MegoThemenstarter104 Beiträge · seit 200925. Jan. 2010 · #1Hallöchen,
kann mir jemand sagen ob und wo in Namibia getragene Brillen abgegeben werden können ? In Kenia kenne ich das Eye Centrum in Ukunda.
Mein Optiker wollte mir einen Karton Brillen mitgeben? Da es ja engeschliffene Brillen sind, kann man die eben nur bei einem Augenarzt oder in einem Augencentrum abgeben.
Grüße Mego
gglink5'538 Beiträge · seit 200825. Jan. 2010 · #2Hallo Mechthild,
schicke mal eine email an mammibohmsunshine@gmx.net. Dahinter steckt Frau Lore Bohm aus Swakopmund, die mehrere Kindergärten betreut. Die kann damit zum Optiker an der Ecke gehen.
Liebe Grüße
Gerd
WOWoMaGast26. Jan. 2010 · #3In Windhoek gibt es die "Namibian Federation of the Visually Impaired"; ist bei mir um die Ecke.
E-Mail: servicescenter@iway.na
Weiß aber nicht wie gut die organisiert sind.
MIMichel_HD47 Beiträge · seit 200826. Jan. 2010 · #4Hallo Mego,
wir haben gerade am Sonntag Lore Bohm nach Namibia verabschiedet.
Schau mal auf die Website: www.engeltjies.de
Lore kümmert sich um die Ärmsten Kinder in Swakopmund.
Brillen kann Sie auch gebrauchen, denn sie unterstützt auch die Familien der Kinder.
Wir schicken ihr immer wieder Sachen zu, auch über Leute die nach Namibia fliegen und halt was mitnehmen.
Falls du noch weitere Infos möchtest, gib Bescheid wir können dann auch Tel. in Kontakt treten.
Wann willst Du fliegen? Wir rufen Lore Bohm sowieso noch diese Woche an, da könnte ich ja nachfragen ob sie aktuell Brillen gebrauchen kann.
Viele Grüße
Michael
SIsirenchen26 Beiträge · seit 201026. Jan. 2010 · #5Hallo,
kann Lore Bohm auch Kinderkleidung brauchen?
Ich arbeite in einem Second Ladenund kann dort gut erhaltene Kleidung bekommen. Wir fliegen im September und kommen auch nach Swakopmund.
Gruß
Sirenchen
GEGereon42 Beiträge · seit 200926. Jan. 2010 · #6Eurer guter Wille in allen Ehren, aber aus Deutschland Sachen mitbringen und hier verschenken sehe ich sehr skeptisch. Zerstoert zuletzt dann doch einfach nur Strukturen vor Ort. Auch hier gibt es Haendler, zwischenhaendler und sogar ein paar Prodzenten! bei so teuren dingen wie Brillen ist der effekt vielleicht zu relativieren, weil die Investition wohl sonst nicht gemacht werden wuerde, aber bei Kleidung hoerts doch echt auf. Bringt lieber die Devisen ins Land und investiert sie hier, wenn ihr wollt auch in Geschenke, dass bringt viel viel mehr! Oder unterstuetzt langfristige Projekte von denen ihr ueberzeugt seit durch Geldspenden.
WOWoMaGast27. Jan. 2010 · #7Kann Gereon nur zustimmen. Das mit den Brillen ist eine gute Sache, aber Kleidung spendet man lieber im eigenen Land. Auch in Deutschland gibt es Armut, und Leute die dankbar sind über geschenkte Kleidung.
Jens_Dietzel1'455 Beiträge · seit 200627. Jan. 2010 · #8Moin zusammen,
was auch gebraucht wird sind Hörgeräte.
Und zwar nicht die neueren In-Ear-Modelle (die müssen dem Ohr angepaßt werden), sondern die "externen" Modelle hinter dem Ohr.
Wir kennen das Projekt CLaSH in Namibia und deren Projektleiterin/Gründerin Heide sehr gut.
Weiter Infos:
CLaSHSollte der ein oder andere noch was in der Schublade haben, würden wir uns freuen. Wir werden im Juli mit Container nach Namibia auswandern, könnten also den transport organisieren 😊
Vielen Dank schon im Voraus!
Jens
MIMichel_HD47 Beiträge · seit 200827. Jan. 2010 · #9Hallo Gero,
wie sollen sich Menschen, die nicht wissen wie sie sich am nächsten Tag was zu essen beschaffen können, Brillen leisten.
Ein einfaches Brot kostet ca. 10.- NAM$. selbst ein Brot könnne sich die Familien in DRC nicht leisten.
Dort gibt es keinen Strom, Wasser kommt aus Zapfstellen, die mit einer Prepaid-Karte (zu kaufen bei der Stadtverwaltung) bedient werden können.
Man kann sich das nicht vorstellen,man muss es gesehen haben.
In das Eck kommt kein Tourist.
Wir waren 2008 zum letzten Mal in Namibia, da wimmelte es von Chinesen, die den Einheimischen die Arbeit und auch das letzte kleine Geschäft wegnehmen (Beispielsweise in Rundu: ein Klamottenladen und ein Lebensmittelladen).
Daher finde ich, dass Brillen und Kinderkleidung in diesem Fall gut angebracht sind.
Grüße
Michael
MegoThemenstarter104 Beiträge · seit 200927. Jan. 2010 · #10kann zwar nicht ganz nachvollziehen was z.B. Gereon geschrieben hat. Ich stelle mich mit den Brillen ja nicht auf den Marktplatz. Es gibt Augencentren und die können die Brillen sehr gut gebrauchen. nur in Namibia kenne ich keine Adresse.
Noch ein Satz zu den Kinderkleidern. Ich kenne hier keine Einrichtung die zur Zeit getragene Kleidung haben möchte.
Selbst die Ärmsten haben bei uns die die Möglichkeit in der Kleiderkammer etwas zu bekommen.
Mego
GEGereon42 Beiträge · seit 200927. Jan. 2010 · #11Wie schon gesagt geht es mir nicht um die Brillen, sondern um die Kleidung. Kostenlose Klamotten aus Deutschland mitzubringen mag zwar den Empfaengern kurzfristig helfen (ist immer schoen, weil sichtbar), ist aber im ganzen gesehen (ihr seit ja nicht die einzigen die so gutes tun wollen, problematisch finde ich z.B. auch einige Altkleidersammlungen) und vor allem langfristig eher kontraproduktiv und erhaelt nur die schon bestehenden Abhaengigkeiten.
Es gilt, hier im Land zu investieren, am besten in lokale Produkte. Die kann man dann ruhig verschenken. Nur so koennen wenigstens langsam Strukturen entstehen, die auch nachhaltig sind. Sonst aendert sich gar nix und bald sind die alten Klamotten dann wieder kaputt, aber immer noch kein eigenes Geld da fuer neue. Dies gilt fuer alle Produkte.
Wenn es sich um so teure und exklusive Produkte wie Brillen handelt, ist der negative Nebeneffekt nicht so dramatisch, aber gerade die Textilindustrie ist wegen der hohen Arbeitsintensitaet und der relativ geringen noetigen skills ein Schluesselindustrie fuer Entwicklungslaendern, in Afrika, auch in Namibia, aber leider noch (natuerlich nicht nur wegen der Kleiderspenden) unterentwickelt. Zusaetzlich trifft es auch die Haendler.
Oder wie meint ihr, saehe es in Deutschland aus, wenn Mr. Tata aus Indien ueberschuessige Altautos in Deutschland verschenken wuerde? Gebrauchtwarenhaendler, Autobauer, alle wuerden Sturm laufen.
Oder guckt euch mal an, was zu billige Milchprodukte und billiges Huehnerfleisch (alles Subventioniert) aus der EU in Laendern wie Ghana angerichtet haben. Das ist im Prinzip dasselbe, halt im viel viel groesseren Stil.
Verschenken von Produkten die auch vor Ort erhaeltlich sind hat mit nachhaltiger "Hilfe zur Selbsthilfe" ungefaehr soviel zu tun wie der Papst mit der Homoehe. Ausgenommen ist natuerlich die humanitaere Nothilfe in Katastrophenfaellen.
Ok, das war natuerlich ueberspitzt, ich will hier niemanden beleidigen und ich moechte auch nochmal betonen, dass ich eure Motive und Motivation ehrbar finde, aber denkt mal drueber nach, wie ihr am besten helfen koennt. Meine Meinung: Im Land investieren und/oder langfristige, strukturelle Projekte foerdern.
Nichts fuer ungut. Wollte gar nicht rumklugscheissen. Ich bin vom Studium/Beruf ein bisschen im Thema und das musste wohl raus, da es mir am Herzen liegt. Wollte mich gar nicht aufregen und schon gar niemanden beleidigen.
Viele Gruesse
Gereon
Conny + Micha1'055 Beiträge · seit 201614. Okt. 2019 · #12Hallo,
ich hole diesen alten Beitrag mal nach oben ,weil ich mich gerade auch mit diesem Thema beschäftige .
Zur Situation :
Wir lassen uns gerade neue Brillen verpassen und unser Optiker arbeitet alte Brillen auf , beschriftet sie und hat sie dann über einen engagierten Pfarrer nach Tansania verschenkt . Nun muß da jetzt wohl bei großen Mengen Zoll oder Zusatzgepäck bezahlt werden und dieses Geld ist nicht vorhanden .
Nun meine Frage :
Macht es Sinn , auf unserer nächsten Reise nach Namibia einen überschaubaren Teil an Brillen mitzunehmen und wo könnten wir sie abgeben ?
Liebe Grüße
Conny
Namibia zum 1.
Elefantenrunde
Abschied für immer
Auf neuen Wegen ins Kaokoveld (hummeldumm?")
[url//namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/306123-der-kreis-hat-sich-geschlossen-bot-nam.
travelNAMIBIA33,1k Beiträge · seit 200614. Okt. 2019 · #13Hi Conny,
vielleicht hilft dieser Thread irgendwie:
https://namibia-forum.ch/forum/162-hilfsprojekte/281601-brillen-fuer-afrika.htmlAnsonsten Dr Helena Ndume (
https://en.wikipedia.org/wiki/Helena_Ndume) kontaktieren. Die hat sicher Verwerndung dafür. Mit Kontaktdetails kann ich Dir helfen.
Viele Grüße
Christian
Vom 23. August bis 6. September, 10. Oktober bis 18. Oktober 2026, 5. Dezember 2026 bis 17. Januar 2027 und 1. bis 30. Mai 2027 nicht/kaum im Forum aktiv!
FOfonyod243 Beiträge · seit 201905. Nov. 2022 · #14Wir haben nach unserer Ankunft in WDH vor 2 Wochen etwa 30 gebrauchte Brillen (Spenden aus dem Freundeskreis) bei der vorher erwaehnten "Namibian Federation of the Visually Impaired" abgegeben. Die waren sehr dankbar!
Ansprechpartner war eine Elena.
+264 61 220835
39 Pasteur Street, Windhoek