Persönliche Meinung: * Harmony: vergiss es, total heruntergekommen und steht seit Jahren zum Verkauf * Canon Road House: sehr schön * Sesriem: meine Empfehlung ist Tsauchab River Camp * Swakopmund: würde ich Sophia Dale empfehlen
Sonnige Grüße Christian
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Pascalinah2'772 Beiträge · seit 200607. Okt. 2009 · #3
Hallo Christian,
mein absoluter Favorith ist das Spitzkoppe Camp. Ich liebe die Spitzkoppe. Waren erst letzte Woche wieder da. Am Camp #1 gibt es ein Art kleine Höhle (ist nicht sehr tief) in der man sein Lagerfeuer machen kann. Der Schein des Feuers darin ist richtig romantisch.
Spitzkoppe fanden wir auch wunderschön! Okaukuejo war o.k., vor allem, weil es am Wasserloch viele Tiere hatte. Campingplatz ansonsten nichts besonderes. In Khorixas würde ich jetzt nicht unbedingt übernachten.
Hi WildTine, zu Lüderitz: Shark Island kann SEHR windig werden, da bietet sich evtl. mal ein feste Unterkunft an. „Obelix“ am Ortseingang links ist preiswert. Mile 4: ist eine gottverlassene Gegend, warum nicht in Swakop bleiben oder Sophia Dale? Khorixas: Übernachtung IM Ort ist umstritten.... Alternative: Khorixas Restcamp ca. 2,5 km außerhalb Richtung Westen. Hat Pool und Restaurant. Und meine spezielle Campsite an der Spitzkoppe verrate ich nicht – hihi – jedes Mal wenn ich hinkomme, war in der Zwischenzeit niemand da gewesen. Gruß, Helmar
Hannobaer248 Beiträge · seit 200908. Okt. 2009 · #6
Hallo Wilde Tine (lustiger Name 🙂 )
- Swakop würde ich ebenfalls in der Stadt bleiben, einfach logistsch günstiger, probiers mal mit der Alten Brücke, ein weiteres Camp liegt direkt am Strand hinter dem Aquarium.
- Spitzkope ist spitze! Dort scheint jeder seinen Lieblingsplatz zu haben. Kleiner Tipp: im westlichen Teil hast du das schöne Abendlicht vom Sonnenuntergang.
- Okaukujeo hat ein prima Wasserloch, einen schönen Pool und ist sehr strikt durchorganisiert. Die anderem Camps im Park sind ruhiger, aber auch schön.
- Deine anderen Camps kennen wir nicht. In Keetmansh. waren wir 30 Kilometer entfernt im Buschcamp Mesosaurus mitten zwischen den Köcherbäumen. Stattin Korixas findest du auch Camps direkt an den Felsgravuren. Würde ich ev. umdisponieren.
Viel Spaß beim Planen und bei Fragen noch einmal melden. Gruß Hannobaer
Kann nicht zu allen Unterkünften bzw. Orten etwas schreiben, hier meine Meinung/Empfehlungen:
Sesriem: versuch doch mal den NWR-Camp, vielleicht bekommt ihr dort noch einen Platz. Zwar gibt es für meinen Geschmack eindezutig zu wenig Duschen und Toiletten (ist aber nicht schlimmer als auf einem europäischen Campingplatz), aber die Campsites sind ganz in Ordnung (Wasseranschluss, Braaistelle, Mülleimer mit Mülltrennung!) - und es ist ein gewaltiger Unterschied, ob man um 6 oder 7 Uhr in den Park hineinfahren darf: Wenn man um 6 beim Inner Gate steht, wird man den Sonnenaufgang im Vlei (schlimsmtenfalls auf der Düne 45) miterleben. Wer erst um 7 hineinfährt, hat darauf keine Chance.
Swakopmund: Alte Brücke war toll: gemauerter Windschutz, eigene DU/WC, gemauerte windgeschütze Braaistelle mit Rauchfang. Nachteil: kein Shop, da mitten in der Stadt. Und es ist viel los - per Mail kann man aber schon mal vorreservieren.
Khorixas: Eine unglaublich trostlos wirkende Ortschaft, in der ich nicht übernachten wollen würde. Wir sind im Camp Xaragu untergekommen, liegt knapp nördlich der Stelle, wo die Straße nach Twyfelfontein von der C-Straße abzweigt. Die Anlage wurde nur von Einheimischen gebaut und wird auch von ihnen betrieben, wir haben uns sehr wohl gefühlt. Es geht dort auch sehr ruhig zu, da nicht allzu viele Campsites und Bungalows. Allein die Beleuchtung garantiert einen romantischen Abend: Petroleum-Lampen nicht nur im Restaurant/Barbereich, sondern auch in den reetgedeckten Duschen und WCs! Es war eine der stimmungsvollsten Camps die wir besucht haben!
Okaukuejo: eine gute Wahl für Etosha - fanden wir. Die Anlage ist groß (zeitweilig ist viel los), aber das Essen ist fein (falls ihr mal nicht selbst kochen wollt) und der etwas dickere Koch mit dem runden Gesicht versprüht so viel Freude an seinem Job wie ich es in Namibia noch nie gesehen habe. Das Wasserloch ist toll, es kommen sehr viele Tiere und es war der einzige Ort, an dem wir Nashörner sehen konnten. Kleiner Tipp: An dem ersten Wasserloch neben der Straße nach Halali tummeln sich viele Tiere und letzte Woche hatten dort auch vier Löwinnen ihr Jagdrevier: eine von ihnen hat Junge! Mit viel Geduld und einer Portion Glück könnt ihr sie vielleicht erspähen.
Als Alternative kämen Namutoni (soll schön aber teuer sein) oder Halali in Frage: doch Halali fanden wir bei unserem Kurzbesuch tagsüber einfach nur trostlos, die ganze Anlage hatte soviel Charme wie ein DDR-Pionierlager. Da hilft auch das naturbelassene Wasserloch nur wenig...
WIWildTineThemenstarter5 Beiträge · seit 200908. Okt. 2009 · #8
Mensch Super - schon voll viele Antworten!
Leider kann ich die Campingplätze nicht ändern, da ich mit (jetzt nicht lachen) Rotel-Tours unterwegs bin 🙂 Das erste mal! Mal sehen wie es wird! 🙁
Tja, deshalb kann ich an der Auswahl der Campingplätze nichts ändern!
Gibt es von Eurer Seite her Infos oder Tips zu diesen Plätzen? Auf was sollte man achten - welcher ist ekelig - usw. Ich habe gehört, das es an der Spitzkoppe nicht mal fließend Wasser gibt - stimmt das?!
Danke für Eure tollen Rückmeldungen!
Viele Grüße 🙂
paulimann781 Beiträge · seit 200708. Okt. 2009 · #9
WildTine schrieb:
Ich habe gehört, das es an der Spitzkoppe nicht mal fließend Wasser gibt - stimmt das?!
Ja, das stimmt. Auch die Plumpsklos (alle paar Campsites liegt eins in der Landschaft) kosteten mich einiges an Überwindung. 😵 Aber wie wir hörten, soll es am Parkeingang die Möglichkeit zu duschen geben (haben wir selbst nicht in Anspruch genommen - ich kann daher nichts darüber berichten; vor allem nicht, ob das auch für Gruppen möglich ist).
Auch uns hat es an der Spitzkoppe super gefallen. Was ich nur schade fand, ist, dass an besonders schönen Stellen Klopapier, Exkremente und gebrauchte OBs herumlagen. Wir mußte das zuerst mit Sand abdecken. Die Plumpsklos sind zwar nicht so einladend, aber ich finde das liegt an den Besuchern. Wenn jeder den Platz so verlässt wie er ihn vorfinden möchte, klappt das.
Liebe Grüsse Inimu
Crazy Zebra3'766 Beiträge · seit 200608. Okt. 2009 · #11
WildTine schrieb:
Ich habe gehört, das es an der Spitzkoppe nicht mal fließend Wasser gibt - stimmt das?!
🙂
Ja das ist in der Tat so, man muss sich vom Gedanken verabschieden die Campgrounds mit unseren westlichen zu vergleichen.
Aber um mal den Faden aufzunehemen, Namibia ist ein arides Land dessen Bewohner mit sehr wenig Wasser pro Kopf auskommen müssen.
Darum habe ich Verständnis das es an der Spitzkoppe kein fliessendes Wasser hat, die Mengen die da verbraucht würden können andersweitig sehr viel nützlicher gebraucht werden.
Wir sind manchmal Tage ohne jede Dusche unterwegs, mal abgesehen das wir dann meist etwas "angestaubt" sind und die Schweissbakterien ihren Dienst tun sind wir ja nicht dreckig.
Ich empfehle Feuchtücher mit zu nehmen, da gibt es extra grosse, und ein bis 2 solcher Tücher reichen durchaus um Schweiss und Staub zu entfernen und man fühlt sich so gleich wohler.
Gegen den Schweiss empfehle ich keine normalen Deos oder solche die parfümiert sind zu nehmen, da gibt es solche auf silberionenbasis die 100% wirken, die sehen wie Kristalle aus und halten ewig.
Gruss VA
www.Kurt-und-Heidi.ch Reiseberichte - Bilder und noch mehr wir freuen uns über jeden Besuch
Lachen? Wieso? Ich finde die Idee von Rotel klasse, wenn man Gruppenreisen gerne mag, ist es sicher eine der besten Möglichkeiten. Wir haben in NAM sowohl an den beiden "Flughafentagen" als auch in Sesriem den roten Bus erspäht. Rotel ist schon ok, und v.a. fahren die in Erdteile, die man in "Kleinstgruppen" lieber nicht bereisen sollte (OK, NAM fällt da nicht darunter) - in einer größeren Gruppe und mit kundiger Führung fühlt man sich doch sicherer.
WildTine schrieb:
Leider kann ich die Campingplätze nicht ändern, da ich mit (jetzt nicht lachen) Rotel-Tours unterwegs bin 🙂 Das erste mal! Mal sehen wie es wird! 🙁
GEGerhard5733 Beiträge · seit 200817. Okt. 2009 · #13
Bin früher in meiner Jugendzeit in den 80 er Jahren auch immer mit Rotel gefahren. Glaube 6 oder 7 Reisen in arabische Länder. War für mich zum reinschnuppern in die weite Welt.
Inzwischen mach ich alles selber, ist mir lieber, mag das nicht, dass ich 20 Minuten Zeit habe, das oder das anzuschauen, mir zig Leute vor dem Fotoapperat rumhoppsen oder mir lange Gespäche schon beim Frühstück aufgedrängt werden. Was mich am meisten störte, ist das regelmässige extrem frühe aufstehen.
Ansonsten, insbesondere wenn man alleinstehend ist, ist Rotel eine gute Wahl, Anschluss ist gleich gefunden.
Hab inzwischen über 50 Länder bereist und fast überall Rotel getroffen
EAeasyfdb91 Beiträge · seit 200917. Okt. 2009 · #14
also Roadhouse Klasse gibts nichts negatives zu sagen... Klar kann Shark Island windig sein, wir waren im September eine Nacht direkt hinter einem Felsen direkt am Meer traumhaft.... 📎 php1Y3rWJ
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Wolfjanck57 Beiträge · seit 200925. Nov. 2009 · #15
Vielleicht bin ich schon zu spät dran, aber wir sind erst gestern aus Afrika wiedergekommen (heul).
Farm Duwisib befindet sich direkt neben dem "Schloss", es handelt sich also nicht um den staatlichen Platz, sondern um das Grundstück von Farmer Frank-Schultz. Am Schloss ist ein Hinweis auf die Rezeption angegeben, man kann aber auch von der Straße aus direkt einbiegen. Witziger Weise befindet sich dort (noch) gar kein Campingplatz. Woher die Infos im Reiseführer stammen, kann ich nicht sagen. Allerdings wird fleißig gewerkelt und im Dezember soll dann der Campingplatz fertig sein. Man kann aber in kleinen, liebevoll eingerichteten Bungalows unterkommen. Beim Abendessen setzt sich Herr Frank-Schultz gerne dazu und man erfährt so einiges über Land und Leute. Das Abendbrot war auch sehr lecker. Uns hat es dort so gut gefallen, dass wir noch einen Tag dranhängten.
Canon Roadhouse können wir auch empfehlen. Oldtimer-Liebhaber kommen sicher auch auf ihre Kosten. Das Abendessen war jedoch eher eine 2-.
Am Sesriem empfehlen wir auch das NWR-Camp. Wir zahlten 250 N$ für zwei Leute und den Camper. Wir hatten Platz 28, der am Rand des Camps liegt - Paarhufer-Spuren sind so im Preis drinnen. Der entscheidende Vorteil ist wirklich, dass man ab fünf Uhr in den Park fahren kann. Wir schafften es so gerade bis zur Düne45. Bis auf ein paar Franzosen war es auch still genug, aber das ist sicher Glückssache.
katja999387 Beiträge · seit 200924. Jan. 2010 · #16
Hallo zusammen! Wir wollen auf unserer Tour eventuell auch auf Shark Island übernachten. Kann man dort den Camper stehen lassen und Lüderitz zu Fuß erkunden? Wie sieht es mit der Waterfront aus? Kann man dort abends ins Restaurant gehen?
Um Swakopmund zu erkunden, möchten wir ungern den Camper irgendwo stehen lassen. Kann man vom Alte Brücke Camp problemlos zu Fuß in die Stadt laufen?
Viele Grüße Katja
peter 081'927 Beiträge · seit 200824. Jan. 2010 · #17
Hallo Katja,
in Lüderitz an der Waterfront ist das Ritzi`s eine Empfehlung, Fisch in allen Variationen.
Vom CP - im Bild ganz rechts - zum Restaurant sind es knapp 3 km, allerdings durch das Industriegebiet am Hafen. Ob man dort nachts durchspaziert muß jeder selbst wissen...
Gruss Peter
NB: auf google earth ist jedes Haus zu erkennen
Wolfjanck57 Beiträge · seit 200921. Sept. 2010 · #18
Inzwischen hat Familie Frank-Schultz auf der Farm Duwisib zwei sehr schöne Campingplätze angelegt, jeweils mit Schattenbaum, Sitzecke und Braiistelle. Das Toilettenhaus ist sehr geräumig und wie dort üblich, sehr gepflegt. Auch das Abendessen und Frühstück, das man auf Anfrage bekommt, können wir sehr empfehlen.