Botswana zur Regenzeit?

35 Antworten · 11,8k Aufrufe · gestartet 03. Dez. 2009 von butty
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Themenstarter25 Beiträge · seit 200903. Dez. 2009 · #1
Hallo!
Als erstes möchte ich mich bei Eurem tollen Forum bedanken. Ich habe schon viele hilfreiche Tipps gefunden und denke, dass es kaum ein vergleichbar aktives Forum über Reisen durch das südliche Afrika in deutscher Sprache gibt.

Nun zu meinen Fragen:
Wir sind 4 Personen und planen eine Reise mit 4x4 und Dachzelt durch Botswana. Eigentlich finde ich hier unzählige Informationen zur Routenplanung etc. jedoch leider keine konkreten Informationen zur Reiseplanung während der Regenzeit, nämlich Ende Februar bis Mitte März. Würdet Ihr überhaupt so eine Tour mit Dachzelt in dieser Zeit durchführen? Für uns ist klar, dass wir zwei getrennte Autos nehmen werden, um uns zu helfen. Ein Bushcamper kommt eigentlich nicht in betracht, da wir gerade das direkte Gefühl des Dachzelts haben wollen. Ihr könnt das sicher verstehen. Wir haben auch alle nichts dagegen, auch einmal richtig nass zu werden beim kochen. Wenn man die ganze Reise über aber nicht mehr trocken werden würde, müssen wir wohl Details noch einmal überdenken. Auch bei heftigem Gewitter im freien oder Dachzelt zu verbringen sollten wir vermeiden.
Wir wissen, dass viele Strecken während der Regenzeit nicht passierbar sind, so wohl der Norden von Moremi und die Pans. Wie ist es denn im CKGR? Und können wir unseren Rückweg nach Windhoek über den Caprivi Strip planen oder ist das auch kein Ziel für die Regenzeit?
Da wir ganz am Anfang der Planung stehen, sind wir natürlich für alle Tipps offen. Wir wollen aber eigentlich unbedingt mit Dachzelt unterwegs sein und haben leider vom Arbeitgeber auch nicht viele Alternativen als diese Reisezeit.

Vielen Dank für Eure Hilfe! Vielleicht kann ja sogar jemand berichten, der selber schon so einen Urlaub zur Regenzeit gemacht hat.
1'933 Beiträge · seit 200703. Dez. 2009 · #2
Hallo Butty,

Ende februar ist normale weise ungefehr das anfang von ende des regenzeit... und auch ins regenzeit ist es nicht so das es auch jedem tag regnet. So deswegens seh ich keine grosse problemen für deine reise. Tracks in Moremi and bei Kubu island werden problematisch sein. CKGR soll befahrbar sein ohne grosse problemen.

Ich gehe am 15e Januar 10 tagen für mein Safari business nach Botswana (Tuli Block, Kubu Island und Moremi) und werde hier anfang Februar etwas zu melden haben 😉

Es grusst, Hans
www.come-along.nl
zuletzt bearbeitet 04. Dez. 2009
2'610 Beiträge · seit 200704. Dez. 2009 · #3
Hi,

zuerst einmal willkommen im Forum. Ich bin auch deiner Meinung- es gibt kein besseres deutschsprachiges Forum für das südliche Afrika 🙂

Jetzt aber zu deiner Frage:

dieses Jahr waren wir den ganzen März über in Botswana unterwegs- mit Hilux und Dachzelt ( 1 Fahrzeug). Obwohl es seit langem die schlimmste/beste (aus welcher sicht man es sehen mag) war, waren wir doch kaum eingeschränkt. Im CKGR war es toll, viele Tiere, viele Blumen, noch mehr Schmetterlinge. Es gab in den ersten Tagen zum Spätnachmittag ein paar kurze aber heftige Gewitter, danach noch nicht ein mehr das.

Moremi und Savuti waren von Maun aus nicht zu erreichen, so dass wir den Savuti stornierten (ging in Maun problemlos) und aussen herum über Nxai Pan (toll) Gweta (Planet Baobab) nach Kasane gefahren sind. Wir haben statt Savuti dann Ihaha bekommen und waren mehr als zufrieden - massenhaft Elefanten, obwohl wegen des Hochwassers des Chobe River die Uferwege nicht zu befahren waren. Wir waren noch 3 Tage in Zimbabwe (Vic Falls....)

Durch den Caprivi ging es mit großen Schritten zurück nach Windhoek. Im Caprivi stand das Wasser natürlich auch sehr hoch, aber wir sind nicht in die Parks gfahren weil es von Anfang nicht so geplant war. Das Popa Falls Camp stand unter Wasser und wir konnten deswegen an den Waschhäusern und nicht auf den Campplätzen stehen. Da wir ohnehin die einzigen Gäste waren, war es uns egal.

Es hat uns so gut gefallen, dass wir auch 2010 wieder ein ähnliche Tour gebucht haben - Abflug 28.02.10. Vorher waren wir schon 8 X im September/Oktober in Nam/Bots/Zim und Sambia. Für das CKGR und Nxai Pan ist es die beste Zeit-jedenfalls für uns.

Grüße und viel Spass bei der Planung(für Februar 2010 müsst ihr da schon etwas Gas geben)

Jambotessy
Nur im Vorwärtsgehen gelangt man ans Ende der Reise. (Sprichwort der Ovambo) 1x Togo + Benin (mit TUI), 1x Ruanda + Zaire ( mit Explorer Reisen), 3x Kenia (in Eigenregie mit dem Bodenzelt), 23 x südl. Afrika (in Eigenregie Namibia, Botswana, Zimbabwe, Sambia, Südafrika/ 17x mit dem Dachzelt und 6x ohne Dachzelt)
71 Beiträge · seit 200804. Dez. 2009 · #4
hallo butty,
wir waren letztes jahr dez/jän in botswana, es hat nur einmal den ganzen tag geregnet, sonst war tolles wetter. es war sehr wenig los - keine leute weit und breit. wie bereits vorher schon gesagt. von moremi north gate nach savuti war kein leichtes durchkommen, wir haben dann kurzerhand unsere route geändert und sind aber auch nach ihaha gekommen. die vogelwelt ist zu dieser zeit "unglaublich" auch sonst sahen wir viele tiere. auch dieses jahr gehts wieder nach botswana (makgadikgadi, moremi, chobe, kalahari), am 21.12. starten wir von johannesburg aus mit einem landcruiser mit 2 dachzelten. im jänner kann ich dann mehr berichten.
schönen tag noch
blackrhino93
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728 Beiträge · seit 200604. Dez. 2009 · #5
Hallo Butty,
ich will mich nicht zur Befahrbarkeit diverser Parks in Botswana gegen Ende der Regenzeit äußern, weil ich da keine eigenen Erfahrungen habe. Hans hat schon das wichtigste gesagt. Regenzeit heißt nicht, dass es von morgens bis abends jeden Tag regnet. Es scheint immer wieder die Sonne und wird auch (sehr) warm.
Wenn ihr im Februar/März 2010 fahren wollt und noch ganz am Anfang eurer Überlegungen steht, wird es für Buchungen im CKGR und insbesondere auch den Parks im Norden, falls ihr die besuchen wollt, zeitlich sehr eng, und das ist zurückhaltend ausgedrückt. Besser für die Buchungen für diese Zeit wäre März/April 2009 gewesen. Mag aber sein, dass die Tatsache, dass dann totale Nebensaison ist, euch entgegen kommt.
Geh mal vom Hauptmenü zu "Botswana" und schau dir mal diesen diversen threads an, die sich mit den Buchungen in den Nationalparks befassen an (auch Bigfoot, zuständig für CKGR). Ohne bestätigte und bezahlte Campingbuchung (und diese bekommst du in der Regel nur viele Monate im voraus) und geleisteten Eintritt für Personen und Autos (diese Zahlung ist auch am Vortrag möglich in einem der Büros in z.B. Ghanzi oder Maun, nicht aber am Eingangstor). Man kann auch einen Profi in Windhoek beauftragen die Buchungen vorzunehmen.
Gruß
Reinhard
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439 Beiträge · seit 200904. Dez. 2009 · #6
Ich würde auf die nördlichen Parks verzichten. Das kann eine brutale Wasserschlacht werden. Problem sind nicht die Niederschläge sondern das stehende Wasser. Wenn du Pech hast, steht der Moremi unter Wasser und ist nicht passierbar. Ich würde mich auf das CKGR und den KTP konzentrieren. Wenn du Elefanten und Co. sehen willst, mach einen Plan, der vorsieht, außen herum auf Teer nach Kasane zu fahren und von dort zu Chobe River Front. Alternativ kannst du von dort auch mit wenig Aufwand in den Hwange in Zimbabwe fahren. Erlaubt es die Wasserlage kannst du immer noch umplanen und von Maun über Savute an den Chobe reisen. Darauf bauen würde ich zu dieser Zeit aber eher nicht.
Themenstarter25 Beiträge · seit 200905. Dez. 2009 · #7
Vielen Dank für die vielen Antworten. Ihr macht mir wirklich Mut. Ich weiß, dass wir sehr spät mit der Reiseplanung dran sind. Aber ich hoffe wirklich, dass wir aufgrund der Nebensaison noch die Permits für die Nationalparks bekommen.
Also bräuchte ich von Euch noch ein paar Meinungen, wie ich grib die Reise planen kann. Ich wäre froh, wenn die Rückkehrer im Forum im Verlauf was von den Wasserständen und Straßenverhältnissen schreiben könnten, damit wir grob unsere Route einschätzen können. Ich denke, nach Auffüllen der Vorräte in Windhoek geht es zügig nach Testung der Autos und der Funktion des 4WD rüber ins CKGR. Hier würden wir dann queren Richtung Makadikgadi. Auf Kubu Island müssen wir wahrscheinlich verzichten, obwohl ich mich da sehr drauf freuen würde. Den weiteren Verlauf der Reise müssen wir dann sehr vom Wetter und den Straßenverhältnissen abhängig machen. Wenns klappen sollte wären Moremi und Savuti schon obere Priorität. Wenn nicht dann über feste Straße Richtung Chobe und weiter zu den Vic Falls. Wenn es sehr nass sein sollte würden wir wahrscheinlich direkt vom CKGR nach Süden und den KTN abbiegen. Gilt im KTN meine noch gültige WildCard aus Südafrika?
Habt Ihr irgendwelche Tipps für schöne Camping-Plätze auf den Strecken? Irgendwelche Orte, die Ihr besonders sehenswert findet?
Nun noch ein paar organisatorische Fragen: es gibt ja zahlreiche Autovermieter über die man hier immer positives und auch negatives findet. Über Herrn Hesters wird meiner Recherche nach am meisten geschrieben. Könnt Ihr eine Vermietung mir besonders empfehlen? Insbesondere hoffe ich auf eine funktionierende Technik des Autos und eine im Zweifelsfall kulante Versicherung. Was nutzt einem 0 Selbstbeteiligung wenn es später heißt, dass das Auto z.B. im CKGR gar nicht versichert ist. Da bei Herrn Hesters die Autoklassen nach Alter abgestuft sind, kann man ruhigen Gewissens ein älteres nehmen, oder lieber ein neueres? Nun noch eine letzte Frage: da wir eh mit zwei Autos unterwegs sind, bringen wir für beide Autos eine CB-Funkanlage mit. Kann man im Notfall in Botswana auch über CB Funk Hilfe organisieren oder würdet Ihr bei dieser Tour ein Satelliten-Telefon mitnehmen?
Vielen Dank für die Geduld mit meinem langen Text.
439 Beiträge · seit 200905. Dez. 2009 · #8
Leider geht aus deinen Beiträgen nicht genau hervor, wie viel Zeit zur Verfügung steht. Ich vermute mal, es sind so ungefähr drei bis vier Wochen. Ich würde folgende Route fahren. Von Windhoek nach Süden, über Mata Mata in den KTP, dort einige Tage bleiben (drei Übernachtungen sind absolutes Minimum, fünf Tage sind optimal, sieben Tage nicht zuviel). Die RAS-Camps lassen sich relativ unkompliziert über Sanparks buchen. Mata Mata und Nossob sind von den größeren Camps meine persönlichen Favoriten. Die Wildernesscamps – Camping ist dort allerdings nicht möglich – sind durchweg einsame Klasse und haben ein erstklassiges Preis-Leistungsverhältnis. Hier ist mein Favorit Gharageb. Deine Wildcard ist gültig für die Nächte, in denen du im südafrikanischen Teil des Parks übernachtest. Wenn du Gamedrives in den Botswanateil unternimmst, geht das in Ordnung. Dann würde ich den Park über das Kaa-Gate verlassen und über Ghanzi in das CKGR fahren. Hier bieten sich zwei Möglichkeiten an: Mein Favorit ist, über das Xade Gate nach Piper Pan und weiter in das Deception Valley. Jeweils zwei Nächte wären ok, zwei auf Piper Pan und drei oder vier im Deception Valley aber auch nicht zuviel – vorausgesetzt ihr liebt die Ruhe und die unendliche Weite des Landes. Das wäre ein relativ sicherer und wetterunabhängiger Reiseteil, aber ab jetzt gilt es auf den Wasserstand zu achten. Das CKGR verlässt du durch das Matswere Gate. Möglicherweise ist es sogar möglich, nach Kubu Island zu fahren, das ist aber sehr wetterabhängig. Die Nxai Pan sollte in jedem Fall möglich sein. Ob du von Maun nach Kasane durch Moremi und Savute kommst, solltest du vor Ort klären. Geht das nicht, fahr auf Asphalt über Nata nach Kasane. Höchstwahrscheinlich ist es möglich von Kasane nach Savute zu kommen, in jedem Fall kannst du die Chobe Riverfront genießen. Wenn das alles aber nicht geht und du schon bis Vic Falls fährst und den Eintritt nach Zimbabwe ohnehin bezahlst, solltest du in jedem Fall den Hwange NP mitnehmen. Das sind bis in den Park 200 km und drei Stunden Fahrzeit. Der Park mit seinen exklusiven Camp-Plätzen ist durchaus drei bis fünf Tage wert.
Zu den weiteren Fragen: Hester ist in jedem Fall eine gute Adresse. Wenn ein Auto mal schlapp macht, hat das nicht immer etwas mit dem Alter zu tun. Hesters Wagen sind topp gewartet, er sorgt im bei Problemen schnell für Hilfe und ist ausgesprochen kulant. Kratzer am Lack und kleine Beulen sind keine Diskussionsthemen, wie bei dem einen oder anderen Anbieter. Auf Satellitentelefon würde ich verzichten, weil du ja nicht unbedingt abseits der üblichen Touristenpfade unterwegs bist.
1'933 Beiträge · seit 200705. Dez. 2009 · #9
I agree 100% with Fritzman!
1'920 Beiträge · seit 200805. Dez. 2009 · #10
Fritzmann schrieb:
Wenn das alles aber nicht geht und du schon bis Vic Falls fährst und den Eintritt nach Zimbabwe ohnehin bezahlst, solltest du in jedem Fall den Hwange NP mitnehmen. Das sind bis in den Park 200 km und drei Stunden Fahrzeit. Der Park mit seinen exklusiven Camp-Plätzen ist durchaus drei bis fünf Tage wert.
Hi Fritzmann

weisst du, ob es für den Hwange ein offizielles Buchungsbüro gibt ??? Oder kann man da auf gut Glück hinfahren ???

LG Bloke
439 Beiträge · seit 200905. Dez. 2009 · #11
Wir waren vor einigen Wochen dort und haben direkt in Chinamatella für dieses Camp und für eines der exklusiven Camps gebucht und bezahlt. Chinamatelle und Robins waren leer, nicht ein einziger Gast. In Chinamatelle war nur Camping möglich (wunderbarer Blick über die weite Ebene und geniale Walking-Safari). Robins weiß ich nicht, wir haben da nur kurz pausiert. Robins ist aber – obwohl kein einziger Besucher da war – gepflegt und aufgeräumt, als würde jeden Moment eine Ladung Bustouristen eintreffen. Im Main-Camp war mehr los, aber auch nicht ausgebucht. Hier haben wir einen weiteren exklusiven Campsite gebucht und bezahlt. Eintritt für den Park hat einmal gekostet und galt für fünf Tage. Das war relativ preiswert. Die Campplätze in den Hauptcamps sind etwas günstiger als die Exklusiven, ist beides aber nicht unbezahlbar – im Gegenteil. Auf den Exklusiven steht ein Assistent zu deiner Verfügung, der den Platz sauber hält, für Duschwasser sorgt, das Lagerfeuer anzündet, Geschirr spült, Essen kocht usw. und ansonsten sehr diskret im Hintergrund agiert. Unsere Gastgeber auf diesen sehr abseits gelegenen Plätzen haben sich darüber gefreut, dass wir ihnen unsere frischen Lebensmittelvorräte und kleine (Bargeld-)Geschenke überließen und sie zum Essen und Lagerfeuer eingeladen haben. Für uns waren das sehr informative Gespräche. So hatte jeder etwas davon.
1'933 Beiträge · seit 200705. Dez. 2009 · #12
www.zimparks.com/html/hwange.html

And thx for the detailed feedback Fritzmann!
Ende 2010 möchte ich Zim wieder entdecken...
zuletzt bearbeitet 05. Dez. 2009
439 Beiträge · seit 200905. Dez. 2009 · #13
schoelink schrieb:
Ende 2010 möchte ich Zim wieder entdecken...
Kann ich dir sehr empfehlen. Beachte aber auch die Nachteile:
1. Du musst Cash mitnehmen in US$, Pula oder Rand, in Zimbabwe kannst du nirgends Geld ziehen.
2. Halte dich von den Farmgebieten fern und meide Bulawayo, dort bekommst du als weißer Südafrikaner todsicher Schwierigkeiten.
3. Finde dich schon jetzt damit ab, dass nicht hinter jedem Busch ein Löwe sitzt. Die Parks sind leer geschossen. Kaum Antilopen und andere Beutetiere, folglich auch kaum Räuber. Elefanten gibt es viele.
4. Polizei und vor allem die Grenzer sind hochgradig korrupt. Vic Falls ist wegen des hohen Touristenaufkommens ok. Ansonsten kannst du sicher sein, dass unter dem Tisch die Hand aufgehalten wird, wenn du nicht dein ganzes Auto aus- und wieder einladen möchtest.
439 Beiträge · seit 200905. Dez. 2009 · #15
Zimbabwe hat die eigene Währung ausgesetzt. Kreditkarten funktionieren nur z.B. in Hotels internationaler Ketten, die die Abzüge zu ihren Partnerunternehmen z.B. nach SA schicken. Wir haben auch nicht einen funktionierenden Geldautomat erlebt. Im Hwange geht nur cash. Wir haben mit US$ bezahlt. Es empfiehlt sich, die Stückelung so auszusuchen, dass immer passend bezahlt werden kann, als nicht zu groß. Rand und Pula funktionieren angeblich auch, kann ich aber nicht bestätigen, weil ich es nicht probiert habe.
Themenstarter25 Beiträge · seit 200906. Dez. 2009 · #16
Wenn ihr im Februar/März 2010 fahren wollt und noch ganz am Anfang eurer Überlegungen steht, wird es für Buchungen im CKGR und insbesondere auch den Parks im Norden, falls ihr die besuchen wollt, zeitlich sehr eng, und das ist zurückhaltend ausgedrückt...
Geh mal vom Hauptmenü zu "Botswana" und schau dir mal diesen diversen threads an, die sich mit den Buchungen in den Nationalparks befassen an (auch Bigfoot, zuständig für CKGR)...
Man kann auch einen Profi in Windhoek beauftragen die Buchungen vorzunehmen.
Ich muss gestehen, dass mir nicht im vorraus klar war, wie kompliziert teilweise die Buchungsformalitäten für die einzelnen Campgrounds sind. Ich war letztes Jahr zur selben Zeit in Südafrika und da hatten wir nirgendwo ein Problem, ein Platz auch super kurzfristig direkt in den Nationalparks zu bekommen. Da durch die Privatisierung der Nationalparks jetzt anscheinend sehr viele unterschieldiche Gesellschaften Betreiber der Plätze geworden sind, fehlt mir leider eine konkrete Aufstellung der Ansprechpartner. Wie sieht es denn mit Stornierungen von Camps aus, wenn wir die wettertechnisch nicht erreichen können?
Kann mir evtl. jemand gute Ansprechpartner für folgende Parks nennen?

KTP (Botswana Teil)
CKGR (Piper Pan und Deception valley)
Makgadikgadi und Nxai Pan
Moremi
Savuti

Wenn ich merke, dass ich es mit meiner knappen Zeit nicht schaffe, selbst die Buchungen zu organisieren - wen könnt Ihr mir als guten Ansprechpartner empfehlen, den ich mit den Buchungen beauftrage?
Themenstarter25 Beiträge · seit 200920. Dez. 2009 · #17
Inzwischen ist unsere Reise konkreter geworden, Flug und Auto sind gebucht. Jetzt geht es in die Details. Da habe ich doch glatt eine Frage zum Anfang: wir wollen von Windhoek schnell in den KTP. Als erste Unterkunft auf dem Weg könnte ich einen freien Platz im Red Dune Camp bekommen. Ist diese Strecke mit Autoübergabe bei Herrn Hester und Großeinkauf in Windhoek überhaupt zu schaffen? Sonnenuntergang ist um 18.30 Uhr.
Themenstarter25 Beiträge · seit 200927. Dez. 2009 · #18
Tja, der Start der Reise ist schon wahnsinnig nah und wir haben immer noch nichts gebucht. Weningstens steht seit Heilig Abend der Flug: Landung Windhoek 19.02. Rückflug 10.03.
Die Zeit darf jetzt gefüllt werden. Ich hoffe, dass es aufgrund der Regenzeit jetzt noch teilweise möglich ist, Camps zu reservieren.
Vielen Dank für Eure tollen Tipps, ich würde sie gerne alle wahrnehmen, jedoch ist dafür die Reisezeit etwas zu knapp. Aufgrund der Regenzeit hätte ich wahrscheinlich die nördlichen Parks gestrichen, da wir aber eine demokratische Reisegruppe sind und meine Mitreisenden nicht ohne das Delta auskommen, müssen wir leider den KTP zu streichen.
Mir ist klar, das unsere Route extrem regenanfällig ist. Wenn es zu nass sein sollte, müssen wir viele Dinge davon streichen, aber der Hwange Tipp klingt ja auch phantastisch. Wir werden uns einfach vor Ort erkundigen was machbar ist und was nicht.

Was haltet Ihr also von folgendem Routenvorschlag (noch gar nichts gebucht, lasse mir gerne Eure Meinung sagen):
19.02. Landung, Autoübernahme, Aufbruch Richtung Ghanzi, Stopp wo?
20. CKGR
21. CKGR
22. CKGR
23. CKGR (z.B. 2x Piper Pan, 2x Deception valley), raus über Matswere Gate
24. Einkaufen und irgenwo südlich der Pfannen Stopp
25. wenn möglich Kubu Island
26. nach Norden und Stopp ca. Chapmans Baobab
27. Makgadikgadi Pans, z.B. Njuca Hills
28. Nxai Pans/ Baines Baobabs
01. Maun, einkaufen, morgens Flug übers Delta
02. (Tour nur wenn machbar, ansonsten evtl. Camp im Delta mit Flug nehmen): z.B. Third Bridge
03. Xakanaxa
04. North gate
05. Savuti
06. und 07. Kasane mit Tagestour VicFalls
08. - 10. Rückkehr nach Windhoek (was geht am schnellsten und ist schön?)

Wo würdet Ihr weniger Schwerpunkt setzen? Was geht Eurer Meinung nach gar nicht? Wir sind auf jeden Fall immer mit zwei Autos unterwegs um uns bei Problemen zu helfen. Danke für Eure hilfreichen Tipps und drückt uns die Daumen, dass wir überhaupt noch ein freies Camp bekommmen. Müssen wir in den Pans auch vorbuchen?
Vielen Dank!
Julian
2'732 Beiträge · seit 200627. Dez. 2009 · #19
1. Du musst Cash mitnehmen in US$, Pula oder Rand, in Zimbabwe kannst du nirgends Geld ziehen.
Okay hatten viele Dollars dabei und deshalb kann ich nichts dazu sagen
2. Halte dich von den Farmgebieten fern und meide Bulawayo, dort bekommst du als weißer Südafrikaner todsicher Schwierigkeiten.
Wir waren in Midlands unterwegs und auch auf einigen Farmen welche heute neue Besitzer haben. Wir sind auf keiner der Farmen oder deren Umgebung feindlich angegangen worden!
3. Finde dich schon jetzt damit ab, dass nicht hinter jedem Busch ein Löwe sitzt. Die Parks sind leer geschossen. Kaum Antilopen und andere Beutetiere, folglich auch kaum Räuber. Elefanten gibt es viele.
Also wir waren in Mana Pools und haben jede Menge Elands gesehen. Ebenso Wasserböcke, Warzenschweine, Büffel und Impalas. Löwen und Hyänen haben wir leider nur gehört aber nicht gesehen.
4. Polizei und vor allem die Grenzer sind hochgradig korrupt. Vic Falls ist wegen des hohen Touristenaufkommens ok. Ansonsten kannst du sicher sein, dass unter dem Tisch die Hand aufgehalten wird, wenn du nicht dein ganzes Auto aus- und wieder einladen möchtest.
Kann ich so nicht bestätigen. Wir sind bei Kariba über die Grenze und alles ist richtig gelaufen und wir haben niemandem Geld zugesteckt. Auch unterwegs wenn wir angehalten wurden lief alles immer korrekt ab! Für jeden Dollar den wir ausgegeben haben, haben wir auch eine Quittung erhalten. Wir sind an den meisten Straßensperren durchgewunken worden und wenn wir aufgehalten wurden, eher wegen der Frage wie es uns gefällt und dass man froh ist Touristen zu sehen.
Ein Gast bin ich im fremden Land geworden.
1'920 Beiträge · seit 200827. Dez. 2009 · #20
Andreas Cierpka schrieb:
1. Du musst Cash mitnehmen in US$, Pula oder Rand, in Zimbabwe kannst du nirgends Geld ziehen.
Okay hatten viele Dollars dabei und deshalb kann ich nichts dazu sagen
2. Halte dich von den Farmgebieten fern und meide Bulawayo, dort bekommst du als weißer Südafrikaner todsicher Schwierigkeiten.
Wir waren in Midlands unterwegs und auch auf einigen Farmen welche heute neue Besitzer haben. Wir sind auf keiner der Farmen oder deren Umgebung feindlich angegangen worden!
3. Finde dich schon jetzt damit ab, dass nicht hinter jedem Busch ein Löwe sitzt. Die Parks sind leer geschossen. Kaum Antilopen und andere Beutetiere, folglich auch kaum Räuber. Elefanten gibt es viele.
Also wir waren in Mana Pools und haben jede Menge Elands gesehen. Ebenso Wasserböcke, Warzenschweine, Büffel und Impalas. Löwen und Hyänen haben wir leider nur gehört aber nicht gesehen.
4. Polizei und vor allem die Grenzer sind hochgradig korrupt. Vic Falls ist wegen des hohen Touristenaufkommens ok. Ansonsten kannst du sicher sein, dass unter dem Tisch die Hand aufgehalten wird, wenn du nicht dein ganzes Auto aus- und wieder einladen möchtest.
Kann ich so nicht bestätigen. Wir sind bei Kariba über die Grenze und alles ist richtig gelaufen und wir haben niemandem Geld zugesteckt. Auch unterwegs wenn wir angehalten wurden lief alles immer korrekt ab! Für jeden Dollar den wir ausgegeben haben, haben wir auch eine Quittung erhalten. Wir sind an den meisten Straßensperren durchgewunken worden und wenn wir aufgehalten wurden, eher wegen der Frage wie es uns gefällt und dass man froh ist Touristen zu sehen.
Hallo Andreas

hört sich doch ganz entspannt an, wie IHR an den Strassenkontrollen und an der Grenze bedient wurdet. 😉

Auch wir wollen gerne in 2010 ein paar Tage nach Zimbabwe.Hauptaugenmerk allerdings auf den Hwange NP..Wenn wir über Kazangola einreisen,ist da die 3 rd Party Insurance (oder wie das Ding heisst ) von Nöten ???Ansonsten würden wir die Huntersroad runter und dann über Patamatenga einreisen..

Welche Dokumente (Insurance) sind zwingend erforderlich um nach Zimbabwe einzureisen ...Wo muss man was bezahlen ???

LG Bloke
zuletzt bearbeitet 27. Dez. 2009