Mietwagen oder Bus? Veggie-Essen

23 Antworten · 4'792 Aufrufe · gestartet 09. Jan. 2010 von tigerente303
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Themenstarter21 Beiträge · seit 201009. Jan. 2010 · #1
Hallo,
ich bin neu hier im Forum, habe schon viel gelesen und hoffe daher auf eine kleine Entscheidungshilfe. 🙂
Wir wollen im Sommer das erste mal aus Europa raus und nach Namibia. Nun haben wir uns schon viel informiert und würden gerne bald eine Entscheidung treffen. Wie gefährlich ist es denn eine Selbtsfahrertour zu machen? Anfangs dachten wir eher an eine Reisegruppe, dann eher an eine Selbstfahrertour und nun bin ich ganz verunsichert, da ich schon gehört habe, dass es nicht ganz ohne ist so alleine in so einem weiten Land. Wir wollen keinen Arbenteuerurlaub machen, alles auch vorher buchen und in Lodges übernachten. Sollten wir lieber eine kleine Reisegruppe wählen?
Hinzu kommt noch, dass ich Vegetarier bin und kein Fleisch oder Fisch esse. In allen Reiseführern steht aber, dass ohne Fleisch gar nichts zu bekommen ist. Wie mache ich das dann? Sollte ich da lieber einer Organisation vertrauen, vorher anfragen oder finde ich auch selbst etwas zu Essen - nur Kekse ist ja nicht so der Hit. 😛
Danke für die Hilfe.
tigerente
1'419 Beiträge · seit 200909. Jan. 2010 · #2
Moin,

fahrt alleine auf eigene Faust und buche im Internet bzw Reisebüro Bausteine wie Flug, Auto, Lodges (Obacht, manche sind im Reisebüro güsntiger als direkt auf deren HP!).

Das schöne am Land ist die Weite und Einsamkeit, die es ausstrahlt. Das machst Du Dir durch ne schnatternde Gruppe kaputt. Gut, soll auch Leute geben die grad das mögen .... Geschmäcker sind verschieden und ich kenne Deinen nicht 😉

Namibia ist sehr einfach und unkompliziert zu bereisen, also keine Angst haben 😉

In den Lodges in denen wir waren gabs immer genug leckere Beilagen, die auch einen Veggie satt machen. Wobei gerade das Wild- Schaf- und Rindfleisch dort sagenhaft ist da die Tiere dort ja den ganzen Tag auf der Weide bzw. in der Savanne stehen.

Wenn ihr mal zwischenrein ein Tented Camp nehmt (schöööööööön!) und selber kocht, gibts in den Supermärkten eine gute Auswahl an allerlei Gemüse, teils schon geschnippelt und vorbereitet, schöner als bei uns 🙂

Liebe Grüsse und viel Spass bei der Reiseplanung
janet
Reisebericht: 3 Wochen Namibia 2009 - "suchen und finden *g*" Reisebericht Sao Tomé 2011 Diskutiere niemals mit einem Idioten. Er zieht dich auf sein Niveau herab und schlägt dich dort durch Erfahrung!
zuletzt bearbeitet 09. Jan. 2010
1'457 Beiträge · seit 200609. Jan. 2010 · #3
begleitete Reise oder nicht, das ist letzten Endes eine eigene Entscheidung.
Aus Erfahrung kenne ich viele Reisende, die nach einer Gruppenreise sagen: es war schön, aber das nächste Mal würde ich es alleine machen. Oft sind sie aber gerade froh, dass sie den Anfang NICHT alleine gemacht haben.
Die Frage ist eben, wie reist man gerne. Ist man mit dem eigenen Auto flexibel, kann machen was man will, ist dafür aber auch gefordert und kann sich nicht "richtig" Entspannen (relativ).

Oder lasse mich in einer Gruppe treiben, in der vieles Einfacher geht (Kochen, zusammen Zelte aufbauen etc.) man kann die teils sehr langen Fahrten über was lesen etc.

Deshalb würde ich nicht pauschal sagen: Macht es alleine. Wenn ihr aber nur eine Tour auf Grund von Sicherheitsbedenken buchen wollt, dann fahrt wirklich alleine 🙂

Jeder besser Tourunternehmer geht übrigens auf die Essenswünsche oder Unverträglichkeiten seiner Mitreisenden ein. So gut das geht, manchmal muss man sich dann eben doch mit den (reichhaltigen) Beilagen zum Grillfleisch begnügen
7'267 Beiträge · seit 200609. Jan. 2010 · #4
Hallo und Herzlich Willkommen im Forum

Wir hatten vor ein paar Tagen einen netten Abend mit einem Guide der Individualtouren fährt. Dabei kam natürlich auch das Thema Essen und Vegetarier ins Gespräch. Seine Aussage hat mich sehr erstaunt: "Die wenigsten Vegetarier halten in Namibia auf geführten Touren durch. Sie essen nach einigen Tagen auch Fleisch."

Das bezieht sich übrigens auf geführte Caming-Touren auf denen vom Guide gekocht wird.
Ich gehe da gar nicht weiter drauf ein. War halt so ein Thema.

In festen Unterkünften kanst Du meist problemlos vegetarisches Essen bekommen. Wenn Du es vorbestellst, werden Deine Essenswünsche weitestgehend berücksichtigt. Ansonsten hat es meist genügend Vegetarische Beilagen. Du willst Dich aber sicher nicht imer nur mit Beilagen abspeisen lassen. Deshalb bestelst Du am besten entsprechend vor.

Namibia ist sehr einfach alleine zu bereisen. Auf geführten Touren hast Du aber etwas mehr (gefühlte) Sicherheit. Zudem erhältst Du viele Infos vor Ort und brauchst Dich um so gut wie nichst zu kümmern. In Kleingruppen kann es aber immer sein, dass die Mitreisenden passen oder auch nicht.
Beides hat damit Vor- und Nachteile.

Herzliche Grüsse aus Namibia
Chrigu
zebra.reisen: Individuelle und Begleitete Selbstfahrerreisen, Kleingruppenreisen und Reiseberatung Satellitentelefon: Satellitentelefon für die weltweite Nutzung Reiseplanung / Reiseberatung: Besprechung per Videokonferenz Der Zebra Shop: Karten, Bücher und Infos für das südliche Afrika Erlebnisse: Einige unserer Reiseerlebnisse aus Namibia, Botswana und Sambia
zuletzt bearbeitet 09. Jan. 2010
2 Beiträge · seit 200809. Jan. 2010 · #5
Lieber Chrigu,

also die Aussage des Guides halte ich mit Verlaub für ziemlichen Unfug.
Vegetarismus ist für die meisten eine Haltung, die auf dem tiefen Respekt vor Tieren basiert und nicht einfach mal so an- und ausgeschaltet werden kann.

Ich möchte Tigerente gerne unebedingt Mut machen: Zum einen zu einer Selbstfahrerreise - aber da hat sie ja schon gute Arguemente bekommen. Und zum anderen auch drauf zu vertrauen, überall leckeres, fleischloses Essen (keine Kekse!) zu bekommen.

Ich habe durchweg gute Erfahrungen damit gemacht: Die Supermärkte sind gut bestückt mit Grünzeug aller Art, und auch auf den Lodges haben sie mir bisher immer irgendetwas Essbares gezaubert, das aus mehr als Beilagen bestand.
Natürlich verlange ich nicht, dass sie mich verstehen - Namibia ist ja schließlich ein absolutes Fleischesserland (was auch in ökologischer Hinsicht nicht ganz unbedenklich ist, aber das ist ein anderes Thema), wo schon die Kinder Trockenfleisch anstatt den Lolly lutschen.
Bestimmt hat der ein- oder andere schon verwundert den Kopf über mich geschüttelt. Aber das dürfen sie ruhig. Gleichzeitig müssen sie sich auf "Exoten" wie uns einstellen, denn bei geschätzen 8% Vegetariern in Deutschland kommt keiner an uns vobei 😉

Übrigens gibt es auch leckere fleischlose Buschküche. Da muss man nur ein bisschen kreativ sein. Ein netter Grillabend am Lagerfeuer funktioniert auch ohne tote Tiere!

Also: Lass dich nicht verrückt machen!

Liese
zuletzt bearbeitet 09. Jan. 2010
3'175 Beiträge · seit 200609. Jan. 2010 · #6
@Tigerente + Lieselotte!

Wenn man als Vegetarier in Namibia unterwegs ist kann man sich selbst sehr einfach absichern und ein paar der langehaltbaren Gemuesearten wie GemSquashes und Butternuts im Auto mitnehmen und wenn mal ein Engpass das Gemuese betreffend, auf einer Lodge sein sollte ist man immer geruestet.Auch werden in vielen Shops vorallemm Padstalls(selbstvermarketende Farmer laengs der Strasse)Hausgemachte eingekochte Gemuese verkauft, diese sind in der Regel sehr gut schmeckend und eben auch ganz einfach zu transportieren und haltbar.

Jetzt zum "Fleischessensrueckfall" von Vegetariern:
Vegetarier aus Ueberzeugung:Weil sie die armen Tiere nicht toeten wollen, habe ich auch in Namibia auf 20Jahren Campingtouren noch nicht Fleisch essen sehen.

Allergie Vegetarier probieren gerne das reine namibische Fleisch und sind dann froh keine Allergie zu bekommen und essen meist die gesamte Tour Fleisch.

Viele europaeische Touristen essen aber ganz einfach in Europa wenig bis sehr wenig Fleisch fuer namibisches Essverstaendnis.
Bei diesen Leuten mache ich immer die selbe Beobachtung. Am ersten Abend, an dem ich traditionell(fuer mich) ein ganz einfaches Braaivleis(Grillen)bestehend aus Schweinekottlett, Lammkottlett und Boerewusrt, mit Pellkartoffeln und Squash mache, kommt nach dem Essen jedes mal der selbe Kommentar:"Jetzt haben wir an einem Abend soviel Fleisch gegessen wie in Deutschland in einer Woche!!"

Ich laechele und sage einfach nur: "Na dann wartet mal ab was noch kommt"!

Wenn es dann am vierten oder fuenften Tag "Buschmannfondue" gibt, dann sind alle Fleischessenshemmungen komplett verloren gegangen.Obwohl natuerlich alle fragen: "Wer soll denn diese Berge Fleisch essen?"
Ich weiss ja was kommt und lasse mich nicht beirren und schneide weiter meine Filets auf.
Dann gehts los und
im Klartext heisst das, dass die "Wenig-FastnixFleischesser" beim Fondue ungefaehr die DREIFACHE Menge an Fleisch essen wie beim Braaivleis am ersten Tag.

In Mengen ausgedrueckt sind das dann so 4-7kgFleisch fuer 5-6Leute

Da stauenen Alle nur noch ueber sich und das namibische Fleisch...

Einmal hatte ich eine schwaebische Familie(2Erwachsene undzwei Kids 8/10Jahre) fuer diese Familie musste ich eine Woche lange 3 mal am Tag Braaivleis machen.!
Da staunte auch ich und ass kraeftig mit

; 😛 🙂 )


In diesem Sinne Guten Appetit...
Gruss Joerg Es gibt NIX, das es nedd gibt
1'927 Beiträge · seit 200809. Jan. 2010 · #7
Hallo Jörg,

als europäischer "Wenig-Fastgarnix-Fleischesser" kann ich Dir nur beipflichten.

In Namibia ändern sich meine Essgewohnheiten schlagartig 🙂

Gruss

Peter
21 Beiträge · seit 201009. Jan. 2010 · #8
Da bin ich ja mal sehr gespannt. Im März mache ich meine erste Namibia-Reise und bin ein Wenig-Fleisch-Esser. Vielleicht komme ich ja als Fleischliebhaber wieder zurück (glaube ich aber eher nicht) 😉
zuletzt bearbeitet 09. Jan. 2010
3'175 Beiträge · seit 200609. Jan. 2010 · #9
Hallo Steffi84!

wenn du unvoreingenommen an das Fleisch herangehst wirst du grosse Augen machen... 😉 😮 😉
Gruss Joerg Es gibt NIX, das es nedd gibt
290 Beiträge · seit 200709. Jan. 2010 · #10
Hallo und herzlich willkommen auch von mir!

chrigu schrieb:
"Die wenigsten Vegetarier halten in Namibia auf geführten Touren durch. Sie essen nach einigen Tagen auch Fleisch."
An obigem Zitat ist glaube ich der Teil "auf geführten Touren" der interessante und wichtige für Dich, den ich nochmal besonders hervorheben möchte! Wenn Du auf eigene Faust unterwegs bist, dann kannst Du Dich fast wie in Deutschland auch vegetarisch versorgen, nur dass die Supermärkte weiter auseinander liegen. Aber das Problem haben "Fleischesser" auch. Und auf besseren Lodges wird man sich sicher auf Dich einstellen, zumindest, wenn Du es rechtzeitig erwähnst.

Auf einer geführten Camping-Tour kann es schon schwieriger sein, auf individuelle Wünsche einzugehen, da hier das Essen meist vom Guide/Fahrer selber zubereitet wird und es das gleiche Essen für alle gibt.
Also: Entweder selber fahren und selber kocken oder in Lodges übernachten.

Viel Spaß!
Phil
Meine Reiseberichte aus Afrika, Thailand, Kambodscha, den Philippinen und von Kreuzfahrten mit der AIDA: http://www.philippschaeufele.de
290 Beiträge · seit 200709. Jan. 2010 · #11
Hallo Joerg!

Joerg schrieb:
wenn du unvoreingenommen an das Fleisch herangehst wirst du grosse Augen machen... 😉 😮 😉
... und wenn man erfährt, dass für die Produktion von 1 kg Rindfleisch 16.000 Liter Wasser verbraucht werden, dann macht man als Fleischesser große Augen! 😉.

Nix für ungut,
Phil (überzeugter Karnivor!)
Meine Reiseberichte aus Afrika, Thailand, Kambodscha, den Philippinen und von Kreuzfahrten mit der AIDA: http://www.philippschaeufele.de
658 Beiträge · seit 200709. Jan. 2010 · #12
flip666 schrieb:
Hallo Joerg!

Joerg schrieb:
wenn du unvoreingenommen an das Fleisch herangehst wirst du grosse Augen machen... 😉 😮 😉
... und wenn man erfährt, dass für die Produktion von 1 kg Rindfleisch 16.000 Liter Wasser verbraucht werden, dann macht man als Fleischesser große Augen! 😉.

Nix für ungut,
Phil (überzeugter Karnivor!)
Hallo Phil
Ich weiss ja nicht, wo Du die Zahlen her hast, aber das Rind wird das Wasser auch saufen, wenn es nicht geschlachtet wuerde.
Und 16.000ltr, das glaube ich einfach nicht !!
Nicht mal pro Rind !!!
Und dann setze mal in Vergleich,wieviel Wasser ein Auto benoetigt, um gewaschen zu werden !!????
Diese Zahlenspiele verwischen doch !!

Aber um zum eigentlichen Thema zurueckzukommen,
Bei rechtzeitiger Info wird sich jeder Reiseveranstalter oder auch jede Lodge nach deinen Essenswuenschen richten !!
Wenn Du allerdings in einer Lodge ankommst, und erst dann erwaehnst, dass Du Veggie bist, wird es mit der Zubereitung etwas schwieriger !!
Wir haben hier nun mal nicht den Supermarkt oder Tanke um die Ecke !!!
Aber ansonsten sehe ich dafuer keine gravierenden Probleme !!!
Wuensche Dir einen schoenen, erholsamen Urlaub !!

Gruessle aus der Wueste bei momentan ueber 40 Grad

Ralf !!
Grüßle Ralf
658 Beiträge · seit 200709. Jan. 2010 · #13
Hallo Phil

so trifft man sich wieder !!!
Hab immer noch das Pferd gesattelt hier stehen und warte auf Dich !!!
Auch das WDH Lager ist bereits kalt !!!

Gruessle !!!

Ralf !!!
Grüßle Ralf
2'349 Beiträge · seit 200909. Jan. 2010 · #14
Anmerkung: um 1 Tasse Kaffee zu produzieren sind tatsächlich fast 2,5 Badewannen voll Wasser nötig! Das mit Verbrauch für 1kg Rindfleisch könnte also echt stimmen...! Nur zur Info! 🙂
290 Beiträge · seit 200709. Jan. 2010 · #15
Hallo Ralf!

Das ist auch nicht nur das Wasser, das das Rindviech trinkt. Genaueres z.B. hier: http://de.wikipedia.org/wiki/Virtuelles_Wasser .

Ein extremes Beispiel, zugegeben, ein Orxy-Steak wird sicher weniger Wasser brauchen 😉.

Viele Grüße aus -8 Grad, Phil

PS: Ralf, auf Deinen Pferden bin ich sicher nicht das letzte mal gesessen, ich freue mich schon wieder, allerdings ist dieses Jahr kein Afrika-Urlaub geplant 🙁...
Meine Reiseberichte aus Afrika, Thailand, Kambodscha, den Philippinen und von Kreuzfahrten mit der AIDA: http://www.philippschaeufele.de
zuletzt bearbeitet 09. Jan. 2010
658 Beiträge · seit 200709. Jan. 2010 · #16
flip666 schrieb:
Hallo Ralf!

Das ist auch nicht nur das Wasser, das das Rindviech trinkt. Genaueres z.B. hier: http://de.wikipedia.org/wiki/Virtuelles_Wasser.

Ein extremes Beispiel, zugegeben, ein Orxy-Steak wird sicher weniger Wasser brauchen 😉.

Viele Grüße aus -8 Grad, Phil

PS: Ralf, auf Deinen Pferden bin ich sicher nicht das letzte mal gesessen, ich freue mich schon wieder, allerdings ist dieses Jahr kein Afrika-Urlaub geplant 🙁...
You are always welcomme !!!

Black Jack und Rednex warten auf Dich !!!
Aber sonst hat sich hier vieles getan seit deinem letzten Besuch, ist ja auch schon wieder ueber ein Jahr her !!

Meld Dich einfach, wenn Du kommen moechtest, und wir machen einen Plan !!!

Gruesse nach M !
Grüßle Ralf
122 Beiträge · seit 200610. Jan. 2010 · #17
chrigu schrieb:
Wir hatten vor ein paar Tagen einen netten Abend mit einem Guide der Individualtouren fährt. Dabei kam natürlich auch das Thema Essen und Vegetarier ins Gespräch. Seine Aussage hat mich sehr erstaunt: "Die wenigsten Vegetarier halten in Namibia auf geführten Touren durch. Sie essen nach einigen Tagen auch Fleisch."

Hallo Chrigu, war das vielleicht Andi Meier aus Swakop, der das gesagt hat? Er hat nämlich auf unserer Tour meinen Vege-Mann zum Wildfleischesser gemacht.

Beste Grüße
Kathy
3'175 Beiträge · seit 200610. Jan. 2010 · #18
Hallo flip666
das sind alles Zahlen die jeder Mensch doch schon ewig weiss, da komm ich echt nicht ins staunen. Ist doch alles total logisch und jedes Kind weiss dass ohne WASSER gar nix geht.
Im Oekologiekurs bei Dr.Hu Berry waren die Zahlen sogar noch groesser.
Gruss Joerg Es gibt NIX, das es nedd gibt
143 Beiträge · seit 200810. Jan. 2010 · #19
…der von Chrigu besagte Guide war ich.

Die ursprüngliche Frage von Tigerente war unter anderem, ob sie sich als Vegetarierin einer geführten Safari anschließen soll oder ob sie sich als vegetarische Selbstfahrerin in Namibia auch landesweit selbst versorgen kann!

Liebe Leute im Forum, …es ist unglaublich was daraufhin hier so alles geschrieben wird! Da wird die Erfahrung eines Profis von einer Vegetarierin einfach in Frage gestellt, ein überzeugter Karnivore bemängelt den Wasserverbrauch bei der Fleischgewinnung als zu hoch und ein Platinum Boarder führt den Wasserverbrauch bei der Erzeugung einer Tasse Kaffee aus.

Was wollt Ihr alle „Tigerente“ damit sagen?

Ich kann jedem (auch überzeugtem!) Vegetarier zu einer Reise durch unser herrliches Land raten, egal ob geführt oder als Selbstfahrer! In allen größeren Städten Namibias gibt es vegetarisch gut sortierte Supermärkte in denen man sich ohne Probleme versorgen kann.

Sollte man sich für eine geführte Safari entscheiden, so genügt i.d.R. eine Nachricht an den Veranstalter in dem man sich als Vegetarier zu erkennen gibt. Jedes professionelle Reiseunternehmen in Namibia stellt sich auf solche Gäste ein, genau wie sich auch auf Gäste eingestellt wird, die aus gesundheitlichen Gründen bestimmte Lebensmittel nicht essen können oder dürfen!

…und dennoch: Natürlich merken wir Reiseführer im Busch sehr schnell, wer ein „eingefleischter“ Vegetarier ist und wer mit seiner fleischlosen Kost sich nur in der heutzutage ach so modernen Szene der Vegetarier selbst bestätigen oder aufwerten möchte. DIESE LEUTE (!) tauschen dann ganz schnell ihr Gemüse auf dem Teller gegen unsere leckeren, saftigen Antilopensteaks aus der Pfanne aus.

Deshalb nochmals zum Schluß von Chrigu richtig zitiert: "Die wenigsten Vegetarier halten in Namibia auf geführten Touren durch. Sie essen nach einigen Tagen auch Fleisch."

…nichts für ungut, liebe Vegetarier, wenn Ihr es wirklich seid!

Olli
Wer aus der Wüste zurückkommt, ist reicher, aber auch einsamer. Denn die Zahl derer, die einen verstehen können, ist kleiner geworden. Zitat nach B. Baumann
Themenstarter21 Beiträge · seit 201010. Jan. 2010 · #20
Herzlichen Dank für die vielen Antworten. Ich schätze mal, ich werde dann wohl zu den "richtigen" Vegetariern gehören, denn ich kann mir nur sehr schwer vorstellen, meine langjährige Lebenseinstellung in zwei Wochen zu ändern.
In Supermärkten bekomme ich ja laut euch was zu essen. Das klingt ja schon mal gut. Wie sieht es denn in Restaurants oder in den Lodges aus? Wenn ich das vorher anmelde geht das ja anscheinend auch. Und wenn wir einfach in ein Restaurant in Swakopmund oder Windhoek gehen....oder gibt es das nicht??????
Liebe "Veggiegrüße" Tigerente