lass den alten, greisen Mann doch (macht man in Zimbabwe ja auch) 😉 Aber im Ernst... scheinbar hat er wohl primär die Chinesen gemeint, die ja mehr und mehr nach Namibia (und nicht nur dorthin)kommen. Es ging ihm laut Aussage aus Regierungskreisen nicht um die derzeitige weiße namibische Bevölkerung, sondern um neue "Invasoren".
Aber zum Glück bzw. mit Sicherheit hört man von Pohamba andere Worte und das ist das was zählt!
Sonnige Grüße Christian
Vom 23. August bis 6. September, 10. Oktober bis 18. Oktober 2026, 5. Dezember 2026 bis 17. Januar 2027 und 1. bis 30. Mai 2027 nicht/kaum im Forum aktiv!
Na ja, aber die Aufforderung, zu den Waffen zu greifen, find ich schon reichlich krass. 🙄 Ob nun (legale) Gelbe oder Weiße gemeint sind, macht für mich erstmal keinen Unterschied.
Er hat sich nicht zufällig vor dieser Rede mit Kumpel Robert auf ein, zwei Gläschen getroffen? 🤨
Hallo, seit wann sind die Chinesen "neue Invasoren"? Schließlich hat man die doch vor Jahren ins Land geholt wie im übrigen auch in anderen afrikanischen Ländern. Jetzt wird man sie nicht wieder los. Die Geister, die ich rief .... Es sei nur an Simbabwe und SA erinnert, wo auf Druck der Chinesen der Dalai Lama wieder ausgeladen wurde.
Kalli
swisschees1'715 Beiträge · seit 200614. Mai 2009 · #6
@kalli Mir ist genau das gleiche durch den Kopf gegangen.
Irgendwie komisch zu lesen dass man heute die Chinesen als Imperialisten betitetelt. Wurde die Swapo nicht auch durch die Chinesen unterstütz um die ehmaligen Kolonialisten (Südafrika)zu vertreiben.
Die gelbe Gefahr ist in Afrika schon lange damit beschäftigt, mit ihren billigen Ramschprodukte die einheimischen Betriebe zu ruinieren, um dann die Fabriken zu einem Spottpreis zu übernehmen.
Die Kolonialisten sind aus der Sicht Nujomas traditionell die Europäer und nicht die Chinesen. Die haben ihn während des Krieges gegen Südafrika in den 80iger Jahren neben den Russen und Nordkoreanern kontinuierlich mit Waffenlieferungen unterstützt.
Ich halte es auch nicht für zielführend ihn als alten Mann ohne Einfluss abzutun. Er ist der Vositzende der Regierungspartei SWAPO und ist meines Erachtens - da bin ich mir mit vielen alten und älteren Einheimischen einig -nach wie vor der Strippenzieher im Hintergrund, der, da er kein Regierungsamt mehr innehat, derb vom Leder ziehen kann.
Am bedenklichsten aber erscheint mir , dass er unter dem Deckmäntelchen eines angeblichen Neokolonialismus die namibianische Jugend unverhohlen zum bewaffneten Kampf aufruft. Wenn man die extremen Positionen der Swapo-Jugendliga aus den vergangenen Jahren kennt, die nicht zuletzt auf Grund der permanenten Indoktrination und Manipulation durch Nujoma entstanden sind - er zieht immer wieder mal übers Land, wo er bei regionalen Parteiveranstaltungen gegen die weiße Bevölkerung stänkert - kann man nur hoffen, dass seine Äußerungen nicht doch irgendwann auf fruchtbaren Boden fallen. Die Gefahr allerdings, dass es doch mal so kommt, ist latent vorhanden.
Du sprichst mir aus der Seele - genauso ist es!! Meiner Meinung nach können sowieso nur die - wie von Dir schon beschrieben - die alten und älteren Einheimischen die Sache fundiert beurteilen. Die Chinesen sind ein völlig anderes Thema, leider auch in Namibia inzwischen "präsent".
In diesem Sinne, auch noch einen schönen Abend, U.
gglink5'538 Beiträge · seit 200816. Mai 2009 · #10
Hallo Zusammen,
da hat er sich mal wieder sehr deftig ausgedrückt. Früher war ich mal froh, dass er Staatspräsident war, denn da musste er sich gewählter ausdrücken, auch wenn es ihm nicht immer gelungen ist. Von seiner jetzigen Position aus lässt er seiner Meinung über a l l e Kolonialisten - und dazu gehören natürlich auch die weißen Einwohner dieses Landes - gern mal freien Lauf. Das beeindruckt insbesondere die Jugend-SWAPO, die so eine ähnliche Funktion haben, wie sie früher mal in der BRD die Jungsozialisten einnahmen. Ungestüm, scharf machen, drohen und fordern. Gott sei Dank machen da die meisten nicht mit. Aber wenn wir mal so einen Demagogen wie Herrn Mugabe hierhin bekommen, kann das alles sehr schnell umschlagen. So gefestigt ist unsere Demokratie nicht. Wie soll sie auch bei dem Wohlstandsgefälle?
Nachdenkliche Grüße von der sonnigen Atlantikküste Gerd
Gründungspräsident Sma Nujoma ist gestern im Alter von 95 Jahren gestorben
Vom 23. August bis 6. September, 10. Oktober bis 18. Oktober 2026, 5. Dezember 2026 bis 17. Januar 2027 und 1. bis 30. Mai 2027 nicht/kaum im Forum aktiv!
Aus gegebenem Anlass bin ich neu hier im Forum. Ich bin Markus!
Ich könnte mal etwas Hilfe gebrauchen… Ich bin Groundhopper, sammle also quasi durch Spielbesuche Fußballstadien weltweit. Zusammen mit einem Freund wollte ich Namibia bereisen vom 21.02. - 03.03., geplant sind nach jetzigem Stand 5 Fußballspiele ín Windhoek, Walvis Bay und Swakopmund.
Dazu natürlich noch Sightseeing (Swakopmund, Namib Wüste, Lüderitz, Fish River Canyon). So doof das jetzt klingt und so sehr ich mich auf die touristischen Highlights freue, der Auslöser für die Reise ist der Fußball…
Jetzt habe ich von dem Tod des Gründungsvaters und der aktuellen Trauerperiode gehört. Heute kam die Meldung dass alle Sportveranstaltungen für die Dauer der Trauerperiode abgesagt werden.
Es ist zum Haare raufen…. Von einer unserer Unterkünfte habe ich erfahren, dass eine Trauerperiode im Regelfall zwei Wochen dauert. Kann das jemand bestätigen? Das würde komplett unser erstes Wochenende betreffen mit 4 der geplanten 5 Spiele.
Um die Situation besser einschätzen zu können! Was genau muss man sich unter so einer Trauerperiode vorstellen? Liegt das gesamte öffentliche Leben lahm? Restaurants / Kneipen offen? Besuch von Sehenswürdigkeiten möglich?
Ich bin für jede Information dankbar um einschätzen zu können, ob wir die Reise besser stornieren sollten (beim Flug würden wir auf einigen Kosten sitzen bleiben, Mietwagen und Unterkünfte könnten noch storniert werden) und besser zu einem anderen Zeitpunkt anreisen würden.
Jetzt habe ich von dem Tod des Gründungsvaters und der aktuellen Trauerperiode gehört. Heute kam die Meldung dass alle Sportveranstaltungen für die Dauer der Trauerperiode abgesagt werden.
Es gibt da keine Regel, wie lange es dauert, aber zumeist mindestens bis einen Tag nach der Beisetzung (Erfahrung nach dem Tod von Staatspräsident Geingob vor einem Jahr). Aufgrund des vermutlich zu erwartenden internationalen Aufgebotes an Politikern etc, rechne ich nicht damit, das die Beisetzung früher als in 2-3 Wochen sein wird. Das wäre kurzfristiger kaum zu organisieren.
Was genau muss man sich unter so einer Trauerperiode vorstellen? Liegt das gesamte öffentliche Leben lahm?
Nein. Es wehen die Flaggen auf Halbmast und es sollen eben "freudige Ereignisse" in der Öffentlichkeit (Sportveranstaltungen etc) unterlassen werden.
Viele Grüße aus Windhoek Christian
Vom 23. August bis 6. September, 10. Oktober bis 18. Oktober 2026, 5. Dezember 2026 bis 17. Januar 2027 und 1. bis 30. Mai 2027 nicht/kaum im Forum aktiv!
Vom 23. August bis 6. September, 10. Oktober bis 18. Oktober 2026, 5. Dezember 2026 bis 17. Januar 2027 und 1. bis 30. Mai 2027 nicht/kaum im Forum aktiv!
Vom 23. August bis 6. September, 10. Oktober bis 18. Oktober 2026, 5. Dezember 2026 bis 17. Januar 2027 und 1. bis 30. Mai 2027 nicht/kaum im Forum aktiv!
Trauerphase geht bis zum 1. März. Dieser ist ein Feiertag und Tag der Beisetzung. 📎 5577ProcN23.pdf
Vom 23. August bis 6. September, 10. Oktober bis 18. Oktober 2026, 5. Dezember 2026 bis 17. Januar 2027 und 1. bis 30. Mai 2027 nicht/kaum im Forum aktiv!