Ersttäter-Tour im September 09 - eure Meinung?

18 Antworten · 3'446 Aufrufe · gestartet 22. Juni 2009 von wuestenfuchs
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Themenstarter86 Beiträge · seit 200922. Juni 2009 · #1
Hallo liebe FoMi-s,

Ende September 2009 fahren meine Frau und ich erstmals nach Namibia, wir wollen ein wenig mit dem 4x4-Camper durchs Land fahren (ceterum censeo: ich weiss immer noch nicht, ob ich einen KingCab mit Dachzelt von KEA oder einen Discoverer X von BoboCampers nehmen soll😳 ). Leider gingen sich urlaubstechnisch nicht mehr als 15 Tage aus, deshalb haben wir als Namibia-Neulinge uns folgenden Reiseplan zurecht gelegt:

Tag 1: Ankunft WDH (morgens), Stadtspaziergang (ÜN schon gebucht)
Tag 2: Übernahme Wagen, Provianteinkäufe (ÜN schon gebucht)
Tag 3: WDH - Rehoboth - Spreetshoogte (ÜN: Namibgrens Camp)
Tag 4: Spreetshoogte - Solitaire - Sesriem (ÜN: Sesriem Campsite)
Tag 5: Sesriem (mit Sossusvlei) (ÜN: Sesriem Campsite)
Tag 6: Sesriem - Kuiseb (ÜN: ??? - Camp im Namib-Naukluft?)
Tag 7: bis Swakopmund (ÜN: Alte Brücke)
Tag 8: Swakopmund - Hentiesbaai - Uis - Brandberg (ÜN: White Lady B & B )
Tag 9: Brandberg - Ugab-Terrassen (ÜN: Ugab Terrace Lodge)
Tag 10: Ugab-Terrassen - Outjo - Etosha NP (ÜN: Okaukuejo - schon gebucht)
Tag 11: Etosha NP (ÜN: Okaukuejo - schon gebucht)
Tag 12: Etosha NP (ÜN: Okaukuejo - schon gebucht)
Tag 13: Etosha NP - Outjo - Otjiwarongo - Okahandja - WDH, Wagenrückgabe (ÜN schon gebucht)
Tag 14: WDH (ÜN schon gebucht)
Tag 15: Rückflug

Die Übernachtungen in Windhoek und im Etosha NP sind schon fix gebucht, ich möchte allerdings vermutlich auch die restlichen Camps in den nächsten Tagen buchen, besonders in Sesriem, da dort allerhand los zu sein scheint.

Was meint ihr zu diesem Reiseplan? Die drei Tage in Etosha sind uns wichtig, denn wir sehen gerne wilde Tiere in (fast) freier Wildbahn und fotografieren sie auch gerne. Ebenso Sesriem/Sossusvlei: möchten wir gerne eingehend erkunden, soweit möglich auch zu Fuss.

Allerdings könnte man die zweite Übernachtung in Sesriem eventuell streichen und statt dessen für den zweiten Teil zwischen Swakopmund und Etosha einen zusätzlichen Tag einplanen: vielleicht für Twyfelfontein/Orgelpfeifen/den verbrannten Berg? Ein fairer "Tausch"? 🤨

Was meint ihr zu den von mir geplanten Camps - die ich teils im neuen Iwanowski, cross-gecheckt mit der Camping-Liste von Thomas Richter, ausfindig gemacht habe: Habt ihr aktuelle Erfahrungen mit den Campsites gemacht?

Danke im vorhinein für die Mühe, die ihr euch mit den Antworten gebt - und damit zum Gelingen der ersten Reise zweier Namibia-Greenhorns beiträgt!:);)
Gruss, Viktor http://www.TickerFactory.com/
245 Beiträge · seit 200922. Juni 2009 · #2
Wollt Ihr denn wirklich bei den wenigen Tagen die Euch insgesamt zur Verfügung stehen, drei volle Tage in Windhoek verbringen?
Themenstarter86 Beiträge · seit 200922. Juni 2009 · #3
Lio schrieb:
Wollt Ihr denn wirklich bei den wenigen Tagen die Euch insgesamt zur Verfügung stehen, drei volle Tage in Windhoek verbringen?
Der erste Tag ist mehr ein "halber", da der Flieger irgendwann in der Früh landet. Ausserdem möchten wir uns auch die Stadt ein wenig ansehen.

Der letzte Tag ist sozusagen "Reserve" - wenn es uns unterwegs von Etosha nach WDH einfallen sollte, doch noch am Waterberg stehenbleiben zu wollen.
Gruss, Viktor http://www.TickerFactory.com/
630 Beiträge · seit 200822. Juni 2009 · #4
Hallo Wüstenfuchs,

wenn es noch geht, würde ich zumindest eine Übernachtung in Windhuk am Schluss streichen und in Etosha (z.B. Ostausgang) anhängen - es sei denn Ihr habt besonderes Interesse an Windhuk (Kolonialgeschichte, Katatura o.ä.).

Ich persönlich würde sogar beide Übernachtungen am Schluss in Windhuk lieber streichen und diese beiden Tage auf einer Gästefarm nahe Windhuk verbringen. Ein halber Tag in Windhuk hat mir persönlich gereicht.
Ansonsten finde ich Eure Tour gut.

Gruß

Klaus
Der Tourist zerstört, was er sucht, indem er es findet. (Hans Magnus Enzensberger)
245 Beiträge · seit 200922. Juni 2009 · #5
klaus63 schrieb:
Hallo Wüstenfuchs,

wenn es noch geht, würde ich zumindest eine Übernachtung in Windhuk am Schluss streichen und in Etosha (z.B. Ostausgang) anhängen - es sei denn Ihr habt besonderes Interesse an Windhuk (Kolonialgeschichte, Katatura o.ä.).

Ich persönlich würde sogar beide Übernachtungen am Schluss in Windhuk lieber streichen und diese beiden Tage auf einer Gästefarm nahe Windhuk verbringen. Ein halber Tag in Windhuk hat mir persönlich gereicht.
Ansonsten finde ich Eure Tour gut.

Gruß

Klaus
Am Anfang würde ich noch zusätzlich eine Übernachtung in Windhoek streichen und direkt nach der Wagenübernahme und dem Einkauf starten.
413 Beiträge · seit 200622. Juni 2009 · #6
Am Anfang würde ich noch zusätzlich eine Übernachtung in Windhoek streichen und direkt nach der Wagenübernahme und dem Einkauf starten.



Das wuerde ich nicht tun, bzw. sehr stark davon abhaengig machen ob Du im Flieger gut schlaefst. Nach langem Flug, im ungewohnten Auto und genau solchem Linksverkehr, sollte man ausgeruht aufbrechen. Aber eine Nacht reicht in Windhoek wirklich. An einem Nachmittag kann man locker einkaufen und die Stadt anschauen.

viele Gruesse
Kitty
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245 Beiträge · seit 200922. Juni 2009 · #7
Toko schrieb:
Am Anfang würde ich noch zusätzlich eine Übernachtung in Windhoek streichen und direkt nach der Wagenübernahme und dem Einkauf starten.



Das wuerde ich nicht tun, bzw. sehr stark davon abhaengig machen ob Du im Flieger gut schlaefst. Nach langem Flug, im ungewohnten Auto und genau solchem Linksverkehr, sollte man ausgeruht aufbrechen. Aber eine Nacht reicht in Windhoek wirklich. An einem Nachmittag kann man locker einkaufen und die Stadt anschauen.

viele Gruesse
Kitty
Eine Übernachtung bliebe ja auch noch. Aber ein ganzer weiterer Tag für Wagenübernahme und Einkauf ist irgendwie Verschwendung. Länger als 2 Stunden braucht man für diese beiden Punkte nicht.
Themenstarter86 Beiträge · seit 200922. Juni 2009 · #8
Erstmals danke für die bisherigen Antworten!:)

Zur Klärung: Die zwei Übernachtungen zu Beginn sind in Stein gemeißelt, ebenso die letzte Übernachtung. Denkbar wäre allenfalls, die vorletzte Nacht auf dem Weg von Etosha nach Windhoek zu verbringen (Waterberg?).

Was mich aber eigentlich zum Thread-Verfassen animiert hat: Was meint ihr zu der eigentlichen Rundreise, die dazwischen liegt?
Gruss, Viktor http://www.TickerFactory.com/
41 Beiträge · seit 200922. Juni 2009 · #9
Hallo wuestenfuchs,
ich kann Dir etwas zu Namigrens sagen.
Namigrens hat uns sehr gut gefallen.
Es gibt dort einen absolut tollen Campingplatz mit einem sehr schönen Swimmingpool.
Der Campingplatz ist ca 3 km vom Farmhaus entfernt.
Man kann auf Namigrens auch sehr schöne Wanderungen unternehmen. Es gibt verschiedene Rundwege mit Markierungen und eine Wanderkarte.
Auf der Farm gibt es auch ein zugelaufenes Erdmännchen, das im Farmhaus mit den Hunden übernachtet.
Wir würden jederzeit wieder dort Station machen.

Viele Grüße

Thomas
323 Beiträge · seit 200722. Juni 2009 · #10
Hallo Wüstenfuchs,
fast hätte ich auch was zu Windhuk gesagt, aber wenn es "in Stein gemeißelt" ist ...
Zum "Rest": Ist halt meine eigene, ganz persönliche Meinung.
- Ich würde nicht 2 Nächte in Sesriem übernachten wollen. 1 Tag langt doch. Ihr kommt vom Spreetshoogte nach wenig über 100 km Fahrt und könnt dann am gleichen Tag schon mal ins Vlei. Und dann am nächsten Morgen noch mal. Das langt für den Anfang.
- Im Namib-Naukluft übernachten? Grundsätzlich eine originelle Idee, aber gleich als Anfänger? Ich kenne es leider nur vom Besichtigen. Gecampt habe ich nicht. Blutkuppe ist wohl durchaus empfehlenswert. Und von da aus ist es nicht weit bis Swakop, so dass es die eine Nacht gerade so langt. 2 Tage sind aber dort sicher nicht schlecht investiert. Kenne aber Eure Vorlieben nicht.
- Den Weg zu Etoscha würde ich übers Erongo nehmen. Die Spitzkoppe z.B. ist ein absolutes Highlight und würde ich (als Einsteiger) dem Brandberg vorziehen. Bleibt lieber noch einen Tag auf einen Campingplatz im Erongogebiet, z.B. bei der Farm Eileen oder sogar an der Spitzkoppe.
- Ugab Terrassen sind hübsch, aber dem Erongo unterlegen. Ich würde auch dort nicht in eine Lodge. Ganz persönlich würde ich vielleicht für 2 Tage auf den Campingplatz von Bambatsi gehen und Twyvelfontein als Tagesausflug machen und die Vingerklip und Ugab-Terrassen von dort aus besuchen. Liegt vor der Haustür.
- Etoscha ist ok, aber die "Durchfahrt", also mit Halali würde mir persönlich besser gefallen. Ich würde also schon über Namutoni raus.
- Dafür auf dem Rückweg den Waterberg nicht auslassen! Ist einfach interessant. Und von diort aus in einem Rutsch nach Windhuk.
Ich hoffe, Du bist nicht an einem Sonntag dort. Da ist die Stadt TOT.
Gruß
Wolfgang
140 Beiträge · seit 200822. Juni 2009 · #11
Also ich finde Windhoek gar nicht so schlecht, da kann man schon was unternehmen. Wir waren jeweils zwei Tage am Anfang und zwei Tage am Ende da. Allerdings waren wir insgesamt auch vier Wochen da.

Nur meine persönliche Meinung. 🙂
http://reiseliebe.eu http://soullounge.net
3'491 Beiträge · seit 200622. Juni 2009 · #12
Hallo Viktor,
mir gefällt Eure Route gut. Nicht zulange Tagesetappen und auch ein bisschen Zeit am Ziel.Swakopmund hätte ich etwas mehr Zeit gegönnt - nur eine Übernachtung ist wirklich etwas wenig. Ihr könnt zumindest eine zusätzliche Nacht dadurch ermöglichen, dass Ihr von Sesriem in einem Rutsch bis Swakopmund durchfahrt. Das ist gut machbar - auch mit Zeit für einen Zwischenstop am Kuiseb-Pass. Etosha kommt auch sehr kurz bei Euch weg, aber bei einem so kurzen Aufenthalt geht es wohl nicht anders.Und da Ihr Euch Okaukuejo ausgesucht habt, könnt Ihr wirklich Tag und Nacht auf der Lauer liegen.
Der vergleichsweise lange Windhoek-Teil ist zwar ungewöhnlich, aber ich finde ihn dennoch gut.Diese Stadt hat deutlich mehr zu bieten als nur ein Bett und Einkaufsmöglichkeiten.
Zu den angedachten Campingplätzen allerdings kann ich nichts sagen - da fehlt uns einfach die Erfahrung.
Gruß Joli
Gast22. Juni 2009 · #13
Hallo,
ein Detail zu Tag 4:
Fahrt über die C 24 nach Sesriem.
Traumstraße!

Gute Fahrt!
Themenstarter86 Beiträge · seit 200924. Juni 2009 · #14
Und erneut: Danke für die Antworten - bin nach wie vor dankbar für gute Tipps!:)

Ich überlege nun, entweder die zweite Nacht in Sesriem zu canceln und statt dessen auf dem Weg nach Swakopmund zu campen, oder aber nach der zweiten Sesriem-Übernachtung direkt bis Swakopmund durchfahren - obwohl mir die 340km doch recht hoch gegriffen erscheinen für eine einzige Tagesetappe.

Was aber sollten wir mit dem "gewonnenen" Tag anfangen?
- eine zweite Übernachtung in Swakopmund,
- eine zusätzlich Übernachtung bei Twyfelfontein, oder
- ???

Übrigens: Bei den Ugab-Terrassen wollen wir nicht in der Lodge selbst übernachten, sondern auf dazu gehörigen Campsite - falls ich die Reiseführer richtig verstanden habe, gibt es da einen.
Gruss, Viktor http://www.TickerFactory.com/
Gast24. Juni 2009 · #15
Hallo wuestenfuchs,

man braucht im Sossusvlei einen Tag,
also 2 Ü.
In Swakop auch. Aber dringender in Sossus.

Die Fahrt von Sesriem nach Swakopmund ist locker innerhalb von 8 Std. zu schaffen.

Fahre früh los, dann bist du früh in Swakop und mache gleich erstmal eine Autotour durch die Stadt.
Die ist sehr übersichtlich.
Zuerst an der Küste lang und dann weiter oben innerhalb zurück.
Durch Walfish Bay zu fahren lohnt nicht.

Viele Grüße
3'491 Beiträge · seit 200624. Juni 2009 · #16
Hallo Wüstenfuchs,
Tagesetappen für zu groß zu befinden, ist "mein Terrain" - ICH bin hier der Bremser vom Dienst !!😄 Aber im Ernst: 350 km ist als Tagesetappe gut machbar, auch wenns nur Sandpad ist. Wenn Du von einem Schnitt von 70 km/h ausgehst, sind das 5 Std. reine Fahrzeit - genug Zeit also, um in Solitär einen Apfelstrudel zu verspachteln und am Kuisebpass eine längere Rast einzulegen.
Ich teile die Meinung von Pirnaer, dass man für Sossusvlei 2 Nächte braucht.Üblicherweise fährt man sehr früh in die Dünenlandschaft ein - bis zum PKW-Parkplatz sind das immerhin 60 km. Dann mit dem Shuttle ins Vlei und ein bisschen herumklettern.Du wirst überrascht sein, wie anstrengend das ist. Wenn Du dann auch noch ins Deadvlei willst, kannst Du gut und gerne noch eine weitere Stunde dazurechnen.Auf einmal sind 4-5 Std. weg ! - Dann zurück in die Lodge oder ins Camp, um sich etwas auszuruhen. Am Nachmittag ein kurzer Abstecher zum Sesriem Canyon und der Tag ist gelaufen.
Gruß Joli
3'175 Beiträge · seit 200624. Juni 2009 · #17
dem kann man nur beipflichten
Gruss Joerg Es gibt NIX, das es nedd gibt
Themenstarter86 Beiträge · seit 200925. Juni 2009 · #18
Ceterum censeo: Danke für die hilfreichen Antworten - hilft einem Neuling doch ungemein, wenn man sich auf die Erfahrungen anderer verlassen und "Anfängerfehler" vermeiden (oder zumindest reduzieren) kann!:)

Zwei Übernachtungen in Sesriem also, und dann in einer Tour (über die C 14) weiter nach Swakopmund. Bleibt noch die Frage, was man mit dem "gewonnenen" Tag anfangen könnte:
- Swakopmund eingehender ansehen, mit 2. ÜN (sicher schön, aber wir wollen Natur, Natur, Natur!)
- ÜN in der Gegend Erongogebirge (Spitzkoppe et.al.)
- ÜN in der Gegend Khorixas/Twyfelfontein

Sorry, ich bin nur momentan extrem unschlüssig - aber es ist gottlob noch ein wenig Zeit, zu planen. Sesriem muss ich halt vorbuchen, der Rest dürfte Ende September aber vermutlich kein Problem sein oder?
Gruss, Viktor http://www.TickerFactory.com/
323 Beiträge · seit 200725. Juni 2009 · #19
Ich stimme hiermit für den Kandidaten "Erongo/Spitzkoppe"!
Gruß
Wolfgang