Wieder mal Namibia–diesmal mit ein wenig Botswana

7 Antworten · 2'456 Aufrufe · gestartet 04. März 2010 von orli
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Themenstarter38 Beiträge · seit 200704. März 2010 · #1
Wir werden uns Ende Oktober/Anfang November 2010 wieder mal ’gen Süden’ aufmachen: 20 Tage mit Toyota 4x4, kein Camping. Diesmal von Windhoek gen Norden, weiter via Caprivi nach Kasane und zurück nach Windhoek. Bei dem ’zurück nach Windhoek’ haben wir Planungsprobleme.

Die ersten 15 Übernachtungen sind bereits fixiert: Von WDH zur Etusis – Ai Aiba – Xaragu Camp – Seisfontein – Opuwo – Omarungo – Kuene – Oshandira – Hakusembe – Nunda (2x) – Kwando (2x) – Kasane (2x, wo noch nicht fix).

Nun aber – wie weiter ? Zu den verschiedenen Möglichkeiten haben wir im Internet geforscht – kommen aber zu keinem schlüssigen Ergebnis. Daher sind Eure Ratschläge sehr erbeten.

Wir haben für die Wegstrecke von Kasane nach Windhoek noch 5 Tage zur Verfügung.

Wie sollten wir am schönsten/besten nach Windhoek fahren, wobei es nicht wieder durch den ganzen Caprivi-Streifen zurück gehen sollte ? Wo sollten wir nächtigen ? Als Anhaltspunkte für Eure Ratschläge: Die Vorschläge sollte für ’Normalos’ machbare Verbindungen beinhalten (kann ruhig auch ’ruppig', aber eben machbar sein), wobei wir durchaus auch ’strapazierfähig’ bezüglich der täglichen Fahrzeit sind.

Wir sind sehr gespannt und werden berichten, wofür wir uns entschlossen haben – und nach der Reise, wie es tatsächlich gewesen ist.

Danke.
630 Beiträge · seit 200804. März 2010 · #2
Hallo Orli,

so ganz verstehe ich nicht, wieso ihr zu keiner Lösung kommt. Es gibt meines Erachtens bei der Aufgabenstellung:

1. Kasane -> Windhuk in 5 Tagen
2. Kein Camping
3. Nicht zurück durch den Caprivi
4. Keine ungewöhnlich ruppigen Wegstrecken

überhaupt nur eine Lösung:

A33 / A3 / A 2: Kasane - Nata - Maun - Ghanzi - Namibia. Übernachtungen könnt ihr bei diesen Orten einschieben.

Die Alternative über Chobe/ Savuti/ Moremi dauert meines Erachtens für 5 Tage Kasane -> Windhuk zu lange (ist ohne Camping und ohne sehr viel Geld auch nicht so einfach, siehe die hier schon öfters geführte Diskussion Kasane -> Maun ohne Camping)

Gruß

Klaus
Der Tourist zerstört, was er sucht, indem er es findet. (Hans Magnus Enzensberger)
zuletzt bearbeitet 04. März 2010
Themenstarter38 Beiträge · seit 200704. März 2010 · #3
Hallo Klaus,

erst einmal: Danke und vermutlich bzw. sinnvollerweise hast Du recht. Aber so 'unspektakulär' wollten wir die Strecke eben nicht runterspulen.

Kennst Du - oder jemand - eine Unterkunft/Lodge, die nicht (von Kasane kommend) zu nah an Maun bzw. Kasane liegt und mit dem Toyota 4x4 direkt erreicbar ist ? Auch wenn sie 'etwas' kostet !

Gruß
Peter
5'479 Beiträge · seit 200904. März 2010 · #4
Vom Prinzip lässt sich die Strecke gut in 3 Etappen fahren.

1.Etappe: Kasane bis in die Region Savuti/Khwai.
2.Etappe: Weiter bis in die Region Maun Ghanzi.
3.Etappe: Weiter bis Windhoek.

Mein persönlicher Favorit wäre:

1.Tag: Kasane - Savuti
2.Tag: Savuti - Khwai
3.Tag: Khwai
4.Tag: Khwai - Ghanzi
5.Tag: Ghanzi - Windhoek

Der Haken bei dieser Route ist, dass die Unterkünfte in der Region Savuti/Khwai sehr hochpreisig sind.
Unser Reise-Blog: KaTho_VanTour Staub & Schlamm (Kenia 21/22) 7 Wochen in der Regenzeit !? (NAM/BOT 18/19) Leoparden hautnah (Tansania 2016/2017) Elefantös - Zimbabwe 2016 Auf Großer Fahrt (Reisebericht SA-NAM-BOT-ZIM 2014/2015) Rivers & Sand (Reisebericht Namibia/Botswana 2013) Reisebericht Tansania 2013: "Das volle Programm"
630 Beiträge · seit 200804. März 2010 · #5
Orli schrieb:
Kennst Du - oder jemand - eine Unterkunft/Lodge, die nicht (von Kasane kommend) zu nah an Maun bzw. Kasane liegt und mit dem Toyota 4x4 direkt erreicbar ist ? Auch wenn sie 'etwas' kostet !
Hallo Orli,

ich bin in dieser Frage reiner Theoretiker (bin jetzt im Campinglager 😁 ); ich würde an Deiner Stelle aber einmal Armin hier aus dem Forum eine PMS schicken, der dürfte persönliche Erfahrungen mit festen Unterkünften auf dieser Strecke haben.

Aber ich habe mich schon einmal "theoretisch" mit der Frage beschäftigt. Man könnte z.B. von Kasane an Tag 1 zum "Three Baobabs Tented Camp" (ein Ableger der Garden Lodge in Kasane, liegt Richtung Savuti) fahren und dann (Tag 2) zur Mankwe Lodge (von dort aus am Tag 3 einen Ausflug in den Moremi machen), Tag 4 Übernachtung bei Ghanzi (etwa Motswiri Lodge: machen wir selbst im August) und dann noch eine Lodge am Tag 5 zwischen Ghanzi und Windhuk. Diese Unterkünfte sind noch bezahlbar, ansonsten gibt bei Savuti und Moremi ja noch Luxuslodges mit teils astronomischen Preisen.

Dies ist aber ein sehr, sehr straffes Programm, von den 5 Tagen verbringt Ihr 4 ja hauptsächlich mit "Fahren". Dies finde ich nicht so berauschend.

Die Unterkünfte sind hier im Forum schon diskutiert worden (siehe Suchfunktion) und könnten auch ergoogelt werden.


Gruß

Klaus
Der Tourist zerstört, was er sucht, indem er es findet. (Hans Magnus Enzensberger)
zuletzt bearbeitet 04. März 2010
461 Beiträge · seit 200804. März 2010 · #6
Hallo Orli

Durch den Caprivi ist sicher öde.

Three Baobab: Ist sicher auf halber Strecke nach Savuti bringt den Vorteil, dass man noch was hat von Savuti und am nächsten Tag gleich weiter in den Moremi.
Dann nach Maun. Khwai - Ganzi an einem Tag würde ich nicht machen, lieber noch etwas im Moremi am morgen bleiben.
Die Abschlussetappe ist zwar extrem lang aber es hat gute Strassen, lieber einen "Monstertag" als stressen im Moremi

Ich würde:
Kasane - Baobab
Baobab - Savuti
Savuti - Khwai
Khwai - Maun
Maun - Windhoek

Gruss Tom
378 Beiträge · seit 200704. März 2010 · #7
Topobär schrieb:
1.Tag: Kasane - Savuti
2.Tag: Savuti - Khwai
3.Tag: Khwai
4.Tag: Khwai - Ghanzi
5.Tag: Ghanzi - Windhoek
Genau das wäre auch mein Favorit. So ist auch der Weg das Ziel und sehr viel Zeit verfährt man auch nicht. Wenn man früh losfährt hat man normalerweise die Nachmittage Zeit am Ziel. Kein Camping wird aber teuer.

Gruß Bernd
zuletzt bearbeitet 04. März 2010
Themenstarter38 Beiträge · seit 200709. März 2010 · #8
klaus63 schrieb:
Hallo Orli, so ganz verstehe ich nicht, wieso ihr zu keiner Lösung kommt. Es gibt meines Erachtens bei der Aufgabenstellung:
1. Kasane -> Windhuk in 5 Tagen - 2. Kein Camping - 3. Nicht zurück durch den Caprivi
4. Keine ungewöhnlich ruppigen Wegstrecken
überhaupt nur eine Lösung:
A33 / A3 / A 2: Kasane - Nata - Maun - Ghanzi - Namibia. Übernachtungen könnt ihr bei diesen Orten einschieben.
Die Alternative über Chobe/ Savuti/ Moremi dauert meines Erachtens für 5 Tage Kasane -> Windhuk zu lange (ist ohne Camping und ohne sehr viel Geld auch nicht so einfach, siehe die hier schon öfters geführte Diskussion Kasane -> Maun ohne Camping)
Gruß Klaus
Hi Klaus,
Du hast recht mit dieser 'einen Lösung', die uns natürlich auch geläufig war. Wir hofften, noch andere Ideen zu bekommen. Wir haben uns nun zu dieser 'einen Lösung' entschieden.

Wir nächtigen in Maun und stehen jetzt planerisch vor der Frage, welches weitere Routing für die restlichen beiden Tage wir nehmen sollen (noch zwei Nächtigungen bis Windhoek):

Entweder:
Maun - Tsumkwe Country Lodge
Tsumkwe - ??
?? - Windhoek (Ankunft dort ca. 16:00 - wollen noch Fleisch einkaufen)

Oder:
Maun - ?? - ?? - Windhoek (Ankunft dort siehe oben)

Fragen:
1. Ist 'Entweder' oder 'Oder' empfehlenswerter ?
2. Welche Ünterkünfte sind empfehlenswert für die markierten '??' ?

Maun und Windhoek haben wir gebucht, für Tsumkwe haben wir eine Vorreservierung.

Wir hoffen wieder auf Eure guten Ratschläge.

DANKE.
Peter