September 2009: Routentips willkommen :)

22 Antworten · 5'672 Aufrufe · gestartet 03. März 2009 von NinaP.
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Themenstarter12 Beiträge · seit 200903. März 2009 · #1
Hallo zusammen,

dies ist mein erster Beitrag hier im Forum, nachdem ich einige Zeit hier mitgelesen habe und schon wertvolle Tipps sammeln konnte.
Gestern haben wir nun endlich die Flüge mit SouthAfricanAirlines über Johannesburg gebucht.
Meine Reiseroute steht fast, ich glaube sie ist recht anspruchsvoll,was die km angeht. Dabei bin ich mir aber auch noch etwas unsicher, daher würde mich Eure Meinung dazu interessieren.
Wir sind totale Namibia-Neulinge, Fotografen mit Leib und Seele (wird eh wieder ein reiner Foto-Urlaub *g*) und da kommen natürlich Fragen auf... sind die km zu schaffen, reicht ein normaler Mietwagen, sind die Unterkünfte ok, etc.

1.Tag:
Abflug Frankfurt

2.Tag:
Ankunft Windhoek 11.45 Uhr, Übernahme Mietwagen, schnelles Lebensmittel shoppen, zügige Abfahrt ins Mariental, ÜN Kalahari Anib Lodge
abends Sundowner-Jeep-Tour (Angebot der Lodge)

3.Tag:
Fahrt Mariental-Keetmanskop
ÜN Bird's Mansions Hotel
zum Sonnenuntergang Köcherbäume fotografieren

4.Tag:
zum Sonnenaufgang Köcherbäume
Fahrt Keetmanskop-Lüderitz (zu weit?)
ÜN noch offen

5.Tag:
morgens Tour durch Kolmanskop
dann Weiterfahrt Lüderitz-Sesriem (zu weit?)
ÜN Sossusvlei Lodge

6.Tag:
Düne 45, Dead Vlei, etc.
morgens und abends zum besten Licht 🙂
ÜN Sossusvlei Lodge

7.Tag:
Fahrt Sesriem-Swakopmund (mit Seehunde-Stop in Walvis Bay)
ÜN A La Mar Hotel

8.Tag:
evtl. Fotoflug und Swakopmund
ÜN A La Mar Hotel

9.Tag:
Fahrt Swakopmund - Cape Cross - Kamanjab (zu weit?)
ÜN Gelbingen Lodge

10.Tag:
Entspannen und Besuch des Himba Dorfs auf der Gelbingen Farm
ÜN Gelbingen Farm

11.Tag:
Kurze Fahrt zur Otjitotonga Gepardenfarm
Entspannen und Geparden-Tour am Abend
ÜN: Otjitotonga Cheeta Farm

12.Tag:
Fahrt in den Etosha bis Halali
ÜN: Halali

13.Tag:
Etosha
Halali - Nautomi
ÜN Nautomi

14.Tag:
Fahrt Nautomi - Grootfontein
ÜN Roy's Rest Camp

15.Tag:
Organisierter Ausflug des Camps zu den San
ÜN: Roy's Rest Camp

16.Tag:
Fahrt grootfontein-Waterberg Plateau
abends geführte Jeep-Tour in den Waterberg Park
ÜN: Bernabé de la Bat Restcamp

17.Tag: Fahrt Waterberg - Windhoek
ÜN Kashima B&B

18.Tag: Abflug

Ich bin auf Eure Meinungen gespannt. Gerne auch kritisch 🙂
Noch kann ich schließlich was ändern.
zuletzt bearbeitet 03. März 2009
2'097 Beiträge · seit 200603. März 2009 · #2
Hallo Nina,

hier sind ein paar Antworten/ Gedanken zu deiner geplanten Route:

Von Keetmanshoop nach Lüderitz kann man problemlos an einem Tag fahren (alles Teerstraße).

Nach der Besichtigung von Kolmanskop noch bis Sesriem zu fahren, finde ich ein bisschen weit. Ich würde auf dem Weg ein oder zwei Nächte in den wunderschönen Tirasbergen verbringen (toll zum fotografieren, Gästefarmen unter www.tirasberge.de).

Von Swakopmund bis Kamanjab ist schon recht weit. Wenn ihr das als reinen Fahrtag seht, sollte es aber machbar sein.

Statt im Etosha direkt bis Halali durchzufahren, könntet ihr auch eine Nacht in Okaukuejo verbringen. Mir persönlich gefällt das Wasserloch dort besser, und ich habe dort auch immer mehr Tiere beobachten können.

Insgesamt ist es eine schöne Rundreise. Gefällt mir. Was die Entfernungen angeht, finde ich es nicht übertrieben. Es wird zwar kein Erholungsurlaub, aber das ist wahrscheinlich auch nicht euer Ziel. Und ihr werdet eine Menge sehen.

Viel Spaß bei der weiteren Planung,

Uwe
Unsere Reiseberichte im Namibia-Forum Unsere Bilder in der fotocommunity
42 Beiträge · seit 200903. März 2009 · #3
Hallo Nina,

in Lüderitz kann ich dir die Pension "Zur Waterkant" (http://www.kodkod.de/waterkant/index.htm) empfehlen. Ist gut und günstig, liegt aber am Rand des Stadtkerns, ca. 10 Min zu Fuß zur Lüderitz Waterfront. Sehr nette Gastgeber.

Falls ihr doch ne Übernachtung in Okaukuejo haben wollt, müsst ihr schnell sein. Wir haben wir ein paar Wochen gerade noch mit Ach und Krach auch für September 2 Übernachtungen bekommen.

Statt Namutoni wird hier oft Onguma Bush-Camp vor dem Van-Lindequist-Tor (Etosha-Ost) empfohlen. Leider kann ich erst im September sagen, wie es dort ist....;)

Viel Spaß bei der Planung

LG
von der Nina
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3'491 Beiträge · seit 200603. März 2009 · #4
Hallo Nina,
ich hoffe für Euch, dass Ihr sehr gutes Wetter habt. Warum ? - Weil Ihr fürs Fotografieren mit längeren Belichtungszeiten keine Zeit habt😄 😄 - Mal im Ernst: Ihr habt Euch verdammt viel vorgenommen. Ich sag ja nicht, dass das so nicht geht. Aber es ist gelegentlich wirklich grenzwertig.
- 2.Tag: Ihr kommt am Mittag in Windhoek an - ob das für Euer Gepäck auch gilt, ist sehr fraglich.Das Umsteigen in Johannesburg führt leider in bedenklich vielen Fällen zu einer verspäteten Gepäckankunft. Sollte das bei Euch der Fall sein, habt Ihr die damit zusammenhängenden Fragen nicht vor 14.00 geklärt. Dann noch Autoübernahme und schnelle Einkäufe.Wie wollt Ihr es dann noch bis Anib schaffen ? - Mein Vorschlag: streicht Anib bleibt in Windhoek und gebt der Airline die Chance, Euer Gepäck noch nachzuliefern.Bei Eurem engen Zeitplan werdet Ihr nämlich sonst die Reise ohne Gepäck machen.
- Keetmanshoop-Lüderitz: das geht wunderbar an einem Tag - alles Teerstraße.Nur - was wollt Ihr für nur eine Nacht in Lüderitz ? - Bleibt in Aus - dort dann aber 2 Nächte - und besucht Kolmanskuppe von Aus aus.Dann habt Ihr ein wunderschönes Übernachtungserlebnis in Aus (wenn Ihr in Eagles Nest unterkommen könnt ), könnt am Ankunftstag dort noch den Sundowner-Drive zu den Wildpferden von Gaub mitmachen und habt den ganzen nächsten Tag für Kolmanskuppe - 100 km hin und 100 km zurück.Der größte Vorteil aber: die nächste Etappe bis Sesriem wird rund 100 km kürzer. Und das ist bei reiner Sandpad schon eine echte Ersparnis. Eure Planung, am Vormittag noch Kolmanskuppe zu machen und dann bis Sesriem durchzufahren, halte ich gelinde gesagt für nicht machbar.
- 7.Tag: in Walvisbay gibt es keine Seehunde, sondern Robben, noch besser:südafrikanische Seebären. Die Tour beginnt allerdings so um ca. 8.30 - das könnt Ihr nicht schaffen. Also vergesst das. Robben könnt Ihr in Cape Cross genügend sehen. Allerdings schafft Ihr es am gleichen Tag ganz bestimmt nicht mehr bis Kamanjab.Vorschlag zur Güte: macht einen Zwischenstop irgendwo am Brandberg.
- 12. Tag: warum bis Halali ? - Okaukuejo kommt in Eurer Planung gar nicht vor. Warum nicht ? - Etwas überspitzt gefragt - warum fahrt Ihr überhaupt nach Etosha? - Von der Tierwelt dort werdet Ihr nicht viel sehen, weil Ihr ja Etosha nur als Transit benutzt. Mein Vorschlag: lasst Roy´s Camp und Waterberg weg und nutzt diese Tage für Etosha. Das ist zwar auch dann noch knapp, aber Ihr könnt wenigstens eine kleine Ahnung von Etosha mit nach Hause nehmen.
Du hast gefragt - und ich sage Dir ungeschminkt meine Meinung. Nun liegt es an Euch, zu entscheiden.
Gruß Joli
Themenstarter12 Beiträge · seit 200903. März 2009 · #5
Jaa... genau so wünsche ich mir das auch ! 🙂
Ich war halt noch nie in Namibia, kann manche Dinge auch trotz Lesen nur abschätzen und daher stelle ich meine Vorbereitung ja auch hier zur Diskussion.
Danke also für die ehrliche Meinung und Eure Hinweise! Es ist ja nicht Gold, nur weil ich es geplant habe 😉

Viel zumuten will ich mir auch ! Meine Devise auf Reisen ist, viel vom Land und den Leuten zu sehen. Ich muss nicht ausschlafen, schlafen kann ich zuhause 😉

Ich denke die Übernachtungen in Lüderitz/Aus werde ich als erstes Mal umplanen. Der Tip ist super, Danke.

In Walvis Bay meinte ich außerdem die Pelikane und nicht Robben *lol*
zuletzt bearbeitet 03. März 2009
6'152 Beiträge · seit 200604. März 2009 · #6
NinaP. schrieb:
Hallo zusammen,

dies ist mein erster Beitrag hier im Forum, nachdem ich einige Zeit hier mitgelesen habe und schon wertvolle Tipps sammeln konnte.
Gestern haben wir nun endlich die Flüge mit SouthAfricanAirlines über Johannesburg gebucht.
Meine Reiseroute steht fast, ich glaube sie ist recht anspruchsvoll,was die km angeht. Dabei bin ich mir aber auch noch etwas unsicher, daher würde mich Eure Meinung dazu interessieren.
Wir sind totale Namibia-Neulinge, Fotografen mit Leib und Seele (wird eh wieder ein reiner Foto-Urlaub *g*) und da kommen natürlich Fragen auf... sind die km zu schaffen, reicht ein normaler Mietwagen, sind die Unterkünfte ok, etc.
Hallo Nina,
1.Tag:
Abflug Frankfurt

2.Tag:
Ankunft Windhoek 11.45 Uhr, Übernahme Mietwagen, schnelles Lebensmittel shoppen, zügige Abfahrt ins Mariental, ÜN Kalahari Anib Lodge
abends Sundowner-Jeep-Tour (Angebot der Lodge)
kann etwas knapp werden, ich denke vor ca.
14.30 Uhr 15.00 Uhr werdet ihr nicht los-
fahren.
3.Tag:
Fahrt Mariental-Keetmanskop = Keetmanshoop
ÜN Bird's Mansions Hotel
zum Sonnenuntergang Köcherbäume fotografieren

4.Tag:
zum Sonnenaufgang Köcherbäume
Fahrt Keetmanskop-Lüderitz (zu weit?)
ÜN noch offen
das ist alles Teerpad gut zu fahren.
Schau Dir mal www.Kratzplatz.com an

5.Tag:
morgens Tour durch Kolmanskop
dann Weiterfahrt Lüderitz-Sesriem (zu weit?)
ÜN Sossusvlei Lodge
Machbar ist alles, aber es sind ca. 480 km
zwar bis Aus Terpad , alles andere Gravel-
road und für die Traumpad D 707 braucht
Ihr für Fotosstops einige Zeit und es lohnt
sich. Ich würde auf der Strecke noch einen
Übernachtung einlegen.
6.Tag:
Düne 45, Dead Vlei, etc.
morgens und abends zum besten Licht 🙂
ÜN Sossusvlei Lodge

7.Tag:
Fahrt Sesriem-Swakopmund (mit Seehunde-Stop in Walvis Bay)
ÜN A La Mar Hotel

8.Tag:
evtl. Fotoflug und Swakopmund
ÜN A La Mar Hotel

9.Tag:
Fahrt Swakopmund - Cape Cross - Kamanjab (zu weit?)
ÜN Gelbingen Lodge
ich denke über Cape Cross kannst Du nicht
fahren sondern nur mit Sondergenehmigung-
da helfen sicher andere Fomis weiter-
finde nur schade, dass Du so grosse Strecken hast, da würde ich doch in der
Gegend um Khorixas/Tweifelontein eine
Station einlegen.

10.Tag:
Entspannen und Besuch des Himba Dorfs auf der Gelbingen Farm
ÜN Gelbingen Farm

11.Tag:
Kurze Fahrt zur Otjitotonga Gepardenfarm
Entspannen und Geparden-Tour am Abend
ÜN: Otjitotonga Cheeta Farm

12.Tag:
Fahrt in den Etosha bis Halali
ÜN: Halali

13.Tag:
Etosha
Halali - Nautomi
ÜN Nautomi
2 Tage in der Etosha ist einfach nur ein
durchfahren und zu schade dafür, bleibt
mindestens 2 Nächte Okaukuejo, Halali
und vielleicht noch Onguma
14.Tag:
Fahrt Nautomi - Grootfontein
ÜN Roy's Rest Camp

15.Tag:
Organisierter Ausflug des Camps zu den San
ÜN: Roy's Rest Camp
auch hier ankommen, nächsten weiterfahren
16.Tag:
Fahrt grootfontein-Waterberg Plateau
abends geführte Jeep-Tour in den Waterberg Park
ÜN: Bernabé de la Bat Restcamp
ebenso hier.
17.Tag: Fahrt Waterberg - Windhoek
ÜN Kashima B&B

18.Tag: Abflug

Ich bin auf Eure Meinungen gespannt. Gerne auch kritisch 🙂
Noch kann ich schließlich was ändern.
Hallo Nini,
schau Dir die Tour nochmals an, es ist zu
schade die langen Wegstrecken m.E. lasse
Grootfontein, Waterberg weg und baue diese
Tage in der Etosha und Khorixas ein.
Viel Spass bei der Planung.
Gruss Hanne
8 x Südafrika,1x Zimbabwe, 22x Namibia, 4x Botswana, 1x Lesotho, 1 x Swasiland
Themenstarter12 Beiträge · seit 200904. März 2009 · #7
Hallo Hanne,

schlägst Du dann vor direkt vom Etosha als Tagestrip durch zu fahren bis Windhoek ? Ist das von der Strecke her zu machen ?

Danke.
zuletzt bearbeitet 04. März 2009
90 Beiträge · seit 200704. März 2009 · #8
Hi!
Bitte lasst die bereits gegebenen Ratschläge in Eure Tourplanung miteinfliessen! Weniger ist oft mehr! Ich habe gerade eine Tour mit 5 Fotografen gefahren, verbunden mit endlosen Fotostops! Es sind derer Motive einfach zuviele! Ihr werdet sicherlich davon überwältigt sein, bzw. Euch ärgern, wenn Ihr den selbstauferlegten Zeitdruck spürt.
Für mich undurchführbar ist bes. der 1.Tag ( Windhoek-Mariental)! Ankunft, Einreiseprocedere, Fahrzeugübernahme mit Einweisung, event. Gepäckprobleme ( Joburg ist dafür ein Garant!), ungewohnter Linksverkehr, dazu noch Einkauf..Vermute, 20 Stdn im Flieger verbracht..Die meisten Selbstfahrerunfälle ( Gott behüte!)geschehen am 1. und 2. Tag des Urlaubs! Ihr seid doch nicht auf der Flucht...😄
Herzliche Grüsse aus dem Fotoparadies!
Klaus
6'152 Beiträge · seit 200604. März 2009 · #9
Hallo Nina,

wie ich hier lese,machen das viele sei
problemlos - aber das muss jeder selber
wissen und entscheiden.
Wenn Ihr durchfahrt, dann gebt euer Auto
ab verbringt die Nacht auf der Airportfarm
- Trümpers sind ganz herzlich Leute- ge-
niesst das Abendessen und Ihr werdet auch
morgens zum Flughafen gefahren -ca. 10 Minuten.
Um die lange Strecke zu entspannen, könnet
Ihr auch noch 1 Übernachtung in der Omaruru
Gegend verbringen
Rooidina www.natron/net
RB Farm Omapyu www.rb-farm.de
oder südlich von Otjiwanrongo an der D 2404
die Farm Omaha www.user.web.com/na/omaha
um richtigen Farmcharakter mitzubekommen
Turmzimmer buchen.
Entscheide Dich bald, denn mit Absagen
musst Du auch rechnen.
Wenn noch Fragen melde Dich.
Gruss Hanne
8 x Südafrika,1x Zimbabwe, 22x Namibia, 4x Botswana, 1x Lesotho, 1 x Swasiland
34 Beiträge · seit 200804. März 2009 · #10
ich möchte das unterstreichen, was klausandgabi vorher geschrieben haben: die meisten Selbstfahrerunfälle passieren in den ersten beiden Tagen nach der langen Reisezeit incl. Flug, der Wagenübernahme und dem vielleicht noch ungewohnten Linksverkehr

man kann sowieso nie alles sehen, erleben und erreichen, was möglich wäre, und eine Konzentration und Zeit für wenigere Dinge ist oftmals beglückender als die zeitliche Hatz, irgendwelche vorher gesetzten Ziele unbedingt abhaken zu müssen
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Themenstarter12 Beiträge · seit 200904. März 2009 · #11
ok, es sollte ja kein thema sein, den ersten tag doch in windhoek zu verbringen, das mariental nur zu durchfahren am zweiten tag direkt bis keetmanskop.
ansonsten bekomme ich langsam nämlich probleme,was die begrenzte anzahl der tage angeht. so wäre dann ja nichts verloren.
ausser der kurze eindruck der kalahari....

gibt es zwischen etosha und windhoek nicht noch irgendeine ausgewählte lodge oder farm, auf dr man noch ein "tier"erlebnis oder sonstiges besonderes mitnehmen kann ?
zuletzt bearbeitet 04. März 2009
6'152 Beiträge · seit 200604. März 2009 · #12
Hallo Nina,

ein Sahne-Bonbon ist natürlich die
Onkonjima, wäre das was ?
Gruss Hanne
8 x Südafrika,1x Zimbabwe, 22x Namibia, 4x Botswana, 1x Lesotho, 1 x Swasiland
5'538 Beiträge · seit 200805. März 2009 · #13
Hallo Nina,

ob Du am ersten Tag in Windhoek bleibst oder weiterfährst zur Anib, das hängt von Dir und Deiner Kondition ab. Die Nacht im Flugzeug ist auf jeden Fall keine reine Erholung, auch wenn Du so gut wie keine Zeitverschiebung hast. Ich selbst fahre mit meinen Gästen immer gleich weiter, denn es sind von Windhoek bis Mariental „nur“ 3 – 4 Stunden Asphaltpiste und wenn Ihr Rehoboth hinter Euch habt, gibt es auch nicht mehr so viel zu sehen.
Von der Anib nach Keetmanshoop ist zeitlich auch kein Problem, wenn Ihr über die B 1 fahrt. Die schönere Strecke ist allerdings die über Stampriet. Nur habt Ihr von dort überwiegend Sand- und Schotterstraßen. Dafür seht Ihr mehr von der Kalahari. Statt in Keetmanshoop würde ich schon vorher im Köcherbaumwaldcamp übernachten. Dann spart Ihr Euch morgens und abends den Weg zu den Köcherbäumen. Außerdem gibt es in Keetmanshoop nicht viel zu sehen – das Museum in der alten Kirche, das kaiserliche Postamt und das war’s.
Keetmanshoop – Lüderitz ist kein Problem. Übernachten würde ich im alten Leuchtturm von NWR. Ist m. W. nach der Renovierung ganz o.k. und Ihr habt dort eine Wohnung mit zwei Schlafzimmern direkt am Hafen.
Von Lüderitz über Kolmanskoop in die Wüste ist o.k., aber nicht bis Sesriem. Macht einen Halt auf der D 707 z. B. in der Namtib. Eigentlich ist die ja zwei Nächte wert, aber eine ist auch gut, da Ihr von Kolmanskoop aus in drei – 4 Stunden da seid.
Sossusvlei Lodge ist gut und schön nahe am Parkeingang, aber auch nicht so billig. Sehr schön und nur 30 – 40 km vom Eingang entfernt sind die Desert Homestead Lodge und das Hoodia Camp – zu buchen über Hammerstein Lodge. Die zweite Übernachtung würde ich dann aber schon in der Namib Desert Lodge oder auch in der Namib Naukluft Lodge machen – auf der anderen Seite in Richtung Swakop. Ihr spart dann am nächsten Tag mindestens eine Stunde Fahrzeit.
In Swakop unbedingt die Lagunentour machen, dann könnt Ihr Euch nämlich Cape Cross sparen. Die Fahrt von Swakop dahin ist nicht so spannend und nur wegen der Robben – das ist Ansichtssache. In Walvis Bay seht Ihr genug davon.
Die Fahrt von Swakop nach Gelbingen ist zu lang, es sei denn Ihr fahrt auf der Asphalt-/Teerstraße bis Kalkfeld, dann die M 63 bis Outjo und von da nach Kamanjab. Reine Fahrzeit ohne Pausen ca. 6 Stunden. Da würde ich lieber eine Zwischenübernachtung in Twyfelfontein oder im Camp Xaragu machen und dann am anderen Tag über den Grootberg Pass nach Kamanjab weiterfahren. Für den Besuch der Ovahimbas auf der Farm braucht Ihr nur den Nachmittag am Ankunftstag und ansonsten habt Ihr den Tag in Twyfelfontein wieder aufgeholt.
Die Gepardenfarm kenne ich nicht. Ich würde aber zugunsten einer zusätzlichen Nacht darauf verzichten. Eine Nacht in Okaukuejo, 1 in Halali und eine im Onguma Bush Camp ist m. E. die bessere Variante.
Statt am Waterberg würde ich die vorletzte Nacht auf der Farm Düsternbrook verbringen. Meldet Euch entweder für den Ankunftstag oder für den nächsten Tag für die Leoparden- und Gepardenfütterung an. Das ist dann auch gleich ein Ersatz für die Gepardenfarm Nähe Kamanjab.

Noch ein Tipp: Mit dem Buchen müsst Ihr Euch beeilen. Auch wenn es noch lange scheint, die Unterkünfte rund um Sesriem und rundum die Etosha dürften schon jetzt nur noch schwer zu bekommen sein.

Viele Grüße und noch viel Spaß bei der Vorbereitung
Gerd
Themenstarter12 Beiträge · seit 200905. März 2009 · #14
Hallo Hanne,
hallo Gerd,

nochmals danke für Eure zahlreichen Tips. Ich finde es absolut faszinierend, das sich Euch soviel Zeit dafür nehmt und so ausführlich antwortet :)))
Aber Gerd, Du hast das eigentliche Problem leider erkannt. Vorsorglich hatte ich Sossusvlei Lodge, Gelbingen, Halali und Namutoni bereits Anfang Januar reserviert.
Änderungswünsche sind absolut nicht mehr möglich, alles angeblich ausgebucht zu der Zeit. Okay, also stehen die Eckdaten nun und ich muss versuchen soviele Eurer Tips für die Tage dazwischen umsetzen zu können. Ich denke nach dem Wochenende sollte die Route dann feststehen 😉

Die Unterkunft direkt am Keetmanskoop-Köcherbaumwald habe ich jetzt zweimal angefragt und nie eine Antwort bekommen. Ich geb aber nicht so schnell auf 😉

LG,
Nina
5'538 Beiträge · seit 200806. März 2009 · #15
Hallo Nina,

nachstehend die Daten, die ich hier habe:

Tel/Fax ++264 (0)63 222835
e-mail: quiver@iafrica.com.na
P.O.Box: 262 Keetmanshoop Namibia

Du hast leider recht mit den Problemen. Aber ich würde es trotzdem mal versuchen.

Viele Grüße
Gerd
Themenstarter12 Beiträge · seit 200909. März 2009 · #16
Also die Farm Gariganus (Quivertree Forrest Camp) will mir wohl nicht antworten. Einfach hinfahren ist mir als Nicht-Camper aber im September zu riskant.

Was sagt Ihr zu http://www.mesosaurus.com/ als Alternative ?
5'538 Beiträge · seit 200809. März 2009 · #17
Hallo Nina,

das hat mich jetzt aber neugierig gemacht und ich habe da mal angerufen. Die Leute haben derzeit offensichtlich Riesenprobleme mit Ihrem Provider. Sie können zwar mails empfangen, aber nicht ordnungsgemäß versenden. Sie bitten Dich, doch ausnahmsweise mal ein Fax an die 00264-63-222835 zu schicken (mit Deiner Faxnummer) und sie schicken Dir sofort ein Bestätigungsfax.

Liebe Grüße
Gerd
Themenstarter12 Beiträge · seit 200909. März 2009 · #18
Juchu, alles erledigt und die Bestätigung ist auch schon da 🙂 *Gerd-knutsch*
6'152 Beiträge · seit 200609. März 2009 · #19
Hallo Nina,

haben die auch eine Internetseite ?
Wie sind dort die Unterkünfte ?
Im voraus schon mal herzlichen Dank.
Gruss Hanne
8 x Südafrika,1x Zimbabwe, 22x Namibia, 4x Botswana, 1x Lesotho, 1 x Swasiland
5'538 Beiträge · seit 200809. März 2009 · #20
Hallo Hanne,

ich bin zwar nicht Nina, aber trotzdem meine Antwort:

Eine eigene Seite haben die nicht. Du findest Infos unter www.namibia-travel.net/southnamibia/keetmanshoop.htm.

Die Unterkünfte sind für ein Restcamp durchaus angemessen. Es gibt Selbstversorgerunterkünfte in Iglu-Form mit Grillplätzen und andere Zimmer. Das ist alles kein Luxus, aber sauber und gepflegt und - was für mich am wichtigsten ist - direkt am Köcherbaumwald, so dass ich abends dort fotografieren konnte, ohne den Stress einer Rückfahrt im Dunkeln. Ich war allerdings seit einem Jahr nicht mehr da, weil ich gerne vom Norden her durchfahre bis zum Canon.

Liebe Grüße
Gerd