YVyvyThemenstarterGast18. Okt. 2005 · #1Hallo,
plane seit einiger Zeit intensiv eine ca. 14-tägige Selbstfahrer Reise. Je nach Flug (direkt nur 13 Tage) oder über Johannesburg . Es sind jedoch noch etliche Fragen :?: offen, obwohl das Forum mir schon viele Tipps geben konnte. Ablauf könnte folgendermaßen aussehen:
1. Windhoek Villa Verdi ?
2. Sossuvlei Lodge
3. Sossuvlei Lodge
4. Swakop Sams Girardino
5. s.o.
(2.-4- Tag eventuell auch als Fly Inn Paket über DER-Tour interessant?)
Hat jemand Erfahrungen damit?
oder Dunehopper Angebote? oder ist der Flieger der gleiche?
Wie siehts mit Gepäckbeschränkung aus?
Ist man ohne Auto im Sossuvlei flexibel?
Was kosten organisierte Ausflüge dort?
Oder besser alles mit Jeep fahren?
6. Ameib Ranch ?? ( machen oder weglassen?)
7. Vingerklip Lodge
8. Okaukuejo oder Halali
( Bis wann muss man Camps vorgebucht haben?)
9. Mushara oder Aoba
10. Mushara / Aoba
11. Waterberg Plateau Frans Indongo Lodge sinnvoll?
12. Okonjima
13. Okonjima
14. Abflug
Die Qual der Wahl... 😄
Hat jemand schon mal über AST-reisen gebucht?
Wäre über neueste Tipps dankbar!
GRGrizzThemenstarterGast18. Okt. 2005 · #2Hi yvy,
hast ja noch genügend Zeit Deine Reise zu planen. Schau mal z.B. auf www.namibia-diy.com da findest Du ne menge Infos für Deine Reiseplanung inkl Übernachtungsmöglichkeiten etc.
Viel Spass, Grizz
GAGastThemenstarterGast19. Okt. 2005 · #3Salut yvy,
so wie dein bisheriger Reiseverlauf aussieht brauchst du eigentlich keinen Jeep, da reicht ein PKW.
Okaukuejo od. Halali?
Ich persönlich würde Okaukuejo vorziehen, weil die Zimmer etwas besser im Schuß sind u. ich das Wasserloch schöner finde. Wieviel vorher buchen kann ich nicht sagen, wir versuchen es immer auf gut Glück. Dieses Jahr im Mai hatten wir auch Pech, kamen aber in Halali noch unter. Allerdings ist buchen im Oktober sicher sinnvoll, da scheint mir in NAM der Bär zu steppen.
Grüßle Sabina
YVyvyThemenstarterGast19. Okt. 2005 · #4Erst mal schönen Dank für die promten Antworten. Selbstfahrerseite interessant aber nicht genau das dabei was ich mir vorstelle.
Hat noch keiner Flug Taxi ausprobiert?
OSosketThemenstarterGast14. Dez. 2005 · #5schöne Seite, funktioniert nur leider mit Opera8.5.2 nicht einwandfrei !
STsteinbeisserThemenstarterGast15. Dez. 2005 · #6Schau doch mal in US - Foren, der klassische New Yorker Broker macht seinen Afrikaurlaub auch so. Da gibts sicher Erfahrungen und Tips...
Im Ernst: ich würde mir überlegen, eine komplette geführte Tour zu machen. Gibts in den unterschiedlichsten Preis- und Komfortkategorien von diversen Veranstaltern. Daran zu "sparen" und dann mit dem Flieger in Nam unterwegs sein (ist natürlich alles machbar) dürfte Aufwand und Preis nicht rechtfertigen. Ansonsten: Ins Sossusvlei gibt es geführte Touren, wenn man kein eigenes Vehikel bzw. 4x4 hat, das kann man kurzfristig vor Ort organisieren. Hinfahren und z.B. in der Ex Karos Lodge (weiß nicht, wie sie gerade heißt) nachfragen. Zur Etoshabuchung stehen im Forum schon genügend Hinweise.... Würde ich nochmal durcharbeiten...
Gruß und viel Spaß beim Organisieren
JOjoliThemenstarterGast15. Dez. 2005 · #7Hallo YVY,
sorry - als Deine Anfrage gepostet wurde, waren wir noch in Nam und haben bisher längst noch nicht alle Beiträge " nachgearbeitet"; dank Steinbeisser bist Du in der Aktualität nach oben gerutscht - deshalb erst jetzt meine Meinung zu Deinem Vorhaben:
- Oktober ist eine prima Zeit für Namibia; das wissen andere aber auch und deshalb ist es sicher gut, dass Ihr schon jetzt mit der konkreten Planung anfangt.
- Für Etosha habt Ihr seeehr wenig Zeit. Ich teile Sabinas Meinung: dann schon Okaukuejo. Auf Deine Buchungsanfrage wirst Du vermutlich jetzt die Antwort bekommen, dass alles ausgebucht ist. Lass Dich nicht beirren - es wird auch wieder etwas frei, u.U. jedoch erst 3 Tage vor Eurer Abreise. Überlegt doch noch mal, ob Ihr statt Aoba/Mushara nicht doch lieber in Etosha bleiben wollt. Aoba ist zwar wunderschön, aber wegen des schlechten Farmweges zu weit, um von dort nach Etosha zurückzufahren ( und auch zu schade );ich würde alle 3 Tage für Etosha verwenden ( und Aoba als "Notlösung" für den unwahrscheinlichen Fall nehmen, dass Etosha nicht klappt).
- Fliegen: man kann fast jedes Ziel in Namibia mit dem Flugzeug erreichen. Aber: das geht nicht nur ins Geld, sondern ist auch ein bisschen schade, weil einem dabei das Gefühl für Namibia abgeht. Namibia erleben heißt auch immer, Namibia erleiden - und dazu gehören die wunderschön langweiligen ( das meine ich wirklich so ) Padfahrten. Eure Reiseroute ist zum Glück auch nicht so angelegt, dass Ihr die ohne Flugzeug nicht bewältigen würdet. Also: nehmt das Flugzeug als Bonbon - z.B. von Swakopmund aus einen abendlichen Rundflug zu den Dünen von Sossusvlei; noch schöner und deutlich billiger, wenn Ihr einen solchen Dünenflug direkt von der Sossusvlei-Lodge aus macht. Oder ganz früh morgens eine Ballonfahrt von der Lodge aus - ein Wahnsinnserlebnis ( aber teuer).
- Auto: ohne Auto geht so gut wie nichts in Namibia. Normaler PKW genügt; für die Fahrt ins Vlei (Sossusvlei) braucht man zwar 4x4, aber dafür gibts einen Shuttle-Dienst vom letzten Parkplatz aus.
- Waterberg: die angegebene Lodge kennen wir nicht. Deshalb einfach mal die Frage, ob der Waterberg überhaupt sein muss. Ich würde diesen Tag auch noch Etosha zuschlagen.
- Okonjima:gut, dass Ihr dafür 2 Tage eingeplant habt. Lasst Euch die nicht ausreden. Ist eine traumhafte Lodge. Sehr gut dort auch: der Bushman-Walk ( den gibt es aber nur, wenn man 2 Nächte dort bleibt). Ist bestimmt ein wunderschöner Abschluss Eurer ersten Namibia-Reise. Weitere werden bestimmt folgen.
Gruß Joli
GAGastThemenstarterGast15. Dez. 2005 · #8Zu lange in Etosha zu bleiben wäre für uns zu langweilig gewesen. Zwei Tage reichen in jedem Falle!
Statt einer Übernachtung im heruntergekommenen Rastlager von Namutoni empfehle ich die Gästefarm Sachsenheim, die nur 15 min mit dem Auto vom östlichen Einfahrtstor nach Etosha entfernt ist. Da lohnt es sich auch, abends wieder herauszufahren um am nächsten Morgen erneut den Etosha-Park zu besuchen.
Nunja, Geschmäcker sind verschieden. In zwei Tagen hat man jedenfalls idR alles an Tieren gesehen, was interessant ist und alles darüberhinaus ist dann zusätzliches "Wiederholungssauerbeobachten".
ALAlibabaThemenstarterGast15. Dez. 2005 · #9Zu lange in Etosha zu bleiben wäre für uns zu langweilig gewesen. Zwei Tage reichen in jedem Falle!
Nunja, Geschmäcker sind verschieden. In zwei Tagen hat man jedenfalls idR alles an Tieren gesehen, was interessant ist und alles darüberhinaus ist dann zusätzliches "Wiederholungssauerbeobachten".
Das kann ich so nicht bestätigen, wir waren 5 Tage im Etosha und mir war keine Minute langweilig, denn es braucht doch
ewas Geduld um Löwen, nen Leopard und Giraffen beim Trinken zu sehen.
Wenn man den ganzen Park abfahren will, kann man das meiner Meinung nach unter 3 Tagen kaum schaffen.
Ich würde auch auf den Waterberg verzichten, wenn die Zeit knapp wird.
KAkalacheeThemenstarterGast15. Dez. 2005 · #10Zu lange in Etosha zu bleiben wäre für uns zu langweilig gewesen. Zwei Tage reichen in jedem Falle!
Statt einer Übernachtung im heruntergekommenen Rastlager von Namutoni empfehle ich die Gästefarm Sachsenheim, die nur 15 min mit dem Auto vom östlichen Einfahrtstor nach Etosha entfernt ist. Da lohnt es sich auch, abends wieder herauszufahren um am nächsten Morgen erneut den Etosha-Park zu besuchen.
Nunja, Geschmäcker sind verschieden. In zwei Tagen hat man jedenfalls idR alles an Tieren gesehen, was interessant ist und alles darüberhinaus ist dann zusätzliches "Wiederholungssauerbeobachten".
hi
jedem seine meinung, deine meinung in ehren. aber mich befremdet diese haltung ein wenig. sind wir nun schon so weit, dass man in den etosha (oder überhaupt nach namibia) fährt, damit man die tiere gesehen hat, die "interessant" sind, ein häkchen in die liste macht und wieder abdüst? wow...
😱grüsse,
samuel.
JOjoliThemenstarterGast15. Dez. 2005 · #11Hi zusammen,
da bin ich ja richtig froh, dass ich nicht allein so ein Etosha-Verrückter bin ( ich würde nämlich eine 14-Tage-Reise allein für Etosha verwenden). 2 Tage brauche ich allein für Goas - mindestens. Es gibt aber tatsächlich solche "Sichtunglisten" zum Abhaken und der Reiseleiter wird dann frühmorgens eingenordet, dass eben dieses und jenes Tier noch fehlt. Ist für mich eine Horrorvorstellung. Aber eben - die Geschmäcker sind verschieden.
Gruß Joli
GAGastThemenstarterGast16. Dez. 2005 · #12Abhaken sollten wir diesen "Gast" Beitrag, der natürlich auch seine Berechtigung hat: diese Haltung gibts eben. Wir waren in 5 Nam Urlauben 4x jeweils 3-5 Tage in Etosha und wir sehen und lernen jedesmal Neues. Viele Situationen sind einmalig gewesen und zum Glück auf der ominösen menschlichen Festplatte gut verankert.
STsteinbeisserThemenstarterGast16. Dez. 2005 · #13Jetzt war ich selbst "Gast", ist einfach zu spät um noch rum zu surfen...
GAGastThemenstarterGast16. Dez. 2005 · #14Frage an Joli!
Hallo erstmal. Mich würde gern interessieren,welches
Fahrzeug am geignesten wäre,um in den ETOSHA auf
Tierbeobachtung zu gehen,bzw.fahren???????
Reicht ein Kleinwagen aus???????
Was für ein Tier wäre ein absoluter Glücksfall,Ihn vor die Linse
zu bekommen?????????
Ist es möglich ein anderes Camp anzusteuern,sich am Wasserloch
zu pausieren und dann zurück in das reserv. Camp zu fahren??????
Danke für Antworten, Karl!
ALAlibabaThemenstarterGast16. Dez. 2005 · #15Frage an Joli!
Hallo erstmal. Mich würde gern interessieren,welches
Fahrzeug am geignesten wäre,um in den ETOSHA auf
Tierbeobachtung zu gehen,bzw.fahren???????
Reicht ein Kleinwagen aus???????
Was für ein Tier wäre ein absoluter Glücksfall,Ihn vor die Linse
zu bekommen?????????
Ist es möglich ein anderes Camp anzusteuern,sich am Wasserloch
zu pausieren und dann zurück in das reserv. Camp zu fahren??????
Danke für Antworten, Karl!
Dürfen andere auch antworten?
😉 JOjoliThemenstarterGast16. Dez. 2005 · #16Hallo Karl,
welches Fahrzeug ist für Etosha das Beste - also: ein Kleinwagen ist es bestimmt nicht. Wenn man u.U. stundenlang an einem Wasserloch verbringt, dann kann es in einem Kleinwagen verdammt heiß werden ( die Klimaanlage zu benutzen, verbietet sich schon deshalb, weil man dazu den Motor laufen lassen müsste - und dann hast Du Dir mit Sicherheit den Zorn aller Umstehenden zugezogen ). Zudem ist eine etwas höhere Sitzposition sehr angenehm, weil man eine bessere Übersicht hat - das niedrige Buschwerk am Straßenrand kann schon sehr hinderlich sein. Und jetzt kommen noch die individuellen Anforderungen - z.B. durch das Fotografieren und Filmen bedingt: man möchte ein Stativ im Fahrzeug aufstellen, die Scheiben müssen soweit heruntergekurbelt werden, dass deren Farbtönung nicht die Aufnahmen verfälscht usw. Aus all diesen Gründen fanden wir den VW-Bus optimal - der ist aber verdammt teuer geworden. Der Toyota-Condor wäre eine Alternative, ist auch deutlich billiger, aber den gibt es wohl bald nicht mehr. Dann bleibt im Augenblick wohl nur der VW-Sharan; allerdings habe ich noch keine Erfahrungsberichte von ihm gelesen; angeblich soll er sehr reparaturanfällig sein und er ist nicht so schön hoch wie die anderen beiden. Und er kostet auch schon so ca. 80 € pro Tag.
Du kannst in Etosha auch die nicht gebuchten Camps anfahren und Dich dort ans Wasserloch setzen; die Camps sind allerdings rund 70 km voneinander entfernt und da die Höchstgeschwindigkeit auf 60 km/h begrenzt ist, überlegt man sich einen solchen Umweg. Wir machen es daher immer so, dass wir für alle 3 Camps buchen und dann von dortaus sternförmig an die einzelnen Wasserlöcher fahren. Welches Tier ist ein Glücksfall ??? - Schwere Frage, weil eigentlich von den eigenen Vorlieben abhängig. Besonders selten sind Leoparden und Geparde; Hyänen sind, da meist nachtaktiv, auch selten zu sehen. Pferdeantilopen gibt es nur im äußersten Westen bei Ozonjuitji m´Bari. Für mich persönlich sind allerdings weniger die Tierarten, als das jeweilige Tierverhalten besonders wichtig. Wenn man beides miteinander verbindet, dann ist ein Leopardenkill wohl das Größte, was man in Etosha erleben kann, dicht gefolgt vom Löwenkill. Aber die Chancen dafür stehen seeeehr schlecht und Du hast eigentlich auch keine Möglichkeiten, diese Chancen nachhaltig zu beeinflussen - mit einer Ausnahme: Du musst unheimlich viel Geduld mitbringen - 5 Std. an einem Fleck stehen bleiben zu können, schafft nicht jeder. Aber darauf solltest Du Dich einstellen - dann sind Deine Chancen, etwas Außergewöhnliches zu erleben, sicher am Größten.
Gruß Joli
ARArminThemenstarterGast16. Dez. 2005 · #17Hallo Karl,
warum sollte man von einem Restcamp zum anderen fahren, nur um sich dort ans Wasserloch zu setzen? Davon gibt´s doch unterwegs genug.
Grundsätzlich ist das aber - mit der von Joli angesprochenen Geschwindigkeitsbeschränkung und der Frage nach dem Sinn - durchaus möglich. In den Fällen, in denen wir auf eine Übernachtung in Halali verzichtet haben, sind wir auch die Strecke von Namutoni bis Okaukuejo (oder umgekehrt) durchgefahren und haben in Halali eine gemütliche Mittagspause am dortigen Wasserloch zugebracht - mit traumhaften Elefantenbeobachtungen und einem heftigen Sonnenbrand bei meiner Frau, die vor lauter Faszination vergessen hatte, dass die Sonne praktisch senkrecht über ihr stand.
Viel Spaß
Armin
ARArminThemenstarterGast16. Dez. 2005 · #18@ Karl
..hatte ich noch vergessen. Neben den von Joli erwähnten Seltenheiten bei den Tierbeobachtungen empfinde ich auch die Sichtung von Waranen als Seltenheit.
Gruß
Armin
JOjoliThemenstarterGast16. Dez. 2005 · #19.... und dann natürlich die putzigen Löffelhunde. Die bekommt man, wenn überhaupt, nur unmittelbar nach dem Sonnenaufgang zu Gesicht.
Gruß Joli
GAGastThemenstarterGast19. Dez. 2005 · #20Recht herzlichen Dank,Joli & Armin!!!!!!!!!!
Tipps von sehr erfahrenen Nam.Fans zu bekommen (wie Ihr es seid)
schätze ich und präge ich. (auch immer wieder die ausführlichen
Hinweise von Joli sind für mich interessant zu lesen! 😉
Grüsse Karl!