Verbindung: Noordoewer und Rosh Pinah gesperrt

14 Antworten · 3'920 Aufrufe · gestartet 10. März 2006 von frank41542
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Themenstarter215 Beiträge · seit 200610. März 2006 · #1
Hi,

für Eure Tourplanung:
Die sehr beliebte Verbindung zwischen Noordoewer (Grenze zu ZA) und Rosh Pinah (weiter nach Lüderitz) ist derzeit gesperrt "due to water affairs" und kann nicht befahren werden, auch nicht mit einem 4x4 (mit Seilwinden und sehr vielen Blechen vielleicht) Die Sperre ist rund 20 km hinter Noordoewer und sehr ärgerlich denn sie kostet Euch einen ganzen Tag wenn Ihr dann wieder über Ais-Ais zurück müßt.

Diese Info ist von vorgestern 08.03.2006 und verbindlich.
Bitte unbedingt nachfragen bevor Ihr ganz runter fahrt.

Ganz wichtig:
Einen Weg durch Südafrika der auf machen Karten eingezeichnet ist gibt es nicht! Die Durchfahrt durch die Diamond-Area ist nur mit einem Permit möglich, das zu bekommen fast unmöglich ist und 4-6 Wochen dauert. Spart Euch den Versuch zumal die Strasse bis Springbook auch nicht sehr sicher ist. lieber nicht anhalten.

Wenn jemand SICHER weiß das die Strasse wieder frei ist bitte posten. ich bin in der kommenden Woche wieder dort und werde nachschauen ... und berichten.

Take Care!
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31 Beiträge · seit 200614. März 2006 · #2
Hi Frank u. a.,

jetzt lese ich im obenstehenden Beitrag, dass die Strecke nach Springbok unsicher sein soll. Irgendwo stand das vor nicht allzu langer Zeit schon einmal. Da wir Ostern in die Cederberge wollen, würde mich interessieren, ob es im Bereich Noordoewer - Springbok konkrete Probleme gegeben hat. Worauf basieren die Warnungen? Als langjährige Besucher im südl. Afrika sind wir wirklich nicht ängstlich - eine gewisse Vorsicht lassen wir aber schon walten.

Danke für Infos
tiras
Themenstarter215 Beiträge · seit 200614. März 2006 · #3
Hi tiras,

das Südafrika um einiges problematischer ist als Namibia brauche ich Dir dann ja nicht sagen und das man diesem mit einiger Vorsicht gut begegnen kann ist klar. Springbok ist auch nicht Durban 😉

In den hiesigen Zeitungen wurde schon mehrfach über Jugendliche berichtet, die mit Gewehr (man spricht von Luftgewehr) und Hunden, Touristen bedrängt haben, die an den Rastplätzen Halt gemacht haben. Gegen eine kleine freiwillige "Spende" ließ sich dies aber wohl bisher lösen. Ich bin wirklich nicht ängstlich und habe in anderen Teilen Afrikas schon ganz andere Dinge erlebt (fahr mal nach Uganda), aber als Tourist in den schönen Wochen ... warum sich so was antun!?
Erst gar nicht anhalten und durchfahren ist dann allemal schlauer.

Wir haben dies am 26.02.2006 auch einmal selber erlebt, aber wir sind halt weitergefahren als sich eine Gruppe von vielleicht 10 Jugendlichen mitten im Nichts uns genähert haben. Der Trennzaun zur Strasse schaut gut aus ist aber löcherig wie ein (sorry chrigu) schweizer Käse.

Also keine Panik, aber ein wachsames Auge ... das ist in Südafrika eh immer wichtig. 🙂

Gute Reise!!!
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1'036 Beiträge · seit 200614. März 2006 · #4
frank41542 schrieb:
Hi,



Ganz wichtig:
Einen Weg durch Südafrika der auf machen Karten eingezeichnet ist gibt es nicht! Die Durchfahrt durch die Diamond-Area ist nur mit einem Permit möglich, das zu bekommen fast unmöglich ist und 4-6 Wochen dauert. Spart Euch den Versuch zumal die Strasse bis Springbook auch nicht sehr sicher ist. lieber nicht anhalten.

Wenn jemand SICHER weiß das die Strasse wieder frei ist bitte posten. ich bin in der kommenden Woche wieder dort und werde nachschauen ... und berichten.

Take Care!
Wenn diese Verbindung nach Rosh Pina zu ist geht es nur über Ai-Ais.
Einen extra Tag braucht man da nicht. Hab ich leicht geschafft mit Stopps.

Ander Wege gibt zwar, doch auch durch die Diamanten Gebiete. Egal wie lange vorher man das beantragen würde, ein Permit wird es nicht geben.
Das wäre bei Steinkopf abbiegen Richtung Westen über den Annenus Pass bis Port Nolloth, dort weiter Richtung Norden-Alexander Bay (was bereits Permitpflichtig war in früheren Zeiten) dann über die Ernest Oppenheimerbrücke das ist dann Namibia.

Am Oranje begibt man sich in das Oranjemund Gebiet. Dort ist Ende der Fahrt. Das wird sich erst dann ändern, wennn die Diamantvorkommen vollkommen ausgeschöpft sind......... Also vergessen .

Oder bei Alexander Bay abbiegen zum Richtersveld bis Sendlingsdrift, dort scheitert es dann am fehlenden Grenzübergang.

Bliebe noch die Fahrt direkt durch das Richtersveld von Steinkopf kommend, doch hier ist wieder der Übergang Sendlingsdrift nicht in Betrieb.

Es stand vor kurzem in der AZ, man überlegt diesen Übergang (Sendlingsdrift) zu aktivieren. Das ist wie Mata-Mata aber es tut sich nichts..........

Viel Spass bei der fahrt über Ai-Ais bis -Aus-Wildpferde-Lüderitz

Kurzer Video Clip auf dieser Strecke >>>>>>

http://hometown.aol.com/georgruf41/luederitz1.wmv

Grüsse Georg
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2'732 Beiträge · seit 200614. März 2006 · #5
Ich weiss ja nicht wie die Piste ist aber man koennte dies Sperre bestimt umfahren.

Noordoewer -> B1 -> D316 RIchtung Ais-Ais -> Kreuzung S28 09.775 E17 35.757 auf Pad -> Nicht auf dem Gamchab Eco Trail (lauft im Flussbett) -> Kreuzung S28 19.105 E17 23.767 rechts abbiegen -> Kreuzung S28 19.650 E17 23.259 rechts auf D212 abbiegen -> Rosh Pinah

Aber wie gesagt ob man es momentan fahren kann weiss ich nicht
Ein Gast bin ich im fremden Land geworden.
11 Beiträge · seit 200614. März 2006 · #6
ups ... ich glaube da wollen wir lang !?!?!?

Ist die Strasse denn noch gesperrt? Oder ist die immer gesperrt?

Mein schöner Plan 😵
2'732 Beiträge · seit 200614. März 2006 · #7
Die Straße ist ohne Probleme zu befahren. Dürfte wohl eher im Moment wegen der anhaltenden Regenfälle gesperrt sein.
Ein Gast bin ich im fremden Land geworden.
1'036 Beiträge · seit 200614. März 2006 · #8
Hier noch der Bericht über Grenzübergänge in der AZ

Neue Grenzübergänge geplant

Regierung will Mata Mata und Sendelingsdrift wieder für Touristen öffnen

von Marc Springer


Die Regierung will vermutlich bereits im kommenden Jahr die zwei Grenzposten bei Mata Mata und Sendelingsdrift für den Touristenverkehr wieder öffnen, die seit geraumer Zeit geschlossen sind.

Windhoek - Dies geht aus den jüngsten Kabinettsbeschlüssen hervor, die Ende vergangener Woche vom Informationsministerium veröffentlicht wurden. Darin heißt es, das Kabinett habe das Ministerium für Inneres und Einwanderung beauftragt, ein Angebot der Minengesellschaften anzunehmen, die in der Umgebung von Rosh Pinah aktiv sind und die bei der Errichtung der nötigen Infrastruktur behilflich sein wollen. Dabei solle auch die Peace-Parks-Stiftung einbezogen werden, die für die Verwaltung des grenzübergreifenden Parks Ai-Ais/Richtersfeld zuständig ist.

Das Kabinett hat das Innenministerium ferner beauftragt, zusätzliches Personal zu verpflichten, das die beiden Grenzposten besetzen und dort als Immigrationsbeamte dienen soll. Außerdem sollen im Finanzjahr 2006/07 Mittel für den Bau von Unterkünften bei diesen Grenzposten bereitgestellt und die geplante Neueröffnung der beiden Übergänge mit den südafrikanischen Behörden abgestimmt werden.

Nach Angaben des Kabinetts sei die Wiedereröffnung der Grenzposten bereits im Jahre 2004 angedacht worden, als die Gründung des Richtersveld-Parks mit der südafrikanischen Regierung formal besiegelt wurde. Sendelingsdrift in der Nähe von Rosh Pinah sei dabei als geeigneter Standort für einen solchen Grenzübergang identifiziert worden, weil dort vor der Unabhängigkeit bereits eine Pontonbrücke am Oranje-Fluss bestanden habe. Die Minengesellschaften bei Rosh Pinah und Oranjemund hätten umfangreiche Renovierungen an der Brücke finanziert und diese sei für den Passagierverkehr inzwischen wieder freigegeben.

Nach Darstellung des Kabinetts habe Namibia ,,seit der Unabhängigkeit" mit der südafrikanischen Regierung über die Wiedereröffnung des Grenzpostens Mata Mata verhandelt, der Zugang zu dem Kalahari-Gemsbock-Park auf südafrikanischer Seite ermöglicht. Studien hätten ergeben, dass dieser Grenzposten für die Entwicklung des Fremdenverkehrs im Süden Namibias besonders wichtig ist und 80 Prozent der Besucher im Kalahari-Gemsbock-Park von dort nach Namibia einreisen würden, wenn dies möglich wäre.

,,Südafrika hat sich nun zu der Öffnung des Grenzpostens Mata Mata bereiterklärt und die Peace-Parks-Stiftung hat Namibia einen Betrag von N$ 1 Millionen für die Errichtung eines Grenzpostens und den Bau von Unterkünften für das benötigte Personal bereitgestellt", heißt es in dem Kabinettsbeschluss.

Dieser weist ferner darauf hin, dass die beiden Grenzposten zunächst nur für ,,Tourismus-Aktivitäten" genutzt werden sollen und kein ,,kommerzieller Verkehr" dort passieren dürfe. Deshalb werde es auch nicht notwendig sein, dort Zollbeamte zu stationieren.

Dann können wir ja hoffen

Grüsse Georg
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3'491 Beiträge · seit 200615. März 2006 · #9
Hallo Christine,
so schön, wie die Strecke am Oranje entlang (Noordoewer-Rosh Pinah-Aus ) auch ist, wenn die durch Regen unpassierbar geworden ist, habt Ihr ein ziemliches Zeitproblem. Erkundigt Euch vorher nach dem Straßenzustand. Es gibt da bei Außenkehr eine sehr nette Lodge - Norotshama Lodge - inmitten riesiger Weinfelder, direkt am Oranje. Dort könntet Ihr z.B. telefonisch nachfragen wegen der Passierbarkeit der Straßen - oder ein paar schöne Tage verbringen.
Gruß Joli
Themenstarter215 Beiträge · seit 200615. März 2006 · #10
Wir werden morgen versuchen in südlicher Richtung von der B4 über C13 nach Noordoewer zu fahren und ich werde dann morgen abend berichten ob wir durchgekommen sind.

Zur Info zu der Strecke:
Es gibt auf der Strecke keine Unterkünfte, Tank- oder sonstige Versorgungseinrichtungen!
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Gast15. März 2006 · #11
Moin,

in Sendelingsdrif haben wir im Januar nur einen schwimmfähigen Ponton mit Platz für maximal zwei Autos gefunden, der, an einem Leitseil hängend, über den Fluss gezogen wird. Da wird`s wohl noch lange nichts werden mit dem grenzüberschreitenden Tourismus ins Richtersveld. Auch müssen dort zunächst einmal die -nach Unwettern im letzten Oktober zerstörten- Straßen und Campsite-Installationen wieder repariert werden.

@Joli
Wir haben Norotshama dieses Jahr besucht. Die Lodge als solche ist gut, aber man darf nur zum Fluss schauen (die Rückseite ist nicht doll) und die übrige Umgebung finden wir auch nicht sehr attraktiv, zumindest, wenn man dort mehrere Tage verbringen will. Wenn der Laden dort einmal ausgebucht ist, möchte ich dort nicht übernachten.

Gruß, Michael
2 Beiträge · seit 200615. März 2006 · #12
Schöner Artikel da aus der AZ. Stand schon mal (gefühlt ca.) Oktober 2004 in einem Forum. Schön wäre es, wenn sich da auch mal was tut. Bei meiner Planung (und wahrscheinlich für viele Besucher des Richtersveld NP) für Oktober/November wäre beide Grenzübergänge mehr als gelungen. Wo kann man da eigentlich mal gezielt nachhaken? Bei der AZ?

Gruß Andre
Themenstarter215 Beiträge · seit 200615. März 2006 · #13
Das Problem ist nicht namibianisch sondern südafrikanisch und hängt sehr stark von dem Bau des Staudamms Vioolsdrif ab. Kommt dieser, müßte die Verkehrsführung zwischen Namibia und Südafrika neu geregelt werden. Aber ob - wann - was - wer ... Afrika ist ein sehr warmes Land 😉
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Themenstarter215 Beiträge · seit 200615. März 2006 · #14
Das Problem ist nicht namibianisch sondern südafrikanisch und hängt sehr stark von dem Bau des Staudamms Vioolsdrif ab. Kommt dieser, müßte die Verkehrsführung zwischen Namibia und Südafrika neu geregelt werden. Aber ob - wann - was - wer ... Afrika ist ein sehr warmes Land 😉
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1'036 Beiträge · seit 200615. März 2006 · #15
frank41542 schrieb:
Wir werden morgen versuchen in südlicher Richtung von der B4 über C13 nach Noordoewer zu fahren und ich werde dann morgen abend berichten ob wir durchgekommen sind.
Da bin ich gespannt auf den Bericht ist ja von wichtigem Interesse auch für Canyon Besucher.

Wenn der Löwe Fluss zu passieren ist ( unterhalb Nautedamm) sollte der Rest OK sein.

Alternativ B4 bis Keetmanns und dann auf der B1 weiter Richtung Süden,

ist aber leider ein grosser Umweg. Von der B1 aus gibt es mehrere Zufahrten Richtung Canyon und Ai-Ais.

Viel Glück und gute Fahrt

Grüsse Georg
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