jumaThemenstarter249 Beiträge · seit 200830. Jan. 2009 · #1
Hallo!
Die Reise geht jetzt endlich in 70 Tagen nach Botswana. Bis jetzt waren wir 2x in Südafrika unterwegs und immer ohne Stativ. Hätte auch nicht sagen können, dass ich es großartig vermisst habe (bin dazu wahrscheinlich ein zu großer Amateur). Jetzt für Botswana überlege ich es mir neben dem selbstgebastelten Bohnensack mitzunehmen. Fensterstativ habe ich schon die letzten Urlaube verwendet - nicht nur für die Sony Alpha, sondern auch für die Video-Cam.
Jetzt hätte mich interessiert, wie Ihr das handhabt ... nehmt Ihr kein Stativ mit oder nehmt Ihr schon eines mit und wenn ja, welches?! Oder zu welchem würdet Ihr raten?
Es kommt halt schon sehr darauf an, was u. vorallem wie man fotografiert. Nur mal schnell ein paar Bildchen für's Album, da brauchst Du sicher kein Stativ mitzunehmen. Ich nehme immer ein Stativ mit auf meine Reisen, auch wenn ich es nicht immer brauche. Es kommt auch ganz drauf an ob Du lange Brennweiten benutzt oder nur ein kleines Objektiv dabei hast. Wenn Du erst einmal gemerkt hast, wieviel länger man mit einem Stativ fotografieren kann, und wieviel besser (schärfer) die Aufnahmen gelingen dann wirst Du es nicht mehr missen wollen. Je nach Möglichkeit benütze ich Stative von Manfrotto u. Gitzo. Das Manfrotto 190 MF4 ist leicht u. handlich, u. für leichtere Kameras sehr gut geeignet. Das Gitzo GT 2540 ist etwas schwerer, dafür sehr stabil. Hält problemlos eine DSLR mit 400er Obj. Die Kugelköpfe von Really Right Stuff kann ich ebenfalls bestens empfehlen. Makellose Ausführung u. absolut stabil.
Na dann: Gut Licht und viel Spass
Photofascination
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jumaThemenstarter249 Beiträge · seit 200830. Jan. 2009 · #3
Hmmmm, das Gitzo GT 2540 ist mir ehrlich gesagt mit rund € 600 zu teuer. Das Manfrotto 190 MF4 ist mir da mit rund € 300 schon ein wenig sympatischer - natürlich ist es immer eine Frage des Gewichts und auch der Stabilität. Nachdem zu meiner Fotoausrüstung unter anderem auch ein Tamron 200-500mm gehört wäre natürlich ein für solche Objekte auch ausgelegtes Stativ ideal. Aber hier sind wir wieder beim hohen Preis. Nicht leicht - immerhin bekomm ich für die € 600 auch schon ein tolles Weitwinkel-Objektiv, das mir in meiner Sammlung auch noch fehlt 🙂
Jens_Dietzel1'455 Beiträge · seit 200630. Jan. 2009 · #4
Ohne Stativ ist Mist. Panorama ohne Dreibein, 500er ohne Einbein, das geht schief. Schärfe und länger die Möglichkeit abzublenden ist es wert. Ich habe immer ein 190er und ein Einbeistativ von Manfrotto, einen Benro Kugelkopf (RRS, Acra, Kirk, FLM usw. sind mir leider zu teuer, auch wenn sie unbestritten eine andere Liga als der Nachbau sind), einen Wimberley Sidekick für das 400/4.5 und die Heizungsrohrisolation als "Scheibenstativ".
Das Einbein reicht, wenn Du auf Selbstauslöser und Panoramen verzichten möchtest meist aus und ist deutlich handlicher (bei Fußpirsch).
Gorilla-Pods halte ich für Namibai ungeeignet, es sind zuwenig Straßenlaternen oder Bäume da)...
wie schon erwähnt ist die Qualität bei langen Brennweiten, Landschaftsaufnahmen, Sonnenauf- und -untergängen einfach besser.
Ich war letztes Jahr auch etwas zögerlich, habe mich aber von diversen Foris 😘 überzeugen lassen - zum Glück. Ich hätte mich sonst vermutlich in den Allerwertesten gebissen 😛
Mein Manfrotto 055 habe ich, in unsere Schlafsäcke gewickelt, im Seesack transportiert - war kein Problem.
Hi juma, ich werfe mal das Velbon Sherpa Pro CF-640 ins Rennen, es ist leicht, stabil, klein und kostet rund 200,-€ ohne Kopf. Gitzo war mir auch zu teuer und mein Manfrotto hätte das Gepäckgewicht gesprengt! Das Velbon ist m.E. das ideale Reisestativ.
wir haben uns jetzt auch ein Stativ zugelegt. Und zwar sowas: unser Stativ Kostete so um die 180,-- € Dies Seite hat mir überhaupt sehr weiter geholfen.
liebe Grüße Petra
Gott gab den Europäern die Uhr und den Afrikanern die Zeit
unsere Website: SAMMY FAMILY
hatte letztes Jahr das erste Mal mein Velbon Sherpa CF 640 dabei, dazu den Cullmann Magnesit 3 Wege Kopf - in meinen Augen eine wirklich gute Reisekombination, gebraucht hab' ich die Kombi allerdings "nur" auf der Panorama Route für Landschaftsaufnahmen 😗 Für die gesamte Kombi hab' ich rd. 225,- EU bezahlt und sie wiegt zusammen rd. 2,2 kg - der Kopf lässt sich auf "reisetaugliches Mass" auseinandernehmen und somit beides gut zusammen im Koffer transportieren. In Botswana hatte ich gar kein Stativ dabei und hätte es auch nicht gebraucht 😉
Meine Wildlife Aufnahmen (auch in Botswana mit 400 mm Brennweite + Konverter) habe ich durchweg Freihand bzw. mit dem Beanbag gemacht - ein Stativ im Auto (auch Scheibenstativ) wäre mir viel zu umständlich und vorallem unflexibel. Meinen Beanbag hab' ich immer in der Fototasche und bestücke ihn vor Ort entweder mit Reis oder eben Bohnen - nicht vergessen - beim Fotografieren aus dem Wagen heraus den Motor aus, weil sich sonst die Schwingungen auf die Cam übertragen - da nutzt dann kein Stativ was 😉
lG M@rie
lG und bleibt gesund! M@rie
M@rie's on the road again - Namibia-Botswana 2012
"Es kommt nicht darauf an, ob du gewinnst oder verlierst, es kommt nur darauf an nicht aufzugeben!"
~ "It always seems impossible until it is done." Nelson Mandela ~
Reinhard728 Beiträge · seit 200631. Jan. 2009 · #9
Hallo Markus, ich bin nach vielen Jahren der "Stativabstinenz" wieder zum Stativ zurückgekehrt. Lies mal "Digitalfotographie" (oder so ähnlich) von Fritz Pölking, einem wirklich erfahrenen, alten Hasen der Landschafts-, Natur- und Makrofotographie. Das Stativ bringt nicht nur etwas bei Teleaufnahmen, auch bei statischen Motiven, wie Landschaftsaufnahmen bringt das Stativ ein deutlich Mehr an Schärfe. Mein Stativ ist eher ein (altehrwürdiges) Kuriosum. Ich habe etwa 1980 gebraucht ein Alu-Dreibein von Linhof gekauft. Es ist immer noch prima und ich sehe gar keinen Grund mir ein anderes zu kaufen. Wenn Du schon eine Sony Alpha hast willst Du doch gute Fotos machen (sonst würdest Du doch Postkarten kaufen - ist viel billiger als selbst fotografieren!) dann sei konsequent und schleppe ein Stativ mit. Gruß Reinhard
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GUGuidoL84 Beiträge · seit 200802. Feb. 2009 · #10
Giotto GTMT9340B, 119€ bei "Ringplanet".
Ohne Kopf allerdings.
Dann noch ein 3-Wege Kopf dazu und für unter 200€ hate ne gute Lösung.
Hi, auf Reisen würde ich immer ein Stativ mitnehmen, da auch nur 1-2 Situationen die sich am Ende (zu Hause) nicht als schön scharf herausstellen, richtig ärgerlich sein können. Es gibt auch schon solide, leichte 3-Beiner für ca. 50eur zu ersteigern ... Man muss ja nicht gleich in die Vollen beim Stativ gehen und kann zusätzlich noch in nen Fernauslöser (Kabel oder Bluetooth) investieren.
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jumaThemenstarter249 Beiträge · seit 200802. Feb. 2009 · #12
Hallo!
Vielen Dank für die vielen Tips ... was Stative betrifft bin ich wirklich Anfänger. Was man bis jetzt nicht verwendet hat, vermisst man auch nicht - wahrscheinlich aus diesem Grund hatte ich bis jetzt noch nie das Verlangen nach einem Stativ ...
... aber ich hab jetzt folgende Shoppingliste noch zusammen gestellt, was mir alles noch fehlt 😉
Kameraschutzhülle scheint ein ganz praktisches Ding für die schnelle und sichere Verstauung zu sein.
Eigentlich sollte man ohne Stativ gar nicht fotografieren, auch wenn ich weiß, dass man aus Bequemlichkeit in 90% aller Fälle darauf verzichtet. Dabei ist eine Stativaufnahme tatsächlich um Welten besser.
Außerdem gibts Situationen, bei denen ein Stativ ein Muss ist: Sonnenauf-/ -untergänge, nächtlicher Sternenhimmel, Aufnahmen in der Dämmerung, Panos etc.
Also ohne Stativ würde ich nie in den Urlaub fahren.
Ich habe mich für Gitzo entschieden, was sicher ziemlich teuer ist, aber auch nicht ohne Grund. Die Basaltreisestative sind auch toll. Manfrotto ist da sicher eine gute und günstige Alternative.
Bedenke ruhig, wer billig kauft, kauft zwei Mal. Ein Stativ kauft man in der Regel nur 1x im Leben und nicht wie PC- oder Fototechnik alle paar Jahre neu. Ein Vorredner beweist es damit, wie lange er sein Stativ schon hat. Insoweit sollte es nicht das billigste sein - das Geld ist nämlich wirklich gut angelegt.
wichtig ist das Du das Zeug rechtzeitig hast, um in Ruhe checken zu können wie die Handhabung ist. Gerade beim Stativ zeigt sich dann direkt, wie es sich einstellen lässt und ob's hält.
Noch ein Schwank am Rande - bei meinem letztjährigen Trip durch den Westen der USA, hab ich genau in einem Canyon das Stativ gebraucht. Und was musste ich da feststellen? Die Halterung für die Cam war wohl noch an der alten Kamera @ home ... Wenn ich drüber nachdenke, könnte ich mich grad schon wieder ärgern. Selten war der Ausschuss aus einer Session so hoch ...
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jumaThemenstarter249 Beiträge · seit 200802. Feb. 2009 · #15
Das mit dem rechtzeitig kaufen und testen stimmt ganz bestimmt - ich kann mich an das letzte Jahr erinnern, wo ich mir ein Zusatzladegerät für die Video-Cam gekauft hatte, wo man auch über den 12V-Anschluss laden konnte. Leider hatte ich es nicht zuhause getestet und dann im Urlaub (wo das original-Ladegerät aus Gewichtsgründen zu hause blieb) festgestellt, dass die Anschlüsse für meine Cam gar nicht passen - war auch sehr toll. Zum Glück hatte dieser Akku eine beeindruckende Laufzeit, sonst hätte ich mich auch in den A... gebissen (noch mehr).
Auf jeden Fall habt Ihr mich überredet was das Stativ angeht - gibt ja bis jetzt keine einzige Stimme mit "brauchst nicht". Wird dann schon seine Gründe haben ... ich glaubs auch ... ist ja auch irgendwo logisch 🙂
Hi juma, erst willst Du kein Stativ mitnehmen, dann 2 (Einbein + Dreibein)? Meine Meinung: Kauf Dir ein "gescheites" Markenware: Gitzo, Manfrotto, Velbon,... (nix für 80€!) Dein 200-500mm verlangt nach einer gewissen Stabilität, das verlinke sieht nicht sehr stabil aus!
******* Tipp am Rande: Vergiss die Mittelsäule! Keine und ich meine wirklich KEINE Mittelsäule ist stabil. Ich habe mal mit einen Prof. Linhofstativ (ca. 10kg) gearbeitet die Mittelsäule (8cm Durchmesser massives Metall), hat trotzdem gewackelt😮 *******
Achte auf das Gewicht! Ein schweres Stativ nimmt man ungern mit, 2 Stative noch ungerner! Vergiss nicht, da kommt noch ein Kopf dazu, auch hier gilt: lieber einmal richtig!
Nimm für die Bilder aus dem Auto einen Bohnensack Tipp:Link
Vielen Dank für den Link mit den Neoprentaschen, sehr interessant!
Ich habe mich für Gitzo entschieden, was sicher ziemlich teuer ist, aber auch nicht ohne Grund. Die Basaltreisestative sind auch toll. Manfrotto ist da sicher eine gute und günstige Alternative.
moin,
ich glaube, ich habe mein Gitzo-Stativ schon über 30 Jahre😂 Es war auch schon ein paarmal mit in Afrika. Vor ein paar Jahren habe ich mir noch noch ein Carbon-Einbeinstativ auch von Gitzo zugelegt, und das reicht meistens.
jumaThemenstarter249 Beiträge · seit 200802. Feb. 2009 · #18
okay, okay ... ich werde das mit den Stativen nochmal überdenken heute am Abend. Ein ordentliches Stativ ist wohl besser als irgendwas zusammen gestoppeltes nur um halt ein Stativ zu haben. Auf jeden Fall ist das Ganze eine schwierigere Entscheidung als ich dachte.
Aber 68 Tage 1 Stunden 10 Minuten 56 Sekunden bis zum Abflug nach Botswana hab ich ja noch 🙂
Hallo Markus, ich glaube, überzeugen muss man Dich nicht mehr von der Notwendigkeit eines Stativs. All die, die später Deine Fotos oder Filme ansehen, werden es Dir danken. Auch und gerade bei der Videofilmerei geht m.E. gar nichts ohne Stativ. Das Problem ist eben immer nur das Gewicht. Da hätte ich vielleicht noch einen Tip beizusteuern: es gibt von Somikon ( auch bei Amazon erhältlich) für ca. 25,- € ein Fensterklemmstativ mit Neiger und Führungsarm. Das Ding ist wirklich sehr leicht und dennoch überraschend stabil. Natürlich geht nichts über einen gut gedämpften Videokopf, aber der kostet schon mal locker 400,-€ und bringt allein gut 1kg auf die Waage. Es wäre unfair, das Somikon damit zu vergleichen. Aber dieses Fensterklemmstativ würde ich jedem Bohnensack vorziehen.Und man kann eine sehr gute Dämpfung dadurch erreichen, dass man nicht das Stativ schwenkt, sondern die ganze Autotür, auf deren Scheibe das Stativ geklemmt ist. Das könnte nur in Etosha etwas Ärger geben. Ich möchte aber auch auf ein mögliches Problem hinweisen: bei manchen Autos lassen sich die Seitenscheiben nicht ganz versenken; es kann dann sein, dass das Klemmstativ mit aufmontierter Kamera zu hoch ist für das Autofenster. Ich habe da für mich zwar eine Lösung zusammengebastelt, aber damit will ich hier keinen langweilen. Gruß Joli