Minimaler Werkzeugsatz Toyota Hilux / HZJ

7 Antworten · 5'060 Aufrufe · gestartet 12. Mai 2009 von kuchi_1
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Themenstarter40 Beiträge · seit 200912. Mai 2009 · #1
Hallo,
nach langem hin und her nun der minimale Werkzeugsatz für Toyota Hilux / HZJ:

Steckschlüssel 6-36
Gabelschlüssel 6-36, 14er 2x für Kardanwellen
Kombizange gross und klein
Satienschneider
Bügelsäge
Sprengringzange
Hammer
Durchschläge 3,5,8mm
Feile
Schraubendreher Kreuz + Schlitz, je lang und kurz
Messschieber
Ventileinsatzschlüssel
2 Montiereisen (für ungeübte lieber 3).
kleine Fettpresse

Bastelmaterial:
Gewebeklebeband, Knetmetal, Selbstverscheissendes Isolierband,
Epoxikleber, Draht, Schauben, Scheiben, Muttern M6-M12, Dichtungen Öl + Getriebe, Achsdiff.

Werkstatthandbuch (z.b. von Repco).

Guten Rat gibts bei www.4x4maxe.com.

Gruss PomPom
283 Beiträge · seit 200612. Mai 2009 · #2
Hi Kuchi,
find deine Idee toll--aber das isolierband hats mir angetan:P
Ich hab mein eigenes Auto in Nam,da brauchst Werkzeug;
aber beim Mietwagen brauchst ein funktionierendes Telefon
...und wer schraubt schon am Toyo?;)
Gruß
jakkal
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2'048 Beiträge · seit 200712. Mai 2009 · #3
Hallo Pom Pom,

am besten finde ich ja das
Selbstverscheissendes Isolierband,
für mich persönlich fehlt nur der zusammenlegbare KFZ-Mechaniker. Ich kann aus eigener Erfahrung sagen, dass es in den ländlichen Werkstätten nicht an Werkzeug gemangelt hat. Und im Busch musste erstmal was korrektes damit anfangen können.

Was willst du den mit der Liste machen?

Viele Grüße
jaw
Gib jedem Tag die Chance, der schönste deines Lebens zu werden (Mark Twain)
Themenstarter40 Beiträge · seit 200912. Mai 2009 · #4
Hallo liebe Freunde des funktionierenden Mobiltelefons,
wir waren in den letzten Jahren schon mehrmals mit nem Toyota Landcruiser in der Welt unterwegs - einen Monat in der Mongolei, ein ganzes Jahr in Australien, 5 Wochen in Bolivien etc. - glaubt mir, hätten wir uns immer auf Werkstätten und Mobiltelefone verlassen, würden wir jetzt noch durch die Wüste Gobi latschen... Mein Freund kennt jede Schraube dieses Fahrzeugs und hat den Motor auch schon zum Flugzeugmnotor umgebaut, nachdem es in der Wüste Australiens an einer Tankstelle von den Flying Doctors mal nur Flugzeugbenzin gab. Also - die Frage war sicher berechtigt, und ich bin mir sicher, wir werden das ein oder andere Mal froh sein, uns selbst helfen zu können. Wer natürlich so ein Klebeband nur mitnimmt, um die Elefanten damit am Baum festzubinden, der kann sich auch den Schraubenzieher dazu sparen 😉

In 4 Tagen geht's los!

Gruß
Anja
325 Beiträge · seit 200612. Mai 2009 · #5
So schlecht ist das Alles nicht: ich habe bisher NUR Werkstätten gefunden, die werkzeugmäßig extrem schlecht ausgestattet waren. Das gilt aber nur für Zentral und Ost-Afrika.
Als ich noch in ZA und NAM unterwegs war, hat mein Auto noch zuverlässig funktioniert!

Übrigens "Selbstverscheissendes Isolierband" ist eine klasse Sache für geplatzte und angefressene Kühlerschläuche, benutze ich auch in D.

Wenn es um die Werkzeugausstattung für ein EIGENES Auto geht, kann man die Liste natürlich noch beliebig erweitern, wobei ich die Mini-Fettpresse als erstes durch einen Drehmoment-Schlüssel ersetzen würde. Wenn mal was am Motor/Getriebe geschraubt werden muß, ist sowas in JEDER Werkstatt Mangelware.
Aber gerade Werkzeug mitnehmen kann ein Thema ohne Ende werden. Ich kenne einen, der immer eine 2. Einspritzpumpe dabei hat 🙄 - irgendwann wird es einfach zu viel.

Es fehlt noch dieser Ebay-Reifenreparatursatz für 8 Euro - ist wirklich gut und wird auch in D und Afrika bei mir benutzt.

Frank (der Nissan-Schrauber)
Die Welt ist zu groß, um immer nur auf Straßen zu fahren
zuletzt bearbeitet 12. Mai 2009
1'455 Beiträge · seit 200612. Mai 2009 · #6
Das mit dem Werkzeug ist ja alles gut und schön, aber:
1. Muß man damit umgehen können
2. Wissen 99% der Normaltouristen gerade noch, wo man Bezin einfüllt

Auch ich habe in Namibia das erste Mal Kontakt mit Montiereisen zur Reifenmontage/-demontage gehabt, da hier kein Mensch mehr Schlauchreifen fährt. Dank Schwiegerpapa und einige der passenden Situationen kann ich das jetzt aber auch.

Bei älteren Autos kann man ja (Wissen und Improvisationsvermögen vorausgesetzt) noch viel machen, wenn heutzutage die Elektronik streikt (und es nicht die Sicherung ist, was aber auch schon bei vielen zum Liegenbleiber führt), dann hat man ziemlich schlechte Karten.

Deswegen liebe ich den alten Landy, den man mit Draht, Hammer und Zange meist wieder flott bekommt.

Und ich habe auch gelernt, das man Touren in NAM besser nicht mit SUVs (auch wenn teuer und aus deutscher Produktion) macht, man will ja auch ankommen.

Werkzeug dabeihaben ist im Zweifelsfall immmer besser, allerdings will kein 2-Wochen-Normaltouri seine 20kg Freigepäck mit Werkzeug auffüllen. Das lohnt sich nur für Eingefleischte, die ihr Auto in Afrika haben.

Viele Grüße aus Ingolstadt
Jens
2'732 Beiträge · seit 200612. Mai 2009 · #7
Jens,

uns ist in Slovenien der Twingo meines Kletterfreundes kaputtgegangen. Weit und breit keine Werkstatt und wir mussten unbedingt nach Hause. Zum ersten Mal in meinem Leben habe ich mich darueber gefreut, dass dort nicht alles fachgerecht entsorgt wird sondern die Muelldeponie gerade dort ist, wo man sie braucht. Mit Draht und Improvisation haben wir das Auto wieder flottbekommen und konnten bis nach Lubljana fahren. Die Werkstatt hat es dann etwas fachgerechter gemacht als wir - Danke Afrika fuer die Lehrstunden!
Ein Gast bin ich im fremden Land geworden.
13 Beiträge · seit 200913. Mai 2009 · #8
Hi,
willst Du in der Wüste Service machen ?;)
Was machst Du mit einem 36 er Spanner am Toyota?
Such Dir einen Seriösen Vermieter, nicht nach Preis sondern nach Referenzen und genieße den Urlaub.
Viele grüße aus Namibia
Wilfried
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