Donnerstag, 08.10.2009 - "rien ne vas plus - nichts geht mehr!"
*ritsch-ratsch-ritsch-ratsch* ...... *seufz*, es ist Aufstehenszeit in Okaukuejo. Heute können mich alle mal, ich habe keine Lust auf einen überfüllten dampfigen stinkigen Waschraum mit Frauen, die sich für die Tiere hier mit Bauernmalerei aufhübschen und so drehe ich mich rum und döse noch ne Weile. Dann bauen wir erstmal in Ruhe unser Zelt ab. Jetzt wirds ruhiger und auch der Waschraum ist jetzt betretbar ^^
Unser heutiges Ziel ist Halali, und auf dem Weg dorthin wollen wir wieder einige Wasserlöcher ansteuern.
Unterwegs sehen wir wieder die obligatorischen Zebras und Springböcke.







Am Rande der Etoshapfanne wollen wir Salvadora ansteuern, hier wurden des öfteren Löwen gesehen! Wir biegen von der Hauptpad ab und schleichen durch die Gegend, versuchen die Katzen zu erspähen.
*krchhchhzrhgdhfg* .... plötzlich ein komisches Geräusch. BITTE net wieder der Reifen ..... gestern haben wir erst Leute mit Reifenpanne hier gesehen. Heiko stoppt und macht das Auto aus, wir kurbeln die Scheiben runter um nachzuschauen. Zum Glück alles okay, na dann mal weiter!
*brblblbrlblr* .... mh ... was das, noch mal anlassen.
*brblblbrlblr*
*BRBLBLBRLBLR!*
......
ok. Auto springt nicht an bzw. geht wieder aus sobald man den Zündschlüssel loslässt. Ich bleibe im Auto und spähe, Heiko steigt aus und schaut, Öl ok, Kühlflüssigkeit ok, Rest schaut auch aus wie er ausschauen muss. Nun sind wir beide natürlich die totalen Autoschraubercracks und stehen doof da. Fakt ist, wir kriegen die Maschine nicht zum Laufen. Na super ..... mal schauen wann hier wer vorbeikommt....
Nach ca. 35 Minuten kommt uns ein Auto entgegen. Ahhhhh ... Rettung ! *g*
Es ist ein holländisches Paar mit Geländewagen, sie fragen ob sie helfen können. Nach einigem Rumgedoktere sind wir dann aber auch nicht weiter als vorher. Dummerweise sind die beiden auf dem Weg nach Okaukuejo, und wir haben die nächsten zwei Nächte in Halali gebucht und stehen nun direkt auf halber Strecke.
Wir tauschen Namen und Telefonnummern aus, geben den beiden die Nummer unseres Autovermieters mit und bitten, dort anzurufen wenn sie in Okaukuejo sind. Dann schleppen uns die zwei noch rückwärts auf den Hauptweg zurück. Die beiden haben übrigens 10 Minuten vorher 3km weiter Löwen und einen Geparden gesehen ... ich sitze im Auto und könnte ins Lenkrad beissen -.-

Jetzt stehen wir also auf dem Hauptweg, es wird immer wärmer. Zum Glück haben wir viele Getränke dabei, und feuchte Handücher helfen gegen die Hitze. Irgendwann kommt ein Reisebus vorbei, den staunenden Augen der Touris drinnen nach zu urteilen sind wir wohl die grösste Attraktion, die sie heute hier gesehen haben ... *grml*. Wenig später hält auch noch ein X-Trail mit deutschem Ehepaar. Sie fahren Richtung Halali und nehmen uns gleich samt Auto mit. Der Mann hat erst etwas Bedenken wegen unseres schweren Autos, da wir mit Seil geschleppt werden müssen, aber es geht super.

So setzt sich also endlich unser Auto in Bewegung, wenn auch nicht aus eigener Kraft. Nach einigen Minuten kommt ein Geländewagen des Parks vorbei, die Hilfe aus Okaukuejo. Hui, das ging wirklich schnell! Wir bedanken uns bei den netten Helferlein die uns abgeschleppt haben und lassen den Herrn vom Park ran. Jetzt wird wieder am Auto rumgedoktert .... und tadaaaaaaa, natürlich wieder ohne Erfolg. Er entscheidet sich dass er auch nicht weiterkommt und schleppt uns nach Halali.




Dort stellen wir erstmal das Auto ab und checken ein, was ein mittleres Drama ist da sich keins der Mädels dort mit dem System auskennt.
Nach etlichen Minuten des Wartens bekommen wir endlich den Zimmerschlüssel, denn hier campen wir nicht. Erstmal Cola kaufen, der Shop ist ja gleich nebenan. Beim Betreten hauts mich erstmal aus den Latschen: es stinkt hier dermassen nach verdorbenem Fleisch, dass es mich richtig hebt. Da graust es mich sogar vor ner Cola .... 🙁 ..... zumal die nicht wirklich kalt ist sondern eher lauwarm, die Kühlung hier funktioniert nicht richtig, auch die Kühlschränke mit dem vielen Fleisch drinnen sind nicht wirklich kalt *würg* ... wer hier drauf angewiesen ist einzukaufen, gute Nacht.
Mit meiner lauwarmen Cola in der Hand versuche ich dann den Autovermieter zu erreichen, die Chefin ist dran und hat jemanden im Camp, der sich heute noch ums Auto kümmern will. Na super, dann inspizieren wir doch schon mal Anlage und Zimmer!







Halali hat den Charme einer Jugendherberge. Der Pool ist aber recht gross und bietet insgesamt stolze 4 Sonnenschirme und sage und schreibe 7 Liegen - fürs gesamte Camp. Die sind natürlich alle besetzt, also stehe ich bissl doof rum und in dem Augenblick stehen zwei Leute auf, ich sprinte los und mache mich gleich breit!! Die Wasserlöcher können mir grad mal gestohlen bleiben ....
Jetzt muss ich nur noch warten bis der Heiko kommt und Badetücher mitbringt 😛
Heiko war derweil fleissig und hat schonmal die Koffer ausgeladen und ins Zimmer gebracht. Die Zimmer sind soweit okay, nur ein Braiiplatz fehlt .... naja da wird uns schon was einfallen. Denn wir haben ja noch ein gar feines Rinderfilet - und im Gegensatz zum Camp hier funktioniert unser Kühlschrank im Auto 1A!!
Unterdessen geht das Austesten bei unserem Auto weiter. Es wird herausgefunden dass wir doch tatsächlich wie angegeben Diesel getankt haben und nicht Benzin, und dass tatsächlich Sprit im Tank ist .... man kommt zu dem Ergebnis dass es wohl was an der Elektronik ist und wir einen Ersatzwagen bekommen. Der ist entweder heute Abend da oder morgen früh. Na klasse, also kein Gamedrive mehr heute .... *grml*
Ich schnappe mir meinen Badeanzug und stürze mich in die Fluten. Durch die hohe Aussentemperatur wirkt der Pool eiskalt, es hat über 40 Grad !!! Sobald man draussen ist ist man im Prinzip schon fast wieder trocken. Nachdem wir uns einigermassen abgekühlt haben, räumen wir uns unser Auto komplett leer und machen wir uns dann auf den Weg zum Wasserloch. Das ist einige Gehminuten entfernt hinter dem Campingplatz .... der schaut ähnlich aus wie in Okaukuejo. Mit der schweren Kamera um den Hals sind wir bis wir hinten angekommen sind wieder durchgeschwitzt, allerdings werden unsere Mühen mit einer Elefantenherde belohnt, die gerade ankommt!



Erst wird der Durst gestillt, dann geplanscht!









Nachdem die Sonne untergegangen ist, laufen wir zu unserem Zimmer zurück.
Da wir keine Braaimöglichkeiten und gar nix haben, stellen wir kurzerhand vor unserer Zimmertüre Tisch und Stühle sowie Gaskocher auf. 😛 Die Kartoffeln sind schnell gekocht und das Fleisch brate ich kurz in der Pfanne an und reiche es dann dem Heiko. Der Bratensatz ist schnell mit etwas Weisswein abgelöscht und ergibt mit Honig, Senf und Kräutern der Provence ein äusserst leckeres Sösschen. Heiko geht derweil mit dem scharf angebratenem Filet auf den Campingplatz und sucht sich nette Leute mit schöner Glut. Er tauscht einen Glutplatz für unser Filet gegen ein Bier und kommt wieder mit einem herrlich rosa gegrilltem butterweichen Stück Fleisch.... mhhhhhhh was für ein Festessen!
Während wir essen "weht" an uns ein "Blatt" vorbei ...blöd nur dass fast kein Lüftchen geht. Es sieht fastaus wie ne Maus, so beige .... wir sind neugierig und sprinten hinterher. Es ist eine riesige Solifugae!!! Sie hat Angst vor dem Licht unserer Taschenlampe und flüchtet die Hauswand hoch.
Unsere Zimmernachbarn kommen vom Abendessen und sind neugierig was wir an der Wand anleuchten ... ich bin sicher die haben die Nacht kaum ein Auge zubekommen *g*

Wir beobachten die riesige Spinne noch etwas, bis sie irgendwann nicht mehr da sitzt. Dann packen wir unser Geschirr nach innen und gehen ins Bett. Gute Nacht! 🙂
*ritsch-ratsch-ritsch-ratsch* ...... *seufz*, es ist Aufstehenszeit in Okaukuejo. Heute können mich alle mal, ich habe keine Lust auf einen überfüllten dampfigen stinkigen Waschraum mit Frauen, die sich für die Tiere hier mit Bauernmalerei aufhübschen und so drehe ich mich rum und döse noch ne Weile. Dann bauen wir erstmal in Ruhe unser Zelt ab. Jetzt wirds ruhiger und auch der Waschraum ist jetzt betretbar ^^
Unser heutiges Ziel ist Halali, und auf dem Weg dorthin wollen wir wieder einige Wasserlöcher ansteuern.
Unterwegs sehen wir wieder die obligatorischen Zebras und Springböcke.
Am Rande der Etoshapfanne wollen wir Salvadora ansteuern, hier wurden des öfteren Löwen gesehen! Wir biegen von der Hauptpad ab und schleichen durch die Gegend, versuchen die Katzen zu erspähen.
*krchhchhzrhgdhfg* .... plötzlich ein komisches Geräusch. BITTE net wieder der Reifen ..... gestern haben wir erst Leute mit Reifenpanne hier gesehen. Heiko stoppt und macht das Auto aus, wir kurbeln die Scheiben runter um nachzuschauen. Zum Glück alles okay, na dann mal weiter!
*brblblbrlblr* .... mh ... was das, noch mal anlassen.
*brblblbrlblr*
*BRBLBLBRLBLR!*
......
ok. Auto springt nicht an bzw. geht wieder aus sobald man den Zündschlüssel loslässt. Ich bleibe im Auto und spähe, Heiko steigt aus und schaut, Öl ok, Kühlflüssigkeit ok, Rest schaut auch aus wie er ausschauen muss. Nun sind wir beide natürlich die totalen Autoschraubercracks und stehen doof da. Fakt ist, wir kriegen die Maschine nicht zum Laufen. Na super ..... mal schauen wann hier wer vorbeikommt....
Nach ca. 35 Minuten kommt uns ein Auto entgegen. Ahhhhh ... Rettung ! *g*
Es ist ein holländisches Paar mit Geländewagen, sie fragen ob sie helfen können. Nach einigem Rumgedoktere sind wir dann aber auch nicht weiter als vorher. Dummerweise sind die beiden auf dem Weg nach Okaukuejo, und wir haben die nächsten zwei Nächte in Halali gebucht und stehen nun direkt auf halber Strecke.
Wir tauschen Namen und Telefonnummern aus, geben den beiden die Nummer unseres Autovermieters mit und bitten, dort anzurufen wenn sie in Okaukuejo sind. Dann schleppen uns die zwei noch rückwärts auf den Hauptweg zurück. Die beiden haben übrigens 10 Minuten vorher 3km weiter Löwen und einen Geparden gesehen ... ich sitze im Auto und könnte ins Lenkrad beissen -.-
Jetzt stehen wir also auf dem Hauptweg, es wird immer wärmer. Zum Glück haben wir viele Getränke dabei, und feuchte Handücher helfen gegen die Hitze. Irgendwann kommt ein Reisebus vorbei, den staunenden Augen der Touris drinnen nach zu urteilen sind wir wohl die grösste Attraktion, die sie heute hier gesehen haben ... *grml*. Wenig später hält auch noch ein X-Trail mit deutschem Ehepaar. Sie fahren Richtung Halali und nehmen uns gleich samt Auto mit. Der Mann hat erst etwas Bedenken wegen unseres schweren Autos, da wir mit Seil geschleppt werden müssen, aber es geht super.
So setzt sich also endlich unser Auto in Bewegung, wenn auch nicht aus eigener Kraft. Nach einigen Minuten kommt ein Geländewagen des Parks vorbei, die Hilfe aus Okaukuejo. Hui, das ging wirklich schnell! Wir bedanken uns bei den netten Helferlein die uns abgeschleppt haben und lassen den Herrn vom Park ran. Jetzt wird wieder am Auto rumgedoktert .... und tadaaaaaaa, natürlich wieder ohne Erfolg. Er entscheidet sich dass er auch nicht weiterkommt und schleppt uns nach Halali.
Dort stellen wir erstmal das Auto ab und checken ein, was ein mittleres Drama ist da sich keins der Mädels dort mit dem System auskennt.
Nach etlichen Minuten des Wartens bekommen wir endlich den Zimmerschlüssel, denn hier campen wir nicht. Erstmal Cola kaufen, der Shop ist ja gleich nebenan. Beim Betreten hauts mich erstmal aus den Latschen: es stinkt hier dermassen nach verdorbenem Fleisch, dass es mich richtig hebt. Da graust es mich sogar vor ner Cola .... 🙁 ..... zumal die nicht wirklich kalt ist sondern eher lauwarm, die Kühlung hier funktioniert nicht richtig, auch die Kühlschränke mit dem vielen Fleisch drinnen sind nicht wirklich kalt *würg* ... wer hier drauf angewiesen ist einzukaufen, gute Nacht.
Mit meiner lauwarmen Cola in der Hand versuche ich dann den Autovermieter zu erreichen, die Chefin ist dran und hat jemanden im Camp, der sich heute noch ums Auto kümmern will. Na super, dann inspizieren wir doch schon mal Anlage und Zimmer!
Halali hat den Charme einer Jugendherberge. Der Pool ist aber recht gross und bietet insgesamt stolze 4 Sonnenschirme und sage und schreibe 7 Liegen - fürs gesamte Camp. Die sind natürlich alle besetzt, also stehe ich bissl doof rum und in dem Augenblick stehen zwei Leute auf, ich sprinte los und mache mich gleich breit!! Die Wasserlöcher können mir grad mal gestohlen bleiben ....
Jetzt muss ich nur noch warten bis der Heiko kommt und Badetücher mitbringt 😛
Heiko war derweil fleissig und hat schonmal die Koffer ausgeladen und ins Zimmer gebracht. Die Zimmer sind soweit okay, nur ein Braiiplatz fehlt .... naja da wird uns schon was einfallen. Denn wir haben ja noch ein gar feines Rinderfilet - und im Gegensatz zum Camp hier funktioniert unser Kühlschrank im Auto 1A!!
Unterdessen geht das Austesten bei unserem Auto weiter. Es wird herausgefunden dass wir doch tatsächlich wie angegeben Diesel getankt haben und nicht Benzin, und dass tatsächlich Sprit im Tank ist .... man kommt zu dem Ergebnis dass es wohl was an der Elektronik ist und wir einen Ersatzwagen bekommen. Der ist entweder heute Abend da oder morgen früh. Na klasse, also kein Gamedrive mehr heute .... *grml*
Ich schnappe mir meinen Badeanzug und stürze mich in die Fluten. Durch die hohe Aussentemperatur wirkt der Pool eiskalt, es hat über 40 Grad !!! Sobald man draussen ist ist man im Prinzip schon fast wieder trocken. Nachdem wir uns einigermassen abgekühlt haben, räumen wir uns unser Auto komplett leer und machen wir uns dann auf den Weg zum Wasserloch. Das ist einige Gehminuten entfernt hinter dem Campingplatz .... der schaut ähnlich aus wie in Okaukuejo. Mit der schweren Kamera um den Hals sind wir bis wir hinten angekommen sind wieder durchgeschwitzt, allerdings werden unsere Mühen mit einer Elefantenherde belohnt, die gerade ankommt!
Erst wird der Durst gestillt, dann geplanscht!
Nachdem die Sonne untergegangen ist, laufen wir zu unserem Zimmer zurück.
Da wir keine Braaimöglichkeiten und gar nix haben, stellen wir kurzerhand vor unserer Zimmertüre Tisch und Stühle sowie Gaskocher auf. 😛 Die Kartoffeln sind schnell gekocht und das Fleisch brate ich kurz in der Pfanne an und reiche es dann dem Heiko. Der Bratensatz ist schnell mit etwas Weisswein abgelöscht und ergibt mit Honig, Senf und Kräutern der Provence ein äusserst leckeres Sösschen. Heiko geht derweil mit dem scharf angebratenem Filet auf den Campingplatz und sucht sich nette Leute mit schöner Glut. Er tauscht einen Glutplatz für unser Filet gegen ein Bier und kommt wieder mit einem herrlich rosa gegrilltem butterweichen Stück Fleisch.... mhhhhhhh was für ein Festessen!
Während wir essen "weht" an uns ein "Blatt" vorbei ...blöd nur dass fast kein Lüftchen geht. Es sieht fastaus wie ne Maus, so beige .... wir sind neugierig und sprinten hinterher. Es ist eine riesige Solifugae!!! Sie hat Angst vor dem Licht unserer Taschenlampe und flüchtet die Hauswand hoch.
Unsere Zimmernachbarn kommen vom Abendessen und sind neugierig was wir an der Wand anleuchten ... ich bin sicher die haben die Nacht kaum ein Auge zubekommen *g*
Wir beobachten die riesige Spinne noch etwas, bis sie irgendwann nicht mehr da sitzt. Dann packen wir unser Geschirr nach innen und gehen ins Bett. Gute Nacht! 🙂