Namibia - Botswana - Viktoriafälle

13 Antworten · 4'811 Aufrufe · gestartet 23. Feb. 2010 von Beachman
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Themenstarter9 Beiträge · seit 201023. Feb. 2010 · #1
Hallo Afrika-Freunde

Wir werden im Mai 2010 knapp 4 Wochen im südlichen Afrika, hauptsächlich in Namibia verbringen. Unsere Reisepläne sehen in etwa so aus:

1. Nach unserer Ankunft in Windhoek verbringen wir zuerst ein paar Tage in der Region von Swakopmund.

2. Danach absolvieren wir eine Trekking-Tour im Naukluft-Gebirge.

3. Anschliessend wollen wir die Dünen-Landschaft um Sesriem/Sossusvlei erkunden.

4a Wir fahren in den Etosha National Park, verbringen dort 3 - 4 Tage und fahren dann weiter Richtung Rundu/Caprivi.
4b Wir fahren in den Etosha National Park und von dort "transitmässig" via Gumare (Okavango) Richtung Caprivi.
4c Wir fahren ins Okavango-Delta und von dort Richtung Caprivi.
4d Wir fahren ins Okavango-Delta und danach in den Chobe National Park.
--> Wir haben uns noch nicht definitiv für eine der möglichen Routen entschieden!

5. Von Kasane aus fahren wir bzw. machen wir eine Tour zu den Victoria Fällen, von wo wir retour in die Schweiz fliegen.

Was könnt ihr uns raten: Welcher Weg ist (in Anbetracht der ziemlich knappen Zeit) zu empfehlen: 4a, 4b, 4c oder 4d? Welches sind die Pluspunkte von Etosha bzw. Okavango (im Mai)?

Habt ihr uns ausserdem wertvolle Tipps betreffend Unterkünften und möglichen Touren (Swakopmund, Sossusvlei, Etosha etc.)?

Vielen Dank für eure Hilfe.

Grüsse
Marc
zuletzt bearbeitet 23. Feb. 2010
51 Beiträge · seit 200724. Feb. 2010 · #2
Hi Beachman,

zu 1.
Wir waren 2007 auch für 4 Wochen in Namibia und sind von Windhoek via Sossusvlei, Swakop, Etosha, Caprivi zu den Victoriafällen und von dort über Caprivi und Waterberg wieder nach Windhoek gefahren. Die 4 Wochen hatten gerade so gereicht.
In Swakop kann ich Euch unbedingt die Dessert Tour mit Criss empfehlen (http://www.living-desert-adventures.com)oder mit Levo Tours die Fahrt zu Robben und Delfinen.
Beides sind Halbtagestouren.
Gewohnt haben wir im Orange House in Swakop. Empfehlenswert.
Etosha waren wir außerhalb des Camps im Etosha Safari Camp und im Onguma Camp nahe der Eingangstore des Parks. Waren auch klasse. Werde aber beim nächsten mal im Park bleiben.


zu 4.
Angesichts Eures Programmes würde ich die Tour nicht überladen. Sicher Botswana mit Okavango, Moremi, Savuti und Chobe sind natürlich herausragende Ziele aber ich denke das wäre des guten zu viel. Zumal man dort auf grund der Straßenverhältnisse (4x4 erforderlich)für 150km auch mal 5-6 Stunden braucht. Wir werden dieses Jahr im Juni nach Botswana gehen und uns alleine für diese Route 14 Tage Zeit lassen um somit die Natur auch ausgiebig genießen zu können.
2007 sind wir selbst bis Victria Falls nach Simbabwe gefahren, das ging relativ gut, ok an der Grenze dauerts ein wenig aber man ist ja in Afrika und im Urlaub...
Wie es jetzt aussieht weiß nicht, wir waren auf der Ilala Lodge, ca 10 Min. zu Fuß zu den Fällen. Unterkunft war sehr gut.
Man kann den Cprivi als reine Transitstrecke nutzen oder aber man genießt auch dort den Bwabwata Park, Mahango, Mamili, Mudumu. Es gibt dort wunderschöne Unterkünfte an den Flüssen Okavango oder Linyati.

Wenn ihr über Tsumkwe und Gumare fährt braucht ihr wohl 4x4. Ich werde diese Tour auch dieses Jahr machen und mein Veranstalter in Namibia meinte 4x4 ist unbedingt notwendig.

Schöne Grüße

Michael
33,1k Beiträge · seit 200624. Feb. 2010 · #3
Hallo Marc,

willkommen im Forum!

Kurz und spontan zu Eurer Tour. Vorab: In Namibia ist weniger meist mehr!

Vorschlag 4a und 4b macht wenig Sinn. Ihr fahrt nach Swakop, Richtung Naukluft und Sossusvlei um dann wieder in die entgegengesetzte Richtung nach Etosha zu fahren.

Sofern ihr noch nichts fest gebucht habt würde ich die Route umstellen: Windhoek -> Naukluft -> Sossusvlei -> Swakop -> Etosha -> Caprivi -> Okavango -> Kasane/VicFalls

Sonnige Grüße
Christian
Vom 23. August bis 6. September, 10. Oktober bis 18. Oktober 2026, 5. Dezember 2026 bis 17. Januar 2027 und 1. bis 30. Mai 2027 nicht/kaum im Forum aktiv!
3'491 Beiträge · seit 200624. Feb. 2010 · #4
Hallo Marc,
da kann ich Christian nur beipflichten - ich finde seinen Routenvorschlag prima - ergänzt um einen Zwischenstop auf dem Weg von Swakopmund nach Etosha z.B. im Erongo-Gebirge ( Omaruru, Game Lodge, Erongo Wilderness Lodge ).
Auch wenn Ihr von Kasane aus zurückfliegt und daher nicht den langen Rückweg nach Windhoek einkalkulieren müsst, wäre zu überlegen, ob Ihr das Okavango-Delta nicht auslasst bzw. nur einen km-mäßig kurzen Abstecher bis zum Panhandle (Drotzkys Cabins)macht.Da Ihr vorher in Etosha gewesen seid, könntet Ihr zur Not auf das Delta verzichten - auch wenn das natürlich ein ganz anderes Erlebnis ist als Etosha. Also: Etosha - Bagani (da gibt es einige Lodges wie z.B. Mahango Lodge, Ndhovu Lodge usw. ). Bagani - Panhandle - sind nur 60 km. Dort mindestens 2 Nächte. Panhandle zurück in den Caprivi bis Kongola/Umgebung, z.B. Lianshulu Lodge. Aber dort dann bitte 3 Nächte ! Von Kongola bis Kasane. Von Kasane aus könnt Ihr das ganze "Restprogramm" abwickeln, also Chobe, Sambesi und VicFalls. Also 4 Nächte.
Merkt Ihr, wie die Zeit vergeht ?! - Mein Vorschlag allein verlangt schon 10 Nächte ! Zuzüglich 6 Nächte Etosha, 2 Nächte Erongo, 3 Nächte Swakopmund, 2 Nächte Sossusvlei und 2 Nächte Naukluft - schwupp, sind die 4 Wochen weg.Und das wäre keine besonders ruhige Tour, aber eine, die man auch genießen kann.
Gruß Joli
2'772 Beiträge · seit 200624. Feb. 2010 · #5
Namibiapetra schrieb:
Wenn ihr über Tsumkwe und Gumare fährt braucht ihr wohl 4x4. Ich werde diese Tour auch dieses Jahr machen und mein Veranstalter in Namibia meinte 4x4 ist unbedingt notwendig.

Schöne Grüße

Michael
Hallo Michael,
wir sind die Strecke im September 1009 gefahren - nur umgekehrt. Von Tsumkwe bis Dobe Border ist es eine gut zu fahrende Schotterstrasse. Lediglich vom Dobe Border bis du nahe Mahupa wieder auf eine gute Schotterpiste kommst, sind 2-3 Tiefsandpassagen. Klar, da wäre ein 4x4 besser, aber auch ohne kommst du da durch.

LG Pascalinah
Nimm dich vor Leuten in Acht, die damit angeben, wer sie sind. Ein Löwe wird dir nie sagen müssen, dass er ein Löwe ist. Fotobuch Caprivi/Botswana 2024: https://www.cewe-community.com/next/example/schwerpunkt-naturparadies-sambesi-region-und-botswana-69955 Fotobuch Kruger National Park 2025: https://www.cewe-community.com/next/example/kruger-national-park-november-2025-71278
zuletzt bearbeitet 24. Feb. 2010
Themenstarter9 Beiträge · seit 201004. März 2010 · #6
travelNAMIBIA schrieb:
Hallo Marc,

Vorschlag 4a und 4b macht wenig Sinn. Ihr fahrt nach Swakop, Richtung Naukluft und Sossusvlei um dann wieder in die entgegengesetzte Richtung nach Etosha zu fahren.

Sofern ihr noch nichts fest gebucht habt würde ich die Route umstellen: Windhoek -> Naukluft -> Sossusvlei -> Swakop -> Etosha -> Caprivi -> Okavango -> Kasane/VicFalls

Sonnige Grüße
Christian
Hallo Christian

Diese Routenplanung hat sich aufgrund unserer fix terminierten Trekking-Tour in der Naukluft so ergeben! Darum ist der erste Teil unserer Reise eine Rundtour mit Start und Ziel in Windhoek... Macht ja aber auch keinen so grossen Unterschied, ob wir nun von Swakopmund oder Windhoek in Richtung Etosha fahren, oder doch?

Gruss
Marc
Themenstarter9 Beiträge · seit 201004. März 2010 · #7
Liebe Forümler

Vielen Dank für eure Antworten!

Wir sind nun einiges weiter mit unseren Planungen. Die Idee via Okavango zu fahren, haben wir definitv fallen gelassen! Hätte zeitlich wirklich keinen Sinn gemacht...

Unsere Reisroute sieht nun voraussichtlich etwa so aus:

07.05. Ankunft in Windhoek (Chameleon Backpackers)
08.05. Windhoek - Swakopmund (Villa Wiese)
09.05. Swakopmund
10.05. Swakopmund
11.05. Swakopmund - Spreetshoogte (Gecko Camp)
12.05. Spreetshoogte - Naukluft
13.05. Naukluft Hiking Trail
14.05. Naukluft Hiking Trail
15.05. Naukluft Hiking Trail
16.05. Naukluft - Sesriem/Sossusvlei (Desert Camp)
17.05. Sossusvlei
18.05. Sesriem/Sossusvlei - Windhoek
19.05. Windhoek - Otjiwarongo (Weaver's Rock)
20.05. Otjiwarongo - Etosha (Okaukuejo Rest Camp)
21.05. Etosha (Halali Rest Camp)
22.05. Etosha (Onguma Safari Camps)
23.05. Etosha - Rundu (Mbamba Campsite)
24.05. Rundu - Divundu/Poppa Falls (Nunda River Lodge)
25.05. Poppa Falls
26.05. Divundu/Poppa Falls - Kongola (Camp Kwando)
27.05. Kongola - Kasane (Kubu Lodge)
28.05. Kasane - Victoria Falls (Shoestrings Lodge)
29.05. Victoria Falls - Livingstone (Jollyboys Backpackers)
30.05. Rückflug von Livingstone
--> in Klammern die geplanten Unterkünfte

Habt ihr noch Tipps/Anmerkungen zu unserer aktualisierten Route und den Unterkünften?

Für den zweiten Teil der Reise (Windhoek - Etosha - Caprivi - Victoria Falls) haben wir einen 4WD mit Dachzelten gebucht. Für den ersten Teil der Reise (Windhoek - Swakopmund - Naukluft - Sossusvlei - Windhoek) sind wir uns noch am Überlegen, was für ein Auto am besten wäre: Ist es sinnvoll, auch hier einen 4WD zu mieten?

Liebe Grüsse
Marc
zuletzt bearbeitet 04. März 2010
3'175 Beiträge · seit 200604. März 2010 · #8
Hallo Marc!

ich wuerde eine Nacht mehr in Victoria Falls verbringen, da gibts soviel tolles zu machen.
Ich wuerde die weavers Rock Uebernachtung dafuer streichen. Von Windhoek nach Okaukuejo sind es zwar ca. 500km aber das ist alles gute Teerstrasse, wenn ihr da frueh losfahrt reicht das allemal.
Gruss Joerg Es gibt NIX, das es nedd gibt
1'003 Beiträge · seit 200804. März 2010 · #9
Hallo,
auch wenn Ihr das Fahrzeug schon gebucht habt - wenn Ihr im Osten wirklich nur die Fälle besuchen wollt - wäre vielleicht auch zu überlegen, noch zweit Tage in NAM was zu machen und vom Etosha nach WDh zurück und den Flieger nach Vic Falls zu nehmen - die Strecke durch den Caprivi, die Grenze und das alles kosten ordentlich Geld und Zeit und dass nur, um die Fälle zu besuchen lohnt sich m.E. nicht - von WDH wird Vic Falls ziemlich oft angeflogen. Finanziell wird sich das am Ende nicht viel unterscheiden.
Gruss
Christian
Themenstarter9 Beiträge · seit 201005. März 2010 · #10
Danke für die Ratschläge!

@Joerg: Ein Tag mehr bei den Victoria Falls wäre tatsächlich schön! Auf die direkte Fahrt von Windhoek wollen wir aber bewusst verzichten, weil wir sonst zwei sehr happige Etappen hintereinander hätten und vor allem weil wir in Windhoek noch das "neue" Auto übernehmen müssen! (Für unsere "zweigeteilte" Reise werden wir zwei verschieden Autos einsetzen, aber das ist eine etwas komplizierte Geschichte...) Wir werden aber vielleicht den "Ruhetag" im Caprivi-Streifen streichen und so einen Tag gewinnen, den wir dann bei den Victoria-Fällen einsetzen können.

@Christian: Mit den Flügen Schweiz - Namibia retour und der langen Fahrt mit einem 4WD haben wir unser CO2-Konto sicher schon genug überstrapaziert, da wollen wir nicht noch einen zusätzlichen Flug buchen... Ausserdem versprechen wir uns natürlich auch von der Reise Richtung Victoria Falls (also Caprivi-Streifen) einiges, im Sinne der Weg ist das Ziel!
2'349 Beiträge · seit 200906. März 2010 · #11
Hallo Beachman!

Ich finde eure Tour klasse! Der Caprivi und vor allem der Chobe National Park sind super!

Ich würde bei den Popa Falls auf dem Campsite der Nunda Lodge übernachten.

Von Onguma würde ich zu Roy's Restcamp fahren (von dort evtl. einen halben Tag die San besuchen) und am nächsten Tag weiter zu den Popa Falls / Mahango Park.

Rundu würde ich auslassen! Jörg ist bestimmt anderer Meinung, aber ich und die meisten anderen hier im Forum fänden die San wohl interessanter, als in Rundu zu übernachten. Dort ist meiner Meinung nach nichts Interessantes zu sehen.

Oder ihr fahrt früh los und fahrt bis abends durch bis zu den Popa Falls und habt so nen Tag mehr Zeit (z.B. für Chobe oder Vic. Falls oder einen Game Drive im östlichen Bwawata Park zum Horse Shoe). Das wäre allerdings nicht mein Ding so weit zu fahren. Andererseits sind es auch "nur" ca. 1,5 Stnd. mehr...

Bei Kasane würde ich eher den Ihaha Campsite empfehlen! Viele Tiere sind da zu sehen und der Platz ist wirklich schön!

Für mögliche Aktivitäten inkl. Preise in Vic. Falls siehe www.shearwateradventures.com .

Für den ersten Teil der Reise braucht ihr definitiv KEINEN 4x4! Wenn ihr euch innerhalb der Parks im Caprivi und Botswana von eurer jeweiligen Lodge dort fahren lasst und nicht selbst fahren wollt, theoretisch noch nicht mal für den Zweiten!

Zur Wildbeobachtung in/bei Kasane: Ein Chobe Boat Trip in nem KLEINEN Aluboot (ca. 8-12 Plätze. Nicht in den großen "Touri-Dampfern") ist Pflicht!!!! Am besten einen früh und einen nachmittags! Kasane bzw. Chobe National Park mind. 2 (besser 3 Nächte)! DAS ist doch ein echtes Highlight! Ihr habt da ja nicht mal einen vollen Tag geplant! (Mahango/Popa Falls reicht eine Nacht)

Schade, dass ihr nur eine Nacht bei Kongola Zeit habt. Bwawata und Mudumu sind tolle Parks! Aber, wenn ihr nur eine Nacht da bleibt würde ich bei der Mazambala Island Lodge campen. Die ist wesentlich näher am oben bereits genannten Horse Shoe (ein hufeisenförmiger See an dem am späten nachmittag oder frühen abend oft über 150 Elefanten sowie Büffel und andere Tiere sind). Und Mazambala ist auch um einiges näher bei Kongola was bei wenig Zeit und nur einer Übernachtung besser wäre. Die dort angebotenen Bootsfahrten sind herrlich.

Eure Tour ist ansonsten echt super!

Gruß, Otji!
zuletzt bearbeitet 06. März 2010
Themenstarter9 Beiträge · seit 201012. März 2010 · #12
Wir sind wieder einiges weiter...

1. Das Auto ist nun auch für den ersten Teil unserer Reise gebucht. Wir haben jetzt auch hier einen 4WD und werden darum zu Beginn noch einen Abstecher zur Blutkopje machen und wahrscheinlich dort eine Nacht campieren.

2. Die wichtigsten Unterkünfte (Desert Camp, Okaukuejo, Halali, Victoria Falls) sind in der Zwischenzeit gebucht.

3. Onguma Campsite ist leider schon ausgebucht:-( Wir haben nun eine Anfrage fürs Namutoni Rest Camp gemacht! Wir hoffen, die haben noch Platz für uns, bis jetzt haben wir noch keine Antwort erhalten.

4. Den Vorschlag mit Ihaha (Danke Otji!) haben wir aufgenommen. Wir werden nun (voraussichtlich) die zweite Nacht bei den Poppa Falls streichen und dafür zwei Tage in Ihaha verbringen. Eine Reservationsanfrage per E-Mail haben wir gesendet. Hoffentlich klappt das! Wie in anderen Threads zu lesen ist, scheint das ja nicht so einfach zu sein...

5. In Ihaha werden sicherlich mindestens eine Bootstour auf dem Chobe unternehmen. Weitere Bootstouren sind eine Option. Wo sind diese empfehlenswert: bei den Poppa Falls auf dem Okavango oder bei Kongola auf dem Kwando?

6. Bei Kongola haben wir uns überlegt, im Camp Kwando zu übernachten und dann auf der C49 transitmässig (in Richtung Katima Mulilo) durch den Mudumu National Park zu fahren. Oder bringt das bei einem knappen Zeitbudget überhaupt nichts und es ist besser, in Mazambala zu übernachten und dann direkt von Kongola nach Katima Mulilo durchzufahren?

Gruss
Marc
447 Beiträge · seit 200812. März 2010 · #13
In Ihaha werden sicherlich mindestens eine Bootstour auf dem Chobe unternehmen. Weitere Bootstouren sind eine Option. Wo sind diese empfehlenswert: bei den Poppa Falls auf dem Okavango oder bei Kongola auf dem Kwando?
Hallo Beachman,

von Ihaha aus könnt ihr keine Bootstour machen. Das geht nur von den Lodges in Kasane aus, also außerhalb des NP.
Die Sunsettour finde ich persönlich am Schönsten, aber nach der Tour kommt ihr dann nicht mehr in den Park zum Ihaha-Camp.

Camp Kwando hat mir sehr gut gefallen. Die Bootstour auf dem Kwando war allerdings nicht im Entferntesten mit der auf dem Chobe vergleichbar. Es ist nett, entspannend, unterhaltsam, der Guide vom Camp Kwando war ganz reizend, aber wir hatten nicht annährend so viele Tiere wie an der Chobe Riverfront gesehen.

Die C 49 sind wir nicht gefahren. Wir nahmen den schnellsten Weg nach Katima. Der Mudumu ist ein sehr schöner Park, aber wenn ihr nicht so viel Zeit habt, würde ich die Chobe Riverfront auf jeden Fall vorziehen. Dort gibt es einfach viel mehr verschiedene Tiere zu sehen. Die gibt es im Mudumu theoretisch zwar auch, sie sind aber nicht so leicht zu finden wie am Chobe.
Der Nachteil liegt auf der Hand: an der Chobe Riverfront sind natürlich viel mehr Leute.

Viel Spaß bei der weiteren Planung,

Kathrin
Kathrin und Olli Manchmal wollen die Goetter, dass etwas nicht gelingt, damit die Menschen die Demut bewahren. Reisebericht Botswana Apr/Mai 08: http://www.namibia-forum.ch/download/olliboe08.pdf Reisebericht Botswana Jun 09: Feuertaufe im Regenwasser Norwegen 2010
2'349 Beiträge · seit 200912. März 2010 · #14
Ollie hat recht. Aber man kann eine Bootsfahrt als Tagesgäste von einer Lodge in Kasane aus machen und trotzdem auf Ihaha übernachten. Vorher anrufen oder persönlich bescheid sagen und anmelden!

Oder man schläft eine Nacht auf Ihaha und eine in Kasane. Ich persönlich würde Ihaha vorziehen.

Bootstouren auf Kwando (vor allem bei Mazambala) und Okavango sind lanfschaftlich viel schöner als Chobe. Von den Tieren her ist Chobe natürlich WEIT voraus!

Wenn ihr nur die öffentliche Straße durch Mudumu fahren wollt um so nach Katima/Kasane zu kommen und keinen 3-4-stündigen Game Drive im Park abseits der main road machen wollt, werdet ihr nichts bis fast nichts sehen. Nur Ziegen...

In diesem Fall lieber Mazambala und dort einen Game Drive in den Bwawata N.P. (Horse Shoe am spätnachmittag) machen. Das bietet Mazambala Lodge auch an. Von Kongola dann die Teerstraße über Katima bis Kasane geht dann auch wesentlich schneller und ihr könnt mittags gleich die erste Aktivität (Boat Trip, Game Drive) im Chobe machen.
zuletzt bearbeitet 12. März 2010