NWR freut sich über Gewinne

7 Antworten · 2'140 Aufrufe · gestartet 23. Feb. 2010 von jaw
Antworten
Themenstarter2'048 Beiträge · seit 200723. Feb. 2010 · #1
Heute in der AZ:
Trendwende bei NWR

Gewinne in 2008/2009:

Rastlager Waterberg: 1.471.474 NAD
Okaukuejo: 29.940.944 NAD
Halali: 13.913.510 NAD
Namutoni: 7.622.998 NAD

Nicht das ich etwas gegen Gewinne habe, die sollte ein erfolgreiches Geschäft auch haben. Aber wenn ich solche Zahlen lese und den Gesamtumsatz von 168.737.092 NAD, dann wird klar, welchen Einfluss der Tourismus für dieses Land hat, da die staatlichen NWR-Lager ja nur einen Bruchteil der Gesamtübernachtungen ausmachen.

Viele Grüße
jaw
Gib jedem Tag die Chance, der schönste deines Lebens zu werden (Mark Twain)
26 Beiträge · seit 200923. Feb. 2010 · #2
Was ist denn die "Umkehrstrategie"? Mit einer Renovierung steigen ja nicht die Gewinne. Nur bei einer Erhöhung der Gästeanzahl + Preiserhöhung etc. kann sich der Gewinn erhöhen.
Leider steht nicht im Beitrag, wieso die Gewinne "plötzlich" steigen.
1'723 Beiträge · seit 200923. Feb. 2010 · #3
tja .. ob allerdings nur die finanzkrise an einem eventuellen rueckgang der touristen schuld sein wird halte ich fuer nicht richtig. ich glaube, das die scheinbar immer deutlichere "anti-deutsch-politik " hierbei auch eine nicht ganz unerhebliche rolle spielt. Das wird man aber wohl nie zugeben wollen...
[b]"eine der blamabelsten Angelegenheiten der menschlichen Entwicklung ist es, dass das Wort Tierschutz ueberhaupt geschaffen werden musste" theodor heuss
33,1k Beiträge · seit 200623. Feb. 2010 · #4
Hallo zusammen,

am besten ist eigentlich, dass die AZ in der gleichen Zeitung (heute) auch einen weiteren Artikel zum NWR veröffentlich hat. Der Titel "NWR finanziell immer noch unter Druck":
http://www.az.com.na/wirtschaft/nwr-finanziell-immer-noch-unter-druck.102555.php
Was ist denn die "Umkehrstrategie"? Mit einer Renovierung steigen ja nicht die Gewinne. Nur bei einer Erhöhung der Gästeanzahl + Preiserhöhung etc. kann sich der Gewinn erhöhen.
Renovierungen, deshalb erhöhte Preise, Effizienzsteigerung (zumindest auf dem Papier)....

Sonnige Grüße
Christian

P.S. Würde mal damit spekulieren, dass NWR die unprofitablen Unterkünfte in den nächsten 2-3 Jahren abstoßen wird.
Vom 23. August bis 6. September, 10. Oktober bis 18. Oktober 2026, 5. Dezember 2026 bis 17. Januar 2027 und 1. bis 30. Mai 2027 nicht/kaum im Forum aktiv!
33,1k Beiträge · seit 200623. Feb. 2010 · #5
Hi Miss Ellie,
ich glaube, das die scheinbar immer deutlichere "anti-deutsch-politik " hierbei auch eine nicht ganz unerhebliche rolle spielt.
Zwar nicht wirklich das Thema in diesem Thread, aber wie genau zeigt sich das denn im täglichen Leben eines Namibia-Touristen? 90% der Touristen werden sich gar nicht so tiefgehend (wenn man das von der AZ als Informationsquelle behaupten kann) mit der namibischen Politik beschäftigen.

Und sei Dir versichert, unter Nujoma war diese Meinung über Deutschland (denn es geht nie um die deutschsprachigen Namibier im Land) vieeeeel ausgeprägter als heute. Die SWAPO-Jugendliga und NUNW "geilt" sich halt etwas an dem Thema auf, aber auch nur, weil ihnen nix besseres einfällt Denn die wirklichen Probleme lassen sich ja nicht mit Worten bekämpfen. Argumente bringen sie ja kaum hervor!

Das aber nur als Randnotiz.

Sonnige Grüße
Christian
Vom 23. August bis 6. September, 10. Oktober bis 18. Oktober 2026, 5. Dezember 2026 bis 17. Januar 2027 und 1. bis 30. Mai 2027 nicht/kaum im Forum aktiv!
42 Beiträge · seit 200923. Feb. 2010 · #6
Ist mal wieder n Beispiel fuer den super Journalismus hier, das die AZ in zwei Artikeln gleichzeitig von den gestiegenen Schulden und den Gewinnen schreibt.

Die Anti-deutsch-Stimmung momentan hat auch viel mit den offensichtlich gefaelschten Wahlen zu tun und der unklaren Situation seitdem. Da wird gerne mit dem Saebel gerasselt uund da muessen schonmal ein paar Feindbilder und Suendenboecke geschaffen werden. Alle sehr sensibel und aggressiv momentan... Aber mehr rethorisch, nicht faktisch.

Trotzdem besteht natuerlich so die Gefahr, das Klima im Land weiter zu vergiften...
1'250 Beiträge · seit 200923. Feb. 2010 · #7
Hallo Christian,

Deinem ersten Absatz kann ich total zustimmen!
Beim zweiten Absatz habe ich so meine Probleme mit der Aussage "denn es geht nie um die deutschsprachigen Namibier im Land"......; das kann ich nach meinen Erfahrungen nicht unterschreiben!!

Viele Grüße,
Elch
Ein Freund ist ein Mensch, vor dem ich laut denken kann. R.W. Emerson Namibia 2013 - http://www.namibia-forum.ch/forum/17-news/278435-unterkunftsbeschreibungen-unserer-letzten-reise.html?start=12 Namibia 2015 - http://www.namibia-forum.ch/forum/8-camping/286282-unsere-campsites-im-maerz-2015.html
Gast23. Feb. 2010 · #8
Hallo,
VM schrieb:
Mit einer Renovierung steigen ja nicht die Gewinne. Nur bei einer Erhöhung der Gästeanzahl + Preiserhöhung etc. kann sich der Gewinn erhöhen.
Leider steht nicht im Beitrag, wieso die Gewinne "plötzlich" steigen.
Es wurde nicht nur renoviert, sondern die Camps wurden erheblich aufgewertet. Über die Preise kann man sehr wohl diskutieren, aber das NWR lediglich die Preise erhöht hat, kann man ihnen nicht vorwerfen.

Nach meiner persönlichen Meinung sind die Preise für viele Lodges/Camps in Namibia und Botswana zu hoch. Die Eintrittsgelder für viele Nationalparks - das was primär dem Naturschutz zufließt - dagegen zu niedrig. Die Preispolitik von SANParks in Südafrika ist für mich viel nachvollziehbarer. Eintritt im Kgalagadi kostet 16 EUR. Etosha nur 8 EUR. Die schönen und exklusiv gelgenen Wilderness Camps im Kgalagadi kosten 80-90. Ein Bush oder Waterhole Chalet in Okaukuejo dagegen 150-200 EUR (je nach Saison).

Beste Grüße

Guido