enthält sie natürlich herzlich wenig Infos.
Wie gut sind die GPS-Karten von Garmin und t4a im Vergleich zueinander? Wir würden gern auch die eine oder andere Wanderung unternehmen.

Gruss Runtotop
7'272 Beiträge · seit 200620. März 2010 · #2
Hallo Runtotop

Ich bin natürlich nicht ganz unvoreingenommen, da ich den Shop www.tracks4africa.ch betreibe. Ich beantworte Dir Deine Frage aber als Nutzer von Tracks4Africa und Garmap auf den verschiedensten Geräten (unter anderem einem Colorado).

Garmap ist gutes solides Kartenmaterial für die normalen Strassen und Wege. In den Städten (speziell in Südafrika) ist es Tracks4Africa deutlich überlegen.

T4A hingegen basiert auf den Daten von vielen Touristen die diese Länder befahren und Ihre Routen jeweils mit dem GPS aufzeichnen. Diese Daten werden von Tracks4Africa in Stellenbosch gesammelt und zu Karten zusammengestellt. Diese Karten beinhalten somit auch viele Routen, Offroad-Strecken und POIs die in anderen Karten fehlen. Die Zeit-Informationen zu den Strecken werden jeweils von vielen gefahrenen Routen zusammengefasst und gemittelt, so dass auch diese Infos relativ genau sind.

Im südlichen Afrika verwenden wir mittlerweile ausschliesslich das T4A Material, einfach weil wir damit über die Jahre sehr gute Erfahrungen gesammelt haben. Das können hier bestimmt auch die einen oder anderen noch bestätigen.

Herzliche Grüsse aus Namibia und viel Spass beim Planen
Chrigu
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1'927 Beiträge · seit 200821. März 2010 · #3
Hallo,

dieses Jahr bin ich das erste mal mit t4a gefahren und kann die Karten nur wärmstens empfehlen.

Lodges, Hotels und Camps sind mit Telefonnummern aufgeführt, es sind sogar einige Wanderrouten für den Fussgängermodus dabei.

Über den CAMPING Link kannst Du dir noch zusätzlich die Campingliste von Thomas Richter kostenlos laden.

Gruss

Peter
Themenstarter11 Beiträge · seit 201023. März 2010 · #4
Ist bestellt. GPS-Karte von t4a.

Und ich denke ich komme damit zurecht.

Gruss Runtotop
1'715 Beiträge · seit 200625. März 2010 · #5
Da kann ich Chrigus Meinung nur bestätigen. Garmap hatte ich vor einigen Jahren mal und war sehr enttäuscht. Die Abdeckung in Südafrika soll inzwischen deutlich besser sein, aber in anderen Foren habe ich gelesen dass die Routing-Funktion und die Fahrzeiten immer noch zu wünschen übrig lassen.
TA4 wird in den Ortschaften von Jahr zu Jahr besser, ausserhalb war es schon immer sehr gut.

Gruss
Emanuel
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1'933 Beiträge · seit 200725. März 2010 · #6
T4A macht auch viele fehler mit routing...

My advice:

Immer oft kontrolieren und deine route in teile ins GPS gerät machen.
1'715 Beiträge · seit 200625. März 2010 · #7
schoelink schrieb:
T4A macht auch viele fehler mit routing...

My advice:

Immer oft kontrolieren und deine route in teile ins GPS gerät machen.
Weder das GPS noch die Karten sind ein Ersatz für geistige Windstille 😉

Hast Du die Fehler bei T4A gemeldet?

Es gibt aber in den T4A-Karten auch auch absichtliche "Fehler", zum Beispile wenn der kürzeste oder schnellste Weg durch ein Township führen würde.

Ich hat letzte Jahr nach der Mietwagenübergabe in Windhoek auch Probleme. Aber das war ein PEPTAK (Problem Exist Between Terminal And Chair), mein GPS war noch auf Füssgänger-Modus eingestellt 😊

Gruss
Emanuel

Auch ein Computer ist nur ein Mensch!
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zuletzt bearbeitet 25. März 2010
1'927 Beiträge · seit 200825. März 2010 · #8
... kommt vermutlich auf das Land an.

Ich hatte in Namibia auf 6.000 km zwischen Kunene und KTP nicht einen Routingfehler, weder auf der Piste noch in der Stadt 😉

Gruss

Peter
1'933 Beiträge · seit 200725. März 2010 · #9
Ich habe nur leute die T4A benutz haben in Botswana und SüdAfrika dem problemen hätten. Bis heute keine problemen mit Namibia.

Es ist auch möglich das die 'problemen' zu tun haben mit welches GPS gerät man benutzt?

Es grusst, Hans
1'715 Beiträge · seit 200625. März 2010 · #10
Hallo Hans

Es gibt Navi's die nur mit einer beschränkten Anzahl "Via's" (Zwischenstationen) pro Route umgehen können. auch die Anzahl Routen sind beschränkt. Man müsste halt schon genauer wissen welcher Art die Routingprobleme waren.

Gruss
Emanuel
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zuletzt bearbeitet 25. März 2010
Themenstarter11 Beiträge · seit 201028. März 2010 · #11
Auf Navi-Anweisungen haben wir uns noch nie unkontrolliert verlassen. Sonst wären wir schon einige Male verlassen gewesen.
Mittlerweile ist die T4A-Karte im Rechner installiert. Als erstes waren schnell alle Hotels und Lodges gefunden und durch einzelne Tagesstrecken verbunden. Feinschliff, sofern möglich mach ich noch.
Beim Vergleich mit Google-Earth waren jedenfalls lückenlos Wege -paved, unpaved- darunter erkennbar.
Was uns noch ein wenig unsicher macht, ist der Linksverkehr. Zuhause kann man ja das nicht ausprobieren, wg. lebensgefährlich.
Wie seid Ihr beim 1. Mal vorgegangen oder wie seid Ihr zurecht gekommen? Scheibenwischer statt Blinker soll noch lange anhalten während man den Rest schon intus hat.

Gruss Runabout
1'715 Beiträge · seit 200628. März 2010 · #12
Runtotop schrieb:
Was uns noch ein wenig unsicher macht, ist der Linksverkehr. Zuhause kann man ja das nicht ausprobieren, wg. lebensgefährlich.
Wie seid Ihr beim 1. Mal vorgegangen oder wie seid Ihr zurecht gekommen? Scheibenwischer statt Blinker soll noch lange anhalten während man den Rest schon intus hat.
Kritisch wird es immer beim Abbiegen, muss man sich darauf konzentrieren, dass man sich am Ende des Manövers auf der linken Seite befindet. Da kann der Beifahrer auch etwas helfen und rufen "Links, Links" wenn es mal nicht klappt.😃
An die Blinker und Scheibenwischer Anordnung gewöhnt man sich irgend einmal, muss sich dann Zuhause aber wieder umstellen 😉
Ist ja auch nicht so schlimm und die Lacher hat man immer auf seiner Seite.

Gruss
Emanuel
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zuletzt bearbeitet 28. März 2010
328 Beiträge · seit 200928. März 2010 · #13
Hallo,

wir waren Ende 2009 in Namibia und Botswana und hatten unseren alteren Colorado 300 mit den T4A Karten im Einsatz. Gleichzeitig hatten wir aber auch recht vernünftige Karten zusätzlich dabei. Mit dieser Kombination als reine GPS Anwender (nicht Freaks) kamen wir recht gut klar.
7'272 Beiträge · seit 200628. März 2010 · #14
Runtotop schrieb:
Was uns noch ein wenig unsicher macht, ist der Linksverkehr. Zuhause kann man ja das nicht ausprobieren, wg. lebensgefährlich.
Wie seid Ihr beim 1. Mal vorgegangen oder wie seid Ihr zurecht gekommen? Scheibenwischer statt Blinker soll noch lange anhalten während man den Rest schon intus hat.
Hallo Runtotop

Wenn Du hier einen Rechtslenker mietest, hast Du in der Regel nicht so grosse Probleme. Du musst als Fahrer auf der Innenseite der Strasse fahren und nicht Aussen, dann bist Du richtig. Das ist aber auch in Europa so.
Wir hatten aber einige Zeit einen Linkslenker aus Europa. Da habe ich mir einen Sticker mit einem Pfeil nach Links an die Scheibe geklebt. Das hilft dann schon.
Etwas knifflig sind auch die Kreisel und das Rechtsabbiegen in der Stadt.

Herzliche Grüsse
Chrigu
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