unsere route, geht das so??

12 Antworten · 2'379 Aufrufe · gestartet 23. Aug. 2009 von tommy2008koblenz
Antworten
Themenstarter14 Beiträge · seit 200823. Aug. 2009 · #1
Hallo,
wollen vom 09.09.2009 an für drei wochen nach namibia mit einem bushcamper.
Folgende Route haben wir ausgearbeitet. Wer kann mir Tips geben,ob die Strecke so machbar ist,auch für Tips zu Teilrouten wäre ich dankbar.

09.09 Abflub
10.09 Ankunft, Auto holen, Namibgrens 113km
11.09 Sesriem 137km
12.09 Tsondab Valley 105km
13.09 Namib Naukluft Park (Blutkuppe) 201km
14.09 Swakobmund 108km
15.09 Spitzkoppe 144km
16.09 Spitzkoppe 0km
17.09 Brandberg 131km
18.09 Palmwag Lodge 297km
19.09 Epupa 412km
20.09 Epupa 0km
21.09 Epupa 0km
22.09 Kunene River Lodge 161km
23.09 Ruacana 46km
24.09 Onguma (Etosha) 416km
25.09 Onguma 0km
26.09 Halali (Etosha) 102km
27.09 Okaukuejo (Etosha) 70km
28.09 Waterberg 281km
29.09 Waterberg 0km
30.09 Windhoek 290km
01.10 Heimflug
33,1k Beiträge · seit 200623. Aug. 2009 · #2
Hi Tommy,

spontan fällt mir auf, dass ihr nur einen Tag bzw. eher nur eine Nacht in Swakop eingeplant habt. Entweder mind. 2 Nächte würde ich dort machen oder es ganz weg lassen. Insgesamt versucht ihr in 3 Wochen das zu machen, was andere in 2x3 Wochen machen. Vielleicht solltet ihr etwas weglassen oder zumindest Epupa deutlich kürzer gestalten. Was wollt ihr dort 3 Nächte?

Sonnige Grüße
Christian
Vom 23. August bis 6. September, 10. Oktober bis 18. Oktober 2026, 5. Dezember 2026 bis 17. Januar 2027 und 1. bis 30. Mai 2027 nicht/kaum im Forum aktiv!
8'054 Beiträge · seit 200823. Aug. 2009 · #3
Hallo tommy,

Deine Tour klingt schon sehr interessant. Ich finde aber Du willst viel zu viel unternehmen in einer so kurzen Zeit. Und Namibia wirst Du Dir nicht so richtig imprägnieren können.

Ausser Namibgreens und Sesriem, würde ich es so einteilen dass ich jeweils 2 Nächte an einem Ort verbringe. So wirst du von deiner Reise mehr haben.
Waterberg würde ich für ein anderes Mal aufheben.

Es grüsst
Annick
Südafrika 2014 http://namibia-forum.ch/forum/30-reiseberichte/281763-miam-miam-und-mamamia.html Namibia 2014 [http://namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/283810/-die-frenchies-in-namibia.html] Tansania 2015 [http://namibia-forum.ch/forum/158-diverses/285247-tansania-auf-jeden-fall-wieder.html] Uganda/Ruanda 2015 {http://namibia-forum.ch/forum/160-diverses/286948-uga,html} Tanzania 2016 {http://namibia-forum.ch/forum/158-diverses/288428-rei,html} Südafrika/Simbabwe 2016 {http://namibia-forum.ch/forum/30-reiseberichte/290185.html} Südafrika Garden Road 2018 {http://namibia-forum.ch/forum/30-reiseberichte/295032-the-garden-road-ein-bisschen-anders.html Malawi 2018{http://namibia-forum.ch/forum/154-diverses/296097-reisebericht-malawi-august-2018.html}
158 Beiträge · seit 200723. Aug. 2009 · #4
Moin,

ich denke auch, dass das etwas zu hektisch geplant ist. Warst Du schon mal in den wüsten (und damit heißen) Regionen dieser Welt. Der eigene Akku ist in Namibia immer schon schnell alle 😉. Nicht umsonst sagen die meisten (und auch ich) mindestens 2 Nächte an einem Ort bleiben! Sonst sieht das nämlich so aus:
  • Fahren
  • Ankunft
  • Auspacken
  • Dinner
  • Bier
  • Schlafen
  • Aufstehen
  • Packen
  • Fahren
Dafür ist die Tour zu teuer! Das schönste an Namibia ist meiner Meinung nach von den Camps/Lodges zu erfahren. Von der Straße kennt man irgendwann alle Zäune 😵.


Holla
413 Beiträge · seit 200624. Aug. 2009 · #5
Hallo Tommy,

kann mich den anderen nur anschliessen. Mir waere die Tour viel zu hektisch. Weniger ist manchmal mehr und Du wirst eh wieder zurueck wollen um den "Rest" anzuschauen 🙂
Die erste Nacht wuerde ich in/um Windhoek verbringen. Du hast einen anstrengenden Nachtflug hinter Dir, dazu Linksverkehr im ungewohnten Auto und Du hast die perfekten Einkaufsmoeglichkeiten um den Camper zu bestuecken.
Viel Spass beim weiteren Planen
Gruesse
Kitty
0
5'479 Beiträge · seit 200924. Aug. 2009 · #6
Hallo Tommy,

ich finde Deine Planung sehr gut. Die Etappen sind überwiegend recht kurz, so das Du nur selten mehr als 3h Fahrzeit hast. Es bleibt also jede Menge Zeit vom Tag übrig. Abgesehen davon sieht und erlebst Du ja auch auf der Fahrstrecke viel von Namibia.

Ich glaube nicht, dass man Namibia besser kennenlernt, nur weil man länger an einem Ort bleibt. Max. lernt man diesen Ort besser kennen, andere dafür überhaupt nicht.

Wenn ich zum ersten Mal in einem Land bin, mache ich auch immer eine große Rundtour um mir einen allgemeinen Eindruck zu verschaffen. Bei späteren Urlauben steuere ich dann gezielt die Ziele an, die ich mir noch genauer anschauen will.

Bei Deiner Tour würde ich mir lediglich die Etappe Kunene River Lodge - Ruacana noch einmal überlegen. Was bring Dir diese kurze Etappe. Ich würde gleich bis Onguma durchfahren und den gewonnenen Tag woanders in die Tour einbauen.
Unser Reise-Blog: KaTho_VanTour Staub & Schlamm (Kenia 21/22) 7 Wochen in der Regenzeit !? (NAM/BOT 18/19) Leoparden hautnah (Tansania 2016/2017) Elefantös - Zimbabwe 2016 Auf Großer Fahrt (Reisebericht SA-NAM-BOT-ZIM 2014/2015) Rivers & Sand (Reisebericht Namibia/Botswana 2013) Reisebericht Tansania 2013: "Das volle Programm"
324 Beiträge · seit 200924. Aug. 2009 · #7
Hallo Tommy,

ich würd auf der Tour auch Waterberg weglassen und Epupa sowie Spitzkoppe verkürzen.Man sollte etwas mehr Zeit im Soussousvlei haben und Windhoek lohnt sich in jedem Fall für einen Tag zum ausruhen,schauen und einkaufen.

Wir fliegen am 5.9. werde winken, wenn ich einen Camper sehe....

Viel Grüsse
😎
Die Strasse gleitet fort und fort, weg von der Tür, wo sie beginnt, weit überland, von Ort zu Ort. Ich folge ihr, so gut ich kann. Ihr lauf ich raschen Fusses nach, bis sie sich gross und weit verflicht mit Weg und Wagnis tausendfach. Und wohin dann? Ich weiss es nicht. J.R.R. Tolkien, Der Herr der Ringe
209 Beiträge · seit 200725. Aug. 2009 · #8
Hallo Tommy,
bedeutet: tommy2008koblenz das Du aus 56068 Koblenz oder nähere Umgebung kommst?
Lass mal eine PM kommen
Gruss Crezi aus Kadenbach
Selbst nach der Abreise sind wir nie ganz von diesem Land weggekommen.
100 Beiträge · seit 200725. Aug. 2009 · #9
Hi Tommy,

wenn Ihr von Palmwag Richtung Epupa fahrt, kommt Ihr am Camp Aussicht vorbei direkt an der C 43 ca. 65 km vor Opuwo. Bleibt dort zwei Nächte und macht gemeinsam mit dem Eigentümer Marius eine Tour zu einem Himbadorf mit anschl. Picknick im Busch (man achte auf die Weihnachtstischdecke), genießt die Gespräche mit ihm und trefft vielleicht noch eine Herde Wüsteneli´s. Am Abend gibt´s noch ein gemeinsames Dinner bei Kerzenschein und einem herrlichen Blick auf die Landschaft, Ihr werdet´s nicht vergessen! Danach könnt Ihr ganz entspannt nach Epupa aufbrechen, da sollte eine Nacht reichen. Ich würde dafür eher zwei Nächte in der KRL bleiben und die Raftingtour (zum Abreagieren) oder eine beschauliche Kanutour auf dem Kunene unternehmen mit anschl. Sundowner auf der Terasse über dem Fluß. Wie hier schon gesagt, dann nach Onguma durchfahren, ist weit aber machbar.
Alles Gute. Dirk
0
Themenstarter14 Beiträge · seit 200825. Aug. 2009 · #10
ich möchte mich wirklich nur noch kurz vorm schlafengehen bei euch für die doch sehr sehr unterschiedlichen meinungen bedanken. manche finden es viel zu stressig, andere dann doch ganz ok. Da wir das erste mal nach namibia reisen bin ich da etwas verunsichert aber durch unseren bushcamper sind wir ja nicht jede nacht vorprogrammiert, und das ist ja auch gut so. Die sache mit camp aussicht klingt prima und vielleicht ist epupa wirklich zu lang geraten. in zwei wochen gehts los und wir sind schon sehr aufgeregt...
158 Beiträge · seit 200726. Aug. 2009 · #11
😄
Stress ist immer relativ. Wenn Du keine Erholung brauchst und auf das Maximum an Input abfährst und gerne ein paar Details für das Große Ganze opferst, dann kannst Du auch immer unterwegs sein.
Wir waren letzten Winter in Newzealand mit nem Camper unterwegs, dort sind wir meist von Wetter und Sandflies getrieben nur kurz an einem Ort geblieben. Immer wieder zwischendurch haben wir uns bei Namibiareiseplanungen mit mehr Ruhe ertappt 😊.
Ich liebe Wüste, aber die Temperaturen fordern ihren Tribut. Auch darum die Warnung vor zuviel Hektik. Aber die Entscheidung müßt Ihr selbst fällen.

Ihr könnst nicht wirklich was falsch machen 🤩. Das Land ist einfach schön fantastisch, und Ihr könnt Euch darauf freuen!


Holla
1'927 Beiträge · seit 200826. Aug. 2009 · #12
Hallo Tommy,

die Route ist vom Umfang für 3 Wochen ok. Allerdings solltest Du die langen Etappen möglichst auf max. 300 km drücken. Piste zu fahren ist zwar zunächst ganz abenteuerlich, aber es schlaucht tatsächlich mehr, als man es sich unbedarft vorstellt.

Gruß

Peter
49 Beiträge · seit 200727. Aug. 2009 · #13
Hallo,
auch ich möchte meinen "Senf" dazugeben. Camp Aussicht ist sicherlich einen Stop wert. Grüßt mir den Marius Steiner. Wir haben bei ihm die Himbatour gemacht und natürlich bei ihm Abendgegessen. Es gab Elefant zum Probieren, da gerade ein Jagdgast bei den Himbas ein Tier geschossen hat und die ganze Himbagemeinde mit Fleisch versorgt wurde. Er kann sehr interessant erzählen und seine Dioptasmine muß man auch besuchen und auch einen Stein bei ihm kaufen.
Eine schöne Traumreise!!
Epupa war auch sehr schön, aber ein 1 Tag reicht! - Mir wenigstens. Das muß jeder für sich entscheiden.

Maja