TOTobisThemenstarter40 Beiträge · seit 200927. Jan. 2009 · #1
Hallo! Mein Name ist Tobias und ich möchte von mitte September bis mitte Oktober für 3 Wochen mit meiner Frau nach Namibia fahren. Durch Zufall bin ich auf diese Forumsseite gestoßen und seitdem immer öfters hier um mir Informationen anzulesen. Also erst mal ein großes Lob an dieses Forum! Ich glaube es ist eine sehr große Hilfe für viele Namibiareisende. Also würde jetzt einfach mal unsere geplante Tour mit den Lodges reinschreiben und hoffe ihr könnt uns sinnvolle Tips zu unsere geplanten Tour geben- also ob das mit den Entfernungen klappt und ob die Aufenthaltsdauer pro Ort so gut ist. T1: Windhoek (Kalahari Sands) T2: Otjiwarongo/Waterberg (Frans Indongo Lodge) T3-4: Etosha National Park hier sind wir etwas ratlos wie wir das am besten einrichten??? Plan ist Camp Halali (evtl. 2Nächte) T5: danach zu Uris Safari Lodge 1Nacht so das wir gesamt 2 volle Tage vor Ort haben (Was denkt ihr ist das ok?) T6-7: Damaraland (iGrowati Lodge) T8-9: Swakopmund (Prinzessin Ruprecht) T10: Sossusvlei (Dessert Homestead) T11-12: Lüderitz (Zur Waterkraut) T13-14: Fish River Canyon (Canon Village) T15-16: Keetmanskoop (Schützenhaus) T17-19: Kalahari/Mariental T20 : Windhoek - Rückflug
So also das ist die geplante Tour. Wir haben all unser Wissen aus diesem Forum und unserem Reiseführer´... wir wären euch echt dankbar für hilfreiche Info`s oder Warnungen also allem was hilft unsere Reise so gut wie möglich zu gestalten. Vielen Dank! Euer Tobis
zwei Anmerkungen in aller Kürze: - Ich würde die Tour andersherum planen, damit du Etosha als Highlight am Schluss hast. - Außerdem solltest du auf jeden Fall zwei Tage in Soussousvlei einplanen, da du für die Besichtigung der Dünen einen ganzen Tag verlierst und ja auch noch nach Lüderitz bzw. Swakopmund musst.
willkommen im Namibia-Forum. Die meisten Selbstfahrer gehen die Tour im Uhrzeigersinn an (wie Chris zuvor schon angedeutet hat). Würde ich auch empfehlen. Folgende Änderungen schlage ich dir vor: - Keetmanskoop reicht eine übernachtung um die Köcherbäume zu sehen. - Fish river Canyon würde ich eher Canyon roadhouse oder Canyon Lodge empfehlen. Im Village sind zu viele Gruppen. - Übernachtung in Aus (zB. Klein-Aus-Vista, super Unterkunft), von da aus 1 Tag nach Lüderitz inkl. Wildpferde und kürzere Anfahrt ins Sossusvlei. - Im Sossusvlei mußt du auf jeden Fall auf 2 volle Tage evt. sogar 3 erhöhen. - Etosha-Park: hier auf jeden Okaukuejo Camp 1 Übernachtung einplanen (bestes Wasserloch), danach 1 Übernachtung Halali und danach ggf. außerhalb (z.B. Mushara Lodge)
Viel Spaß noch beim PlanenB) 😎
Gruß
Uli
Das Leben wird nicht gemessen an der Zahl unserer Atemzüge, sondern an den Orten und Momenten, die uns den Atem rauben.
RUrumtreiber24 Beiträge · seit 200927. Jan. 2009 · #4
Hallo, ich reise seit 1993 fast regelmäßig ins südliche Afrika (Zimbabwe, Botswana, Swaziland, Lesotho, Namibia, Südafrika). Da ich immer Freunde und Bekannte mitnehme (Selbstfahrer Touren) plane ich die Touren und gebe sie dann zur Buchung meinem Reisebüro weiter. Alles wird von dort erledigt. Zimmerbuchung, alle Flüge, Mietauto, Einwegmieten, Grenzgebühren alles was dazugehört. So braucht man sich um nichts mehr kümmern. Nur noch fahren und tanken. Dieses Reisebüro wird durch einen Mann geführt, der aus Südafrika stammt. Der kennt sich da sehr gut aus. Da brauche ich nur zu sagen wo Du hin willst, wann die Reise sein soll und vor Allem wie teuer soll sie sein sein. Zum eigentliche Thema, würde ich mich den Beiden vor mir anschließen. Für die Etosha sollte so viel Zeit eingeplant werden wie es geht. Dabei würde ich das Camp Namutoni nicht vergessen. Dort sind in der näheren Umgebung die meisten Wasserlöcher. Letzens waren wir 07`im April dort. So viele Tiere habe ich lange nicht gesehen. Abgesehen vom Leopard hatten wir das volle Programm. Solltest Du Hilfe benötigen, kann ich Dir hier die WEB Adresse mitteilen. www.ventertours.de Viel Spaß Reinhard 😄
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gglink5'538 Beiträge · seit 200827. Jan. 2009 · #5
Hallo Tobias,
ich bin auch der Meinung, dass Du erst nach Süden fahren solltest. Ich würde dann auf jeden Fall zwischen Windhoek - warum das Kalahari Sands? Es gibt so viele individuelle kleine und preiswerte Hotels/Pensionen wie z. B. das Casa Blanca - Keetmanshoop einen Tag in der Kalahari einschieben. Da gibt es die Kalahari Anib Lodge (gut und preiswert), die Zebra Lodge (gut, aber teurer) und die Bagatelle (first class und dem Standard entsprechend teuer). Von der Lodge bist Du am nächsten Tag in 2 1/2 bis 3 Stunden beim Köcherbaumwald. Den Aufenthalt dort kannst Du mit 1 - 2 Stunden veranschlagen und dann fährst Du weiter zum Canon Road House. Das sind vom Köcherbaumwald noch einmal 2 Stunden. Zeit genug also.
Das Desert Homestead ist prima. Für den nächsten Tag solltest Du Dir dann aber noch eine Lodge in der Nähe von Sossusvlei - z. B. die Namib Desert oder Weltevrede oder die Namib Naukluft - nehmen, bevor Du nach Swakopmund weiterfährst. Dort sind 2 Tage das Minimum, denn Du brauchst allein schone 1/2 Tag für die Lagunentour in Walvis Bay.
Im Damaraland würde ich nicht in Khorixas übernachten, sondern ich würde von Swakop gleich nach Twyfelfontein (Weltkulturerbe) fahren. Du brauchst auch keine 2 Übernachtungen, sondern Du fährst von Swakop 1 Tag und am nächsten Tag von Twyfelfontein zur Etosha. Die erste Nacht würde ich auswärts in der Etosha Safari Lodge verbringen und dann die nächste in Okaukuejo und die letzte in Halali oder außerhalb im Onguma Bush Camp. Namutoni hat sich seit 2007 stark verändert und ist sehr teuer geworden.
Hilfe bei der Routenplanung und nach meinen Erfahrungen den besten Buchungsservice bekommst Du auch über www.abenteuer-in-namibia.com von Eva oder Thomas.
Viel Spaß beim Planen und erst Recht beim Besuch unseres schönen Landes.
Hallo Tobis, von den Entfernungen her halte ich Deinen Plan für gut machbar. Ob links oder rechts herum, ist sicher Geschmackssache, aber der hier bereits genannte Grund der "Reisedramaturgie" spricht sicher dafür, Etosha an den Schluss zu setzen. Du hast Dir eine sehr gute Zeit für Etosha ausgesucht - dann nutze sie auch optimal und bleib dort so lange wie möglich ( auch, wenn Du dafür ein anderes Ziel auslassen musst - wie z.B. Waterberg). 2 Tage für Etosha sind nun wirklich viel zu wenig.Ich halte 4 Tage für das Mindeste. Bei Namutoni gehen die Meinungen etwas auseinander - ich halte es nicht mehr für eine Empfehlung; aber Halali und Okaukuejo sollten auf jeden Fall zur Planung gehören - z.B. für jedes Camp 2 Nächte. Lüderitz ist sicher ein sehenswerter Ort. Auch die Umgebung. Aber Du hast nicht sehr viel Zeit. Der Tip, in Aus einen 2-tägigen Stopp einzulegen, ist da sicher gut.Von dort aus erreichst Du auch Lüderitz für einen Kurzbesuch ( vor allem Kolmanskuppe) und für die Wildpferde von Garub ist auch Zeit genug. Das Canyon Roadhouse kann ich auch nur wärmstens empfehlen. Für Keetmanshoop reicht in der Tat eine Nacht. Und zur Übernachtung bei Marienthal gibt es eine allgemeine Empfehlung: Bagatelle - aber auch für 2 Nächte. Gruß Joli
kann mich Joli nur anschliessen. Würde nur am Anfang wie schon erwähnt eine andere Unterkunft in Windhuk buchen oder aber gleich etwas ausserhalb um gleich die Ruhe und Weite von Afrika zu geniessen. Gruss Hanne
8 x Südafrika,1x Zimbabwe, 22x Namibia, 4x Botswana, 1x Lesotho, 1 x Swasiland
TOTobisThemenstarter40 Beiträge · seit 200927. Jan. 2009 · #8
Mensch in so kurzer Zeit soviele tolle Antworten...😁 Vielen Dank erst einmal dafür werde mich später nochmal dazu äußern - aber auf euch ist echt Verlaß-bin begeistert!
Hab nur noch eine schnelle Ergänzungsfrage: Mit welchem Fahrzeug ist die Tour machbar?
für diese "Standardtour" ist kein 4x4 erforderlich.
Wenn auch schon oft gesagt, so hat sich ein höherliegendes Fahrzeug 2x4 bestens bewährt (Nissan x-trail, Toyota Condor etc.). Zum einen lassen sich gewisse Straßen besser bewältigen und zum anderen sitzt man bei Tierbeobachtung immer etwas höher als normal. Dieser Vorteil merkt man besonders im Etosha..
Vermietstationen gibt es einige. Bewährt hat sich Kalahari car hire, Asco usw.
Wir haben damals gute Erfahrung mit Impala car hire gemacht. www.impalacarhire.com/
Achtet darauf, daß Reifenschäden und Glas mitversichert sind.
🙂 Gruß
Uli
Das Leben wird nicht gemessen an der Zahl unserer Atemzüge, sondern an den Orten und Momenten, die uns den Atem rauben.
TOTobisThemenstarter40 Beiträge · seit 200927. Jan. 2009 · #10
Also ich habe ja über das Forum wirklich schon viele hilfreiche Tips und Informationen bekommen - also heute an diesem Tag deutlich mehr wie bei 3 Reisebürositzungen insgesamt. Es wurden sehr viele Tips in Sachen Lodges gegeben... Wie kann ich den die Übernachtungen dort buchen und wie erfahre ich die Preise dazu? Glaube nicht, dass meine Reisebüros in der Lage sind die Lodges zu buchen, die ich ihnenn auf einer Liste gebe... Zum Aufenthalt im und um den Etosha Park wurde empfohlen 4 Tage einzuplanen 2 in Okaukuejo und 2 in Halali. Sind das Camps oder richtige Lodges? Ist es ratsam dann vor Ort selbst die Touren zu machen oder sollte man lieber an einer geführten Tour teilnehmen. Zu Sossusvlei...macht man dort die Ausflüge zu Fuß? Lohnen sich da 2Tage und dafür etwas anderes von unserer Liste zu streichen?
DIDirki100 Beiträge · seit 200727. Jan. 2009 · #11
Schau Dir mal die HP´s der Lodges an, da bekommst Du meist die nötigen Informationen bzgl. des preises und dann per e-mail angefragt und hoffen, daß noch was frei ist. wir haben bei unserem letzten Namibia-Trip 2007 auch ein oder zwei (z.B. Vingerclip) übers Reisebüro gebucht, da sie von einigen Reiseunternehmen angeboten werden und teilweise sogar etwas günstiger zu haben waren als bei der direkten Buchung. Viel Spaß beim Vergleichen.
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Tigermamba463 Beiträge · seit 200727. Jan. 2009 · #12
Hallo Tobis,
erst einmal wünsche ich viel Spaß bei der Planung der tollen Namibia-Reise, die Ihr vor Euch habt!
Meine persönlichen Anmerkungen dazu:
Ich würde beim ersten Mal den Süden weglassen, bzw. nur bis zum Sossusvlei fahren. Alles andere könnte in Streß ausarten, dann verbringt Ihr mehr Zeit im Auto als in der schönen und sehenswerten Natur.
Wenn Ihr in das Damaraland wollt, kann ich das Mowani Mountain Camp sehr empfehlen, obwohl es ist nicht gerade günstig! 2 Nächte dort sind aber ein "must", ansonsten lieber für ein anderes Mal aufsparen - es wäre zu schade!
Von dort auf Richtung Etoscha Südausgang würde ich - wenn es denn zeitlich geht, die Otjitotongwe Cheetah Farm vorschlagen, wo man zahme und auch "aufgepäppelte" Cheetahs sehr nahe und gut beobachten kann.
Kurz vor Etoscha Süd würde ich wärmstens die Vreugde Guestfarm empfehlen, mit einem sehr herzlichen und persönlichen Familienanschluß, sehr schöne Zimmer, günstig dazu. Von dort braucht es nur 30 min. bis zum Gate des Etoscha-Parks. Auch die Farm Tarentaal ist einen Blick wert"
Im Park selber sind Okaukuejo und Halali empfehlenswert. Diese Unterkünfte können auch über DerTours und TUI gebucht werden - versucht es mal.
LG Heike
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gglink5'538 Beiträge · seit 200827. Jan. 2009 · #13
Hallo Tobias,
schau mal bei www.abenteuer-in-namibia.com rein. Eva und Thomas machen das alles sehr gut. Ich lasse meine Freunde nur noch dort buchen. Sag denen so ungefähr, was Du willst und dann machen die alles einschl. Auto.
Gruß Gerd
TOTobisThemenstarter40 Beiträge · seit 200927. Jan. 2009 · #14
Und da kann ich dann einfach meine Reisedauer meine Ziele und geplanten Lodges plus Mietwagen und Flug angeben und die machen mir ein Angebot? Ist das nicht viel teurer wie wenn wir uns da selbst darum kümmern? Haben jetzt für die 20 Tage in Namibia+Flug+Mietwagen erst mal so um die 2600€ pro Person veranschlagt ist das realistisch oder eher utopisch?
Was habt ihr so für Budget für eure Reisen veranschlagt?
Grüße Tobis
Namib Tom841 Beiträge · seit 200828. Jan. 2009 · #15
Hallo Tobias,
die Kosten für eine Lodge über ein namibisches Reiseunternehmen werden auf gar keinen Fall teurer als wenn du selbst buchst. Lasst euch doch von dem angegebenen Unternehmen mal ein Angebot machen. zu deinen 2.600 Euro pro Person; nehmen wir mal an, daß ihr bei Air Namibia 1.100 Euro pro Person für den Flug bezahlt (mit Glück bekommt ihr den auch günstiger), dann habt ihr zusammen noch 3.000 Euro für den Mietwagen übrig. Beim momentanen Wechselkurs bekommt ihr dafür einen dicken fetten Geländewagen, was aber bei einer Standardroute nicht nötig ist. Rein die Sitzhöhe für Tierbeobachtungen spricht für einen 4X4. Es gibt auch Fahrzeugvermieter in Namibia welche etwas ältere Modelle (2005 - 2006) vermieten. Diese sind günstiger und in einem sehr guten Zustand. Wenn ihr Mitte September in Namibia ankommt auf jeden Fall erst in den Süden. Dadurch, daß um diese Zeit Neumond ist könnt ihr den unglaublichen Sternenhimmel über Namibia genießen. Der Vollmond dann über Etosha gibt euch dann nachts ein besseres Licht für Tierbeobachtungen.
Burschi4'140 Beiträge · seit 200928. Jan. 2009 · #16
Hallo, die Tourreihenfolge hängt davon ab, ob du gerne fotografierst oder nicht. Chris hat Recht, dass Etoscha ein Highlight am Schluss wäre. Aber wenn du die Tour von Etosha aus nach Süden fährst und dann auf der B2 wieder nach Norden, hast du in den landschaftlich sehr schönen Teilen die Sonne immer im Rücken und so ein wesentlich schöneres Landschaftserlebnis. Auf der B2 nach Norden ist es dann wurscht, wenn man der Sonne entgegenfährt, weil es da sowieso nicht so toll ist.
Hallo Tobias, es sind zugegeben eine Menge gute Ratschläg dabei, doch wichtig ist was Du möchtest. Möchtest Du Tiere oder Landschaften sehen. Ich habe in meinen Planungen versucht den Süden und Norden unter einen Hut zu bekommen.Es ist mir nicht gelungen. Nun mache ich Dir einen Vorschlag. 1. Anreise 2. Windhoek/Casa Blanca,liegt am City Airport "EROS" 3.+4.Hammerstein Lodge, dort kannst Du mit Geparden schmusen. Die Tiere anzufassen ist schon ein tolles Gefühl. Von dort Tagestour zur Sossusflei.Sehr früh aufstehen. Alternativ gibt es in der Nähe noch einige andere Lodges. Die haben aber ihren Preis. 5./6./7. Swakopmund/ de´Avignon, 200 Meter bis zum Strand an der "Jetty". -Walfish Bay Lagunenfahrt mit "Catamaran Charters". Ich habe es erlebt. (ca.35.00€) Einfach überwältigend. Ruhige Fahrt, da Doppel- rumpf. Sehr guites Essen an Bord (im Preis). - Stadtbummel- Cafe Anton. Mondlandschaft mit Welwitschia Pflanze. 8. Ameib Ranch - im Erongogebirge. Superlandschaft. "Bulls Party" 9. "Philips Cave". 10. Am Brandberg vorbei (Felsmalerei "White Lady") nach Twyfelfontein. 11. Versteinerter Wald, Fingerklippe im Ugab Tal,liegen auf der Route zur Etosha. 12. 13. 14. Camp Okaukuejo 15. Camp Halali (eventuell länger) 16. 17. Camp Namutoni. 18. 19. Fahrt nach Windhoek, Lake Otjikoto, Hoba Meteorit bei Grootfontein. Rest Windhoek.
Mein vorher angegebenes Reisebüro wird Dir ganz individuell die Reise zusammenstellen, mit allem was dazugehört. Du brauchst Dich um nichts kümmern. Der von Dir angegeben ist zu hoch. Dort bekommst Du es auf jeden Fall billiger. Ich hoffe ich konnte Dir helfen. Viel Freude an der Reise.
Reinhard 🤩 😛
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KEkelele134 Beiträge · seit 200728. Jan. 2009 · #18
Hi Tom, dein Rechenbeispiel hinkt ein bißchen.
Namib Tom schrieb:
zu deinen 2.600 Euro pro Person; nehmen wir mal an, daß ihr bei Air Namibia 1.100 Euro pro Person für den Flug bezahlt (mit Glück bekommt ihr den auch günstiger), dann habt ihr zusammen noch 3.000 Euro für den Mietwagen übrig.
Schließlich plant Tobis mit 2600€ nicht nur für Flug und Mietwagen, sondern auch für alles andere, wenn ich ihn richtig verstehe. Also Übernachtungen, Essen, Parkgebühren, Benzin... Das geht natürlich, ist aber auch alles andere als üppig, meiner Meinung nach. Aus dem Nähkästchen geplaudert heißt das: Ich habe für eine ähnlich Länge an Urlaub, Standard- bis gehobene Unterkünfte (meist HP), "normalen" Unternehmungen ca. 3000€ p.P. ausgegeben. Das war inkl. eines relativ günstigen Fluges und eines älteren Hilux DC. Tobis, leg dir doch einfach mal eine Liste an, such dir "deine" Unterkünfte im Internet raus (wenigstens so in etwa, soll ja nur eine Kalkulation sein) und fang an zu rechnen. Standardwerte wirst du überall finden, z.B. hat Asco seine Preise für Autos online. Das wird nicht alle Zeit der Welt in Anspruch nehmen und du wirst schnell feststellen, dass bei deinem Budget häufig eher die günstigere Unterkunft gefragt ist. Das ist weder schlimm noch verpasst du dabei was: Gästefarmen sind IMHO der "place-to-be" und günstig dazu. Großes Sparpotenzial hat natürlich das Auto: Verzichtest du auf den 4x4 dann gibts mehr für eine tolle Lodge 😉
Ach ja, irgendwo hattest du noch nach den Nationalpark-Camps gefragt. Weiß nicht, ob die Frage mittlerweile beantwortet wurde 😊 Die Etosha Camps sind keine reinen Campingplätze. Dort hast du zu meist alles: Einfache Hütten, Luxus-Bungalows und Zeltplatz. Aktuelle Preise findest du unter nwr.
Grüße Kelele
Ach ja, selbst buchen geht übrigens meistens absolut problemlos. Ich hätte es mir nicht nehmen lassen 😄 Nur Etosha hab ich über einen lokalen Anbieter angefragt, da ich keine Lust hatte, mir mit nwr irgendeinen Stress zu machen.
Hiluchs527 Beiträge · seit 200628. Jan. 2009 · #19
Aus eigener Erfahrung kann ich sagen, dass € 2600,- bei einer 3-wöchigen Campingreise (4x4 mit Dachzelt) ein guter Ansatz sind. Mit Lodges und sonstigen festen Unterkünften werdet Ihr meiner Einschätzung nach damit nicht auskommen!
Hallo Tobis, Du kannst zwar Vieles im Internet buchen. Ist aber zeitaufwändig und auch relativ teuer/unsicher dann, wenn von Dir Vorauszahlungen erwartet werden. Die kosten richtig Geld - so ca. 30 € pro Überweisung.Und können sehr lange dauern. Da spricht manches dafür, die Reise komplett von einem Afrika-erfahrenen Reisebüro buchen zu lassen. Als namhafte Büros hier in Deutschland fallen mir dazu spontan ein: www.afrika.de, www.umfulana.de, DSAR und vielleicht auch noch www.abendsonne-afrika.de. Letzteres aber ist mehr in dem oberen Preissegment angesiedelt. In Windhoek gibt es dann natürlich noch www. bwana.de ( Carsten Möhle).All diese Büros haben eigene Mitarbeiter vor Ort oder arbeiten mit ortsansässigen Agenturen zusammen, so dass Du eine wirklich hohe Beratungsqualität erwarten darfst. Die dort zu zahlenden Preise sind in etwa gleich hoch wie bei einer Direktbuchung. Mit Deiner Preisvorstellung solltest Du in etwa hinkommen. In Etosha hast Du mehrere Möglichkeiten - vom normalen Campingplatz bis zur Luxus-Unterkunft; die dort vorhandenen 3 Camps ( das ganz neue vierte lass ich jetzt mal weg )sind kleine, umzäunte Siedlungen, in denen es Shops, Restaurants und Unterkünfte gibt. Am Rand der Camps befinden sich nachts beleuchtete Wasserlöcher, so dass man auch nach Sonnenuntergang Tiere beobachten kann. Besonders gut ist in diesem Punkt das Wasserloch von Okaukuejo.Es gibt die Möglichkeit, von den Camps aus an geführten Wildbeobachtungstouren ( Gamedrives) teilzunehmen ( ca. 4-500,-N$ pP)oder aber selbst mit dem eigenen Auto auf Entdeckung zu gehen.Es gibt ein recht gut verzweigtes Straßennetz in Etosha, so dass man nahezu alle Wasserlöcher im Park selbst anfahren kann.In den Camps liegen Tiersichtungsbücher aus, die einem bei der Zielauswahl helfen - die meisten Tiere sind standorttreu und daher auch am nächsten Tag meist noch dort, wo andere sie am Vortag gesehen haben. Dazu gibt es gute Straßenkarten mit hilfreichen Hinweisen dazu, wo man welche Tierarten besonders gut beobachten kann. Gruß Joli