erfahrungen simbabwe 2009

39 Antworten · 11,7k Aufrufe · gestartet 13. Mai 2009 von elefant
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Themenstarter118 Beiträge · seit 200813. Mai 2009 · #1
Wir kommen gerade zurück von einer 5- wöchigen Reise durch simbabwe und sambia. Wir waren 2 1/2 Wochen in simbabwe, u.a. Bulawayo, matopos, great simbabwe ruins, lake mutirikwe, eastern highlands- chimanimani, inyanga, - Harare, mana pools, kariba.
Bin gern bereit konkrete Informationen zur aktuellen Situation zu geben, wenn entspr. Fragen sind.
elefant
2'732 Beiträge · seit 200613. Mai 2009 · #2
Habe ich!

Unser Plan ist es nach Mana Pools zu fahren und dann über Chinhoyi Caves und Grest Zim Ruins nach Südafrika. Wie sah es denn mit der Spritversorgung aus? Ist - wenn man den Geüchten glauben darf - wieder besser. Aber wie sieht es denn in Wirklichkeit aus auch auf den abgelegeneren Strecken? Wir sind wenn alles klappt fast zwei Wochen in Zimbabwe unterwegs und müssten auch mal Lebensmittel nachkaufen. Wie sieht den hier die Situation aus? Wir beide sind nicht besonders anspruchsvoll! Wie habt ihr denn bezahlt - in US$ nehme ich an.

Danke
Ein Gast bin ich im fremden Land geworden.
325 Beiträge · seit 200613. Mai 2009 · #3
Hallo,
ja, die DIESEL-Versorgung würde mich auch sehr interessieren. Ich fahre zwar auch gelegentlich mit Kochöl, aber wirklich gut ist das fürn Motor nicht!

Gruß
Frank
Die Welt ist zu groß, um immer nur auf Straßen zu fahren
Themenstarter118 Beiträge · seit 200813. Mai 2009 · #4
Derzeit- die Betonung liegt darauf- gibt es fast überall Diesel zu kaufen. Der Preis bewegt sich zwischen 0.85 $ im Osten des Landes und 1.20 § in Harare, in der Regel aber 1 $. Tanken ist aber nur möglich wenn es Strom gibt, der fällt fast täglich immer mal wieder aus. Strom produziert z.Zt. nur das Kraftwerk in Hwange, Kariba ist abgeschaltet, weil alle Generatoren marode sind.
Grundnahrungsmittel sind insbes. in den SPAR Läden erhältlich. Dabei ist der Süden besser ausgestattet als der Norden.
Bezahlt wird ausschließlich alles (!) nur in amerik.Dollar. Das gilt auch für sämtliche Camps und Lodges oder Hotels. Kreditkarten werden nicht akzeptiert.
Ausreichende kleine Noten sind mitzunehmen, da nicht gewechselt werden kann!
Die politische Sizuation ist außerordentlich zerbrechlich. Deshalb sind die o.a. Informationen nur Momentaufnahmen!
elefant
33,1k Beiträge · seit 200613. Mai 2009 · #5
Hi Elefant,

kann ich so nicht bestätigen. Mich bat Anfang der Woche eine Freundin aus Zimbabwe gerade darum ihr Euro-Noten zukommen zu lassen, da diese eher akzeptiert werden als US$ und sie mit ihrem in US$ ausgezahlten Lohn nicht weiter kommt... zumindest ist das anscheinend in Harare der Fall.

Sonnige Grüße
Christian
Vom 23. August bis 6. September, 10. Oktober bis 18. Oktober 2026, 5. Dezember 2026 bis 17. Januar 2027 und 1. bis 30. Mai 2027 nicht/kaum im Forum aktiv!
Gast13. Mai 2009 · #6
Hallole,
uns würde die BENZIN-Versorgung interessieren.

Wir wollen über Pandamatnega in den Hwange,
weisst du, ob man da die Trird Party Insurance bekommt?

Viele Grüße,

BeeTee
Themenstarter118 Beiträge · seit 200813. Mai 2009 · #7
Hi,
wo es Diesel gab, war auch Benzin erhältlich- mit o.a. Einschränkungen.
Zum Erhalt der Insurance an dem Grenzübergang habe ich keine Informationen.
Wir konnten auch in Harare mit Euro nirgends etwas werden.
Aber die Dinge ändern sich ggf. ständig. Vielleicht spielt der Kursverlust des US Dollar auch eine Rolle, der gegenüber Rand und Kwacha jedenfalls in den letzten Wochen deutlich war.
In Lusaka sackte vor einer Woche der Kurs Dollar zum Kwacha von 1 zu 5600 zu 1 zu 4000!
elefant
1'182 Beiträge · seit 200613. Mai 2009 · #8
Hallo elefant,

wie habt Ihr denn den Umgang mit den Menschen empfunden? Habt Ihr besonders positive oder negative Erfahrungen gemacht?

Gruß,
Bernd
0
Themenstarter118 Beiträge · seit 200814. Mai 2009 · #9
Hallo Bernd,
die Erfahrungen mit den Menschen waren mit einer Ausnahme sehr positiv. Alle waren freundlich und teilweise sehr bemüht.Absolut friedfertige Stimmung.Das gilt auch für die Polizei an den zahlreichen road blocks.
Bei der Ausreise in Kariba fehlte uns angeblich ein Dokument und man forderte 20 US $, sonst dürften wir nicht ausreisen.
Die Preise in den Nationalparks haben stark angezogen, auch wenn es keinerlei funktionierende facilities gibt wie z.B. in den matopos.20.- US $ pro Tag pro Person und 20.- US $ für das Fahrzeug. Bei staatlichen Institutionen hatten wir den Eindruck nicht angemessener Preisgestaltung.
elefant
1'182 Beiträge · seit 200614. Mai 2009 · #10
Hallo elefant,

danke für die Infos - sehr interessant. Aber die Preise in den Parks sind ja verdammt teuer - die langen ja kräftig hin. Das wird den Tourismus sicherlich nicht fördern.

Gruß,
Bernd
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Gast14. Mai 2009 · #11
Wir haben zuletzt gelesen, dass 15 US$ pro Person für fünf Tage! verlangt werden, das Auto nur gering kostet. Das waren Angaben für den Hwange NP und für Mana Pools. Hat sich da etwas geändert?
Brit
Gast15. Mai 2009 · #12
Hier die Tarife zu den NP in Zimbabwe:

www.zimparks.com
Themenstarter118 Beiträge · seit 200815. Mai 2009 · #13
Diese Preise stimmen definitiv für Mana pools und Matopos nicht! Papier ist geduldig.
Ggf. haben die Verwaltungen der Nat. Parks vor Ort auch ein sehr kreatives Verhältnis zu Preisgestaltungen.
Im übrigen ändern sich die Verhältnisse ständig. Nach meinen Erfahrungen vor Ort haben alle staatlichen bzw. amtlichen Institutionen in Zimbabwe meistens überzogene Preisvorstellungen. Zimbabwe ist insoweit kein preiswertes Reiseland.Niveau etwa mit Sambia vergleichbar.
Leistungen privater Anbieter sind dagegen günstig.
elefant
Gast16. Mai 2009 · #14
@elefant
So sehr weichen die Preise in der Liste der Parkverwaltung von den von dir genannten (20/p.T.) nicht ab.
Brit
Themenstarter118 Beiträge · seit 200816. Mai 2009 · #15
Hi,
ich meinte 20.-pro person pro Tag plus Fahrzeug.
Wir hatten den Eindruck, daß es Vielen nach der Abschaffung von Milliarden und Trillionen schwerfällt ein angemessenes Verhältnis zum US $ zu finden.
Nur ein Beispiel: Telefon per Festnetz funktionierte in Harare seit mehreren Monaten praktisch nicht. Dennoch bekamen unsere Freunde eine Aufforderung, 8700- US $ Telefonkosten zu bezahlen. That was ridiculous!

Ein ganz anderes Thema ist, daß daß es nach wie vor neue Cholera Fälle gibt, auch wenn man hier in der Presse nichts mehr davon liest. Da die öfentliche Wasserversorgung in vielen Städten gar nicht oder kaum funktioniert, haben die die es sich leisten können ein privates Bohrloch auf dem Grundstück. Für die Pumpe braucht man aber Strom! Bei häufigen power cuts kann das schwierig werden.
elefant
365 Beiträge · seit 200618. Mai 2009 · #16
Hi!

Mich würde interessieren wo ihr euer Auto gemietet habt. Bin auf der Suche nach einem guten/zuverlässigen Anbieter in Sambia....

Antwort auch gerne via PMS.

Vielen Dank im Voraus!

muzungu
Die beste Zeit, einen Baum zu pflanzen, war vor 20 Jahren; die zweitbeste Zeit ist: HEUTE "Afrika hat seine Geheimnisse und selbst ein weisser Mensch wird diese nie verstehen. Er kann sie aber respektieren." Miriam Makeba One elephant is killed every 15 minutes www.iworry.org
49 Beiträge · seit 200718. Mai 2009 · #17
Hallo Muzungu,

für Sambia hab ich noch ein paar Links.



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Stephan
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Themenstarter118 Beiträge · seit 200818. Mai 2009 · #18
Wir bekommen das Fahrzeug jeweils privat von Freunden in Namibia.
Der größte Anbieter in Sambia soll Livingston 4x4 Hire sein, die entspr. Fahrzeuge mit Camping Ausrüstung vermieten. Es handelt sich dabei um Landrover Defender. Über Preise kann ich nichts sagen.Ebenfalls nicht ob es erlaubt ist damit nach Simbabwe zu fahren.
elefant
2'732 Beiträge · seit 200618. Mai 2009 · #19
Es gibt auch BRITZ (klick mich) mit Station in Vic Falls. Lieferung nach Livingstone sollte kein Problem sein.
Ein Gast bin ich im fremden Land geworden.
1'003 Beiträge · seit 200827. Mai 2009 · #20
Liebe Wissende,
wie ist das aktuell mit den Camps in den NP's - -muss man irgendwo vorher buchen (funktioniert das?) - oder wird das vor Ort geklärt (besser)?
Danke
Gruss
Christian