Top Tipps und Lodges von Camperinnen gesucht!?

13 Antworten · 4'074 Aufrufe · gestartet 12. März 2006 von Christine25
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Themenstarter11 Beiträge · seit 200612. März 2006 · #1
Hi,

ich bin mit einer Freundin bald für 4 Wochen 🙂 in Namibia unterwegs. Wir haben uns so ein "golfartiges" Auto geliehen und sind mit Zelt und einiger Erfahrung (Chile, Canada) unterwegs. Wir wollen so alle paar Tage von Zelt in eine richtig schicke Lodge wechseln (so mit gescheit essen, duschen etc.) und uns von Staub, Trailtouren und dem hocken am Wasserloch erholen und suchen nun die Adressen mit vieeeeeeel fürs "Gefühl" ...

Grobe Route:
Windhoek, Richtung Süden vielleicht kurz nach Südafrika (für den Stempel im Pass ;-)), am Oranje entlang Richtung Westen, mindestens rauf bis Henties Bay, Richtung Etosha (vielleicht Victoriafälle) und wieder Richtung Windhoek.

Wir freuen uns über jeden Tipp, Hilfe, Kritik ... what ever!!!

Christine und Peggy
215 Beiträge · seit 200612. März 2006 · #2
Hi,

das Du mit 25 (?) darunter noch den Golf erkennst ... alle Achtung, der dürfte vor Deiner Zeit gebaut worden sein 😉. Ist ein prima Wagen, robust und zuverlässig und auch ausreichend groß für 2 Personen. Versucht einen der eher seltenen Diesel zu kriegen, das schont die Reisekasse und lasst Euch unbedingt ein zweites Ersatzrad geben (kommt dann auf einen Dachträger aufs Dach) und ggfs. erklären wie das geht. Namibia ohne einen Radwechsel ist wie nicht da gewesen 😉.

Zu Deiner Frage:
Bei den Lodges halte ich mich mal, weil "befangen" zurück. Aber zwei möchte ich doch empfehlen: Klein Aus Vista und Okonjima. Beide mit einer sehr, sehr langen Tradition und wichtig für Namibia. Beschreibungen mögen die Reiseprofis hier liefern.

Zu Deinem Abstecher nach Südafrika:
Eine nette Idee, aber ich würde Euch davon abraten. Der Grenzübertritt ist zwar kein Problem aber recht mühselig und kann zwischen 30 Minuten und 3 Stunden (je nach Andrang) dauern. Südafrika im nördlichen Bereich in Grenznähe, ist um einiges gefährlicher als Namibia! Auf der Route zwischen der Grenze und den ersten Staädten werden bisweilen Touristen beraubt die dort (meist nach der langen Fahrt) Rast machen. Wir empfehlen jedem der diese Reise machen möchte lieber nicht anzuhalten!

Zu Deinem Abstecher zu den Vic-Falls:
Das ist eine verdammt weite Strecke und da gibt es mal für den 2x4-Fahrer nicht viel zu sehen ... was meinen die anderen? Lohnt das wirklich?

Grundsätzlich:
Ihr braucht Euch aber nun keine Sorgen machen. Alle Menschen und Frauen insbesondere (geändert, Danke Axel! :-))werden in Namibia mit Respekt behandelt. Das eine normale deutsche Großstadt gefährlicher ist halte ich zwar auch nicht für richtig, aber Gewaltverbrechen sind extrem selten. Also auf Geld und Kamera aufpassen und die dunkelsten Ecken meiden ... dann wird das ein Traumurlaub!

Post geändert von: frank41542, am: 12/03/2006 10:22<br><br>Post geändert von: frank41542, am: 12/03/2006 10:30
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2'732 Beiträge · seit 200612. März 2006 · #3
Also wir sind noch niemals 3h an der Grenz gestanden! War immer alles einwandfrei. Auch sind wir schon öfters durch den Norden Südafrikas getourt - zuletzt 2005 4 Wochen lang - und haben nie etwas derartiges erlebt.

Auch ist die Strecke zu den Vic Falls nicht als langweilig zu bezeichnen - es gibt jede Menge Nationalparks im Caprivistreifen. Die setzten allerdings (fast) immer 4x4 voraus. Aber die Fahrt zu den Vic Falls und zurück würde ich mir auch sparen, da ist sonst gleich eine Woche weg.
Ein Gast bin ich im fremden Land geworden.
1'130 Beiträge · seit 200612. März 2006 · #4
frank41542 schrieb:
Grundsätzlich:
Ihr braucht Euch keine Sorgen machen. Menschen und Frauen (upps) werden in Namibia mit Respekt behandelt. Das eine normale deutsche Gr0ßstadt gefährlicher ist halte ich zwar auch nicht für richtig, aber Gewaltverbrechen sind extrem selten. Also auf Geld und Kamera aufpassen und die dunkelsten Ecken meiden ... dann wird das ein Traumurlaub!
;

Hallo ihr beiden, ich halte das auch für eine große Tour. Was haltet ihr davon, wenn ihr es noch nicht gemacht habt, erst einmal ein paar Bücher zu schmöckern, um dann eine Route zu planen. Um den Stempel SA zu bekommen, ist es manchmal möglich, mit Air Nam Flug nach Kapstadt und zurück zu machen, ohne mehr zu zahlen. Die anderen Teile von NAM seht ihr bei euren weiteren Aufenthalten.
Ach ja Peggy, hat die nicht in einem anderen Forum bereits gepostet?
Ich bin immer für geteilte Meinungen, Hauptsache man teilt meine. "The Only Easy Day Was Yesterday"
2'346 Beiträge · seit 200612. März 2006 · #5
Hallo Peggy,
hallo Christine,

zwei Lodge-Empfehlungen kann ich euch ohne Einschränkungen geben:

- Vingerklip Lodge bei Khorixas
- Canyon Roadhouse (falls man das als Lodge durchgehen lassen will)

und folgende beiden Lodges mit Einschränkungen (liegen aber sicher zu weit außerhalb eurer ohnehin sehr anspruchsvollen Route):

- Fort Sesfontein
- Palmwag Lodge

Ansonsten viel Spaß - und überlegt euch das mit den Extremen. Etappenziele "nur zum Abhaken" passen nicht zu einem Namibia-Urlaub (weniger ist bekanntlich oft mehr).

Gruß
Armin
466 Beiträge · seit 200612. März 2006 · #6
Hallo,

wir hatten hier im Forum bereits viel zu den Gejagten kommentiert, die in kurzer Zeit alles "abhaken" wollen. Für den Stempel würde auch ich, obwohl mir das Wurscht ist, was für Stempel vorhanden sind, nach ZA fliegen und von WDH zurück oder umgekehrt. Vom Oranje zu den VicFalls sind´s mehrere tausend Kilometer, zum Teil Asphalt. Lange Strecke auf der es viel zu sehen gibt. Aber die müßtet Ihr dann auch zurück, oder? Wenn Ihr Zeit hättet, oder die Euch nehmt (den Süden eben weglassen o.ä.) dann über Botswana zurück, ist mit einem Golf aber eher unmöglich...

Also lange Rede kurzer Sinn: Ich schließe mich wiedereinmal der Axel an und meine, Ihr solltet Euch ersteinmal belesen und dann eine Route zusammenstellen. Die kann man dann hier zum Disput stellen und weniger "Prügel" einstecken. Grundsätzlich denke ich für Nam: weniger ist Mehr!

Gruß und viel Spaß beim Planen - da beginnt für mich schon die Tour .
Jürgen😁
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Themenstarter11 Beiträge · seit 200612. März 2006 · #7
Hallo zusammen,

@ Axel: das kann sein, werde sie mal fragen.
@ Frank: so, so ... Menschen und Frauen ... 😉
@ alle: die Route ist der grobe Plan, Ziel ist ganz klar Zeit zu haben und so lange zu verdichten bis es gut passt. Victoriafälle und Südafrika sind uns nicht so wichtig.

Zur Okonjima-Lodge habe ich mir sagen lassen, diese wäre noch gar nicht eröffnet?

Liebe Grüße
Chris
7'272 Beiträge · seit 200612. März 2006 · #8
hallo ihr beiden

lasst euch nicht verrückt machen. obschon auch wir langsam reisen, möchte ich sagen, dass ihr in vier wochen nach südafrika könnt und bis in die etosha rauf.
wenn ihr nach südafrika geht, nehmt euch ein bisschen mehr zeit als nur für den stempel und fahrt in den augrabies nationalpark. dann habt ihr auch einen wasserfall, der allerdings mit den vic falls nicht zu vergleichen ist.

von da fahrt ihr via noordoewer am oranje entlang richtung rosh pina und aus. ich finde das eine sehr schöne strecke (lasst den fishriver canyon rechts liegen, das lohnt sich nur bedingt).
von aus (da liegt auch klein aus vista) fahrt ihr durch die tiras region, hier gibt es einige schöne übernachtungsmöglichkeiten, richtung sossusvlei. geniesst hier die roten dünen. von sossusvlei fahrt ihr via spitzkoppe (übernachtung!) nach swakopmumd. von wo aus ihr einige ausflüge machen könnt.
ab swakop könnt ihr auf diversen wegen richtung etosha fahren. nehmt die etosha als schönen schluspunkt eurer reise, von da fahrt ihr mit einer übernachtung zurück nach windhoek.

die vic falls hebt ihr euch auf für die nächste reise, wenn ihr euch mit dem 4x4 durch botswana kämpft 😎.

ohne dass ich jetz alles ausgerechnet habe, denke ich dass sich diese tour auch ohne zu stressen in 4 wochen machen lässt.

chrigu
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215 Beiträge · seit 200612. März 2006 · #9
Das die Okonjima-Lodge "noch nicht" eröffnet sei ist sicher nur ein kleines Mißverständnis! In dem riesigen Farmgelände befinden sich mehrere Lodges. Das Bushcamp und das Maincamp gibt es schon sehr lange, beid esind aber in einem Spitzenzustand! Es gibt jetzt ein drittes, ganz neues Camp, das ist möglicherweise noch nicht eröffent, was mich aber wundern würde.

das ist verbindlich. Ich war letzte Woche noch bei der Africat-Foundation, zu der Okonjima gehört.

Sorry für Mensch und Frau 😊 🤢 ... habe den "kleinen" Fehler behoben 😉
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1'130 Beiträge · seit 200612. März 2006 · #10
Im Bereich Okahandja hätte ich eine kleine Lodge für die Rückreiseim Angebot, etwa 1,5 Std von WDH entfernt. Nur drei Bungalows, viele Hunde, Pferde, auf der Farmtour Tiere und bei Bedarf einen angreifenden Adler. Ich sah dort meinen ersten Leo außerhalb eines Nat-Parks in 5m Entfernung. In Outjo evtl. ins Hotel gehen (Österreicher). Palmwaag und/oder Seesfontain bietet Touren zu den Wüstenellis, beides ist mit 2x4 erreichbar.
Ich bin immer für geteilte Meinungen, Hauptsache man teilt meine. "The Only Easy Day Was Yesterday"
2'772 Beiträge · seit 200612. März 2006 · #11
Im Bereich Okahandja hätte ich eine kleine Lodge für die Rückreiseim Angebot, etwa 1,5 Std von WDH entfernt.
Und welche ist das, Axel? Würde mich auch interessieren, da wir uns auf der Rückfahrt noch nicht so ganz schlüssig sind...

LG

Pascalinah
Nimm dich vor Leuten in Acht, die damit angeben, wer sie sind. Ein Löwe wird dir nie sagen müssen, dass er ein Löwe ist. Fotobuch Caprivi/Botswana 2024: https://www.cewe-community.com/next/example/schwerpunkt-naturparadies-sambesi-region-und-botswana-69955 Fotobuch Kruger National Park 2025: https://www.cewe-community.com/next/example/kruger-national-park-november-2025-71278
1'130 Beiträge · seit 200612. März 2006 · #12
Hi Pascalinah,
hier ist sie
http://www.natron.net/tour/ozombanda/index.html
Ich verbringe hier seit Jahren meine erste und/ oder letzte Nacht
Ich bin immer für geteilte Meinungen, Hauptsache man teilt meine. "The Only Easy Day Was Yesterday"
53 Beiträge · seit 200613. März 2006 · #13
Hi Christine, hi Peggy,
eine empfehlenswerte Lodge im Süden ist zum Beispiel die Grande View Lodge, die liegt auf der gegenüberliegenden Seite vom Fischfluss Canyon Viewpoint, http://www.canyonnaturepark.com.
Auch im Süden, an den Tiras Bergen, die Gästefarm Koiimasis http://www.koiimasis.com. Ist zwar nur für Selbstversorger, aber die Landschaft ist einmalig.
Weiter im Norden zwischen Khorixas und Outjo kann ich die Farm Bambatsi empfehlen http://www.natron.net/tour/bambatsi/ranchd.htm. Schöne Gegend und sehr angenehme Gastgeber.
Bei Namutoni, außerhalb des Parks ist meine Lieblingslodge Onguma Safari Camps http://www.ongumanamibia.com. Diese Lodge ist vor etwa 6 Monaten komplett umgebaut und verbessert worden.
Okonjima ist klar, sollte man unbedingt gesehen haben.
Für den letzten Tag vor dem Abflug würde ich mich entweder nördlich von Windhoek auf der Immanuel Wilderness Lodge http://www.wilderness-namibia.de, oder aber in der Nähe des Flughafens auf Hohewarte http://www.namibia-diy.com/hohewarte einmieten.
Beste Grüße,
Reimer
Namibia f&uuml;r Selbstfahrer www.namibia-diy.com
7'296 Beiträge · seit 200630. März 2006 · #14
... etwas off topic, aber zum Schmunzeln ...

Axel schrieb:
frank41542 schrieb:
Grundsätzlich:
Ihr braucht Euch keine Sorgen machen. Menschen und Frauen (upps) werden in Namibia mit Respekt behandelt.
;
... so etwas Ähnliches hatte Mitte der 80er Jahre mal der Spiegel (?) anläßlich eines Space Shuttle-Flugs abgedruckt:
"An Bord der Raumfähre waren sieben Menschen, zwei Kanadier und eine Frau."

Gruß
Wolfgang
Mit dem Fahrrad unterwegs in Namibia, Zambia, Zimbabwe, Malawi, Tanzania, Kenya, Uganda, Kamerun, Ghana, Guinea-Bissau, Senegal, Gambia, Sierra Leone, Rwanda, Südafrika, Eswatini (Swaziland), Jordanien, Thailand, Surinam, Französisch-Guyana, Alaska, Canada, Neuseeland, Europa ...