sicherheit realistsich

25 Antworten · 8'185 Aufrufe · gestartet 03. Aug. 2009 von espace58
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1'723 Beiträge · seit 200903. Aug. 2009 · #21
Janet...

ahhh vielleicht fange ich dann doch noch mal mit spinnen an, wenn die hunde mir zu teuer werden... aber ach nee, die spinnen sind ja fast genauso teuer.. mist !!

fuer das heinitzburg muss man mit 235 euros pro doppelzimmer rechnen.
wem das fuers hotel zu teuer ist dem kann ich aber waermstens empfehlen das resto zu testen... das ist klasse...!!

Sehr gepflegtes ambiente fuer diejenigen die es mal ein bisschen "klassischer" haben wollen.

Das essen vom feinsten, mit silberglocken und allem drum und dran... eine weinkarte die zum traeumen einlaedt, wer gerne guten wein trinkt.

Es ist sicherlich fuer Namibia die obere Preislage, aber im Verhaeltnis zu gleichwertigen Deutschen oder Franzoesischen Restaurants gleichpreisig oder gar weniger teuer...

wir haben letztes jahr leider nicht richtig geschmaust, weil wir viel zu muede waren.. Das sah so aus: glas champagner als apero, eine hauptgericht, und ein glas wein und hinterher glaube ich ein café fuer 70 euros .. ungefaehr.. ich fand das war es wert war nur sehr traurig, dass wir nicht frueher und weniger muede dort angekommen sind um uns richtig verwoehnen zu lassen..

Ansonsten immer wieder mein tip : das NICE. Die haben glaube ich jetzt auch B& B.. ich wollte das naechstes mal ausprobieren.

Also nix fuer ungut .. ich mag euch trotzdem ... !!
[b]"eine der blamabelsten Angelegenheiten der menschlichen Entwicklung ist es, dass das Wort Tierschutz ueberhaupt geschaffen werden musste" theodor heuss
2'610 Beiträge · seit 200703. Aug. 2009 · #22
Hi,

ganz so einfach ist es nicht, nicht auszusehen, wie ein Tourist.

Wir waren im März ganz "normal" angezogen - also weder Shorts noch Risensonnenhut - und wurden doch fast Opfer eines Diebstahls.

Die Kamera war unverfänglich im Rucksack verstaut, bummelten wir über die Independence Ave. Mein Mann ging ein paar Schritte vor mir, weil ich mir noch etwas in einem Schaufenster angesehen hatte, als ich bemerkte, dass er von 2 Leuten "in die Zange genommen wurde". Einer tat, wie betrunken und torkelte mit einer Hand wild fuchteld vor ihm, der andere versuchte indes den Rucksack zu öffnen. Einzig mit mir hatten sie nicht gerechnet!

Ich habe meinen Mann lauthals gewarnt und den Burschen mit der Hand am Rucksack gepackt und lauthals angeschrieen. Der 1. flüchtete Hals über Kopf und der, den ich am Handgelenk gepackt hatte versuchte auf harmlos zu tun. Nachdem wir uns überzeugt hatten, dass er nichts entwendet hatte, ließen wir ihn laufen.

Auf die vorbeilaufenden anderen Touris sollte man sich nicht verlassen, niemand, absolut niemand hat sich von denen um den Vorgang gekümmert. Einzig ein einheimischer (schwarzer) älterer Mann fragte uns anschließend, ob er helfen könne und entschuldigte sich für seine Landsleute. Auch eine einheimische (schwarze) Frau entschuldigte sich ebenfalls und klagte darüber, dass diese (bei uns Gott sei Dank nur versuchten) Überfälle immer mehr zunehmen würden.

Wir werden bei unserem nächsten Besuch noch mehr auf solche Typen aufpassen und den Rucksack samt Kamera in der Pension lassen. Ich denke, so sehr wir uns auch bemühen, nicht als Tourist aufzufallen, diese Typen werden uns - mit oder ohne Shorts - immer erkennen. Sie werden uns nicht davon abhalten Namibia zu besuchen, aber wir werden doch nicht mehr ganz so unbefangen durch Windhoek bummeln.

Grße
Nur im Vorwärtsgehen gelangt man ans Ende der Reise. (Sprichwort der Ovambo) 1x Togo + Benin (mit TUI), 1x Ruanda + Zaire ( mit Explorer Reisen), 3x Kenia (in Eigenregie mit dem Bodenzelt), 23 x südl. Afrika (in Eigenregie Namibia, Botswana, Zimbabwe, Sambia, Südafrika/ 17x mit dem Dachzelt und 6x ohne Dachzelt)
79 Beiträge · seit 200903. Aug. 2009 · #23
Ich habe es genau so gehalten, wie einige hier. Eine kleine Kamera für Windhoek (die hatte ich aber sowieso) und meine Spiegelreflexdigitalkamera für die anderen Ziele. Habe dann immer (in Ruhe) mein Foto gemacht und die Kamera danach aber sofort wieder in die Hosentasche gesteckt. Aber das habe ich nicht nur in Namibia gemacht, sondern auch in Buenos Aires, Sao Paolo und Rio im Jahr davor. Und auch in den meisten europäischen Großstädten trage ich meine Kamera nicht offen, sondern mache ein Foto und packe die Kamera danach wieder ein.

Vor Rucksächen in Windhoek sind wir von unserer Unterkunft gewarnt worden und haben es so gelassen. Was muss man auch groß auf einen Stadtbummel mitnehmen.
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Themenstarter29 Beiträge · seit 200904. Aug. 2009 · #24
danke wirklich beruhigend und wir freuen uns ohne einschränkungen, auf land + leute, shr hilfreiche antwort
5'479 Beiträge · seit 200904. Aug. 2009 · #25
Ich finde gerade das ständige ein- und auspacken der Kamera aus irgendwelchen Taschen oder gar einem Rucksack ist das Auffällige.

Ich habe mir seit langem angewöhnt, die Kamera einfach am Objektiv gegriffen in der Hand zu halten. Dies ist nicht die typische Position, wie Kameras gehalten werden und passt deshalb anscheinend nicht ins Beuteschema. Außerdem achten die meisten Menschen nicht darauf, was andere in der Hand halten.

Ich bin auf diese Art und Weise seit über 20 Jahren in aller Welt unterwegs und hatte noch keine einzige kritische Situation.
Unser Reise-Blog: KaTho_VanTour Staub & Schlamm (Kenia 21/22) 7 Wochen in der Regenzeit !? (NAM/BOT 18/19) Leoparden hautnah (Tansania 2016/2017) Elefantös - Zimbabwe 2016 Auf Großer Fahrt (Reisebericht SA-NAM-BOT-ZIM 2014/2015) Rivers & Sand (Reisebericht Namibia/Botswana 2013) Reisebericht Tansania 2013: "Das volle Programm"
10 Beiträge · seit 200805. Aug. 2009 · #26
Ich bin mit Handtasche und Kamera in der Hand sowohl in Südafrika als auch Namibia niemals in eine Situation gekommen, die ich als bedrohlich empfunden hätte (wohl aber in in NYC - allerdings war ich da allein, ohne meinen 1,85 m Sohn 😎 )
Rucksäcke benutze ich grundsätzlich nicht - schon gar nicht zu Hause in Frankfurt. Im Gedränge oder auf Rolltreppen kann ein einigermaßen geschickter Langfinger einen Rucksack jederzeit ausräumen. Eine Handtasche (oder besser Schultertasche) habe ich jederzeit in Griff und Blick. Meinen Schmuck habe ebenfalls getragen - allerdings nicht den ganz teuren. Mit der üblichen Vorsicht, die in allen Ländern angebracht ist, sollte man kein Problem haben, denke ich. In Bezug auf Diebstahl finde ich jeden deutschen Weihnachtsmarkt gefährlicher.