GEgeowomu36 Beiträge · seit 200917. Feb. 2010 · #2
Hallo,
genauere Papierkarten könnte u.U. schwierig werden. Es gibt zwar welche, z.B. basierend auf alten russischen Karten, aber wenn man da größere Bereiche abdecken will, wird das ganz schön teuer. Ich persönlich würde da eher ein Navi nehmen und mit ner digitalen Karte laden. Wir haben letztes Jahr in Windhoek, ich glaube im Landwirtschaftsministerium oder so, genaue Karten gekauft. Nicht ganz so teuer, aber wenn man z.B. ab Windhoek den Süden abdecken will schleppt man auch ganz schön was mit sich rum. Grüße Wolfgang
Pascalinah2'772 Beiträge · seit 200617. Feb. 2010 · #3
Für Botswana reichen zur groben Übersicht die Standardwerke, wie z.B. die Reise Know How erstmal aus. Innerhalb der Parks, wie Chobe (Savuti) oder Moremi, bist du damit allerdings aufgeschmissen.
In Botswana kannst du an jeder Shelltankstelle die Detailkarten für Moremi und co für kleines Geld kaufen (deutlich billiger als hier) Im Moremi allerdings, wo du dich ständig irgendwelchen unbeschilderten Weggabelungen gegenübersiehst helfen dir die dann auch nicht mehr viel, aber immer noch besser als nichts. Am besten fährst du mit einem Navigationsgerät.
Auf der anderen Seite haben wir und auch alle anderen auch ohne Navi immer wieder rausgefunden. Dabei haben die Karten aber eher nicht geholfen.
Für Namibia hat uns die Karte die dem Iwanowski-Reiseführer beigelegt ist bisher ausgereicht.
wir haben die T4A Papierkarte, die uns Chrigu beim letzten Pfingst-Braai mitgebracht hat. Die finden wir ganz gut. Darüber hinaus haben wir auch die Shell Detail Karten für Botswana. Ich schließe mich Geopards Meinung an, dass sie im Moremi nicht viel bringen, da es viel mehr Wege gibt als auf der Karte eingezeichnet sind. Allerdings finde ich ein GPS genausowenig hilfreich wie eine Papierkarte, wenn man mal wieder wegen tiefen Wassers nicht dahin kommt, wo man eigentlich hin wollte und trotz Suche keine Umfahrung findet. Aber würde immer alles glatt laufen, wäre es wohl auch nur der halbe Spaß 🤩 Und für den groben Überblick habe ich immer lieber eine Papierkarte zur Hand.
Nachtrag: die T4A Karten Botswana und Namibia kannst Du Dir unter "Karten" hier im Forum ansehen.
Chrigu7'267 Beiträge · seit 200617. Feb. 2010 · #6
Hallo
Wenn Du wirklich genaue Karten suchst, dann wirst Du in Namibia noch fündig in Botswana ist dann aber wirklich Schluss. Was Du aber machen kannst sind Karten (z.B. Tracks4Africa oder Garmap) selber aus MapSource heraus zu drucken. Da kannst Du Dir für entsprechende Gebiete selber Karten zusammenstellen.
Natürlich rate ich aber auch zu einem Navi 😉
Herzliche Grüsse Chrigu
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KOkonno1'457 Beiträge · seit 200617. Feb. 2010 · #7
Also jetzt muss ich doch mal provokant fragen: Navi hier, genaueste Karten dort - wie hat man das den früher gemacht ? Früher heißt auch vor 10 Jahren ?
Sind da Touristen auch mit russischen Militärkarten durch die Lande gezogen ?
wie hat man das den früher gemacht ? Früher heißt auch vor 10 Jahren ?
Sind da Touristen auch mit russischen Militärkarten durch die Lande gezogen ?
Wir schreiben heute das Jahr 2010, wo diese technischen Hilfsmittel zur Verfügung stehen, also verstehe ich deine Frage nicht?
KOkonno1'457 Beiträge · seit 200617. Feb. 2010 · #9
versteh mich nicht falsch, ich studiere Geographie mit Schwerpunkt GIS und Fernerkundung. Natürlich bin ich in 2010 angekommen. Trotzdem interessiert es mich eben, wie es die Generation vor uns gemacht hat. Nur nach der Sonne navigieren sicher nicht. Ortskenntnisse ? offene Augen ?
Geopard378 Beiträge · seit 200717. Feb. 2010 · #10
konno schrieb:
Nur nach der Sonne navigieren sicher nicht. Ortskenntnisse ? offene Augen ?
Ich denke genau so, zumindest sind auch wir im Moremi mit diesen "alten Tugenden" weitergekommen. Andere nach dem Weg fragen, wäre dann auch noch ein guter Tip. Unsere Karten haben da eher weniger geholfen.
Gruß Bernd
TopobärThemenstarter5'479 Beiträge · seit 200917. Feb. 2010 · #11
Ich bin in den vergangenen Jahren immer nur mit den genannten Standart-Karten und Kompass unterwegs gewesen. Allerdings mit Camper und nur mit meiner Frau. Wenn's da mal mit der Navigation nicht so geklappt hat, war's auch kein Problem; dann gab's halt ein Bushcamp.
Dieses mal spielen wir aber für meine Schwiegereltern Tourguide und sind in vorgebuchten Unterkünften unterwegs. Da würde ein Bushcamp nicht so gut kommen. Das ist auch der Grund, weshalb ich diese Reise viel exakter plane als all meine Reisen vorher.
Deshalb habe ich diesmal auch erstmals zum 4x4 ein Navi dazu gemietet. Da ich aber noch keine Erfahrungswerte habe, wie sich das aus der Tour anlässt, wollte ich mich nicht allein darauf verlassen.
GEgeowomu36 Beiträge · seit 200917. Feb. 2010 · #12
Hallo Konno,
na dann oute ich mich mal als fertig studierten Geographen. Deine Frage ist, denke ich, rhetorisch? Du weißt vermutlich, wie man das "früher" gemacht hat? Bei mir hat man das noch im Grundstudium gelernt. Die Stichwörter fielen ja schon. Karte und Kompaß. Und nach meiner Meinung kann man in NAM zumindest (dort wo ich bisher unterwegs war) auch mit den Übersichtskarten eigentlich nicht die Orientierung verlieren.... Grüße Wolfgang
stiebilli157 Beiträge · seit 200817. Feb. 2010 · #13
Hallo Topobär!
Ich habe letztes Jahr von Chrigu die Tracks4Africa-Karte von Botswana (2009 Edition) für 18,- Euro gekauft. Blöd wie man(n) manchmal ist, hatten wir sie leider vor Abreise zu Hause vergessen (na, ja, vielleicht war es auch die Aufregung!). Auf jeden Fall brauchen wir die ungebrauchte Karte nicht mehr (es geht dieses Jahr nach Sambia) und bieten sie zum Kauf an. Ich dachte da an 10,- Euro (incl. Porto / Deutschland).
Solltest du kein Interesse haben, gilt das Angebot für alle anderen!