LongJohnThemenstarter14 Beiträge · seit 200925. Dez. 2009 · #1
Hallo
Meine Frau und ich planen 2011 eine Namibia Reise. Bisher waren wir immer mit unseren eigenen 4x4 Offroader unterwegs. Afrika ist und bisher nur durch Marokko und Tunesien bekannt. Für Namibia habe ich mir vorgestellt das es eine – Selbstfahrer Tour – werden soll. Vielleicht geführt wenn es geht. Wo mit ich ein Problem (bzw. meine Frau hat) ist folgendes: Wenn man mit einem geliehen 4x4 unterwegs ist kann man auf den Auto im Dachzelt schlafen oder zelten wobei ist letzteres gar nicht verstehe wie das funktionieren soll. Wir haben zwar selbst zwei Katzen aber die in Namibia haben längere Krallen oder? Und ein Dachzelt ist auch großer Schutz. Irgendwie kann ich mir das ganze noch nicht so richtig vorstellen und deswegen komm ich mit meiner Planung auch noch nicht so richtig weiter.
Hi, hab noch von keinem Löwen gehört, der ins Dachzelt krabbelt 😏 "Geführt=NAM" warum? Es gibt kaum ein Land dort unten, das alleine so schön zu bereisen ist. Wo wollt Ihr denn in NAM hin? Da laufen nicht so viele Löwen frei rum 😎 Gruss Dirk
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swisschees1'715 Beiträge · seit 200625. Dez. 2009 · #3
Hallo LongJohn
Wilkommen hier im Forum. Keine Bange. An den meisten Orte hat es keine Löwen auf dem Campingplatz. Im Palmwag soll es einen Leoparden geben, den haben wir aber nicht gesehen, dafür mehrmals einen Elefanten. Viele Leute schalfen im südlichen Afrika (sogar in offen Camps wie im Moremi) sogar in einem Bodenzelt. Im Dachzelt seid ihr sicher. Als Altenative könntet Ihr auch eine Bushcamper, Trax oder ähnliches mieten.
Gefärhlich ist es höchstens im Freien zu schalfen.
LongJohnThemenstarter14 Beiträge · seit 200925. Dez. 2009 · #4
Hallo Dirk
Na gut, mit den nicht kletternden Löwen kann ich mir noch vorstellen. Aber es gibt Veranstalter die campen im Zelt anbieten. Wie kann man sich das vorstellen? Selbst wenn es im Namibia nicht vor Löwen wimmelt, aber es gibt noch andere Vierbeiner.Der einzige Kontakt mit Tieren in der Nacht war bisher Wüstenspringmäuse auf dem Schlafsack in der Sahara. Da ich Wüstenfanatiker bin, ist bisher nur der Rand der Namib Pflicht. Alles andere istnoch offen.
Hi Dieter, wenn Ihr bereits 4x4 Erfahrung in Nordafrika gemacht habt (selfdrive?) ,dann sollte NAM kein Problem sein. Rand der Namib wäre dann wahrscheinlich "Sossusvlei". Wenn es nur in den Ethosa geht, diese Camps haben Zäune,d.h. keine Löwen im Camp....wäre da aber mal `ne lustige Idee, wenn die mal die Tore offen lassen würden 🤩 Was soll denn gefährlich werden? Scorpione oder Schlangen....ach nee, die haben ja keine vier Beine. Schuhe lässt man nicht draussen stehen und schlüpft dann am nächsten Tag einfach rein. Würde ich auch in Nordafrika nicht machen. Schlangen, die hauen meist eher ab und wenn Du mal eine siehst....sei froh, mach ein Bild und zeig es uns hier. Kein Brennholz aufsammeln 🤪 Es gibt auch Leoparden im Land, sieht man aber eher selten. Ich hab Sie nur im Etosha gesehen. Die sind sonst zu scheu! Ansonsten ist ein grosser Teil des Landes Farmland/Wildfarm und die sind eingezäunt. Unangenehm können eher Paviane werden. Ihr werdet wohl kaum in den Kaudom fahren, denn da laufen Löwen rum und die Camps haben keinen Zaun. Ich denke auch, das die nördl. Skelettküste nicht auf dem Program steht, da gibt es auch wieder Wüstenlöwen. Wie es im Caprivi aussieht weiss ich nicht, da war ich noch nicht. Liegt aber auch nicht wirklich auf der Standard-NAM-Route.
Gruss Dirk
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LongJohnThemenstarter14 Beiträge · seit 200925. Dez. 2009 · #6
Hallo
Die Route steht m einzelnen noch nicht fest. Scorpione sind mit schon in der Sahara zwischen den Beinen her gelaufen und hatte die --lange Unterhose-- nicht voll. 😛 Ich muss bloß meiner Frau jegliche Angst nehmen. Deswegen ist es am besten wenn ich wie es – Swisschees-- erwähnte ein Bushcamper nehme. Ich glaube man/wir haben einfach eine falsche Vorstellung von Namibia`s Natur.
Burschi4'140 Beiträge · seit 200926. Dez. 2009 · #9
Hallo LongJohn, also vor irgendwelchen Großtieren brauchst du beim Campen keine Sorge zu haben und schon gleich garnicht in einem Dachzelt. Ein paar genannte Tipps sind aber schon wichtig, z.B. keine Schuhe vor dem Zelt stehen lassen. Häufig sind nachts Schakale unterwegs, die sie dann ausleihen und nicht zurückbringen. Außerdem schauen sie mal gerne in die Pfannen und ganz freche klauen auch schon mal ein Steak, aber wenn du sie energisch verscheuchst, sind sie meist sehr feige. Auch solltest du nie Essensachen offen herumliegen lassen. Paviane fühlen siczh da oftmals eingeladen und haben keine guten Tischsitten. Vor allem schleppen sie mehr weg, als sie essen können. Wenn sonst mal irgendwas auf vier Beinen in der Nacht vorbeikommt, brauchst du auch keine Sorgen zu haben, die Tiere fressen nicht aus Büchsen (Autos) und auch nicht aus eingewickelten Sachen (Zelt). Ich hatte z.B. in Palmwag in einer Nacht mal einen Leoparden vor dem Zelt und etwas später einen Elefanten daneben, der glaubte, der Baum, unter dem ich geparkt hatte, wäre der beste in der ganzen Gegend. Ohne Zelt unter freiem Himmel irgendwo zu schlafen ist nicht so empfehlenswert (siehe vor 2 Jahren, als Touristen in Sossusvlei unangenehme Bekanntshaft mit Hyänen machten. Aber noch einmal: Ich bin seit vielen Jahren im südlichen Afrika immer nur mit Dachzelt unterwegs, musste aber noch nie irgendwelche Angst haben. Vorsicht ist vorausgesetzt, z.B. dass du nicht auf einem Hippo- oder Elefantenpfad wild campst, aber auf Campingplätzen kommt höchstens mal Besuch, ist aber nicht gefährlich. Viel Spaß bei der Reise, ich habe meine nFrau übrigens auch überzeugen können. Und wenn die mal ein wenig Angst hat, rückt sie im Zelt näher ran, das ist auch nicht unangenehm! :-)) Gruß: Burschi
LongJohnThemenstarter14 Beiträge · seit 200926. Dez. 2009 · #10
Hallo
Ich möchte mich bei Euch für die Tipps recht herzlich bedanken. Jetzt ist uns einiges klarer geworden. Ich finde das Forum hier super. Falls mir noch Frage einfallen,werde ich mich nochmals melden. Viele Fragen werden ja durch das lesen älterer Beiträge hier im Forum beantwortet. Dies werde ist auch jetzt in Ruhe tun.
Frohe Restweihnachten noch………
LongJohn
Pascalinah2'772 Beiträge · seit 200626. Dez. 2009 · #11
Hallo LongJohn,
als Alternative zum Dachzelt haben wir uns diesen hier bei African Tracks (s.o.) gemietet:
Joerg3'175 Beiträge · seit 200626. Dez. 2009 · #13
Hallo eggitom!
was moechtest du uns damit bitte sagen??? 😉 😄 😠 😛 🤩
Gruss
Joerg
Es gibt NIX, das es nedd gibt
Crazy Zebra3'766 Beiträge · seit 200627. Dez. 2009 · #14
Pascalinah schrieb:
Hallo LongJohn,
als Alternative zum Dachzelt haben wir uns diesen hier bei African Tracks (s.o.) gemietet:
LG Pascalinah
Hallo Pascalinah,
das ist super, den Kühler direkt neben dem Bett, da bekommt das Wort "Schlummerdrunk" eine ganz andere Bedeutung 😗
Um nochmals zur Ausgangsfrage zurück zu kommen,
das Campieren im Zelt/Dachzelt ist absolut Save wenn sie verschlossen sind. Ein Camper ähnlich der hier im Bild hat aber auch seine Vorteile bei Wind und Regen (wenn er denn mal fällt)
Einen Tourguide mitzunehmen ist gar nicht so übel auch wenn die Meinungen hier anders sind.
Mit dem eigenen Guide (wenn am richtigen Ort angeheuert) bekommt man auch einiges erklärt, fährt direkt zu den schönen Spots, ist im Falle einer Panne nicht ganz alleine ect. ect.
Aus meiner Sicht ist bei der ersten Namibiafahrt dies keine schlechte Überlegung.
Gruss Kurt
www.Kurt-und-Heidi.ch Reiseberichte - Bilder und noch mehr wir freuen uns über jeden Besuch
Crazy Zebra3'766 Beiträge · seit 200627. Dez. 2009 · #15
Joerg schrieb:
Hallo eggitom!
was moechtest du uns damit bitte sagen??? 😉 😄 😠 😛 🤩
Hallo Jörg,
du musst halt zwischen den Zeilen lesen können 😄 😄 😄
Gute Reise ins 2010, Kurt
www.Kurt-und-Heidi.ch Reiseberichte - Bilder und noch mehr wir freuen uns über jeden Besuch
Pascalinah2'772 Beiträge · seit 200627. Dez. 2009 · #16
Crazy Zebra schrieb:
das ist super, den Kühler direkt neben dem Bett, da bekommt das Wort "Schlummerdrunk" eine ganz andere Bedeutung 😗
hey Kurt,
nicht verraten, ... aber bist du schon mal auf die Idee gekommen, dass wir den Kühlschrank über Nacht ausgestellt haben könnten 😮 ? Und am nächsten Morgen waren die Lebensmittel immer noch schön kühl! 🤩 🤩
EAeasyfdb91 Beiträge · seit 200927. Dez. 2009 · #17
Namibia würde ich nie geführt machen, ist ein absolutes entspanntes Land. Dachzelt ist selbst in den nicht umzäunten Campsite von Botswana kein Thema. Selbst in den Wilderness Camps in der Kalahari sind keine Zäune und die Zelte stehen am Boden. Also in meinen Augen kein Problem. Na ja schauen bevor man von Zelt rauskrabbelt. Grüße
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Crazy Zebra3'766 Beiträge · seit 200627. Dez. 2009 · #18
easyfdb schrieb:
Namibia würde ich nie geführt machen, ist ein absolutes entspanntes Land. Grüße
Hallo,
klar da gebe ich dir recht, ich wollte nur darauf hinweisen das eine geführte Tour auch Vorteile hat wie die Infos aus sachkundiger Hand.
Ich mache ja bekanntlich keine Werbung für XY deshalb der Hinweis das mit dem richtigen Tour-Partner XY ein vielfaches an Informationen geliefert wird das sich selbst langjährigen und erfahrenen Namibiareisenden verborgen bleibt.
Dass das Fahren selbst entspannt ist in Namibia ist unbestritten.
Schöne Zeit zwischen den Jahren, Kurt
www.Kurt-und-Heidi.ch Reiseberichte - Bilder und noch mehr wir freuen uns über jeden Besuch