zimpixThemenstarter107 Beiträge · seit 200816. Sept. 2009 · #1
Liebe Fomis und Safari-Cracks
Im September 2010 wollen wir einen Monat nach Namibia fliegen, für uns das zweite Mal. Diesmal haben wir auch einen Abstecher in den äussersten Nordosten vorgesehen. Dabei möchten wir im Chobe und im Moremi an der Tierfront campen. Unsere Fragen:
Ist die Rundtour Popa Falls - Kasane - Chobe - Moremi - Maun - Shakawe im September befahrbar? Wie viele Tage müssten wir minimal einrechnen? Lohnt es sich auch, diese Route zu wählen? Oder gäbe es besser Alternativen? Und welche Etappen von und zu (einfachen!) Camps wären empfehlenswert mit einem 4x4 mit Dachzelt? Xakanaxa und Third Bridge sind für uns eigentlich schon gesetzt. Vom Chobe haben wir noch keine Ahnung.
Natürlich sind wir für jegliche Hinweise sehr dankbar. Feundlich grüsst zimpix
If you don't have a sense of humor, don't go to Africa
Ist die Rundtour Popa Falls - Kasane - Chobe - Moremi - Maun - Shakawe im September befahrbar?
Auf jedenfall ist die Strecke fahrbar. Gerade um diese Jahreszeit ist alles trocken und die Tiere an den teils künstlichen Wasserlöchern. Die Strecke Popa Falls - Kasane und Maun - Shakawe ist Teerstraße in gutem Zustand.
Wie viele Tage müssten wir minimal einrechnen?
Nun werde ich gleich von den ganzen Caprivi-Liebhabern gegrillt - aber
Popa nach Kasane = 1 Tag mit Zwischenstopps im Sushwa Triangle oder Mudumu etwas länger Kasane = 2 Tage mit Tagesausflug Vic Falls und Bootstour auf dem Chobe Chobe Riverfront = 1 Tag mit Übernachtung auf Ihaha Campsite Chobe Riverfront nach Savuti = 1 Tag mit 1/2 Tag Savuti auf Savuti Campsite Savuti = 1 Tag um die Gegend zu erkunden Savuti nach Moremi = 1 Tag mit Übernachtung am North Gate Moremi = 1 Tag mit Übernachung in Xakanaxa Moremi = 1 Tag mit Übernacthung in 3rd Bridge Moremi nach Maun = 1 Tag mit Übernachtung in einer der zahlreichen Unterkünfte Moremi nacvh Shakawe = 1 Tag
Lohnt es sich auch, diese Route zu wählen? Oder gäbe es besser Alternativen?
Nicht so richtig. Ihr könnt über Nogatsaa nach Savuti fahren aber das ist 4x4 Abenteuer auf einsamer Strecke.
Ein Gast bin ich im fremden Land geworden.
Olli Bö447 Beiträge · seit 200816. Sept. 2009 · #3
Hallo Zimpix,
Andreas hat Dir, wie ich finde, schon eine nette kleine Tour zusammengestellt, so dass ich dazu nix mehr sage.
Was den Caprivi betrifft, und ob ihr dort noch einen Zwischenstopp einlegen wollt, so kommt es darauf an, was eure Vorlieben sind. Wir fanden den Caprivi sehr schön, wenn auch wegen des vielen Hochwassers dieses Jahr im Juni nur relativ wenige Tiere zu sehen waren. Ihr könnt -euren Vorlieben entsprechend- wählen zwischen einsamen, wilden Camps (z.B. Nambwa oder Nakatwa im Mudumu) oder campen bei einer Lodge, so dass ihr noch die Annehmlichkeiten der Zivilisation genießen könnt (Pool, Restaurant, geführte Tour). Camp Kwando fanden wir ganz nett.
An der Chobe Riverfront gibt es hingegen sehr, sehr viele Tiere und eine unermessliche Vielfalt - was den Preis hat, dass ihr euch diese mit vielen anderen Selfdrive-Touris und Gamedrive-Autos der Lodges von Kasane teilen müsst. Mir persönlich macht das in dem Fall nichts aus, weil es einfach wunderschön ist, auch wenn ich sonst Wildnis und Einsamkeit bevorzuge. Ich liebe Ihaha und würde nächstes Mal 2 Nächte dort einplanen. Büffel und Elefanten direkt auf der Campsite während die Sonne mit einem prächtigen Farbenspiel im Chobe versinkt. Toll!! Eine Bootstour auf dem Chobe ist auf jeden Fall auch ein Highlight und einer Bootstour auf dem Kwando unbedingt vorzuziehen (viel mehr Tiere!). Aber ich würde darauf achten, in einem kleinen Boot zu fahren.
Und für den Rest eurer Tour siehe Andreas' Posting.
Matou66843 Beiträge · seit 200816. Sept. 2009 · #4
Hallo Zimpix,
wie Ollibö (Hallo Kathrin 🙂!) schon schrieb, ist Ihaha eigentlich ein Muß für 2 Nächte. Die Plätze rechte Hand (mit den kleineren Nummern (bis 5)) bieten die beste Aussicht auf die Elefanten etc., wenn diese abends aus dem Busch auf die Uferwiesen zum Grasen laufen - einfach klasse. Und, da das Auto nahe bei ist, könnte man sich auch mal verkrümelen, falls sie einem zu dicht vorbeikommen... .
in diesem August war ich noch ein Stückchen weiter westlich auf der Halbinsel, wo auch die Grenzer einen Stützpunkt haben. Es war dort wunderbar. Leider dürfen dort nur HATAB-Mitglieder hin. Wenn man einen kennt.............
doublecab22 Beiträge · seit 200916. Sept. 2009 · #6
Bin deshalb auch noch auf der Suche nach weiteren Hinweisen, was bei der Route zu beachten ist.
Gruß, Martin
zimpixThemenstarter107 Beiträge · seit 200816. Sept. 2009 · #7
Zunächst einmal: Herzlichen Dank Andreas Cierpka, Kathrin und Olli Bö, Dirk, Gernot Eiker und Martin! Eure wertvollen Hinweise haben uns bestärkt: Das wollen wir wirklich. Und zwar versuchen wir nun Ihaha einzubauen, Savuti und Linyati zu verbinden, Xakanaxa und Third Bridge als Abschluss vorzusehen und auf jedem Platz zumindest zwei Nächte einzuplanen. Das gibt 8 bis 10 Nächte und ebenso viele Willkommensgrüsse für all die "Viecher" in unseren Camps. Ich weiss, ich weiss von fast einem Dutzend Zimabwe-Besuchen im letzten Jahrtausend: Ruhige Nächte gibt das nicht. Aber spannende. Umso besser werden wir wohl tagsüber schlafen. Gamedrives sind uns eigentlich weniger wichtig, wie gute Camps. Und da haben wir, dank euch, schon einmal gute Tipps bekommen. Wir werden nun versuchen, 1 Jahr im Voraus, die Camps zu buchen, damit wir gelassen unserer Reise entgegen sehen können. Und wer weiss: Vielleicht treffen wir Andreas Cierpka unterwegs - wir würden uns freuen!
Schaut doch mal rein -> www.zimpix.ch
Herzlich, zimpix
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Hermann1'564 Beiträge · seit 200617. Sept. 2009 · #8
Hallo zimpix, bei Third Bridge würde ich nur einen Tag einplanen und sehen wie es,hauptsächlich mit den Pavianen, hinhaut.Uns haben sie so genervt,daß wir nur einen Tag geblieben sind und nach South Gate gefahren sind.Dort gibt es zwar wenig Tiere,aber man steht ruhig und gut. Oder plant lieber 3 Tage auf Xakanaxa ein, daß lohnt sich immer.
Hermann
zimpixThemenstarter107 Beiträge · seit 200817. Sept. 2009 · #9
Hallo Hermann
Oder denkst du etwa, dass man Third bridge wegen der lästigen Pavianen ganz auslassen sollte?
Und, bevor wir buchen, haben wir uns gefragt, was wohl besser sei: im Uhrzeigersinn (zuerst Moremi und dann Chobe) oder im Gegenuhrzeigersinn (zuerst Chobe und dann Moremi) zu fahren? Gibt es da offensichtliche Vorteile oder spielt das eigentlich keine Rolle?
Gruss zimpix
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Hermann1'564 Beiträge · seit 200617. Sept. 2009 · #10
ich weiß nicht ob sie ständig da sind.Übrigens Meerkatzen und Paviane.!!
Hermann
Olli Bö447 Beiträge · seit 200817. Sept. 2009 · #11
Hallo zusammen,
wir wissen, die Paviane von Thrid Bridge sind berüchtigt und waren auch schon Thema eines eigenen Threads - aber als wir letztes Jahr 2 Nächte eine Campsite irgendwo im Nirgenwo mit ihnen teilten, waren sie sehr angenehme Nachbarn. Sie ließen uns komplett in Ruhe und haben keine Sekunde gestört. Deshalb würde ich also keinesfalls Third Bridge meiden. Erstmal selber schauen wie's wird! Third Bridge ist nämlich klasse!!
Und, bevor wir buchen, haben wir uns gefragt, was wohl besser sei: im Uhrzeigersinn (zuerst Moremi und dann Chobe) oder im Gegenuhrzeigersinn (zuerst Chobe und dann Moremi) zu fahren? Gibt es da offensichtliche Vorteile oder spielt das eigentlich keine Rolle?
Wir haben beides schon gemacht, es ist eigentlich egal. Einziger Grund, der für mich persönlich dafür spricht in Richtung Kasane zu fahren, ist der, dass die Lodges da günstiger sind als im Delta, und man also nach 10 Tagen Wildnis und Basic Bush Camps die Annehmlichkeiten der Zivilisation in Kasane zu halbwegs vernünftigen Preisen genießen kann und dabei die Chobe Riverfront mit ihrem Tierreichtum als zusätzliches Highlight inkl. toller Bootsfahrt dabei hat. Je nachdem was eure Vorlieben sind, könnte es allerdings sein, dass euch der Trubel an der Riverfront (und darauf müsst ihr euch einstellen, wenn ihr aus der Wildnis kommt, da sind dann schon ein paar mehr Fahrzeuge unterwegs) auf die Nerven geht.
Hallo zusammen. Also uns haben die Campingplätze in Kasane nicht gefallen. Wir waren letzte Woche dort und es hatte sehr viele Overlander ... 🙄. Wir haben aber ein bisschen ausserhalb von Kasane einen sehr schönen Campingplatz gefunden. http://www.senyatisafaricamp.co.bw/. Jeder Camper hat ein eigenes, sehr sauberes Sanitärhäuschen und einen eigenen Grillplatz. Weiteres hat der Platz eine schöne gedeckte Plattform, von welcher man direkt auf das Wasserloch sehen kann. Am Abend kommen dort Elefanten, Büffel und Hyänen zum trinken !! Es war einfach nur super 😎 . Viele Grüsse Eli
Pascalinah2'772 Beiträge · seit 200613. Okt. 2009 · #14
Hallo Pferdefreund,
ich habe zwar kein Foto von der Campsite der CSL, aber wir haben uns den Campingplatz Ende September angeschaut. Dort steht alles dicht an dicht gedrängt. War wirklich nicht das pralle.
Was uns auch überhaupt nicht gefallen hat, ist das Savuti Camp: tiefsandig und Dreck ohne Ende, der Zustand der neuen(!) Abolution-Blocks unter aller Sau! Leider kommt man kaum umhin wenigstens eine Nacht dort bleiben zu müssen. Die Strecken zwischen den einzelnen Camps (North Gate > Linyanti) sind einfach zu lang.
Hallo Wir waren im Caprivi in der Nunda Lodge. Schöne Camingplätze direkt am Wasser mit Hippoherde, Pool, Ausflüge und Microflight! Mein Mann war begeistert, unter ihm die Büffelherden und Krokodile die ins Wasser schnellten. LG Elke