Windhuk - Caprivi - Livingstone als Anfänger?

13 Antworten · 2'832 Aufrufe · gestartet 30. Juli 2009 von Wilder Löwe
Antworten
Themenstarter9 Beiträge · seit 200830. Juli 2009 · #1
Im Oktober 2010 wollen wir nun definitiv das erste Mal nach Namibia fahren. Nachdem wir anfangs über eine kleine Runde entlang der südafrikanischen Grenze (Kalahari, Fish Canyon etc.) nachgedacht haben, werden unsere Pläne nun immer kühner. Wir haben zwei Wochen Zeit.

Im Moment haben wir folgende grobe Idee:

Windhoek - Etosha - Caprivi - Livingstone.

Wir sind mit zwei Kindern unterwegs, die dann 9 und 11 Jahre alt sein werden. Besonders im Hinblick auf die Kinder (Sicherheit!) stellt sich die Frage, ob so eine Tour für Afrikaanfänger (wir sind bisher nur die Garden Route rauf- und runtergefahren) machbar ist.

Außerdem fragen wir uns, ob es sinnvoll und mit Kindern machbar ist, solch eine Tour mit PKW und Dachzelt zu machen (die Kinder sollen möglichst nicht von Löwen aufgefressen werden) oder ob wir besser auf Hotels/Lodges zurückgreifen sollten.

Bevor ich nun intensiv anfange diese Route zu planen, würde ich gerne mal Eure Meinung hören, ob das eine totale Schnapsidee ist und wir uns damit übernehmen oder ob das - auch im vorgegebenen Zeitrahmen - machbar ist.

Vielen Dank
Wilder Löwe
62 Beiträge · seit 200730. Juli 2009 · #2
Hallo wilder Löwe,

also für zwei Wochen ist das eine recht lange Strecke mit Kindern. Du fährst über WHK-Grootfontein-Rundu-Katima-Livingston gut 1500 km einfach. Das sind ca. zwei Tage a 7-9 Std reine Fahrzeit. Die Grenzenübertritte von/nach Botswana und Sambia können nervig sein, wenn man unter Zeitdruck steht.
Ich war mit Frau und fünfjährigem Kind schon so ziemlich an jeder Ecke Namibias und kann aus Erfahrung sagen, dass es weder den Eltern noch den Kindern großen Spaß machen dürfte, von 14 Tagen vier nur im Auto zu sitzen und km zu fressen.
Mein Vorschlag wäre in WHK im Daan Wiljon Park übernachten. Hier beginnt Afrika mit landestypischen aber ungefährlichen Tieren. Dann morgens oder am nächsten Tag von WHK-Otjiwarongo (2,5 Std)dort im Cafe Carstensen einen Imbiss nehmen,und die Krokodilfarm besichtigen. Das ist für Kinder ein echtes Highlight. Nun ein Abstecher an den Waterberg und dort zwei Tage verbringen. Entweder auf einer Farm oder im staatlichen Camp. Dann weiter nach Tsumeb (2,5 Std)dort Zwischenstopp und weiter nach Etoscha. Alternativ vorher noch einen oder zwei Tage auf einer Farm. Ich empfehle Heinz Kühl. Unverfälscht. Gemühtlich. Kinderfreundlich. Wenn dann nach Etoscha noch Zeit bleibt, würde ich mit den Kindern ins Buschmannland fahren. Bis Tsumque ist das mit Pausen in 5-6 Std zu schaffen. Nai Nai ist im Oktober grandios. Nicht überlaufen und Natur pur. Von dort kann man an einem Tag nach WHK zurückfahren. Oder eben an der Strecke noch eine Nacht einlegen.
Natürlich ist das alles nur mein persönlicher Vorschlag und soll für euch nur eine Anregung sein. Aber ich glaube halt, dass es die Victoriafälle trotz ihrer Schönheit nicht wert sind, den Urlaub im Auto zu verbringen.

Was die Sicherheit im Zelt gegen wilde Tiere angeht, das sollte mit Dachzelt kein Problem sein. Ich halte es für die beste Möglichkeit, das Land zu "erfahren". Gegen böse Menschen bietet ein Zelt jedoch keinen Schutz.

Beste Grüße

Ulli
Man hüte sich vor der Weltanschauung derer, die die Welt nie gesehen haben. Alexander v. Humboldt
1'723 Beiträge · seit 200930. Juli 2009 · #3
Guten morgen...

also selbst auf die Gefahr hin, dass ich hier schrecklich beschimpft werde und es mir mit vielen fuerchterlich verscherzen werde, moechte ich gern zum thema kinder in namibia meine meinung sagen :

ich halte namibia als reisenland fuer "kleine" kinder als nur sehr sehr beschraenkt machbar oder empfehlenswert. (das gilt fuer die meisten afrikanischen staaten). Ich will hier auch gleich einmal relativieren : es kommt natuerlich auch hier sehr auf die Erziehung der kinder an und deren charakter, ausnahmen gibts immer ...

warum sage ich das : ersten ist der lange flug fuer kinder oft sehr lang und dadurch auch nicht sehr angenehm. hier weiss ich wovon ich spreche, wenn wir von reunion nach europa festland fliegen, ist das immer der schlichte horror wenn viele "kleine kinder" im flugzeug sind...

Zweitens sitzt man ja nun viel sogar sehr viel im auto in namibia, was fuer kinder auch nicht super lustig ist weil die fuer natur bekanntlich nicht sooo viel uebrig haben. man sollte sich das nicht so vorstellen, das bei einer durchfahrt nur so die tiere umher laufen.

Drittens sind haeufig auf den Gamedrives kinder mehr oder weniger unerwuenscht vor allem dann wenn man recht nah an die tiere herankommt. kinder sind leichte beute und loewen und geparden reagieren anders auf kinder als auf erwachsene.

Darum ist es aus meiner sicht ganz ganz wichtig, wenn ihr denn schon mit kindern reisen wollt, das die fahrstrecken so kurz wie moeglich sind. In eurem interesse und dem der kinder. es sollte hier auch ein "kindergerechtes"programm erarbeitet werden, wie Ullid das schon angefuehrt hat.. Selbst wenn wir erwachsene von der endlosen natur und der endlosen weite des landes faziniert sind, fuer kinder ist das nach 10 minutes mehr als oede und kann im auto zum nervenaufreibenden drama werden.

Camping halte ich fuer angebrachter als schicke lodges, weil fuer kinder camping viel mit abenteuer zu tun hat... das ist glaube ich okay.. In den lodges, vor allem wenn man mittel und hochpreisige nimmt, sind kinder auch nicht unbedingt bei anderen gaesten willkommen, weil die ja haeufig auch wegen der ruhe nach namibia fliegen...Ob das jetzt gefaellt oder nicht (wahrscheinlich nicht ... wir sind immer gar nicht so begeistert wenn wir familien mit kindern in lodges treffen, aber das ist ja nur unsere meinung)

Alles in allem sollte man viel Vertrauen in seine eigene erziehung haben.

Den Trip den ihr euch fuer 2 wochen ausgesucht habt, der ist schon ganz schoen lang und mit einigen stationen die "ueberraschungen" mit sich bringen koennen.
Fuer einen ersten urlaub in namibia wuerde ich mit kindern eine klassischere tour bevorzugen, mit Walvis bay und einer bootstour, etc....
Selbst Etosha kann fuer kinder (zu mindest im park) schnell langweilig werden, weil man nicht aus dem auto steigen darf, man ist also im park schon ans auto gebunden...

ich hoffe ich habe mich so sachlich wie moeglich ausdrueckt, weil mein ziel ist es nicht jemanden anzugreifen oder von namibia abzubringen sondern nur unseren standpunkt zu der sache darzulegen.... die meinungen sind ja wie haeufig unterschiedlicher aerter...

nix fuer ungut, ihr habt ja auch noch sehr viel zeit, eine echte planung ist meines erachtens nach noch viel zu frueh.... wenn ihr damit im maerz 2010 anfangt, ist das noch lange lange ausreichend und bis dahin kann soooo viel passieren....
[b]"eine der blamabelsten Angelegenheiten der menschlichen Entwicklung ist es, dass das Wort Tierschutz ueberhaupt geschaffen werden musste" theodor heuss
2'772 Beiträge · seit 200630. Juli 2009 · #4
Hallo wilder Löwe,

Die Strecke von Whk bis Livingstone ist auch m.E. für 14 Tage und dann noch mit kl. Kindern etwas zu heftig. Beschränkt euch auf den "Großbereich" Windhoek: Whk (bloß nicht länger als unbedingt nötig!), dann evtl. Richtung Swakopmund - vielleicht die Robbenkolonie am Cape Cross - Etoscha - Naye, Naye (Besuch bei den San, wie von Miss Ellie schon erwähnt) und dann wieder zurück Richtung Whk.
Ulli schrieb:
Mein Vorschlag wäre in WHK im Daan Viljon Park übernachten. Hier beginnt Afrika mit landestypischen aber ungefährlichen Tieren.
Ihr müsst euch erkundigen ob der Park schon wieder geöffnet ist. Soviel ich weiß, wird dort z.Zt. umgebaut. Ansonsten ist der Park mit kl. Kindern ideal. Gut, auf Schlangen muss man sowieso achten. Aber keine Angst, die lauern nicht überall.

LG Pascalinah
Nimm dich vor Leuten in Acht, die damit angeben, wer sie sind. Ein Löwe wird dir nie sagen müssen, dass er ein Löwe ist. Fotobuch Caprivi/Botswana 2024: https://www.cewe-community.com/next/example/schwerpunkt-naturparadies-sambesi-region-und-botswana-69955 Fotobuch Kruger National Park 2025: https://www.cewe-community.com/next/example/kruger-national-park-november-2025-71278
630 Beiträge · seit 200830. Juli 2009 · #5
Hallo Wilder Löwe,

ich war selbst (auf klassischer Route) mit Kindern im Alter von 10 und 12 in Namibia. 9 und 11 ist meiner Meinung nach ganz in Ordnung. Achte allerdings auf Altersbeschränkungen in manchen Lodges!
Es wird Dich wohl nicht wundern, dass Du nur Ratschläge für die klassische Route in Namibia bekommst. Ich würde auch schauen, dass neben der Tierbeobachtung in Etosha etwas Abwechslung in den Urlaub kommt. Also keine langen Fahrten in den Caprivi, sondern lieber Dünenbesteigungen und Robben-/Delfintouren in Swakopmund, Klettern an der Spitzkoppe/Erongo etc.

Gruß

Klaus
Der Tourist zerstört, was er sucht, indem er es findet. (Hans Magnus Enzensberger)
Themenstarter9 Beiträge · seit 200830. Juli 2009 · #6
Hallo recht herzlichen Dank für Eure Tipps und offenen Worte. Ich nehme sie nicht krumm, aus täglicher Erfahrung weiß ich selbst, wie nervig kleine Kinder sein können 😛

Allerdings betrachte ich Kinder im Alter von 9 u. 11 J. nicht mehr unbedingt als kleine Kinder und unsere beiden haben bereits 8 USA-, 2 Südafrika- und eine Asienreise plus diverse Europatrips hinter sich und haben ihre Reisefähigkeit durchaus unter Beweis gestellt.

Trotzdem nehme ich mir Eure Anregungen zu Herzen und wir werden noch einmal in uns gehen und für den Anfang vielleicht doch lieber eine Tour rund um Windhoek herum machen. Denn eines stimmt: lange Autofahrten durch Wüstenlandschaften sind nicht so der Hit.

Noch einmal zu PKW und Dachzelt. Ein Schreiber erwähnte "böse Menschen". Wie groß ist das Risiko, dass da was passiert? Hat es in den letzten Jahren gehäuft Vorfälle gegeben oder gab es nur einzelne Vorkommnisse, die sich im Rahmen des normalen Lebensrisikos bewegen?

Ich plane so lange im voraus, weil ich die Flüge sofort nach Freigabe durch die Airline buchen werde, also spätestens Anfang November. Bis dahin muss ich genau wissen, was wir wollen und da ich erfahrungsgemäss mehrere Alternativen durchspiele, braucht es schon etwas Vorlauf. Außerdem weiß ich aus Südafrika, dass manche Camps bis zu einem Jahr im voraus gebucht werden müssen, das wäre dann Oktober. Und die Zeit vergeht so schnell....

Vielen Dank
Wilder Löwe
Themenstarter9 Beiträge · seit 200830. Juli 2009 · #7
Hätte vielleicht noch dazu schreiben sollen, dass wir die Tour Windhoek - Livingstone als one-way tour planen, also Auto in Livingstone abgeben und von dort über Johannesburg zurückfliegen, das sollte die Fahrzeiten doch erheblich reduzieren.

Wilder Löwe
1'723 Beiträge · seit 200930. Juli 2009 · #8
hallo wilder loewe,

okay, ich relativiere also nochmal... wenn ihr schon weitreichende erfahrung mit euren kleinen monstern gemacht habt ist das schon viel wert...

Was das dachzelt und die "boesen menschen" betrifft, ist das risiko nicht sooo gross.. jetzt kommt es noch auf die kinder an, ob die eher aengstlicher natur sind oder ganz cool.. Weil da hoert man nachts ja schon mal einen loewen schreien oder hyaenen, also nachts gibt schon mal eine seltsame geraeusch kulisse.. ausserdem muss man das dachzelt campen auch moegen..

ich darf mich zwar hier eigentlich nicht aeussern, weil ich es selbst noch nicht gemacht habe, aber ich sehe die leute und habe freunde, die schon mit dachzelt gereist sind .. Zu viert ist das ganz schoen logistik, weil ja alles rein ins auto muss...

um aber auf deine frage zurueck zu kommen "von den boesen menschen" wuerde ich mich nicht bange machen.. Weil ersten campt ihr ja wahrscheinlich in restcamps und zweitens seid ihr ja da...

Ausserdem glaube ich weniger, dass ihr auf dem dach angegriffen werdet.

Da sollte man moeglichst auch gar nicht drueber nachdenken, weil sonst faehrt man mit "angst" und "befuerchtungen" und das waere schade...

viele gruesse
[b]"eine der blamabelsten Angelegenheiten der menschlichen Entwicklung ist es, dass das Wort Tierschutz ueberhaupt geschaffen werden musste" theodor heuss
2'349 Beiträge · seit 200930. Juli 2009 · #9
und die Flugzeit erheblich verlängern.....

Aber ok.

Das müsst ihr entscheiden, ihr kennt eure Kinder besser. Ich weiß ja nicht, wie die drauf sind. 🙂

Auf der klassischen Route liegen halt mehr Sehenswürdigkeiten auf kürzeren Strecken beieinander und ich denke schon, dass Etosha toll für Kinder ist.

Und es sind halt mehr Aktivitäten außerhalb eines Autos möglich.

Eine klassische Route mit Sossusvlei, Swakopmund, Damaraland und/oder Erongo, Etosha, Waterberg-Gegend würde ich empfehlen.

Möglich ist es bestimmt nach Livingstone. Auch da würde ich aber Etosha und Roys Rest Camp (San!) mitnehmen.

Mit der anderen Route könnt ihr den Kindern halt auch die Malaria-Prophylaxe ersparen.

Die Livingstone-Route würde ich beim 2. Namibia-Urlaub machen.

Gruß, Otji!
8'054 Beiträge · seit 200830. Juli 2009 · #10
Hallo Wilder Löwe,

Ich schliesse mich Otji an. Macht doch die Livingstone Tour beim nächsten Mal! In Namibia hat es so viel zu sehen...

Ich würde auch 4X4 mit Dachzelt bevorzugen. Für Kinder ein super Abenteur.
Meine Route würde so etwa aussehen:

- Windhoek (Halt bei der Okapuka Ranch)

- Swakopmund: dolphin cruise und Wüstentour

- Brandberg White Lady campsite: elephant track mitmachen. Auf der Lodge gibt es zutrauliche Erdmännchen. Ein Happening für Gross und Klein

- Richtung Kamanjab (Stop Gelbingen Lodge:Besuch der Himbas und Otjitotongwe Cheetah Farm)

- Etosha NP Okaukuejo und Halali

- Tsintsabis Treesleeper Camp: mit Kinder wirklich nett. Village Tour und Bushmen Tour machen

- Irgendeinen Stop auf einer Game Farm mit Campingplatz in der Nähe von Otjiwarongo

Windhoek

Ich wünsche alles Gute beim Planen

Annick
Südafrika 2014 http://namibia-forum.ch/forum/30-reiseberichte/281763-miam-miam-und-mamamia.html Namibia 2014 [http://namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/283810/-die-frenchies-in-namibia.html] Tansania 2015 [http://namibia-forum.ch/forum/158-diverses/285247-tansania-auf-jeden-fall-wieder.html] Uganda/Ruanda 2015 {http://namibia-forum.ch/forum/160-diverses/286948-uga,html} Tanzania 2016 {http://namibia-forum.ch/forum/158-diverses/288428-rei,html} Südafrika/Simbabwe 2016 {http://namibia-forum.ch/forum/30-reiseberichte/290185.html} Südafrika Garden Road 2018 {http://namibia-forum.ch/forum/30-reiseberichte/295032-the-garden-road-ein-bisschen-anders.html Malawi 2018{http://namibia-forum.ch/forum/154-diverses/296097-reisebericht-malawi-august-2018.html}
1'715 Beiträge · seit 200630. Juli 2009 · #11
Unsere nächste Reise entspricht in etwa der von Euch geplanten Route. Wir werden unseren 12 jährigen Enkel dabei haben. Allerdings nehmen wir uns dafür 4 Wochen Zeit inkl. Rückreise.

Vom Alter Eurer Kinder hätte ich im Gegensatz von Miss Ellie kein grossen Bedenken, mit 9 und 11 das keine kleinen Kinder mehr. Aber diese Strecke würde ich auch mir in 2 Wochen nicht zumuten. Einweg ist auf der schnellsten Strecke mehr 1'500km.

Macht doch eine ausgiebige Windhoek-Etosha Tour mit diversen Abstecher und alle werden ihren Spass dabei haben.

Gruss
Emanuel
http://africanomads.wordpress.com/ www.nelson2africa.blogspot.com https://europenomads.travel.blog/ YouTube Kanal https://bit.ly/3uEEK59
zuletzt bearbeitet 30. Juli 2009
2'610 Beiträge · seit 200730. Juli 2009 · #12
Hi,

natürlich gibt es - wie überall - ein Restrisiko, was Überfälle angeht. Aber es wurde bei uns auch in Südfrankreich schon versucht uns im Zelt zu bestehlen. Vielleicht sind die Überfälle, wenn sie dann geschehen im südlichen Afrika im ganzen etwas brutaler, aber trotzdem sollte es euch nicht abschrecken.

Was "wilde Tiere" angeht - im Gegensatz zu Botswana oder auch Sambia sind die Camps in Namibia alle eingezäunt (Ausnahme die Camps im Caprivi) und Löwen werdet ihr auf eurer Tour- ausser in Etosha - wohl nicht zu sehen bekommen.

Ich stimme dir zu, dass eure Kids durchaus in einem Alter sind, für die ein "Abenteuer-Urlaub Namibia" passt. Und solltet ihr euch doch für den Caprivi entscheiden, so spricht meines Erachtens, ausser dass es wirklich in 2 Wochen sehr stressig wird, nichts dagegen.

Vielleicht denkt ihr über eine Tour Windhoek- Etosha-Caprivi-Vic Falls und Wagenabgabe dort nach. Dann hättet ihr mehr Zeit wenn ihr entweder von dort direkt nach Hause fliegt oder Flug über Windhoek.

Grüße
Jambotessy 🙂
Nur im Vorwärtsgehen gelangt man ans Ende der Reise. (Sprichwort der Ovambo) 1x Togo + Benin (mit TUI), 1x Ruanda + Zaire ( mit Explorer Reisen), 3x Kenia (in Eigenregie mit dem Bodenzelt), 23 x südl. Afrika (in Eigenregie Namibia, Botswana, Zimbabwe, Sambia, Südafrika/ 17x mit dem Dachzelt und 6x ohne Dachzelt)
Themenstarter9 Beiträge · seit 200830. Juli 2009 · #13
Jambotessy schrieb:
Hi,

Vielleicht denkt ihr über eine Tour Windhoek- Etosha-Caprivi-Vic Falls und Wagenabgabe dort nach. Dann hättet ihr mehr Zeit wenn ihr entweder von dort direkt nach Hause fliegt oder Flug über Windhoek.

Grüße
Jambotessy 🙂
Genau das hatte ich eigentlich angedacht. 1500 km in 2 Wochen müssten m.E. locker zu schaffen sein. In unserem Sturm und Drangzeiten haben wir in den USA 5000km in zwei Wochen abgespult. Natürlich bei besseren Straßenverhältnissen und ohne kleine Monster auf der Rücksitzbank 😉

Grüße
Wilder Löwe
1'715 Beiträge · seit 200631. Juli 2009 · #14
Hallo Wilder Löwe

1'500km sind es auf dem schnellste Weg, aber den wirst Du ja hoffentlich nicht fahren wollen. Da kommen also noch einige Kilometer dazu. Es gibt schon Stercken die nicht so prikelnd sind dass man sie einfach abspuhlt. Aber im Caprivi möchte ich auch etwas ab von der Teerstrasse fahren und da wir es dann doch mehr Zeit brauchen. Zudem gibt es dort kleiner Parks.

Gruss
Emanuel
http://africanomads.wordpress.com/ www.nelson2africa.blogspot.com https://europenomads.travel.blog/ YouTube Kanal https://bit.ly/3uEEK59