BoboThemenstarter21 Beiträge · seit 200929. Juni 2009 · #1Hallo,
Aus dem Krüger NP kenne ich es, das dort sogenannte geführte night drives und day walks angeboten werden.
Wird so etwas auch im Etosha NP angeboten ??
Falls ja in welchem Camp ??
Danke für Eure Rückantworten 🙂
Gruß
Bobo
swisschees1'715 Beiträge · seit 200629. Juni 2009 · #2Hallo Bobo
Night-drives gibt es wenn nicht gearde die Guides an einer Weiterbildung sind (wie wir es erlebt haben).
Mehr Infos findest Du hier
NWR Etosha Gruss
Emanuel
joli3'491 Beiträge · seit 200629. Juni 2009 · #3Hallo Bobo,
ja - es gibt inzwischen auch in Etosha von allen 3 Camps aus geführte Tages- und Nachttouren mit dem Auto.Die Resonanz allerdings ist nicht gerade großartig.Es wird immer wieder über die Lust- und Ahnungslosigkeit der Guides geklagt.Kürzlich brachte es mal einer auf den Punkt: das Interessanteste an den Nightdrives ist, dass man das bisher nicht durfte.
Ich habe bisher an solchen Touren nicht teilgenommen, verspüre allerdings auch keine große Lust dazu, das zu ändern. Wildbeobachtung ist, wie ich meine, eine sehr persönliche Angelegenheit - da stört jeder, der nicht die genau gleiche Einstellung hat wie ich.
Gruß Joli
BoboThemenstarter21 Beiträge · seit 200929. Juni 2009 · #4...okay, danke mal vorab die die Infos...
Bin jetzt tatsächlich am Überlegen, ob ich das machen soll.
Falls ja, sollte man das dann direkt vor Ort buchen oder schon von Deutschland aus??
swisschees1'715 Beiträge · seit 200629. Juni 2009 · #5Hallo Bobo
Nachtfahrten sind ja auch umstitten, da werden die armen Viecher mit Suchstrahler und Blitzlich geblendet und gestört.
Gruss
Emanuel
Crazy Zebra3'766 Beiträge · seit 200629. Juni 2009 · #6swisschees schrieb:Hallo Bobo
Nachtfahrten sind ja auch umstitten, da werden die armen Viecher mit Suchstrahler und Blitzlich geblendet und gestört.
Gruss
Emanuel
Zur Info,
Kameras/Fotoaparate sind auf den Nightdrives im Etoscha nicht erlaubt, und wurde bei uns auch durchgesetzt.
Licht des Suchscheinwerfers ist Dunkelrot und ergibt eine kaum sichtbare Aufhellung der Gegend.
Gruss Kurt
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SESeyko1'095 Beiträge · seit 200929. Juni 2009 · #7.
joli3'491 Beiträge · seit 200629. Juni 2009 · #8Hallo Seyko,
so ein gewisses Verständnis habe ich schon für diese Regelung: man kann wohl nicht unbedingt von den Guides erwarten, dass sie sich auch noch mit den technischen Raffinessen und Besonderheiten von Camcordern u.ä. auskennen.Hat die nun eine Nightshot-Funktion oder nicht ?? - Und dass der Blitz nichts nützt, interessiert die Kamera nicht - sie blitzt einfach, weil der Benutzer vergessen hat, die Blitzfunktion abzuschalten.
Ob die Tiere allerdings durch Blitz und/oder Strahler gestört werden, ist umstritten.Wie passt z.B. das Ausleuchten der Wasserlöcher in Okaukuejo und Halali zu einer solchen Überzeugung ? Ich zumindest habe schon mehrere Nightdrives mitgemacht, bei denen recht bedenkenlos mit dem Handstrahler die Gegend abgeleuchtet wurde. Professionelle Tierfilmer gehen ähnlich vor. Das aber sind sicher recht schwache Argumente für den Gebrauch von Suchscheinwerfern.Wirklich sichere Argumente habe ich aber auch nicht parat - weder für das eine noch für das andere. Die Viecher sagen einem das ja auch nicht😁
Gruß Joli
SESeyko1'095 Beiträge · seit 200929. Juni 2009 · #9.
Crazy Zebra3'766 Beiträge · seit 200629. Juni 2009 · #10Hallo Seyko,
du fragst nach dem Sinn 🙂
Also ich versuch's Mal, erstens und das ist erstaunlich habe ich nichts von Camcordern geschrieben.
Kamereas von Semi und Profiqualität haben eingebautes oder externes Licht.
Fotoaparate besonders die kleinen Kompakten haben eingebaute Blitze, von den Benutzern zu verlangen
das sie die Gebrauchsanleitung lesen kann man nicht und so werden diese auch nicht abgestellt.
Ich hoffe du erkennst jetzt den Sinn dieser Regelung, beispiel Konzerte, da blitzt es unentwegt
oder auch bei abendlichen Fussballspielen, jetz allen zu erklären sie sollen den Blitz ausschalten
wäre ein Ding der Unmöglichkeit, auch wenn sie kapieren würden dass der Blitz nichts nützt.
Also ist es doch besser einige Touris vor ihrem Unvermögen/Unverständnis zu schützen 😄
und es gar nicht erst zu erlauben.
Gruss VA
Apropos Lichtstarke Objektive, wie das in der Dunkelheit, sitzend im Fahrzeug ohne Stativ?
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Crazy Zebra3'766 Beiträge · seit 200629. Juni 2009 · #11Seyko schrieb:Wenn in Etosha so verfahren wird, müssten eigentlich auch die Fahrzeuge mit Tarnlicht o.ä. unterwegs sein, da es nichts nützt einen roten Strahler zu verwenden wenn die Fahrzeugscheinwerfer hell leuchten und dann doch wieder blenden 🤪.
Grüße
Nochmals ich Seyko 🙂
es war kein Zufall das wir Etoscha um den Vollmond wählten, wir legen die Route immer so das Highlights in diese Zeit fallen, aber es war vll Zufall das der Fahrer bei der absolut hohen Schrittgeschwindigkeit 5-10Km/h (gefühlt) nur die Standlichter an hatte.
Man mag über die Nightdrives geteillter Meinung sein (einer genügt auch mir) aber wirklich sehr gemütlich mal 3 Stunden in der Etoscha bei Nacht unterwegs zu sein ist mal eine andere Erfahrung.
Gruss Kurt
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SESeyko1'095 Beiträge · seit 200929. Juni 2009 · #12.
Crazy Zebra3'766 Beiträge · seit 200629. Juni 2009 · #13Seyko schrieb:Hallo VA,
du hast natürlich recht 🙂
Ich hatte 1. Kamera/Fotoapparate als Camcorder (Videokamera) und Fotoapparate gelesen. Mein Fehler 🙂Apropos Lichtstarke Objektive, wie das in der Dunkelheit, sitzend im Fahrzeug ohne Stativ?
Die kurzen Linsen machen für die Nacht Sinn, da die Tiere entsprechend nah sind (bzw. der Guide entsprechend nah ran fährt). Da braucht es keine 300+ mm.
Grüße
O.K. das "leuchtet ein"
THX Kurt
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SISilvy298 Beiträge · seit 200729. Juni 2009 · #14Hallo Bobo,
wir haben einen 2-stündigen Nightdrive gemacht und dabei nicht viele Tiere gesehen. Fotografieren kann man vergessen. Es ist 1. viel zu dunkel 2. viel zu wackelig, da der Fahrer natürlich den Motor nicht abstellen kann und man daher auch den Foto nirgends auflegen kann. Aussteigen ist selbstverständlich verboten. Aber - es war ein ganz tolles Erlebnis, bei Vollmond und lauschigen Temperaturen langsam durch die Wildnis zu fahren und viele Erklärungen über nachtaktive Tiere zu bekommen, auch wenn wir nicht alle gesehen haben. Wir haben kurzfristig vor Ort gebucht.
Viel Spaß und schönen Urlaub
Silvy
SOSoutherndreamsGast29. Juni 2009 · #15Hallo Bobo,
wir haben im Oktober 08 einen Nightdrive in Etosha gemacht und waren total enttäuscht, nicht weil die Tiere nicht da waren, das kann passieren,
sondern weil der Guide keine Ahnung hatte und weil immer die gleiche Tour
gefahren wird, es war noch ein anderes Auto unterwegs, es fuhr grade andersherum, die Wasserlöcher hatten wir alle schon tagsüber besucht.
Kein Vergleich mit einem Drive im Kruger NP.
Wir hatten zuvor einen Nightdrive der Onguma Lodge mitgemacht,
abgesehen vom besseren Preis-Leistungsverhältnis hatte uns der Guide der Lodge
mit einem Termitenhügel, einem Giraffenbullen und mit ein paar Zebras und
ein paar Geiern mehr beeindruckt und er hat uns mehr erklärt, als wir je erwaretet hätten.
Das mit dem Rotlicht in Etosha kann ich bestätigen, wir empfanden es als angenehm, man sah die Tiere dennoch.
Unsere Canon HG 10 zeichnete alles auf, ohne Night Shot Einstellung oder sonstwas.
Wir haben im Übrigen hier in SA zufällig Headlights gekauft, die Weiß oder Rot leuchten, mit dem Rotlicht kann man bei Nacht besser sehen und, da wir zur Zeit oft alleine im Busch übernachten, empfinden wir es als sehr angenehm,
zu sehen, wohin man geht.
Viele Grüße,
BeeTee
ANNICK8'054 Beiträge · seit 200830. Juni 2009 · #16Hallo Bobo,
Habe im Dezember 2008 einen Night Game Drive vom Okaukuejo restcamp aus gebucht. Um 20 Uhr ging die Tour los. Ausser einem Schakal haben wir nichts gesehen! Kann vorkommen. Unser Guide sprach aber ein sehr schlechtes Englisch und hatte von Tute und Blase keine Ahnung. Ich stellte Ihm ein paar Fragen über sämtliche Tiere im Park. Er wusste keine Antwort darauf.....
Und dies für 600N$ pro Nase. Herausgeschmiessenes Geld !
Ich kann Dir also den Night Drive wirklich nicht empfehlen so Leid es mir tut!
Viele Grüsse
Annick
MAmatthias.klein26 Beiträge · seit 200916. Juli 2009 · #17Hallo,
Wir hatten im März einen Nightdrive in Okaukuejo und der Preis ist schon heftig. Unser Guide war zwar irgendwie ein wenig unbeholfen, aber sympathisch und hatte immerhin einiges Buchwissen, das er adäquat abgespult hatte.
Alles in Allem war es ein besonderes Erlebnis, mal nachts durch Etosha zu fahren UND wir hatten Glück mit Tieren: Hasen, Antwolf (? - er kannte das Tier bislang auch nur aus Büchern ;)), Hyänen und sogar bzw. vor allem - Löwen, die direkt vor, neben und hinter uns über die Straße marschierten.
Das verwendete Licht war Rotlicht (durchgehend), abgesehen von den verzweifelten Mitreisenden, die sich wunderten warum ihr Blitz "nicht funktioniert"....
Dennoch würde ich den Drive nicht empfehlen - wir hatten SEHR viel Glück mit den Tieren und wenn wir nichts gesehen hätten, wäre der Frust wohl ziemlich groß gewesen.
Gruß