unsere Route 16.5.-12.6.06

13 Antworten · 3'502 Aufrufe · gestartet 15. März 2006 von Jakob2207
Antworten
Themenstarter28 Beiträge · seit 200615. März 2006 · #1
Da ihr immer hervorragende Ideen und Tipps habt möchten wir euch bitten auch einmal einen Blick auf unsere Planung zu werfen. Gemietet haben wir für 25 Tage einen Double Cap mit Dachzelt, werden also vorwiegend campieren. Reservierungen haben wir bislang keine vorgenommen um flexibel zu bleiben.

Windhoek
Anib Lodge
Köcherbaumwald
Fishriver Canyon, Camp Boplaas
Lüderitz
Kolmannskoppe, Farm Tiras od. Koiimasis (?)
Sossusvlei, Sesriem
Sossusvlei, Tsauchab River Camp
Naukluft Berge, Olive Trail, Spreetshoogte-Pass (?), Camp Gecko
Blutkoppe
Swakopmund
Cape Cross, Spitzkoppe od. Ameib Ranch (?)
Brandberg, Vingerklip
Twyvelfontein, Palmwag
Sesfontein, Ganumub, Purros
Armspoort, Dubis Sesfontein, Camp Aussicht (?)
Opuwo, Epupa Falls
Kuene River Lodge (?)
Hobatere Lodge od. Otjitotongwe Lodge (?)
Etosha
Etosha
Etosha
Waterberg
Reservetag: AfriCat Foundation od. Omaruru Lodge (?)
Reservetag: Okahandja, Farm Düsternbrook od. Okapuka Lodge (?)
Windhoek

Dort wo die Fragezeichen sind wissen wir nicht, ist die Strecke zu lang, lohnt es sich, oder welche Möglichkeit würdet ihr wählen?
Wir freuen uns schon auf eure zahlreichen Antworten,

jakob2207, das sind Koni&Pepi
479 Beiträge · seit 200615. März 2006 · #2
Hallo Jakob, für mich sieht die Route im Großen und Ganzen machbar aus. Allerdings habe ich die Erfahrung gemacht, dass es an der Küste um diese Jahreszeit schweinekalt und windig ist. Das Waterberg plateau fand ich nach Etosha, was die Tierbeobachtung anbelangt, enttäuschend, auch die Safaritour auf dem Plateau:it is freezing cold 😈 Einen Tag für Swakop finde ich zu kurz. savuti😁
Höflichkeit ist der Schlüssel zu den Herzen der Menschen Höflichkeit ist auch der Schlüssel zum Wissen. Niemand wird dann mit seinem Rat geizen.
Themenstarter28 Beiträge · seit 200615. März 2006 · #3
Hallo savuti,
dass ein Tag für Svakopmund zu kurz ist, haben wir uns schon gedacht, vor allem weil wir noch einen Rundflug über die Namib geplant haben. Zur Not werden wir einen Reservetag einschieben.
Jakob2207
3'491 Beiträge · seit 200615. März 2006 · #4
Hallo Jakob,
eine schöne Tour - aber zuviel für die 28 Tage. Du bist tagsüber unterwegs, kommst am späten Nachmittag irgendwo an und fährst am nächsten Morgen weiter. Auf diese Weise hast Du nichts von Deinem Zielort. Gutes Beispiel Lüderitz: vom Fish-River-Canyon ( den Ihr ja vermutlich am Vormittag noch besuchen werdet ) fahrt Ihr dann im Eiltempo nach L. und trefft dort gegen 16-17 Uhr ein - kaputt, müde und hungrig. Schnell etwas zu essen suchen, Campplatz aufsuchen, aufbauen, schlafen. Nächsten Morgen früh raus, Führung durch Kolmansskuppe, Mittags los Richtung Tirasberge - dort Ankunft wieder so gegen 16-17 Uhr - s.o. - Und so geht das fleißig weiter - mit Ausnahme vom Sossusvlei. Die Logik der Streckenführung Vingerklip-Palmwag-Purros leuchtet mir nicht so ganz ein - aber eigentlich auch nicht so wichtig, denn ich würde Euch empfehlen, spätestens bei Palmwag abzubrechen und von dort nach Etosha weiterzufahren - diese "Nordschleife" schafft Ihr sowieso nicht in 3 Tagen und die so gewonnenen Tage könnten Etosha zugute kommen. Da Ihr ja noch nichts fest gebucht habt, könnt Ihr noch kürzen - nach meinem Grundsatz: nie mehr als 400 km pro Tag - nie weniger als 2 Nächte an einem Ziel. Ihr kommt dann zwar nur auf etwa die Hälfte Eurer Wunschziele, aber dafür habt Ihr dort dann mehr erlebt als nur eine Übernachtung. Ihr kommt sowieso wieder. Hebt Euch den Rest für das nächste Mal auf.
Gruß Joli
2'732 Beiträge · seit 200615. März 2006 · #5
Waren vor 2 Jahren auf Düsternbrook fuer ein paar Tage um den Urlaub ausklinken zu lassen. Besonders gut gefallen es uns die Fahrt zu den Leoparden. Auch wenn tourimaessig organisiert - so nach waren wir in freier Wildbahn noch nie einem Leoparden.
Die ausgeschilderten Wanderungen haben wir auch gemacht und ein paar lauschige Plaetzchen gefunden wo die die Stille geniessen konnten ehe es nach D zurueckging.

Wenn ihr in Sesriem seid vergesst nicht das Permit fuer die Blutkuppe zu kaufen! Ihr koennt dort gleich Campingplatz etc. bezahlen wenn ihr keine Buchung von Deutschland aus gemacht habt. Ansonsten sind nur noch Bueros in Windhoek bzw. Swakopmund. An der Blutkippe gibt es den "Rock Sculpture Park". Wir haben aber schneel die Wegmarkierung verloren und sind so ein bischen umhergewandert. Toll was es dort so alles an Felsformationen gibt. Wenn ihr zu Blutkuppe fahrt und Einsamkeit geniessen wollt - und ein Permit habt - koennt ihr kurz nach der Einfahrt in den Naukluft Park rechts abbiegen und ueber GROOT TINKAS fahren. Der Abstecher zum Rock Arch sollte auch zeitig noch moeglich sein. Die Piste zum Rock Arch ist etwas ruppig. Weiter nach Klein Tinkas und schon bald seid ihr an der Blutkuppe.

Wenn ihr von der Blutkuppe nach Swakopmund fahrt kommt auf dem Weg zur C28 links eine (die einzige) Kreuzung. Wir sind die Piste schon einmal gefahren und fanden sie nicht als besonders lohnend. Macht den Abstecher ueber den Welwitschia Drive (Permit habt ihr ja schon) ehe ihr nach Swakopmund fahrt.

Von Swakopmund via Cape Cross zur Spitzkoppe ist kein Problem
Ein Gast bin ich im fremden Land geworden.
479 Beiträge · seit 200615. März 2006 · #6
Hallo Jakob, ich habe mir euren Reiseplan noch einmal genauer angesehen und meinen Kopf zum Denken eingeschaltet, ich muss Joli voll und ganz Recht geben. Hebt euch den Nord-Westen für eine weitere Reise auf und geht die Route ruhiger an. Für Lüderitz noch ein Tip: eine Fahrt auf dem Gaffelschoner SIDUNA lohnt sich, der Veranstalter kam zum Campground auf Shark-Island, sozusagen zum hausieren, hat sich aber wirklich gelohnt, wir haben dann bei ihm auch die Tour in Kolmanskop gebucht, ohne Buchung gehts nicht. Es empfiehlt sich auch ind WDH nach der Anreise und vor der Abreise einen Tag einzuplanen. Nun ist die Verwirrung wahrscheinlich komplett Grüsse aus MUC Savuti
Höflichkeit ist der Schlüssel zu den Herzen der Menschen Höflichkeit ist auch der Schlüssel zum Wissen. Niemand wird dann mit seinem Rat geizen.
1'036 Beiträge · seit 200615. März 2006 · #7
joli schrieb:
Hallo Jakob,
eine schöne Tour - aber zuviel für die 28 Tage. Du bist tagsüber unterwegs, kommst am späten Nachmittag irgendwo an und fährst am nächsten Morgen weiter. Auf diese Weise hast Du nichts von Deinem Zielort. Gutes Beispiel Lüderitz: vom Fish-River-Canyon ( den Ihr ja vermutlich am Vormittag noch besuchen werdet ) fahrt Ihr dann im Eiltempo nach L. und trefft dort gegen 16-17 Uhr ein - kaputt, müde und hungrig.
Hallo Jakob

Da kann ich Joli nur zustimmen. Ihr seid auf der Flucht nicht im Urlaub.

Sollte dies die erste Reise sein, lasst sie ruhiger angehen.
Joli´s Maxime stimmt mit meiner überein.

Pro Tag max 400 km, mindestens 2 Übernachtungen am Ort. Muss am Köcherbaum nicht sein. Aber Canyon und Lüderitz sowie Swakop ist nur eine Hetze.

Dann auch noch eventuell einen Flug bei Swakop und Weiterfahrt bis ........

In der geplanten Zeit den Süden und Teile vom Norden ist OK, aber Norden kürzen.

Überdenkt es nochmal damit es auch ein echtes Erlebnis wird. Ihr habt ja den Vorteil zu Campieren und werdet bestimmt Kurzfristig umdenken.

Sicher ist die Route zu schaffen wie schon geschrieben wurde das ist aber "Schaffen" kein Vergnügen, ist sogar in weniger Zeit zu machen.... Nur ob das sinnvoll ist.

Weniger ist mehr

Viel Spass beim Planen und dann auch bei der Reise

Grüsse Georg
HOME mit Afrika Links http://www.dersofaladen.de/home/ www.dersofaladen.de
241 Beiträge · seit 200615. März 2006 · #8
Nix hinzuzufügen, außer, daß man die Permits für die Blutkuppe o.ä. 2004 auch im Office des Namib Naukluft Parks bekam.
Gruß, osket.
0
291 Beiträge · seit 200615. März 2006 · #9
Hallo Jakob,

ist alles eine Frage der Interessen. Sicherlich ist die ein oder andere Stelle etwas stressig in eurem Plan und die kann, oder sollte, man noch entschärfen. Letztendlich solltet ihr aber schauen was in eurem Fokus liegt.

Swakopmund waren wir zwei Tage und uns hätte einer gereicht. 2 Übernachtungen pro Ort halte ich in der Regel für zu viel. Wenn ihr max. 400km pro Tag einplant seit ihr am frühen Nachmittag in der Regel dort. Hat uns immer gereicht. Letztendlich war bei uns aber der Weg das Ziel und selten die Zielorte. Gerade die Orte/Städte waren bei uns nur ein notwendiges Übel zum einkaufen, mehr nicht.

Wie schon gesagt, überlegt euch was IHR wollt und dann schaut einfach mal was geht. Vor Ort kann man ja dann noch umplanen.

Viele Grüsse.
Christian
Unsere neue Webseite ist jetzt online, mit Wildlife Fotos aus Europa, Afrika sowie Süd- und Mittelamerika: WildlifeMoments.de AfricaAdventure.de
459 Beiträge · seit 200615. März 2006 · #10
Hallo,

finde auch aus der Tour könnte man 2 draus machen !

Wenn Sesriem der tiefste Punkt wäre und ab da den Norden, wäre es meiner Meinung nach eine toll, relaxte Route !

Gruß
anddor 😁
Themenstarter28 Beiträge · seit 200615. März 2006 · #11
Vielen Dank für die Antworten!!!

@joli
Die Strecke Fishriver Canyon-Lüderitz fahren wir in 2 Tagen, mit einer Übernachtung in Boplaas. Pro Tag sind das etwa 300 bis 350 gefahrene km, wobei die Strecke am Oranje-Fluss sicherlich sehr schön ist, aber keine „Sehenswürdigkeiten“ zum länger verweilen aufweist. Da ist also der Weg das Ziel. So bleibt sicherlich noch der Nachmittag für Lüderitz. Am nächsten Tag startet die Führung in Kolmannskoppe um 10.45 h, also genügend Zeit vorher nochmals die Stadt zu erkunden. Weiter geht es dann zur Farm Tiras, ca. 185 km (Koiimasis plus 60 km), genügend Zeit den Abend ruhig, mit einer kurzen Wanderung o.ä. ausklingen zu lassen.

@Andreas Cierpka
Düsternbrook hatten wir auch zum ausklingen des Urlaubs in Betracht gezogen, oder die Okapuka Lodge.

@Georg
Wenn ich so unsere Planung anschaue, dann kommen wir so auf die 250 bis 300 km pro Tag, bis auf die zwei Rückreisetage von der Etosha. Nach vier Australienreisen hat sich diese Fahrtzeit als für uns angenehm herausgestellt. Wir haben nun mal kein Sitzfleisch und sind keine Hängematten-Buchlesen-Cafehaus-Urlauber. Das können wir das ganze Jahr über, im Urlaub aber haben wir Tatendrang. Noch dazu stehen wir immer recht zeitig auf, wegen dem besten Licht zum fotografieren. Dadurch dass wir keine Reservierungen geplant haben, sind wir aber natürlich jederzeit in der Lage die Route abzuändern und mal zu pausieren oder einfach länger zu bleiben wenn es uns gefällt.

@Christian1060
Danke, besser hätte ich es nicht formulieren können.

War jemand schon mal auf der Farm Okonjima oder beim Cheetah Conservation Fund?

LG Jakob2207
466 Beiträge · seit 200616. März 2006 · #12
Hallo Jakob,

laßt Euch nix einreden. Die Route ist okay und in den Tagen auch machbar. Jeder setzt die Prioritäten anders und hier waren schon gute Hetzjagden im Programm. Bedenkt aber, daß eine mittlere Panne den Zeitplan komplett umhaut. Nach meiner Erfahrung geht es in Australien rasend schnell und ist mit Afrika nicht vergleichbar.

Euch viel Spaß
Jürgen
0
82 Beiträge · seit 200618. März 2006 · #13
Boplaas sah im September 2005 nicht so aus, als würde es noch als Campingplatz existieren: Kaulquappen im Pool, der Zugang zum Fluß völlig zugewachsen. Dort war schon lange niemand mehr... Wir erschraken ob der Verwahrlosung und fuhren weiter. Alternativen: Norotshama River Lodge beim Irrigation Project und eine Lodge bei Rosh Pinah - oder Klein-Aus Vista.
291 Beiträge · seit 200618. März 2006 · #14
Wenn ihr nicht gebucht habt, dann könnt ihr ja immer mal schauen was geht. Kenne das mit dem früh unterwegs sein. Wir haben auch kein Sitzfleisch im Urlaub. Wenn andere noch beim Frühstück waren, waren wir schon unterwegs.

Bei uns sah es am Morgen eher so aus, aufstehen, ev. ein Müsli (wenn überhaupt) und dann geht es auch schon los. Kurz nach Sonnenaufgang finde ich schon ok. 😉 Vor allem wegen der Fotos...
Unsere neue Webseite ist jetzt online, mit Wildlife Fotos aus Europa, Afrika sowie Süd- und Mittelamerika: WildlifeMoments.de AfricaAdventure.de