wuestenfuchsThemenstarter86 Beiträge · seit 200909. Juni 2009 · #1
Hallo liebe Forumsgemeinde!
Plane mit meiner Frau Ende September eine zweiwöchige Namibia-Reise, wir möchten davon 10 Tage unterwegs sein und wollen uns nicht durch eine straff durchgeplante Rundreise binden. Die Lösung scheint für uns ein 4x4-Dachzelt-Camper zu sein.
Nun die Frage: Welchen Anbieter für 4x4-Camper (Dachzelt) würdet ihr persönlich empfehlen? Britz scheint ja in so ziemlich allen Katalogen auf, aber der Ruf dieser Firma scheint ja nicht die beste zu sein, wenn man die Beiträge hier im Forum durchliest... Hat jemand Erfahrungen mit KEA gemacht, oder kennt jemand einen kleinen aber guten Vermieter?
auf der linken Seite findest Du die Rubrik "FAQ, häufige Frage". Dort etwa eine Seite tiefer steht eine Menge zu diesem Thema, es wurde schon oft behandelt. Wenn's dann weitere Fragen gibt, nur zu.
Gruss, Helmar
Namib Tom841 Beiträge · seit 200810. Juni 2009 · #3
Hallo Helmar,
empfehlen kann ich dir Leopard Tours, Car and Camper Hire .
e-mail : leopard@leopardtours.com Web : www.leopardtours.com
wenn es richtig teuer sein soll, dann geh zu leopard-tours. Du bekommst dann wahrscheinlich auch ein Merkblatt, in dem darauf hingewiesen wird auf Schotterstraßen bei Gegenverkehr anzuhalten, um Steinschläge an der Windschutzscheibe zu vermeiden. Das Befahren des van Zyl`s Pass`ist nicht gestattet. Solltest du einen Reifenschaden haben, kannst du mit 340€ für einen neuen Reifen rechnen.
Viel Spass
kwh
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La Leona2'779 Beiträge · seit 200710. Juni 2009 · #5
hallo namib Tom und Kwh die Frage kam von wüstenfuchs....und Helmars Antwort ist als Einstieg sicher eine grosse Hilfe um sich zu informieren.
a propos: Auch die Verträge bei Savanna Autovermietung weisen im Kleingedruckten darauf hin dass weder die D3700 Swaartboisdrif, noch Van Zyl's Pass mit ihren Fahrzeugen befahren werden dürfen.
gruss leona
Gruss Leona
wuestenfuchsThemenstarter86 Beiträge · seit 200910. Juni 2009 · #6
Hi!
Zunächst mal: "Helmar" bin nicht ich, sondern der erste der auf meine Frage geantwortet hat...;)
Leopard Tours klingt interessant (Ausstattungsliste lässt kaum etwas zu wünschen übrig) und ehrlich, anderseits sind die Preise doch recht happig. Und obendrein bleibt einem die NA$ 15.000,- Selbstbeteiligung nicht erspart, die Reiseveranstalter (zB Meiers) für einen übernehmen.
a propos: Auch die Verträge bei Savanna Autovermietung weisen im Kleingedruckten darauf hin dass weder die D3700 Swaartboisdrif, noch Van Zyl's Pass mit ihren Fahrzeugen befahren werden dürfen.
Und das m. E. zu Recht! Es ist schon erstaunlich, mit welcher "Leichtigkeit" oft unerfahrene Offroader sich unbedingt daran versuchen (bestätigen??) wollen und dann den Wagen zur Sau machen, weil's nicht der eigene ist. Hinterher war's dann niemand... Mit ihrem eigenen Wagen würden sie es nie machen - aber "kost' ja nix". Und bei den Schäden: "das war schon" ?? MEIN eigener Wagen fährt da jedenfalls nicht, den will ich noch einige Jahre behalten.
Gruss Helmar
wuestenfuchsThemenstarter86 Beiträge · seit 200910. Juni 2009 · #8
Helmar schrieb:Und das m. E. zu Recht! Es ist schon erstaunlich, mit welcher "Leichtigkeit" oft unerfahrene Offroader sich unbedingt daran versuchen (bestätigen??) wollen und dann den Wagen zur Sau machen, weil's nicht der eigene ist. Hinterher war's dann niemand... Mit ihrem eigenen Wagen würden sie es nie machen - aber "kost' ja nix". Und bei den Schäden: "das war schon" ?? MEIN eigener Wagen fährt da jedenfalls nicht, den will ich noch einige Jahre behalten.
Gruss Helmar
Und genau aus diesem Grund wäre mir ein kleinerer Anbieter lieber, weil: kleinere Flotte - mehr Übersicht. Denke ich zumindest. Leopard Tours wäre aus dieser Sicht ideal, aber die Preise sind schon sehr "jenseitig": 167 Euro pro Tag mit begrenzten (!) Kilometern und NA$ 15.000,- (!) Selbstbehalt der Versicherung wirken ein wenig abschreckend, so toll das Service wirkt...
wir fahren im August zum 2ten Mal mit einem Discoverer X der Fa. Bobo (Sitz in Joburg und Filiale in Windhoek) nach Namibia und Botswana. Wir waren damit auch im Sep. 2008 im Mamili NP - als 22tes registriertes Auto in dem Park. Soll heißen, da ist's geländemaßig mehr als heikel. Ging alles prima. Nächstes Jahr fahren wir damit in den Kgalagadi.
Basis ist ein 4.2L Nissan Patrol. Statt Dachzelt hat er einen Campingaufbau wie ein kleines Wohnmobil. Kannst hier mal nach "Discoverer X" suchen. Damit haben nun schon einige Fomis Erfahrung, und würden den Wagen wieder mieten. Der Wagen hat viel mehr Platz (auch bzgl. Bett) als ein Bushcamper, ist sehr "sandtauglich", auf Schotter eh', nur mit tiefem Matsch hat er es nicht so. Die Fa. Bobo in Windhoek ist klein, engagiert und sehr nett. Auch der Kontakt zur Zentrale in Joburg (sprechen und schreiben deutsch - wie in Windhoek) war bisher sehr freundlich und zuvorkommend.
Vielleicht ist der Wagen ja für Euch eine Alternative zum Dachzelt und zu den Mondpreisen des genannten, anderen Anbieters. Übrigens zahlen wir mit Vollkasko ungefähr 140,-€ am Tag.
wir hatten sehr gute Erfahrung mit CARafrika in Windhoek, buchbar wie die gesamte Reise über Travel-Namibia.com in Hamburg und Windhoek. Sehr gute Betreuung von allen hier in Hamburg und vor Ort in Windhoek(Deutsche) und top Preise. Vielleicht auch das was für Dich.
unser 4X4 hat für 21 Tage ohne Camping ausstattung ca. 1400 € gekostet, incl. Versicherung mit geringem selbstbehalt. 4x4 mit Dachzelt Pauschale pro tag? Die meisten bieten alles einzeln an und sind nach meinen Recherchen wesentlich teurer, habenoft nur oder auch ältere Wagen. Unser war 1 Jahr alt, hatte ca. 30.000 km und alles funktionierte, auch der CD-Player. Man vergleicht ja, Bekannte hatten auf der ITB in Berlin direkt gemietet - vermeintlich billiger. Rost stört wenig, abgefahrene Reifen schon mehr wie auch der defekte CD-Player. Wir hätten ihn vermißt, da wir uns Namibische CDs gekauft haben, die meistens auf den doch längeren Fahrten liefen.
wuestenfuchsThemenstarter86 Beiträge · seit 200912. Juni 2009 · #12
Danke für die bisherigen Tipps, werde mich mal im Netz umsehen. Und bevor ich es (wieder;) ) vergesse, noch ein nicht ganz unwesentliches Detail: Wir wollen "nur" 11 Tage mit dem Camper unterwegs sein - deshalb habe ich Probleme mit manch einem Kleinanbieter, die - aus ihrer Sicht durchaus nachvollziehbar - unter 15 T Mietdauer nur mit begrenzter Kilometerzahl vermieten. Ich bin mir nicht sicher, ob die 2200km ausreichen würden für unsere Tour (habe allerdings noch keine fixe Route im Kopf, nur Ziele die wir anfahren wollen)...
Ich bin mir nicht sicher, ob die 2200km ausreichen würden für unsere Tour (habe allerdings noch keine fixe Route im Kopf, nur Ziele die wir anfahren wollen)...
Nur zur Info: Zu den eigentlichen Kilometern der Route kommen üblicherweise noch viele Kilometer hinzu. Bei unserem 15tägigen Trip durch Botswana und Südafrika im Mai lag die eigentliche Route bei 3.500km. Tatsächlich haben wir durch Game Drives, Umleitungen/Umfahrungen u.ä. insgesamt 5.100km in dem Fahrzeug zurück gelegt - also fast 50% mehr als die eigentliche Route. Ein knappes Kilometerkontingent bei einem vermeintlich günstigen Mietwagen kann im Nachhinein daher schnell teuer werden. Für 1000 Mehrkilometer werden dann eventuell 300 EUR Nachzahlung fällig.
Guido
Otjikoko2'349 Beiträge · seit 200912. Juni 2009 · #14
Ich würde einen Vermieter von www.caran.org nehmen. Da bist du gut beraten!
Ich empfehle dir Caprivi Car Hire! Der ist günstig und echt gut. Bei Barzahluing gibt es 5% Rabatt.
wuestenfuchsThemenstarter86 Beiträge · seit 200915. Juni 2009 · #15
Apropos, beim Surfen ist es mir aufgefallen:
Kann es sein, dass KEA für einen 4x4 King Cab-Dachzelt-Camper genauso viel verlangt wie für einen 4x4 TRAX-Deluxe-Camper? Sprich: für genau gleich viel Geld kann ich entweder ein King Cab-Dachzelt-Auto haben (so wie es aussieht mit Stahlcanopy OHNE Fenster [eh besser so!]) ODER einen Quasi-Bushcamper mit Ausstelldach und seitlich ausklappbarem Bett??
Wo ist da die Logik? 🤨 Oder hat der TARX-Camper nicht so tolle Fahreigenschaften? Die Ausstattung jedenfalls dürfte etwas besser sein als beim Dachzelt-Camper...
Kann es sein, dass KEA für einen 4x4 King Cab-Dachzelt-Camper genauso viel verlangt wie für einen 4x4 TRAX-Deluxe-Camper? Sprich: für genau gleich viel Geld kann ich entweder ein King Cab-Dachzelt-Auto haben (so wie es aussieht mit Stahlcanopy OHNE Fenster [eh besser so!]) ODER einen Quasi-Bushcamper mit Ausstelldach und seitlich ausklappbarem Bett??
Wo ist da die Logik? 🤨
Die Logik ist, dass die Fahrzeuge etwa gleichwertig sind. KEA klatscht bei den Campingfahrzeugen nicht wie andere Anbieter einfach eine billige Canopy auf die Ladefläche und schmeißt dann den so entstandenen Kofferraum mit dem ganzen Camping-Gerümpel voll. Die bauen da ein recht aufwändiges, komplett verkleidetes Storagesystem mit großen Schubladen, Fächern, ausziehbaren Kühlschrank, Licht usw. ein. Für das Brauchwasser gibt es auch nicht einfach einen Kanister, sondern da ist ein 55-Liter-Tank mit nach außen geführtem Wasserhahn am Heck fest installiert usw. - viele Dinge die den Camping-Alltag einfacher machen. Der King Cab ist als Grundmodell etwas teurer als ein Single Cab und die Gesamtkosten für so ein KEA-Fahrzeug mit Dachzelt dürften kaum niedriger sein, als die für einen Trax. Dementsprechend sind die Mietpreise ähnlich.
Insgesamt waren unsere Erfahrungen mit KEA im Mai übrigens etwas durchwachsen. Im Großen und Ganzen war eigentlich alles OK, aber im Nachhinein gab es dann einen Wermutstropfen: Ohne Information und ohne Autorisierung wurde 8 Tage nach der Fahrzeugrückgabe (ohne jegliche Beanstandung seitens KEA) unsere Kreditkarte belastet. Auf Rückfrage, was das denn soll, gab es A eine absurde Begründung (Tank angeblich nicht voll, wurde bei der Fahrzeugrückgabe aber als Erstes geprüft). B hat sich KEA sofort entschuldigt und bestätigt, dass die Belastung unautorisiert war und das Geld unverzüglich zurück transferiert wird. Bis jetzt ist nichts angekommen... Da bleibt jetzt ein bisschen die Frage, ob der Laden schlampig organisiert ist oder ob er einfach nicht seriös arbeitet.
Beste Grüße
Guido
sylvia235216 Beiträge · seit 200816. Juni 2009 · #18
Wir haben unser Auto bei Africamper http://africamper.de/deutsch/ gebucht. Hatte mich vorab hier im Forum informiert, die hatten ganz gute Kritiken bekommen. Die Flotte ist recht klein, deshalb mußt Du zeitig vorbuchen. Die Autos sind wohl auch nicht älter als 3 Jahre und gut gewartet. Der Kontakt ist in Deutsch und sehr nett. Ich habe ein gutes Gefühl. Ob sie wirklich so gut sind, kann ich Dir erst sagen wenn wir wieder da sind.
B hat sich KEA sofort entschuldigt und bestätigt, dass die Belastung unautorisiert war und das Geld unverzüglich zurück transferiert wird. Bis jetzt ist nichts angekommen...
Ergänzung um korrekt zu bleiben: Heute wurde das Geld gutgeschrieben. Aufgrund zwischenzeitlicher Wechselkursänderungen mit 0,44 EUR Gewinn 😗
Plane mit meiner Frau Ende September eine zweiwöchige Namibia-Reise, wir möchten davon 10 Tage unterwegs sein und wollen uns nicht durch eine straff durchgeplante Rundreise binden. Die Lösung scheint für uns ein 4x4-Dachzelt-Camper zu sein.
Nun die Frage: Welchen Anbieter für 4x4-Camper (Dachzelt) würdet ihr persönlich empfehlen? Britz scheint ja in so ziemlich allen Katalogen auf, aber der Ruf dieser Firma scheint ja nicht die beste zu sein, wenn man die Beiträge hier im Forum durchliest... Hat jemand Erfahrungen mit KEA gemacht, oder kennt jemand einen kleinen aber guten Vermieter?
Danke im voraus!
Hallo Wustenfuchs,
wir haben unser Auto von
Khalhari Car Hire aus Windhoek. Der Preis und die Wagen sind absolut in Ordnung. Hr. Hesters ist zwar ein bischen schwer zu kontaktieren (schreibt halt nicht gleich zurück) aber sonst sehr empfehlenswert.
Wir kommen gerade von einer 3,5 Wochen Tour aus Namibia zurück und werde nächstes Jahr wieder mit einem Auto von Hr. Hesters unterwegs sein.