TomcatThemenstarter1'155 Beiträge · seit 200621. Mai 2009 · #1
Wüstenelefanten sind nicht nur kleiner als ihre Artgenossen, sie haben auch breitere Füsse... delfatet tyres 😎 ... wegen dem tiefen Sand.
Aber sie funktioniern auch anders.
Normalerweise sind Elefanten relativ neugierig, halten aber immer Abstand und sind wenig aggressiv.Doch gerade in Namibia sind ein paar sehr aggresive Zeitgenossen unterwegs, die auch schon Touristen getötet und Autos demoliert haben.
Sie tauchen oft unvermindert und „unpassend“ auf, bewegen sich geräuschlos durch den Busch und sind dann plötzlich da.
Uns ist eine Herde mit 2 Jungen gefolgt. Es war alles immer friedlich, die Jungen haben am Auto "rumgerüsselt" und die Kühe haben friedlich gefressen.
Nach 2 Tagen ist jedoch ein Bulle aufgetaucht und hat sich der Herde angeschlossen. Er war extrem aggessiv und obwohl wir 3 mal das Camp gewechselt hatten und mehrere Kilometer gefahren sind,ist er immer wieder aufgetaucht und hat ohne Warnung sofort angegriffen.
Wenn er dann richtig sauer wurde, hat er jeweils den Rüssel über seinen einzigen Stosszahn gelegt...
Ein paar Tage später, habe ich in Kamanjab ein Baumnuss mit einem lustigen Motiv gekauft, ein Elefant der einen „Donkey Car" verfolgt... Bei Sesfontein sei dies gewesen, hat mir der Verkäufer erzählt ....das war sicher unser schwieriger Freund 😄
Crazy Zebra3'766 Beiträge · seit 200621. Mai 2009 · #2
Hallo,
die Fotos, um "die Poort" entstanden?
Gruss VA
www.Kurt-und-Heidi.ch Reiseberichte - Bilder und noch mehr wir freuen uns über jeden Besuch
Wüstenelefanten sind nicht nur kleiner als ihre Artgenossen...
Nur so am Rande... die Wüstenelefanten Namibias sind bei weitem die größten aller Elefantenunterarten. Es wird gestritten ob der größte Elefant 1974 in Angola (angeblich 12 Tonnen) oder 1878 bei Sesfontein (8 Tonnen) nachgewiesen wurde.
"The tallest elephants are those of the endangered desert species from Damaraland, Namibia (reduced to 84 individuals in August 1981) because they have proportionately longer legs than other elephants. The tallest recorded example was a bull shot near Sesfontein, Damaraland on 4 April 1978 after it had allegedly killed 11 people and caused widespread crop damage. Lying on its side, this mountain of flesh measured 4.42m 14½ ft in a projected line from the shoulder to the base of the forefoot, indicating a standing height of about 4.21m 13ft 10in. Other measurements included an over all length of 10.38m 34ft 1in, and a forefoot circumference of 1.57m 5ft 2in. This particular animal weighed an estimated 8 tonnes."
"The largest elephant ever recorded was a male, shot in Angola in 1974. He weighed 12,272 kg (27,000 lb), with an overall length (trunk to tail) of 10.6 m (35 ft) and a shoulder height of 4.2 m (13.7 ft)."
Sonnige Grüße Christian
Vom 23. August bis 6. September, 10. Oktober bis 18. Oktober 2026, 5. Dezember 2026 bis 17. Januar 2027 und 1. bis 30. Mai 2027 nicht/kaum im Forum aktiv!
WO GENAU SIND DENN DIE FOTOS ENTSTANDEN? WIR HABEN ANFANG JULI VOR INS KAOKOVELD ZU FAHREN UND SIND UNS MIT DER ROUTE NOCH NICHT GANZ SICHER. WIR KOMMEN VOM CAMP AUSSICHT UND HABEN DANN 3 NÄCHTE FÜR DIE GEGEND UM SESFONTAIN ZUR VERFÜGUNG, BEVOR ES DANN WEITER ZUR UGAB TERRACE LODGE GEHEN SOLL. KLEINER TIP?? L.G. DIRK
WO GENAU SIND DENN DIE FOTOS ENTSTANDEN? WIR HABEN ANFANG JULI VOR INS KAOKOVELD ZU FAHREN UND SIND UNS MIT DER ROUTE NOCH NICHT GANZ SICHER. WIR KOMMEN VOM CAMP AUSSICHT UND HABEN DANN 3 NÄCHTE FÜR DIE GEGEND UM SESFONTAIN ZUR VERFÜGUNG, BEVOR ES DANN WEITER ZUR UGAB TERRACE LODGE GEHEN SOLL. KLEINER TIP?? L.G. DIRK
0
swisschees1'715 Beiträge · seit 200621. Mai 2009 · #6
Dirki schrieb:
KLEINER TIP??
Hallo Dirk
Einen Tip sollst Du von mir bekommen, aber nicht zum Thema Elfanten.
GROSSSCHRIFT bedeutet Schreien, warum also brüllst Du uns an?:P
swisschees1'715 Beiträge · seit 200621. Mai 2009 · #7
Sowas hat wir auch mal 2000 im Krüger. Zuerst fanden wir es noch ganz lustig wie er den Rüssel über den Stosszahn legte. Als er uns aber näher kam, sehr nah kam .....
Ein Ranger hat uns dan später mal bestätigt das dieses Gebaren ein Warnsignal ist.
Okay okay, heut ist feiertag, da solls ein bißchen ruhiger zugehen, schon verstanden😊 Aber nen kleinen tip zum angesprochenen thema hätt ich schon noch ganz gern... Einen schönen sonnigen abend allen fomi´s. Grüße aus sachsen. Dirk
Okay okay, heut ist feiertag, da solls ein bißchen ruhiger zugehen, schon verstanden😊 Aber nen kleinen tip zum angesprochenen thema hätt ich schon noch ganz gern... Einen schönen sonnigen abend allen fomi´s. Grüße aus sachsen. Dirk
Na an Wüstenelefanten hab ich auch ne besondere Erinnerung. Wir waren in Purros auf der Campsite und zwei Elefantenbullen kamen morgens in aller Frühe zu Besuch. Anfangs war die Freude groß, 2 Wüstenelefanten! - von den wenigen, die es damals noch gab (ist schon paar Jahre her). Und dann haben uns die beiden Kerle über Stunden regelrecht belagert. Jede Bewegung wurde mit einem lauten Knurren, wedelnden Ohren und einem erhobenen Rüssel quittiert. Mein Gedanke damals war nur: Elefanten haben böse Augen.
Bei einem späteren Besuch in Purros bekamen wir keinen Platz mehr auf der Campsite und mir ging der A#### auf Grundeis, denn wir übernachteten direkt im Revier. Morgens schauten sehr nette neugierige Elefantendamen mit Baby vorbei und meine "Böserblickerinnerung" war vergessen. Was sollen uns diese Begegnungen lehren? Nein, ich werd jetzt net philosophisch 😉
Allen ein schönes Wochenende wünscht Catbird 😎
TomcatThemenstarter1'155 Beiträge · seit 200622. Mai 2009 · #11
je nach Region sind Elefanten offenbar unterschiedlich "aggressiv". Im Caprivi und im Nordwesten Namibias sind die - im Vergleich zum Chobe u.a. NPs - häufigeren Drohgebärden männlicher Tiere evtl. noch die späten Nachwirkungen des Krieges, und aus den Zeiten in denen Elefanten noch gejagt wurden. Damals gemachte, schlechte Erfahrungen mit Menschen, wurden von den Tieren nicht vergessen und z.T. an jüngere Generationen weitergegeben.
Die alten Berichte über "elefantöse" Ausnahme-Elefantenbullen mit mehr als 8 Tonnen Gewicht sind m. E. "Jägerlatein" o.ä.
LG Dirk
0
frank41542215 Beiträge · seit 200622. Mai 2009 · #13
Wüstenelefanten sind keine eigene Art, sondern Tiere der Gattung: "Afrikanischer Elefant" (unterschwieden in Steppen- und Waldelefant) die sich an einen speziellen Lebensraum angepasst haben. Als Laie wird es kaum gelingen sie von anderen Afrikanischen Elefanten zu unterscheiden, obwohl sie sich äußerlich leicht unterscheiden. Gerade im mit künstlichen Wasserstellen gut versorgten Norden Namibias gibt es auch Mischpopulationen.
Einen "bösen" Elefanten zu erkennen hingegen ist recht einfach: Ohren weit abspreizen bedeutet "Achtung", dabei den Rüssel heben "Achtung mit Meinungsverstärker", danach rollt er den Rüssel ein, senkt den Kopf und rennt auf den Gegner zu. Normalerweise ist der erste und zweite Angriff noch ein Scheinangriff, d.h. er stoppt nach einigen Schritten wieder. Wem das noch nicht reicht, der hat wenig Chancen dem Elefanten zu entgehen, es sei denn er sitzt in einem Fahrzeug und war nicht so unerfahren sich fest zu fahren. Wichtigste Regel: der Fluchtweg muss frei sein und zwar im Vorwärtsgang! Elefanten schaffen schnell 40km/h ... das schafft kein Anfänge auf einer Pad im Rückwärtsgang ohne den Wagen umzuwerfen.
Mir ist nicht bekannt, das in Namibia schon Touristen durch Elefantenangriffe zu Schaden gekommen sind. Echte Elefantenangriffe auf Menschen sind sehr selten und es gibt kaum bekannte Todefälle. Wenn es dann doch passiert waren diese zu Fuss im Busch unterwegs und sind auf alte Bullen, oder Mütter mit Kleinen gestossen. Das ist beides schlecht. Da nützt es dann auch wenig einen Guide dabei zu haben, selbst wenn dieser bewaffnet ist.
Nicht bange machen lassen. Mit etwas Vorsicht und aus dem Auto heraus sind Elefantenbegegnungen immer noch das faszinierendste was man an Wildrieren sehen kann. Aber bei aller Begeisterung und Motivsuche: einer sollte den Fluchtweg und die restliche Herde im Auge behalten.
PS: Zu mir hat sich schon einmal ein alter Elefantenbulle gesellst, als ich gerade eine Pinkelpause im eingezäunten Restarea des Etosha-NP machte. Er ist einfach über den Zaun gestiegen. Ich habe ihn weder beeindruckt noch fand er mich beachtenswert ... vermutlich hat er mich beim Rüsselvergleich für ein sehr Kleines Baby gehalten 😉 🙂
also bevor die Teerstrasse im Westcaprivi gebaut war, waren die Elefanten dort sehr friedlich. Ich selbst bin mehrmals zu Fuss mitten durch eine Herde mit 1000Elefanten gelaufen ohne dass irgendetwas passierte. Schlagartig mit der Teerstrasse aenderte sich auch das Verhalten der Elis. Da der Verkehr sprungartig anstieg und das am Tag und in der Nacht und vorallem die LKWs keine Ruecksicht auf Tiere nehmen und nur mit lautem Hupen und vollgasgebend durch die Herden fahren, so ist es nicht verwunderlich dass die Tiere so agressiv sind.
Es sollte in Gegenden wie dem WestCaprivi ein Nachtfahrverbot eingefuehrt werden!!
Gruss
Joerg
Es gibt NIX, das es nedd gibt
Topobär5'479 Beiträge · seit 200922. Mai 2009 · #15
Die Straße durch den Caprivi-Streifen ist eine der wichtigsten Verbindungsstraßen Namibias. Deine Vorschlag ist vergleichbar mit einem Nachtfahrverbot auf der A2 wegen Wildwechsel.
TomcatThemenstarter1'155 Beiträge · seit 200622. Mai 2009 · #16
Mir ist nicht bekannt, das in Namibia schon Touristen durch Elefantenangriffe zu Schaden gekommen sind. Echte Elefantenangriffe auf Menschen sind sehr selten und es gibt kaum bekannte Todefälle
Hallo Frank... da bist ud etwas falsch Infromiert, es gibt sehr viel Unfälle mit Elefanten, also Vorsicht beim Bushwalking...
frank41542215 Beiträge · seit 200622. Mai 2009 · #17
Aber bezieht sich das wirklich auf Todefälle in Namibia, oder sind das die 3 Britten und die Amerikanerin aus Simbabwe und Limpopo/ZA?
Ich wollte auch nur dass potentielle Afrikabesucher nicht verunsichert werden. Wie allen Wildtieren ist Elefanten mit erheblichen respekt zu begegnen. Aber ich halte Sie keineswegs für gefährlich oder agressiv.
Das gefährlichste an Namibia bleibt unangepasste Geschwindigkeit auf den Pads.
0
TomcatThemenstarter1'155 Beiträge · seit 200622. Mai 2009 · #18
Hallo Frank
Im Kunene District ist es in der Vergangenheit immer wieder zu Unfällen mit Elefanten gekommen...
..Aber du hast recht...für die meisten Touristen ist zu schnelles fahren auf Gravel Road die grösste Gefahr 🙄
Gruss Beat
Hermann1'564 Beiträge · seit 200622. Mai 2009 · #19
Wir hatten in der Gegend bei Nambwa (im April) das empfinden,daß die Elefanten dort "agressiver" waren als später in Botswana.2-3 Mal wurde die Drohhaltung von "Rüsseltrompeten" begleitet.So richtig wohl war uns da nicht.
Hermann
HOHolgerK.213 Beiträge · seit 200625. Mai 2009 · #20
Hallo Frank, ich weiß von 2 Vorfällen in Namibia. Der erste Fall war ein Tourist, der abends aus dem Zelt ging. Wahrscheinlich ist er direkt in den Elefanten gelaufen, jedenfalls hat dieser den Touristen getötet. Der 2 Vorfall passierte dem Besitzer einer Lodge in der Nähe Palmwag. Er wurde vom Elefanten ergriffen und auf die Erde geworfen. Er hatte Glück und kam mit einem Schulterbruch davon. Ich meine, da ist auch noch mehr passiert, aber ich habe den Rest vergessen.Zu lange her. Gruß HolgerK.