HermannThemenstarter1'564 Beiträge · seit 200630. Jan. 2010 · #1Hallo,
ich sehe gerade den Film "Mike und die Elefanten".Eine Szene ist mir da aufgefallen.Die Forscher hatten einen Elefanten betäubt um ihm ein Halsband anzulegen.Der Rest der Herde hatte sich um den betäubten Elefanten versammelt um ihn u.a. zu schützen.Durch einfaches Klatschen und kurze, laute Rufe konnte die Herde ganz einfach vertrieben werden.Das mit dem Klatschen hatte ich schon mal irgendwo gehört.Hat jemand da vielleicht Erfahrung und kann das bestätigen das es so,relativ einfach ist Elefanten zu vertreiben?
Wäre ja gut,wenn man mal in eine gefährliche Situation kommen würde und auf diese Art und Weise das Ganze entschärfen könnte.
Wie würden die Elefanten zum Beispiel auf Silvesterknaller reagieren?
Hermann
Pascalinah2'772 Beiträge · seit 200630. Jan. 2010 · #2Hermann schrieb:Wäre ja gut,wenn man mal in eine gefährliche Situation kommen würde und auf diese Art und Weise das Ganze entschärfen könnte.
Ich gehe mal stark davon aus, dass du den Elis kein Halsband anlegen willst 😄 Aber ich denke sich langsam zurück zu ziehen ist wohl die bessere Variante. Lass es lieber nicht darauf ankommen, dass sie dich angreifen.
Wie würden die Elefanten zum Beispiel auf Silvesterknaller reagieren?
Diese Frage ist doch wohl hoffentlch nicht Ernst gemeint! 😈
Pascalinah
Nimm dich vor Leuten in Acht, die damit angeben, wer sie sind.
Ein Löwe wird dir nie sagen müssen, dass er ein Löwe ist.
Fotobuch Caprivi/Botswana 2024:
https://www.cewe-community.com/next/example/schwerpunkt-naturparadies-sambesi-region-und-botswana-69955
Fotobuch Kruger National Park 2025:
https://www.cewe-community.com/next/example/kruger-national-park-november-2025-71278
Jambotessy2'610 Beiträge · seit 200730. Jan. 2010 · #3Hi Hermann,
Silvesterknaller würde ich auch nicht empfehlen- war doch sicher auch nicht Ernst gemeint von dir denke ich.
Wir haben schon mehrfach Elefanten mit etwas Lärm vertrieben- zB. im Mudumu wollten sie uns partout nicht vorbeilassen. Sie standen auf und um die Piste verteilt und wir mussten durch. Nachdem wir eine Weile gewartet hatten und die Elefanten keine Anzeichen machten, den Weg für uns frei zu machen haben wir den Motor aufheulen lassen und mit der flachen Hand auf die Tür geklatscht. Kurzfristig zogen sie sich etwas zurück und wir konnten vorbeifahren. Hinter uns zogen sie allerdings sofort wieder zurück zu den Schattenplätzen.
Grüße
Jambotessy
Nur im Vorwärtsgehen gelangt man ans Ende der Reise.
(Sprichwort der Ovambo)
1x Togo + Benin (mit TUI), 1x Ruanda + Zaire ( mit Explorer Reisen), 3x Kenia (in Eigenregie mit dem Bodenzelt), 23 x südl. Afrika (in Eigenregie Namibia, Botswana, Zimbabwe, Sambia, Südafrika/ 17x mit dem Dachzelt und 6x ohne Dachzelt)
FLFluchtmann112 Beiträge · seit 200830. Jan. 2010 · #4Hi,
die gleiche Erfahrung wie Jambotessi machten wir in Mapungubwe. 8 Elis blockuerten die Starsse. Nach einer Wartezeit von 30 Minuten habe ich unserem Diesel mit Vollgas aufheulen lassen. Nach 5 Minuten des Dröhnens, uns taten die Ohren weh, bequemten sich die Herrschaften langsam den Weg entlangzugehen und nach ca 300m in den Wald abzudrehen.Ich würde es auch nur mit Vollgas versuchen.
Gruss
Hans Jürgen.
Burschi4'140 Beiträge · seit 200930. Jan. 2010 · #5Hallo,
habe leider schon mit ansehen müssen, wie am Chobe ein "Vollgas-Auto" mit aufheulendem Motor von einem Bullen plattgemacht wurde.
Ich finde das einen schlechten Tipp!
Besser: Warten und still sein, nicht provozieren, Auch wenn´s mal ne Stunde dauert. Das ist auf jeden Fall besser!
Gruß:
Burschi
21x Namibia, 6x Botswana, 6x Südafrika, 4x Simbabwe, 2x Sambia, 1x Tansania, 2x Kenia, 1x Mauritius, 1x Sansibar
HermannThemenstarter1'564 Beiträge · seit 200630. Jan. 2010 · #6Aber was ist da dran,daß Elefanten so ängstlich auf "Klatschen"oder "Klappern" reagieren? Ob einige Tiere es mit Gewehrschüssen in Verbindung bringen,die ja noch etliche Tiere aus der Vergangenheit her kennen?Elefanten haben ja ein sehr gutes Gedächnis!!
Hermann
HermannThemenstarter1'564 Beiträge · seit 200630. Jan. 2010 · #7Aber was ist da dran,daß Elefanten so ängstlich auf "Klatschen"oder "Klappern" reagieren? Ob einige Tiere es mit Gewehrschüssen in Verbindung bringen,die ja noch etliche Tiere aus der Vergangenheit her kennen?Elefanten haben ja ein sehr gutes Gedächnis!!
Hermann
Nenette1'309 Beiträge · seit 200930. Jan. 2010 · #8Hallo Herrmann,
unter
http://www.elephantswithoutborders.org/ findest du die Homepage von Mike und EWB. Frag doch dort mal nach. Die Antwort würde mich auch interessieren.
Viele Grüße,
Nenette
Il n'y a pas un atome de cette poussière que je n'aime infiniment.
Es gibt kein Atom in diesem Staub, das ich nicht unendlich liebe. (Elizabeth Riollet über Voi/Tsavo)
Botswana 2010:
http://nenette-f.over-blog.de/categorie-11610665.html
Mein anderes Hobby:
http://lauter-schoene-saetze.over-blog.com/
joli3'491 Beiträge · seit 200630. Jan. 2010 · #9Hallo Hermann,
sagen wir´s doch mal so: mit Klatschen störst Du den Elefanten.Für den Elefanten gibt es danach 2 Handlungsalternativen - sich von der Störungsquelle zu entfernen oder aber die Störungsquelle zu schließen.In letzterem Falle bekämst Du ein ziemliches Problem. Wer also meint, einen Elefanten durch Klatschen o.ä. vertreiben zu müssen, sollte auf jeden Fall einen Fluchtweg haben.
Gruß Joli
HermannThemenstarter1'564 Beiträge · seit 200630. Jan. 2010 · #10Hallo Joli,
im Film war ich aber erstaunt wie schnell sich die Herde vom betäubten Artgenossen entfernt hat.Überhaupt keine Gegenwehr.
Hermann
Nenette1'309 Beiträge · seit 200904. Feb. 2010 · #11Hallo Zusammen,
ich hab's bei Elephants without Border direkt angefragt und hab folgende Antwort bekommen:
"When we are with an immobilized elephant, we have to be careful of the others, clapping does work at times, but we usually keep the vehicles close too. When working with any wildlife, you have to first learn to read their signs and always be very cautious. I wouldn't recommend clapping to chase elephants otherwise. "
Fazit: EWB rät vom Klatschen eher ab!
Viele Grüße,
Nenette
Il n'y a pas un atome de cette poussière que je n'aime infiniment.
Es gibt kein Atom in diesem Staub, das ich nicht unendlich liebe. (Elizabeth Riollet über Voi/Tsavo)
Botswana 2010:
http://nenette-f.over-blog.de/categorie-11610665.html
Mein anderes Hobby:
http://lauter-schoene-saetze.over-blog.com/
HermannThemenstarter1'564 Beiträge · seit 200604. Feb. 2010 · #12Prima,danke Nenette,
schon ist man ein Stück klüger und vorsichtiger.
Hier die PC Übersetzung:
Wenn wir mit einer immobilisierten Elefant, wir müssen die anderen aufpassen, Klatschen funktioniert manchmal, aber wir in der Regel halten die Fahrzeuge zu nah. Bei der Arbeit mit einer Tierwelt, müssen Sie zuerst lernen, ihre Zeichen zu lesen und immer sehr vorsichtig sein. Ich würde nicht empfehlen, Klatschen, Elefanten sonst jagen. "
Hermann
Crazy Zebra3'766 Beiträge · seit 200604. Feb. 2010 · #13Ich weiss nicht was ihr habt,
das mit den Sylvesterknallern funktioniert tatsächlich, 100%
aber nur wenn man sie vorher in den eigenen Hintern steckt und dann zündet 🤩
Grüsse Kurt
www.Kurt-und-Heidi.ch Reiseberichte - Bilder und noch mehr wir freuen uns über jeden Besuch
Joerg3'175 Beiträge · seit 200605. Feb. 2010 · #14Hi @ All!
Dieses Thema hat mich auch schon immer fasziniert.
Als ich ein paar Jahre im Caprivi wohnte bin ich sehr lange mit den Kxoé durch den Busch gestreift und sie haben mir gezeigt wie sie mit Elefanten kommunizieren.
Das War ein sehr beeindruckendes Erlebnis.
Wer mehr wissen moechte darf gerne fragen am bestn per pm ich möchte hier den Rahmen nicht "sprengen"!!
Spezielle Grüsse an Crazy Zebra
Gruss
Joerg
Es gibt NIX, das es nedd gibt
HermannThemenstarter1'564 Beiträge · seit 200605. Feb. 2010 · #15Das mit den Knallkörpern war ja nur ein Gedanke für den äußersten Notfall.Ein Ranger würde im Notfall ja auch seine Schusswaffe einsetzen.
Zu 99% lassen sich kritische Situationen ja zum Glück anders lösen.
Hermann
Miss Ellie1'723 Beiträge · seit 200905. Feb. 2010 · #16@ kurt ...
also sollte es dir mal in den kopf kommen eine elefantenhorde mit der von dir geschilderten methode wegzujagen (und ich lege hierbei sehr viel wert auf die einzelheit mit dem knallkoerper in deinem wertesten) dann lass es bitte von irgentjemandem festhalten, bilder oder ein filmchen.. !! ich glaub das waer recht huebsch anzusehen.... lol :):):)
[b]"eine der blamabelsten Angelegenheiten der menschlichen Entwicklung ist es, dass das Wort Tierschutz ueberhaupt geschaffen werden musste" theodor heuss
Crazy Zebra3'766 Beiträge · seit 200605. Feb. 2010 · #17Lieber Hermann,
das erste Gebot ist und bleibt zu versuchen die Natur zu respektieren, dann kommt es schon mal zu 99,9 Prozent nicht zu Extremsituationen.
Das Ranger in Notsituationen , wo bei Notsituation nicht definiert ist, von der Schusswaffe gebrauch machen würde ist eine Annahme.
Knallkörper, das hast du wohl nicht zu ende gedacht, ich sehe dich gerade 10 Meter vor einem Elefanten stehen, und nun überlegst du, ist es ein Scheinangriff oder ein Ernster.
Wenn er dann 5 Meter vor dir steht könntest du zur Schlussfolgerung kommen es ist kein Scheinangriff, na dann fummel mal deinen Knaller aus dem Rucksack (oder willst du den ganzen Urlaub mit einem Knaller in der Hand verbringen)
und zünde die Lunte. Falls du es schaffen solltest wirst du selbst den Knall nicht hören weil du vermutlich schon in Walhala bist
🤩
Also vergniss es nur annähernd an so etwas zu denken,
bleib im Auto oder halte gebührenden Abstand.
PS
Woher sollen denn die Knaller kommen, Sprengstoff im Flugzeug, da werden sich die Ellis freuen, du wirst vermutlich nie in Afrika ankommen.
PSS
Ranger sind Profis und auch die werden ab un an getötet, nicht mal ihnen gelingt es in aller Regel von der Waffe gebrauch zu machen wenn sie den wollten.
Gruss Kurt
www.Kurt-und-Heidi.ch Reiseberichte - Bilder und noch mehr wir freuen uns über jeden Besuch
edwina76 Beiträge · seit 200810. Feb. 2010 · #18Hey, was ist so schlimm daran, wenn Elefanten mal einen Weg versperren? Seid Ihr auf der Flucht und müsst schnell weiter? Vielleicht solltet Ihr dann eher die Tagesetappen kürzer planen. Abgesehen von agresionsbereiten einzelgängerischen Bullen in der musth kann es ein phantastisches Erlebnis bedeuten, wenn Elefanten den Weg versperren, so wie bei uns passiert:
Moremi, Mboma Island, November, mittags um 12, 42 Grad im Schatten, Saunatemperauren außerhalb des Schattens. Wir fuhren sehr langsam auf sehr kurvigem und zugewachsenem Weg durch dichten Wald, kamen um eine scharfe Kurve und sahen eine Gruppe Elefanten vor uns, auf einer kleinen Lichtung langsam den Pfad kreuzen, Entfernung ca. 50 Meter. Wir hielten an. Die Elefanten ebenfalls. Nachdem sie uns, erst mit etwas aufgeregteren Bewegungen, dann in aller Ruhe ausführlich gemustert hatten, manche dafür auch etwas näher kamen, kamen Mütter mit Kälbern hinterher. Motor aus. Alle machten es sich unter den großen schattigen Bäumen gemütlich, manche nahmen vorher noch schnell ein Sandbad auf dem Weg und schubbelten sich dann am Baumstamm. Kühe säugten ihre Kälber. Einige Große machten ein Nickerchen im Stehen, und als manche Kälber sich zum Schlafen hinlegten, war uns klar, daß wir hier so schnell nicht durchkommen würden. Und diese Szenerie stören konnten wir ja nun schon gar nicht! Nicht nur weil es sich nicht gehört, sondern auch weil es gefährlich wäre. Aber umkehren ging auch nicht, denn hinter uns spielte sich derweil das gleiche ab. Aus dem Wald kamen noch mehr Elefanten, auch mit Kälbern, auf den Weg. Wir befanden uns also mitten in einer ca. 70 Tiere großen Herde, etwas weitläufig in kleinen Gruppen verteilt. Zum Glück standen auch wir im Schatten und es ging ein Luftzug durch die Fenster. Die Elefanten waren so nah, daß wir auch die tiefsten Schwingungen ihrer Lautäußerungen fühlen konnten. Langsam näherten sich die von hinten kommenden Elefanten unserem Wagen, uns abcheckend. Wir unterhielten uns leise, versuchten so tief wie möglich zu sprechen, auch in der Hoffnung, daß uns die Elefanten dadurch frühzeitig als ungefährliche Menschen erkennen und sich nicht allzusehr nähern würden. Eine alte Kuh kam von der Seite und inspizierte uns mit ihrem Rüssel aus 5 Meter Entfernung. Und sie schaute jedem von uns genau in die Augen! Sie stellte sich dann zum Ruhen unter den nächsten Baum. Ihre Begleiterin, mit Kalb, folgte, sah uns tief in die Augen. Das Kalb legte sich in nur 15 Meter Entfernung von uns zum Schlafen hin, ein paar Minuten später die Mutter ebenfalls. Kaum zu glauben! Wir fühlten uns von den Elefanten total akzeptiert, wie ein Teil der Herde, ja selber fast schon wie ein Elefant. Klingt kitschig, was? War aber so. Auch wir dösten ein wenig, vom zufriedenen Brummen der Elefanten in den Schlaf gesungen; noch kitschiger... Nach ca. eineinhalb Stunden kam wieder Bewegung in die Herde, einer nach dem anderen wurde wach, sie unterhielten sich, manche Halbwüchsige spielten miteinander oder mit totem Baumholz, Kälber wurden noch einmal kurz gesäugt, dann zog die Herde weiter und wir auch. Mancher Elefant, der recht nah an uns vorbeizog, schaute uns nochmal an, in die Augen. - Ein tiefes Erlebnis, was ich nicht missen möchte. Zweieinhalb Stunden Dauer-Sauna der besonderen Art. - Mein Rat an alle, die Elefantenbegegnungen haben: Verhaltet Euch defensiv! Versucht nicht, ihnen Euren Willen aufzuzwingen! Ihr seid nur Gast in ihrem Land! Liebt die Elefanten, sie merken das! - Und noch ein Tipp zum Lesen: "Elefanten" von Heathcote Williams, erschienen im Zweitausendeins-Verlag, 8. bzw. 9.Auflage von 1991. Und auch "Das Jahr der Elefanten" von Cynthia Moss, erschienen bei Frederking&Thaler in der National Geographic-Reihe.
Burschi4'140 Beiträge · seit 200910. Feb. 2010 · #19Hallo Edwina,
kann dir nur zustimmen. Hatte vor Jahren eine ähnliche Begegnung mit ca. 300 Elefanten am Chobe. Es war sensationell und unvergesslich. Ich verstehe hier auch die ganze Diskussion "wie vertreibe ich Elefanten" nicht. Wir sind in ihrem Lebensraum und sollten uns ihnen anpassen.
Danke für deine nette Beschreibung!
Gruß:
Burschi
21x Namibia, 6x Botswana, 6x Südafrika, 4x Simbabwe, 2x Sambia, 1x Tansania, 2x Kenia, 1x Mauritius, 1x Sansibar
Joerg3'175 Beiträge · seit 200610. Feb. 2010 · #20Durch Edwina's Bericht und Burschi's Zusatz mit den 300 Elefanten im Chobe, wurde ich an die Jahre 1995/6 erinnert.
In dieser Zeit wohnte ich in Andara, eine Missionsstation mit Krankenhaus am Kavango, 15km vor Divundu gelegen.
Hier war damals noch fast richtig Afrika:Kaum Strom und Partylinie, keine Supermaerkte und die Teerstrasse endete in Divundu. Wurde dann von hier nach Kongola weitergebaut.
Duch den schlechten Zusatnd der Pad durch den Westcaprivi, wurde diese Strasse nur von einem Bruchteil der Autos wie heute benutzt. Was viel wichtiger ist es gab kaum LKW Verkehr. Dadurch waren die Elefanten in dieser Zeit noch lange nicht so aggressiv wie heute. Der dauernde Verkehr , vorallem die Brummis, die ja ohne Ruecksicht auf Verluste mit hohen Geschwindigkeiten und lautem Hupen , bei Wildkontakt, auf dem "Golden Highway" dahinbrtettern, haben die Tiere sehr in ihren Verhaltensweisen beeibflusst!
Wenn man in der damaligen Zeit nach Buffalo fuhr und dort die Natur genoss, konnte man im Winter(Juni-August) eine Heerde von 1000 Elefanten sehen. Man konnte sogar die Uhr nach ihnen stellen. Sie kamen naemlich puenktlich, "wie die Maurer", alle 36 Stunden zum Fluss um Wasser zu schoepfen.
Mehrmals habe wir uns die Zeit genommen dieses Anturschauspiel zu verfolgen. Ich meine auch im wahrsten Sinne des Wortes "verfolgen"! Sprich wir sind hinter den Elefanten hergelaufen und sind mehrere Kilometer mit ihnen durch den Busch gezogen, wenn sie nach dem Wasserschoepfen wieder Richtung Borica(kleines Kxoe Settlement, vor der angolanischen Grenze) zogen.
Beim Ersten Mal noch in gehoerigem Abstand, kam es mir vor als haetten sie beim zweiten Mal schon auf uns gewartet. Etlich drehten sich uns zu und hoben den Ruessel und wedelten mit den Ohren. Mein Kxoe freund Mathias, sagte mir dass das die Art sei wie sie ihn immer begruessen wuerden.Naja, dachte ich, warten wir mal ab. Als Mathias dann seinen rechten Arm nach vorne streckte, grad so als ob er einen Ruessel imitieren wollte und gleichzeitig in Kxoedam ein paar Worte an die Elefanten richtete, da traute ich meinen Augen nicht. Denn ploetzlich drehten Unmassen der Elefanten ihren Kopf jeweils in unsere Richtung und hoben denRuessel, wedelten mit den Ohren und trompeteten sogar teilweise ganz sanft.
Als MAthias mein verdutztes Gesicht sah, grinste er breit und sagte nur: "Warte was noch kommt"! ich musste nicht lange warten. Er packte mich am Arm und zog mich langsam aber sicher mitten in die Elefantenherde. Uijui jui mein HERZ schlug bis zum Hals, ich kann es sogar jetzt waehrend ich dies schreibe wieder so schlagen fuehlen.
Es war ein gigantisches Erlebnis zwischen diesen Riesen umherzuwandeln, einfach unbeschreiblich.....
Muss leider los, falls es Euch gefaellt kann ich ja spaeter noch etwas weiterschreiben?!
Gruss
Joerg
Es gibt NIX, das es nedd gibt