Reiseplanung Botswana August/Sept. 2010

14 Antworten · 4'558 Aufrufe · gestartet 18. Okt. 2009 von Nenette
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Themenstarter1'309 Beiträge · seit 200918. Okt. 2009 · #1
Hallo,

nachdem ich dieses Forum jetzt von links nach rechts, oben nach unten und auch quer durchgelesen habe, stelle ich mal die derzeitigen Reiseplanfavoriten für unsere Familientour (2 Erw.+2 Jugendl., eingefleischte Camper) vor.

Rahmenbedingung: Das einzige Tier, dem wir auf der Reise nicht begegnen wollen, ist der Pleitegeier.

1. Idee: Rundreise (Camping mit Hilfe beim Auf/Abbau) in 15 Tagen von Kasane nach Livingstone
Über den Caprivi, Shakawe, Tsodilo Hills, Okavango, Maun, Moremi, Savuti, Chobe, Livingstone vermutlich mit Bushways Safaris

Vorteil: Alles organisiert, Guide in den Nationalparks, lange Gamedrives
Nachteil: 12 Reisende an Bord, Lagerkollerrisiko, eingeschränkte Fotografie-Möglichkeiten, kurze Aufenthalte in den NP (jeweils 2 Nächte)

2. Idee: Privatsafari (Camping) Livingstone, Chobe, Savuti, Moremi, Maun (10 Tage) evtl. mit Bushcamp Safaris
Anschließend Mietwagen mit Campingausrüstung ab Maun und danach Tsodilo, Ausflug ins Okavango, Caprivi und Kasane(Wagen abgeben), Livingstone (weitere 10 Tage unter Mitnahme aller auf dem Weg liegenden Parks 🙂 )

Vorteil: Guide in den Nationalparks Botswanas, Familientour, längere Reisedauer
Nachteil: Keine Selbstfahrererfahrung, kein Automechaniker an Bord, kein Guide im Caprivi

Vielleicht hat der ein oder andere Lust, einen kurzen Kommentar dazu abzugeben.

Liebe Grüße,
Nenette 😕
Il n'y a pas un atome de cette poussière que je n'aime infiniment. Es gibt kein Atom in diesem Staub, das ich nicht unendlich liebe. (Elizabeth Riollet über Voi/Tsavo) Botswana 2010: http://nenette-f.over-blog.de/categorie-11610665.html Mein anderes Hobby: http://lauter-schoene-saetze.over-blog.com/
2'610 Beiträge · seit 200718. Okt. 2009 · #2
Hallo Nenette,

zuerst einmal nachträglich "Willkommen im Forum".

Und hier der gewünschte Kommentar:

1. Warum braucht ih Hilfe beim Auf- und Abbau der Zelte? Ihr seid doch Camperfahren- das Dachzelt (ich nehme doch an, dass ihr ein 4x4 mit Campingausrüstung und Dachzelte bucht) geht in 3-5 Min. auf- bzw. zusammengeklapt.

2. Wenn ihr die Tour jetzt schon für 2010 geplant habt- warum macht ihr das Ganze nicht ohne Anbieter ? Da braucht ihr keine unsympatische Mitfreisenden zu fürchten und lernt unterwegs garantiert jede Menge nette Leute kennen. Innerhalb einer größeren Gruppe werdet ihr vermutlich nur auf die Gruppenmitglieder beschränkt bleiben.

3.Vic Falls könntet ihr dann ab Kasane organisiert buchen, das geht für nur 1 Tag einfacher und billiger als auf eigene Faust. Genauso eine Bootsfahrt auf dem Chobe- geht ab den Lodgen in Kasane.

4. Guides in den Nationalparks sind meiner Meinung nach überflüssig (meine ganz private Meinung). Es macht viel mehr Spass, die Tiere selbst zu "suchen".

5. Mechaniker unterwegs: im Normalfall braucht man den nicht. Sollte es doch zu einem Defekt am gemieteten Fahrzeugs kommen, hilft ein Sat. Telefon (ebenfalls gemietet)um den Vermieter anzurufen.


Grüße
Jambotessy
Nur im Vorwärtsgehen gelangt man ans Ende der Reise. (Sprichwort der Ovambo) 1x Togo + Benin (mit TUI), 1x Ruanda + Zaire ( mit Explorer Reisen), 3x Kenia (in Eigenregie mit dem Bodenzelt), 23 x südl. Afrika (in Eigenregie Namibia, Botswana, Zimbabwe, Sambia, Südafrika/ 17x mit dem Dachzelt und 6x ohne Dachzelt)
Themenstarter1'309 Beiträge · seit 200918. Okt. 2009 · #3
Hallo Jambotessy,

danke für die vielen Anregungen!

Ich hab mich hier wohl falsch ausgedrückt:
Jambotessy schrieb:
1. Warum braucht ih Hilfe beim Auf- und Abbau der Zelte? Ihr seid doch Camperfahren- das Dachzelt (ich nehme doch an, dass ihr ein 4x4 mit Campingausrüstung und Dachzelte bucht) geht in 3-5 Min. auf- bzw. zusammengeklapt.
Klar, wir brauchen dabei keine Hilfe, sondern das ist der Teil, der bei der organisierten Tour von uns erwartet wird. 🙂
2. Wenn ihr die Tour jetzt schon für 2010 geplant habt- warum macht ihr das Ganze nicht ohne Anbieter ? Da braucht ihr keine unsympatische Mitfreisenden zu fürchten und lernt unterwegs garantiert jede Menge nette Leute kennen. Innerhalb einer größeren Gruppe werdet ihr vermutlich nur auf die Gruppenmitglieder beschränkt bleiben.
Ehrlich gesagt, fehlt uns die Buscherfahrung. Ich habe zwar vor langer Zeit in Kenya und Botswana gezeltet, aber immer mit Reiseleiter in sehr kleinen Gruppen (7 Leute).
Für meine drei Männer ist Afrika Neuland. Mein Mann bevorzugt übrigens eine Tour ohne Anbieter.
3.Vic Falls könntet ihr dann ab Kasane organisiert buchen, das geht für nur 1 Tag einfacher und billiger als auf eigene Faust. Genauso eine Bootsfahrt auf dem Chobe- geht ab den Lodgen in Kasane.
Das steht schon so in meiner Planung.
4. Guides in den Nationalparks sind meiner Meinung nach überflüssig (meine ganz private Meinung). Es macht viel mehr Spass, die Tiere selbst zu "suchen".
Klar macht es Spaß, die Tiere selbst zu suchen, aber mit Guide findet man einfach mehr. Ein guter Guide beteiligt die Leute an der Suche und überlässt ihnen auch die Erfolgserlebnisse, wenn sie was gefunden haben (was er vermutlich schon längst gesehen hat). So war das zumindest mit den Guides vom Croc Camp.
Ich bin mal mit zwei Mitarbeitern der GTZ einen halben Tag im Zambezi National Park gewesen und wir haben dort außer ein paar Impalas nichts gesehen.
5. Mechaniker unterwegs: im Normalfall braucht man den nicht. Sollte es doch zu einem Defekt am gemieteten Fahrzeugs kommen, hilft ein Sat. Telefon (ebenfalls gemietet)um den Vermieter anzurufen.
Ups, ich bin wohl immer noch im falschen Jahrtausend ... 😄

Danke und liebe Grüße,

Nenette
Il n'y a pas un atome de cette poussière que je n'aime infiniment. Es gibt kein Atom in diesem Staub, das ich nicht unendlich liebe. (Elizabeth Riollet über Voi/Tsavo) Botswana 2010: http://nenette-f.over-blog.de/categorie-11610665.html Mein anderes Hobby: http://lauter-schoene-saetze.over-blog.com/
2'610 Beiträge · seit 200718. Okt. 2009 · #4
Hi nochmals,

ganz kurz: Buscherfahrung sammelt man so nach und nach. Für alle gab es einmal das 1. Mal 🙂 Ich kann deinen Mann total verstehen. Wir haben unsere ersten "Alleingänge" in Puncto Camping in Afrika auch in Kenya gesammelt (vor gaaaanz vielen Jahren; ich muss sagen, dagegen ist Camping in Namibia + Botswana ziemlich luxurös).

Und nochmals zu den Guides: die sprechen sich natürlich über Funk untereinaner ab und melden ihre Tiersichtungen. Aber oft haben sie auch ganz verzweifelt uns gefragt, wie und wo wir Tiere gesehen haben und wir konnten "stolz" erzählen, dass wir z.B. Wildhunde, Löwen gesehen haben. Du siehst, auch "Selbstfahrer" können den Guides etwas erzählen. Andererseits profitieren wir auch davon, wenn Guides etwas gesehen haben und ihren Gästen präsentieren; wir schauen immer nach, wennn wir ein "Lodgefahrzeug" irgendwo stehen sehen und die Leute in ein und die selbe Richtung schauen 😉

Grüße
Jambotessy
Nur im Vorwärtsgehen gelangt man ans Ende der Reise. (Sprichwort der Ovambo) 1x Togo + Benin (mit TUI), 1x Ruanda + Zaire ( mit Explorer Reisen), 3x Kenia (in Eigenregie mit dem Bodenzelt), 23 x südl. Afrika (in Eigenregie Namibia, Botswana, Zimbabwe, Sambia, Südafrika/ 17x mit dem Dachzelt und 6x ohne Dachzelt)
Themenstarter1'309 Beiträge · seit 200918. Okt. 2009 · #5
Hi Jambotessy,

stimmt, dass man mit der Zeit seine Erfahrungen im Busch sammelt! Vor allem Botswana(1988) und Zambia/Malawi(1989) war damals sehr lehrreich. Wir waren ganz allein (Guide incl.) auf uns gestellt und Funkgeräte hatten wir nicht dabei.

Beide Guides hatten 'ihren Stolz'. Es wurde nicht angehalten, um zu fragen, wo welches Tier zu finden ist, es musste jeder für sich selbst suchen. Die Standard-Antwort auf Nachfragen anderer Guides war immer 'Look for yourself'. Dabei waren beide Jungs ansonsten richtig nette, hilfsbereite Kerle. Es gab damals auch nur ganz wenige Guides, die überhaupt gefragt haben, das war in Botswana nicht üblich.
Ich erinnere mich an einen Tag in der Nxai-Pan, wo mit uns ein 2.Landrover (beide vom Crocodile Camp) unterwegs war. Wir waren allein im Park. Die Guides haben sich sogar unter Kollegen nicht ausgeholfen, aber abends am Lagerfeuer die Trophäen aufgezählt.
Mir hat das gut gefallen! Das war sportlich.

Dass die Guides sich absprechen, kenne ich nur aus Kenya.

Ich befürchte, dass mir nach so langer Afrika-Pause die Erfahrung abhanden gekommen ist, ganz zu schweigen von der Sehkraft.

Unsere Jungs haben vorhin übrigens kundgetan, dass sie es cool fänden als Selbstfahrer. Nur auf Mokoro-Touren haben sie überhaupt keine Lust, weder als Selbst- noch als Mitfahrer. 🙂

Viele Grüße,
Nenette
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zuletzt bearbeitet 18. Okt. 2009
2'610 Beiträge · seit 200718. Okt. 2009 · #6
Hi Nenette,

gegen die nachlassende Sehkraft gibt es doch Ferngläser 😄


Grüße
Jambotessy
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45 Beiträge · seit 200819. Okt. 2009 · #7
Hallo Nenette. Wir sind gerade aus Nam. und Botswana zurück. Wir wollten auch keine 6-12 Mitreisenden! Deshalb waren wir mit einem im letzten Jahr kennengelenten Guide( Deutscher in Nam. lebend) und einem befreundeten Ehepaar unterwegs.Wir fuhren mit zwei 4x4 Fahrzeugen von WDK durch die Kalahari nach Maun, in`s Moremi, von dort über Savui nach Kasane, Chobepark ( Abstecher Vic.falls) , Caprivi,Mahango-Park, Grootfontaine wieder zurück nach WDK. Als unerfahrene Selbsfahrer würde ich die Tour nicht machen. Wir haben viele Naive getroffen ,die wir aus dem Sand zogen. Auch Wasserdurchfahrten sind m.E.für Ungeübte ein Problem. In`s Delta kommt man mit Autos nicht rein.Du solltest genau abwägen, was Du willst und welche Risiken es gibt. Abenteuer ist toll, aber es soll doch auch ein entspannter Urlaub werden.
Wir waren froh, einen Insider dabei zu haben.
Vielleicht war Dir mein Beitrag hilfreich! VG 😁
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Themenstarter1'309 Beiträge · seit 200919. Okt. 2009 · #8
Hallo Glockenfrosch,

dein Beitrag ist auf jeden Fall hilfreich, denn er stützt meine Meinung und die benötigt z.Zt. in meiner Familie Kanonenfutter.

Ich halte es für besser, den Chobe, Savuti und Moremi mit Guide zu fahren. Maun bis Shakawe dürfte kein Problem sein, beim Caprivi weiß ich es nicht, denn ich bin noch nicht dort gewesen.

So wie Ihr die Reise gemacht habt, könnte ich es mir für uns auch gut vorstellen. Habt Ihr das als Campingtour oder Lodgetour durchgeführt? Sollte Euer Guide solche Touren als Campingtour führen, wäre ich an der Adresse (PN) interessiert. 🙂

Viele Grüße,
Nenette

@Jambotessy: Ich trag schon ein Fernglas auf der Nase ........ ach nee, es muss eine Lupe sein, bin weitsichtig .... 😎
Il n'y a pas un atome de cette poussière que je n'aime infiniment. Es gibt kein Atom in diesem Staub, das ich nicht unendlich liebe. (Elizabeth Riollet über Voi/Tsavo) Botswana 2010: http://nenette-f.over-blog.de/categorie-11610665.html Mein anderes Hobby: http://lauter-schoene-saetze.over-blog.com/
1'920 Beiträge · seit 200819. Okt. 2009 · #9
glockenfrosch schrieb:
Als unerfahrene Selbsfahrer würde ich die Tour nicht machen. Wir haben viele Naive getroffen ,die wir aus dem Sand zogen. Auch Wasserdurchfahrten sind m.E.für Ungeübte ein Problem.
Hallo Glockenfrosch

auch wir waren unerfahrene Selbsfahrer und ungeübt, was die Wasserdurchfahrten angeht,

Wenn du jemand bist, der gerne geführt durchs Leben geht,und immer und überall die Gefahren sieht, dann sind die geführten Touren genau das richtige.
Falls du aber jemand bist, der sich **Selber Traut** und mit nem gewissen Menschenverstand an die Sache rangeht,der noch nen gewissen **Instinkt** besitz, dann kann man durchaus auch solche Situationen meistern.. 😉

Angst essen Seele auf...,
oder ich verlass mich gerne auf das was ich weiß und auf das was ich kann ,und nicht auf das was die ANDERN glauben oder gehört haben

LG Bloke
zuletzt bearbeitet 19. Okt. 2009
1'920 Beiträge · seit 200819. Okt. 2009 · #10
Nenette schrieb:
Ich halte es für besser, den Chobe, Savuti und Moremi mit Guide zu fahren.
Maun bis Shakawe dürfte kein Problem sein, beim Caprivi weiß ich es nicht, denn ich bin noch nicht dort gewesen.
Viele Grüße,
Nenette

Hallo Nenette

warum denkst du so ????
Uns sind viele Guide Touren entgegengekommen, die **UNS** gefragt haben ob wir was gesehen haben. 😉
Den Leoparden im Chobe haben auch nicht die Ranger entdeckt.. 😄

LG Bloke
447 Beiträge · seit 200819. Okt. 2009 · #11
Hallo Nenette,

da kann ich Bloke und Jambotessy nur beipflichten.
Falls du aber jemand bist, der sich **Selber Traut** und mit nem gewissen Menschenverstand an die Sache rangeht,der noch nen gewissen **Instinkt** besitz, dann kann man durchaus auch solche Situationen meistern..
Auch wir haben uns vor nicht allzulanger Zeit selber getraut und es nicht bereut.
Im Endeffekt muss das jeder für sich selbst wissen - ihr kennt euch am Besten!

Ach ja, noch was zu den Jungs: wenn die unter 25 sind, könnte es allerdings ein Problem mit dem Selbstfahren geben, denn die dürfen dann offiziell nicht fahren.

Viel Spaß noch bei eurer Reiseplanung und der letzendlichen Entscheidung,
Kathrin und Olli Manchmal wollen die Goetter, dass etwas nicht gelingt, damit die Menschen die Demut bewahren. Reisebericht Botswana Apr/Mai 08: http://www.namibia-forum.ch/download/olliboe08.pdf Reisebericht Botswana Jun 09: Feuertaufe im Regenwasser Norwegen 2010
zuletzt bearbeitet 19. Okt. 2009
1'312 Beiträge · seit 200619. Okt. 2009 · #12
Hallo Nenette,

ich kann mich den anderen nur anschliessen. Irgendwann ist es immer das erste Mal, wo man sich trauen muß. Mittlerweile waren wir das 4. Mal in Botswana und wollten nie eine geführte Tour machen.
Wenn man ohne Guide unterwegs ist kann man jederzeit anhalten so lange man möchte und wo man möchte. Du kannst dir den Tag so einteilen, wie es dir gefällt und es deinem Rhythmus entspricht.
Das ist für mich mit am wichtigsten.
Und mit Tiersichtungen kann man auch ohne Guide viel Glück haben.
Wir hatten dieses Jahr sehr viel Glück 😄 .

LG Claudia
http://meine.flugstatistik.de/tk240 Meine Bilder auf flickr
Themenstarter1'309 Beiträge · seit 200920. Okt. 2009 · #13
Hallo Zusammen,

dann will ich mal die Lanze brechen für professionelle Guides, so wie ich sie in Botswana kennengelernt habe, 1988/1989, ohne Funk!

Die Guides teilen ihr Wissen mit der Reisegruppe. Es sind eben Guides und nicht Fahrer. Sie nehmen sich Zeit. zum Zeigen und Erklären. Sie kennen sich aus in der Tier- und Pflanzenwelt und kennen Land und Leute, und erzählen manchmal auch was zu fotografischen Lichtverhältnissen. Das war eine echte Bereicherung der Reisen.

Die Guides sehen sehr viel, aber natürlich nicht alles. 🙁 Über die Hälfte dessen, was ich als Tier aufs Foto gebannt habe, wurde vom Guide entdeckt. Hier gebe ich zu, dass ich im Laufe der Zeit auch ein sehr gutes Auge entwickelt habe und auf meiner letzten Tour deutlich mehr gefunden habe als auf der ersten. ( @Bloke: mein einziges und misslungenes Leopardenfoto ist aus Kenia, er spielte dort Modell und wurde dauerbelagert. Freut mich für Dich! 🙂 )

Sie haben die 4x4-Erfahrung, die uns fehlt (Das schreckt mich aber nicht ab.) Das bewahrt den Guide natürlich nicht davor, den Anhänger im Schlamm zu versenken. 😉 Sie haben die notwendige Gelassenheit, sollte es ein Elefant auf Streit mit dem Auto angelegt haben. Davor habe ich Respekt.

Im Prinzip stimme ich dem schon zu:
Falls du aber jemand bist, der sich **Selber Traut** und mit nem gewissen Menschenverstand an die Sache rangeht,der noch nen gewissen **Instinkt** besitz, dann kann man durchaus auch solche Situationen meistern..
Wo ich widersprechen würde:
Wenn du jemand bist, der gerne geführt durchs Leben geht,und immer und überall die Gefahren sieht, dann sind die geführten Touren genau das richtige.
Ein Guide ist kein Bodyguard. Wenn du in Zambia an einer Straßensperre von Soldaten angehalten wirst, von denen die meisten noch nicht volljährig sind und einige eher noch in den Kinderschuhen zu stecken scheinen, aber alle eine Kalaschnikow auf den Wagen richten und böse dreinschauen, dann kann auch der Guide nicht mehr machen als ganz vorsichtig seine Papiere aus dem Handschuhfach holen und hoffen, dass keiner seiner Passagiere jetzt irgendeine falsche Bewegung macht (1989). Ähnliche Situationen waren sicherlich vor nicht allzu langer Zeit in Kenia anzutreffen und heute noch(?) in Zimbabwe.

Was ich auf geführten Touren auch mag: wir müssen uns nicht ums Kochen kümmern. Der Kaffee ist morgens schon fertig.

Soll ich jetzt noch eine Antwort zu 'was ich auf geführten Touren nicht mag' schreiben? Da kommt auch einiges zusammen 😉


Liebe Grüße,
Nenette 😁
Il n'y a pas un atome de cette poussière que je n'aime infiniment. Es gibt kein Atom in diesem Staub, das ich nicht unendlich liebe. (Elizabeth Riollet über Voi/Tsavo) Botswana 2010: http://nenette-f.over-blog.de/categorie-11610665.html Mein anderes Hobby: http://lauter-schoene-saetze.over-blog.com/
1'715 Beiträge · seit 200620. Okt. 2009 · #14
Auch wenn ich selber noch nie einen ganzen Urlaub mit Guide verbracht habe, würde ich nicht davon abraten. Wenn es finaziell machbar ist und man vom Komfort und dem Wissen des Guides pdofitieren will soll man das doch machen. Ich habe auch auf unserer letzten Reise Informationen und Tipps von Reisführer nutzen können. Zudem hat uns Lambert Heil von Lambo-Expeditionen mit seinem super ausgerüsteten Defender im Susuwe Parc aus dem Schlamassel geholfen.

Gruss
Emanuel
http://africanomads.wordpress.com/ www.nelson2africa.blogspot.com https://europenomads.travel.blog/ YouTube Kanal https://bit.ly/3uEEK59
zuletzt bearbeitet 20. Okt. 2009
5'479 Beiträge · seit 200920. Okt. 2009 · #15
Ich möchte auch gerne die Sicht Deiner Männer unterstützen. Eine Selbstfahrer-Reise ist auf jeden Fall das intensivere Erlebnis. Kannst ja Deine Männer hier auch mal zu Worte kommen lassen.

Das Tour-Guides zwangsläufig die besseren Fahrer sind, zweifel ich ganz energisch an. Dazu hab ich schon zu viele feststecken sehen.

In den von Euch anvisierten Gebieten ist es auch nicht so einsam, als das man länger als wenige Stunden warten müsste, bis jemand vorbei kommt, der Hilfe leisten kann, wenn man sich festgefahren hat oder der Wagen streikt.
Unser Reise-Blog: KaTho_VanTour Staub & Schlamm (Kenia 21/22) 7 Wochen in der Regenzeit !? (NAM/BOT 18/19) Leoparden hautnah (Tansania 2016/2017) Elefantös - Zimbabwe 2016 Auf Großer Fahrt (Reisebericht SA-NAM-BOT-ZIM 2014/2015) Rivers & Sand (Reisebericht Namibia/Botswana 2013) Reisebericht Tansania 2013: "Das volle Programm"