Routing zw. Etosha und Sesriem

14 Antworten · 3'283 Aufrufe · gestartet 02. Aug. 2009 von Safariphil
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Themenstarter52 Beiträge · seit 200902. Aug. 2009 · #1
Hallo zusammen

Gerne würde ich wissen, was Ihr von folgendem Routing zwischen Etosha und Sesriem haltet:

Okaukuejo -> Twyfelfontein: Dort eine Nacht
Twyfelfontein -> Ameib: Dort eine Nacht
Ameib -> Solitaire: Dort eine Nacht (hier wollen wir nicht über Swakopmund fahren, sondern über die Strassen D1985 und D1998).

Ich denke es sind zwar recht lange Strecken (wir sind gerne etwas unterwegs), sollten aber eigentlich problemlos machbar sein. Wir bleiben dafür im Etosha und im Gebiet Sesriem und Woledans einen Moment länger.

Denkt Ihr auch, dass diese Strecken in dieser Zeit machbar sind?

Ist es eine schöne Strecke? Oder gibt es Routings, die spektakulärer sind?
8'054 Beiträge · seit 200802. Aug. 2009 · #2
Hallo Safariphil,

Ich finde deine Route eine richtige Hetzerei! Kaum hast du den Koffer ausgepackt, kannst Du Ihn gleich wieder einpacken. An deiner Stelle würde ich 2 Nächte in der Ameib verbringen und Twyfelfontein einfach sausen lassen. Von der Ameib dann direkt nach Okaukuejo.

Um wirklich etwas von deiner Reise zu haben würde ich sowieso empfehlen 2 Nächte an einem Ort zu verbringen. Ich fahre auch leidenschaftlich gerne aber in Namibia bin ich doch lieber so wenig wie möglich im Auto.

Es grüsst

Annick
Südafrika 2014 http://namibia-forum.ch/forum/30-reiseberichte/281763-miam-miam-und-mamamia.html Namibia 2014 [http://namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/283810/-die-frenchies-in-namibia.html] Tansania 2015 [http://namibia-forum.ch/forum/158-diverses/285247-tansania-auf-jeden-fall-wieder.html] Uganda/Ruanda 2015 {http://namibia-forum.ch/forum/160-diverses/286948-uga,html} Tanzania 2016 {http://namibia-forum.ch/forum/158-diverses/288428-rei,html} Südafrika/Simbabwe 2016 {http://namibia-forum.ch/forum/30-reiseberichte/290185.html} Südafrika Garden Road 2018 {http://namibia-forum.ch/forum/30-reiseberichte/295032-the-garden-road-ein-bisschen-anders.html Malawi 2018{http://namibia-forum.ch/forum/154-diverses/296097-reisebericht-malawi-august-2018.html}
1'667 Beiträge · seit 200902. Aug. 2009 · #3
Hallo,
Die Strecken sind ja soweit o.k., aber ihr ward wahrscheinlich noch nicht im Erongogebirge. Ihr müsst wenigstens 2 Nächte auf der Ameib Ranch bleiben, um ein bisschen das Erongo erlebt und die Sehenswürdigkeiten entdeckt zu haben.
Lieben Gruß
Birgitt
Der Erde eine Stimme geben REISEBERICHT 4 1/2 WOCHEN BOTS UND NAM REISEFOTOS UND KURZER BERICHT: UGANDA IM LAND DER KOCHBANANEN REISEBERICHT : ZIMBABWE - NOVEMBER 2012 REISEBERICHT : ZIMBABWE - NOVEMBER 2013 2014 Griechenland 2015 Austria und Griechenland 2016 Costa Rica und Panama 2017 Bretagne und Griechenland
3'491 Beiträge · seit 200602. Aug. 2009 · #4
Hallo Safariphil,
Du kannst zumindest für Dich in Anspruch nehmen, eine sehr ungewöhnliche Route ausgewählt zu haben 😁 Das muss ja nicht verkehrt sein - eher im Gegenteil. Aber sie gefällt mir trotzdem nicht: von den km her mag das alles machbar sein, nur was hast Du von Twyfelfontein oder von Ameib, wenn Du dort am späten Nachmittag ankommst und am nächsten Vormittag wieder weiterfährst ?! - Insbesondere Twyfelfontein macht doch nur dann Sinn, wenn Du Dir dort auch die Felszeichnungen/ -gravuren ansehen willst; dann wirst Du es aber am nächsten Tag nicht mehr bis Ameib schaffen.Mein Vorschlag wäre daher, wenn Du möglichst schnell von Etosha nach Sesriem kommen willst: Okaukuejo - Omaruru ( Omaruru Game Lodge oder - noch schöner - Erongo Wilderness Lodge, aber für 2 Nächte) und dann Omaruru - Sesriem auf der von Dir gedachten Strecke.Ist zwar auch ein " harter Ritt", aber Du fährst ja gerne.
Gruß Joli
5'538 Beiträge · seit 200802. Aug. 2009 · #5
Hallo Safariphil,

von Okaukuejo bis Twyfelfontein fährst Du erst mal rund 240 km nur Asphalt, sprich, das schaffst Du locker in 3 Stunden. Bei gedachter Abfahrt von Okaukuejo 9.00 Uhr bist Du um 12.00 Uhr in Khorixas. Von Khorixas wird es dann schlimmer, die Pad strotzt vor Wellblech, aber auf steinigem Untergrund. Schwer und daher nur langsam zu fahren. Hinter Khorixas besuchst Du dann den Versteinerten Wald und fährst dann weiter nach Twyfelfontein. Das dauert dann noch einmal gute 2 - 3, max. 4 Stunden mit kurzer Pause zum Tanken in Khorixas. Das heißt, Ihr seid gegen 16.00 Uhr in Twyfelfontein. Wo campt Ihr?

Am anderen Tag fährst Du morgens zu den Felszeichnungen. Vom Aba Huab Camping aus sind das 30 Minuten, als gegen 8.00 losfahren, dann seid Ihr um 8.30 Uhr da und mit der Besichtigung gegen 11.00 Uhr durch.
Dann Pause in der Lodge bis 12.00 Uhr. Jetzt habt Ihr noch 3 - 4 Stunden Fahrzeit vor Euch, denn Ihr seid im Winter da und es wird früh dunkel. Bis zur Ameib könnt Ihr es zwar schaffen, aber es wird hart. Vor allen Dingen könnt Ihr dann nicht mehr so viel erlaufen, wie Ihr das vielleicht gedacht habt. Und nur zum Übernachten lohnt es sich nicht, dahin zu fahren. Deshalb würde ich in Omaruru übernachten und damit Ihr was vom Erongo habt in die Erongo Wilderness Lodge gehen. ADort aber dann einen Tag Pause einlegen.Danach könnt Ihr über Karibib in Richtung Solitaire. Unterwegs gibt es aber so viel zu sehen und die Straßen sind auch nicht erste Sahne, dass dies ein harter Ritt wird und ich rechne mit 6 - 8 Stunden Fahrzeit ohne Pause.

Wenn Ihr mit dem Camper oder Zelt unterwegs seid, würde ich unterwegs noch mindestens eine Pause an der Blutkuppe oder bei Archers Rock einlegen. Das ist dann einigermaßen okay.

Liebe Grüße
Gerd
Themenstarter52 Beiträge · seit 200902. Aug. 2009 · #6
OK, vielleicht muss ich das ganze noch etwas präzisieren:

Wir sind zuerst 5 Nächte im Etosha, weil ich mich ausführlich der Tierbeobachtung widmen möchte. Im Naukluft-Gebiet inkl. Wolwedans sind wir insgesamt drei Nächte. Dazwischen bleiben weitere drei Nächte.

Wir haben also zwischen Etosha und Naukluft 3 Nächte Reserve. Am liebsten würden wir Swakopmund bei Seite lassen, da wir eher die schöne Natur und die Tiere geniessen möchten. Auch auf die Felsmalereien und Orgelpfeifen und Kosorten können wir eigentlich verzichten.

Welche Route würdet Ihr in diesem Fall vorzugsweise befahren? Wie gesagt; schöne Landschaften und Tiere stehen bei uns im Vordergrund.

Danke Euch.
5'538 Beiträge · seit 200802. Aug. 2009 · #7
Hallo Safariphil,

dann würde ich von Okaukuejo zur Farm Düsternbrook. Dort eine oder zwei Nächte einlegen und dann von dort über den Spreetshoogte Pass nach Sesriem. Die Strecken sind weniger anspruchsvoll von der Straße her, aber Düsternbrook ist immer einen Besuch wert. Dort könnt Ihr die Cheetahs und Leoparden in Großgehegen sehen und tolle Fotos machen und außerdem kann man da wunderbare lange Wanderungen machen.

Über Windhoek, Rehoboth und den Spreethoogte Pass seid Ihr dann am späten Nachmittag in Sesriem.

Liebe Grüße
Gerd
Themenstarter52 Beiträge · seit 200904. Aug. 2009 · #8
OK, ich denke wir planen in diesem Fall etwas um. Das Erongo-Gebiet würden wir eigentlich schon recht gerne anschauen. Macht es mehr Sinn, wenn wir zwischen Etosha uns Sesriem einfach zwei Nächte im Erongo-Gebiet einschalten?

Weiter dann noch die Frage, ob wir direkt auf der D1985 und D1998 richtung Solitaire fahren können, oder ob wir den Umweg via Swakopmund machen müssen.

Danke Euch
541 Beiträge · seit 200704. Aug. 2009 · #9
Hallo Safariphil,

Ich würde Dir auch unbedingt das Erongo empfehlen! Für mich war es eines der Highlights auf der Reise. Und hier rate ich Dir zur Erongo Wilderness Lodge. Du solltest optimalerweise zwei Nächte bleiben. Ist wirklich traumhaft schön!

Viele Grüße
Anja
Intelligent people discuss ideas. Fools discuss how people should behave. (Paulo Coelho)
Themenstarter52 Beiträge · seit 200905. Aug. 2009 · #10
Aber in der Wilderness Lodge kann man nicht campieren, wenn ich das richtig verstanden habe?
1'667 Beiträge · seit 200905. Aug. 2009 · #11
Hallo, safariphil
du hast Recht. Bei der Erongo wilderness Lodge gibts kein camping. Sie ist ,wie Anja sagt traumhaft schön, aber auch traumhaft teuer. Als Alternative bietet sich das Erongo Plateau camp auf der Eileen Farm oder Camping auf Ameib Ranch. Dort hast du auch einen kleinen Pool dabei,und, da du direkt vor Ort bist( Bulls Party etc.)sparst du noch die Eintrittsgebühren.
Sonnige Güße
Birgitt
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236 Beiträge · seit 200705. Aug. 2009 · #12
Hallo Safariphil,

wenn ich dich richtig verstanden habe, habt ihr 3 Nächte zur Verfügung. Mein Vorschlag wäre:

Okaukuejo über C38 und C33 zum Erongogebirge (2 Nächte)
Ich würde, wenn ihr unbedingt zelten wollt, an der Spitzkoppe zelten. Die Stellplätze sind sehr schön in die Landschaft integriert und die Sonnenuntergänge dort phänomenal. Ihr könnt dann auch noch einen Tagesausflug zur Ameib Ranch machen, was dann nicht mehr so weit ist.
Die Wilderness Lodge hat keine Zeltmöglichkeit - ich habe jedenfalls keine Zeltmöglichkeit gesehen. Es lonht sich aber evtl. dort auch mal eine "Zeltpause" einzulegen, weil die Lodge mit ihren Zelten traumhaft gelegen ist.

Alternative wäre Zelten auf der Ameib Ranch, aber siehe

http://www.namibia-forum.ch/forum/9-mietwagen/111024-ameib.html?limit=6&start=12#111215

und dann auf dem Weg nach Swakopmund die Spitzkoppe besuchen. Die Zeltplätze an der Spitzkoppe sind jedoch viel schöner!

Dann würde ich die letzte, 3. Nacht, bevor ihr Sesriem erreicht, in Swakopmund verbringen. Obwohl man sicherlich sehr viel länger in Swakopmund verbringen kann (muss), habt ihr durch die kurze Anreise locker noch fast einen ganzen Tag in Swakopmund zur Verfügung.

Auf der Fahrt nach Sesriem könnt ihr auch noch einen Abstecher in Walvis Bay zum Pelican Point machen. Uns hat der Abstecher mit der Salzgewinnung und den irren Farben sehr gut gefallen. Die Strecke über den Kuiseb Pass ist wirklich sehr schön, aber Vorsicht, die Strecke von Walvis Bay zum Kuiseb Pass hat es in sich - also schön langsam fahren. 😉

Die D1985 und D1998 kenne ich leider nicht, sind aber wohl auch nur mit 4x4 befahrbar.

So, velleicht hilft dir das ein wenig weiter!?

Gruss
Christoph 😎
Tiefsandtaucher: Unser privater Reise- und Abenteuerblog für Individualreisende und Selbstfahrer mit vielen Reiseberichten aus dem südlichen und östlichen Afrika Blog: https://www.tiefsandtaucher.de Facebook: https://www.facebook.com/tiefsandtaucher/
Themenstarter52 Beiträge · seit 200908. Aug. 2009 · #13
Danke Euch für die Hilfe! ABER: Gibt es tatsächlich keinen Weg, Swakopmund zu vermeiden? Eigentlich möchte ich die Nacht lieber für andere Gebiete einsetzen. Swakopmund reizt mich überhaupt nicht ... 😐
16 Beiträge · seit 200908. Aug. 2009 · #14
Auf unserer Reise im Juli standen wir vor einem ganz ähnlichen Problem. Wir wollten nach dem Etosha noch nach Sesriem für zwei Nächte hatten aber für die Route dazwischen nur noch zwei Nächte übrig. Und auch wir wollten aus denselben Gründen nicht nach Swakop.

Der Plan war von Okaukuejo via Outjo, Omaruru und Usakos zur Spitzkoppe zu fahren, dann am nächsten Tag via C32 zum Archer's Rock* und nach der Übernachtung dort via D1985/D1998 nach Sesriem. Es gäbe ja noch nähere Pisten bis zur C14, doch die sind bewilligunspflichtig (wo kriegt man die?).
Twyfelfontein hatten wir schon gesehen und würden nicht mehr hinfahren (mehr dazu in unserem Reisebericht).

Die Realität war ein wenig anders.
Asphalt bis Outjo ok. Dann haben wir gesehen, dass die M63 entgegen unserer Karte eine Piste ist und sind deshalb den "Umweg" via Otjiwarongo gefahren. Weiter bis Usakos auf Asphalt. Man kommt bei 120km/h gut voran. Die Campingplätze bei Spitzkoppe sind wirklich schön, aber sehr basic - und schnell belegt (mehr im Reisebericht).
Da wir nach einer weiteren sehr kalten Nacht wirklich die Nase voll hatten vom Camping sind wir dann am nächsten Tag die 1.5h nach Swakop gefahren und haben uns dort für eine Nacht niedergelassen. Das haben wir nicht bereut, denn Swakop ist wirklich hübsch und nach mehr als zwei Wochen im Busch war es richtig erfrischen mal wieder unter Menschen zu sein.
Die Strecke von Swakop nach Sesriem ist zwar auch lang, doch besonders der Kuiseb Pass entschädigt einem teilweise dafür.


* im Forum hier hat mal jemand geschrieben, dies sei der schönste Campingplatz in ganz Namibia...
zuletzt bearbeitet 08. Aug. 2009
6'152 Beiträge · seit 200608. Aug. 2009 · #15
Hallo Safriphil,

von Etosha würde sich Farm Eileen -Camping-
anbieten,wir waren auf der Farm, aber der
Campingplatz liegt wunderschön. Dann über
Karibib dieC 32 - ich meine auf der Etusis
kann man campen- frag doch mal an.
Und die D 1985 und 1998 kann man bedenenlos
auch ohne 4x4 fahren - sind diese Strecke
im Mai gefahren, ganz normale Gravelroad
und landschaftlich bezaubernd, somit könnt
Alterantiv gibt es einen Campingplatz auf
der Tsondab Valley - liegt vor Solitäre.
Viel Spass.
Gruss Hanne
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