RUrulchenThemenstarter69 Beiträge · seit 200803. Aug. 2008 · #1Hallo zusammen
Vor 4 Jahren habe ich mir einen kleinen Traum erfüllt und bin mit dem Auto von Kapstad die ganze Ostküste hinauf gedüst. Nun stehe ich vor der Erfüllung meines weiteren Traumes: Westküste von SA nach Namibia. Ich habe mich schon ein bisschen eingelesen möchte nun aber noch ein paar persönliche Erfahrungen und Tipps. So richtig fix ist noch nix, da ich mich eben von Euren Berichten noch ein bisschen inspirieren lassen möchte. Viele haben mir gesagt, dass die Westküste von SA nicht besonders spektakulär sei. Was ist Eure Meinung? Welche Sehenswürdigkeiten würdet ihr besonders empfehlen? Wie sieht es in Namibia aus? Was muss man unbedingt gesehen haben.
Was für mich ein "must" ist, ist sicher der Etosha-Park. Was könnt ihr dort empfehlen? Gibt es besonders empfehlenswerte Lodges? Ich möchte unbedingt Safari-Touren machen und die Tierwelt bestaunen. Am besten mit einem Führer. Sind die Angebote zu vergleichen mit dem Krüger-Park. (Ich war dort in einem Privat-Lodge)
Ansonsten gilt für die Reise eigentlich hauptsächlich, locker leger mit dem Auto. Je nach dem kann es auch mal ein Inland-Flug sein um Zeit zu sparen. Reisezeit April/Mai ca 5 Wochen. Grossstädte mit Mueseen oder ähnliches sind nicht so mein Ding. Ich möchte lieber die Natur, die Tiere ect. sehen. Nun bin ich gespannt auf eure Inputs und bedanke mich jetzt schon für Eure wertvollen Tipps.
Liebe Grüsse aus Basel
Rulchen
Bazi2'721 Beiträge · seit 200603. Aug. 2008 · #2Hallo Rulchen
Erst einmal herzlich willkommen im "Club".
Mein erster Tip:
vertiefe Dich doch mal in die Reiseberichte
http://www.namibia-forum.ch/index.php?option=com_fireboard&Itemid=80&func=showcat&catid=10Da findest Du sicher sehr viele Informationen in Inspirationen für Dich.
Gisela
walwol303 Beiträge · seit 200803. Aug. 2008 · #3Hallo Rulchen,
zum Etosha: Der Park ist anders geartet als der Krüger NP und insgesamt weniger dicht mit Bäumen bewachsen. Dafür mit weiten Flächen die grosse Herden von Zebras und Antilopen aufweisen. Die Guides der privaten Lodges im Krüger NP haben die Erlaubnis die Fahrwege verlassen zu dürfen. So werden die Touristen buchstäblich zu den Standorten und Liegeplätzen der Big Fives hingefahren. Das ist im Etosha so nicht erlaubt, auch für die Guides der privaten Lodges nicht.
Als sehr schön gelegene und gut geführte Lodge mit selbst geführten Safaris im eigenen Konzessionsgebiet entlang des Etosha (ähnlich den Lodges im Sabie Sands) kann ich dir die
Ongava bestens empfehlen. Essen und Unterkunft sind sehr gut, die Safaris bestens geführt und das grosse, direkt unter der Lodge liegende, Wasserloch beinahe dauernd von Wildtieren bevölkert.
Am Ostausgang kann ich die
Mushara Lodge für einen gepflegten Aufenhalt sehr empfehlen.
Lg Walter
PApaddy518 Beiträge · seit 200703. Aug. 2008 · #4Hallo sehr empfehlen kann ich Dir das Onguma Fort bei Namutomi.
Out of Africa feeling pur.
Gruß Paddy
Malediven Experte und 6x Namibia und 2xBotswana,1x Tansania, Azoren,Uganda,Island
Bazi2'721 Beiträge · seit 200603. Aug. 2008 · #5Keine Nashörner in der Etosha?😃
Dann hab ich die Nashörner in Okaukuejo und Halali am Wasserloch wohl immer mit Büffel verwechselt😊
Gisela
RUrulchenThemenstarter69 Beiträge · seit 200801. Okt. 2008 · #6So nach langem hin und her, habe ich mir nun mal eine Offerte machen lassen.
Was meint ihr zu dieser Route? Unterkünfte?
Wie ist eure Erfahrun preislich? Ist es nicht so, dass inzwischen eine gebuchte Reise bei einem Anbieter billiger kommt, als wenn ich alles einzeln via Internet buche? Danke für Eure Feedbacks.
Zeitlich gesehen hätte ich auch 5 Tage länger Zeit
1. Tag: Windhoek
Morgens in Windhoek Übernahme Ihres Mietwagens. Erkunden Sie Namibias Hauptstadt. The Elegant Guest House, 1 Ü, Frühstück
2. Tag: Keetmanshoop (ca. 495 km)
Fahrt nach Keetmanshoop. Unterwegs machen Sie vielleicht Stopp am Hardap Damm und besuchen später den Köcherbaumwald bei Keetmannshoop - besonders schön beim Sonnenuntergang. Gessert’s Guest House, 1 Ü, Frühstück
3. Tag: Fisch Fluss Canyon (ca. 160 km)
Fahrt vorbei am Naute Damm zum Fish River Canyon, Besuch der Aussichtspunkte und der warmen Quellen von Ai Ais. Canyon Village, 1 Ü, Halbpension
4. und 5. Tag: Lüderitz (ca. 430 km)
Fahrt durch das Diamantensperrgebiet der Namib nach Lüderitz. Sie können den Achatstrand und das Diaz-Kreuz besuchen, durch die nahegelegene Geisterstadt Kolmanskop schlendern und abends die herr-lichen Langusten kosten. Protea Hotel zum Sperrgebiet, 2 Ü, Frühstück
6. Tag: Helmeringhausen/ Namib South (ca. 310 km)
Sie durchqueren die Namib und fahren zurück in Richtung Aus. Hier biegen Sie ab Richtung Norden und fahren entlang der Namib-Sanddünen und der Tirasberge zur Ranch Koiimasis, 1 Ü, Frühstück
7. und 8. Tag: Sesriem/Sossusvlei (ca. 210 km)
Die Strecke führt am Namib Naukluft Park entlang mit seiner endlosen unberührten Wüstenlandschaft. Unternehmen Sie einen Ausflug zu den höchsten Dünen der Welt ins Sossusvlei und zum Sesriem. Ein 4x4 Shuttle kann vor Ort gebucht werden. Desert Homestead 2 Ü, Halbpension
9. und 10. Tag: Swakopmund (ca. 350 km)
Durch den Kuiseb Canyon und den Namib Naukluft Park erreichen Sie Walvis Bay und Swakopmund. Sie können u.a. das schöne Städtchen erkunden und Ausflüge zum Kreuzkap (Robbenkolonie) sowie in die benachbarte Wüste mit der einmaligen Pflanzenwelt (Weltwitschias) unternehmen. Eberwein Hotel, 2 Ü, Frühstück
11. und 12. Tag: Nähe Omaruru (ca. 230 km)
Sie fahren an der Spitzkoppe vorbei und können die herrlichen Felsformationen auf der Farm Ameib be-suchen, wo Sie auch berühmte Felszeichnungen bewundern können. Weiterfahrt Richtung Omaruru zur Ai Aiba Lodge, 2 Ü, Halbpension
13. und 14. Tag: Nähe Khorixas (ca. 330 km)
Fahrt durch das Land der Damaras vorbei am Brandberg. Unternehmen Sie eine Tagestour zum Verstei-nerten Wald, den Felsgravuren von Twyfelfontein und zum Verbrannten Berg. Vingerklip Lodge, 2 Ü, Halbpension
15. Tag: Nähe Etosha National Park (ca. 190 km)
Sie fahren morgens weiter Richtung Etosha National Park und übernachten auf einer Gästefarm 40 km (bzw. ca. 30 Minuten Autofahrt) südlich vom Andersson Tor zum Etosha National Park. Im Nationalpark können Sie in eigener Regie Pirschfahrten unternehmen oder sich im herrlichen Garten auf grünem Ra-sen unter schattenspendenden Bäumen von staubiger „Pad-Fahrt“ erholen. Vreugde Gästefarm, 1 Ü, Halbpension
16. und 17. Tag: Nähe Etosha National Park (ca. 220 km)
Sie fahren heute zum Etosha National Park und durchqueren den Park pirschfahrend. Sie erreichen den östlichen Teil des Nationalparks Etosha, verlassen ihn bei Namutoni und fahren zur Lodge. Zeit für weite-re Pirschfahrten im östlichen Teil des National Parks oder Zeit zur Erholung in der Lodge, Mushara Lodge, 2 Ü, Halbpension
18. und 19. Tag: Otjiwarongo/Waterberg (ca. 280 km)
Sie fahren heute am Otjikoto See vorbei über Tsumeb (Minenmuseum) zum Hoba-Meteoriten und weiter in die Region Waterberg. Aloe Grove Safari Lodge, 2 Ü, Halbpension
20. Tag: Windhoek (ca. 300 km)
Rückfahrt nach Windhoek und nachmittags Abgabe Ihres Mietwagens.
joli3'491 Beiträge · seit 200601. Okt. 2008 · #7Hallo Rulchen,
es sieht so aus, als hättest Du Deinen ursprünglichen Plan "Westküste" fallengelassen. Einerseits schade, denn die Westküste hat sehr viel Schönes zu bieten - andererseits aber gut, denn Westküste UND Namibia wären vermutlich zuviel für nur nur 5 Wochen. Und auch von der Jahreszeit her ist April/Mai etwas zu spät für die Westküste.
So gesehen hast Du bestimmt mehr von der Reise, wenn Du die gesamte Zeit für Namibia verwendest.Ob Du alles über einen Veranstalter buchen lässt oder dies selbst übers Internet machst, bleibt eigentlich ganz Deine Sache - über einen Veranstalter ist es sicher einfacher, aber meist auch etwas teurer.Bei den auf Afrika spezialisierten Veranstaltern zumindest kannst Du auch Deine individuellen Wünsche einbringen, bist also nicht auf ein Reiseprogramm von der Stange angewiesen. Die Dir vorliegende Offerte ist schon mal eine gute Ausgangsbasis - aber m.E. optimierbar:
- Fish River-Canyon: ich kenne die Canyon Village nicht, würde aber trotzdem das Canyon Roadhouse empfehlen. Es ist sehr originell und liegt sehr günstig zum Hauptaussichtspunkt.
- Koiimasis in den Tirasbergen: Koiimasis hat zweierlei zu bieten - den angeblich schönsten Campingplatz von Namibia und die neue Lodge "Fest Inn Fels".Letztere ist wirklich ein Empfehlung und Du sollest unbedingt 2 Nächte dafür einplanen; Du kommst ja doch erst am späten Nachmittag dort an und hast von der wirklich wunderschönen Lodge nur herzlich wenig, wenn Du am nächsten Morgen schon wieder weiterfährst.
- Swakopmund: da kann man auch sehr gut 3 Nächte einplanen, weil Stadt und Umgebung verdammt viel zu bieten haben. Das Eberwein ist schon mal eine gute Adresse. Liegt aber leider direkt an der Hauptstraße. Mein Favorite ist daher "The Stiltz" - eine sehr originelle Pfahlbau-Anlage direkt am Meer. Sehr gemütlich und phantasievoll. Auch dann, wenn es dort mal kalt werden sollte - Heizdecke, Heizlüfter und Wandheizung sind vorhanden.Sehr zu empfehlen ist in Swakopmund eine Wüstentour (z.B. Tommys Wüstentour - ein Erlebnis ).
- Omaruru: die Ai Aiba Lodge kenne ich nicht; meine Empfehlung wäre aber dennoch die Erongo Wilderness Lodge - ein irre Lage, sehr gutes Essen und originelle Unterkünfte. 2 Nächte sollten es auf jeden Fall sein, um den Aufenthalt dort auch wirklich genießen zu können.
- Etosha:nach dem Umbau der Camps und den drastischen Preiserhöhungen sind die Unterkünfte im Etosha-Park bei den meisten Veranstaltern nicht mehr im Angebot.Ich kann das sehr gut verstehen, empfehle aber dennoch, sich innerhalb des Parks einzuquartieren, weil die morgendliche Anfahrt doch sehr nervig ist - und einem u.U. auch viel von der morgens besonders schönen Zeit nimmt.Ich würde für Etosha mindestens 4 Nächte veranschlagen - 2 in Okaukuejo und 2 in Halali ( und zwar jeweils die bestmöglichen Unterkünfte - es lohnt sich, auch wenn´s teuer ist ).Wenn Du Dich dafür entscheiden solltest, dann aber musst Du sehr schnell buchen, denn Etosha ist fast immer ausgebucht.
- Bonbon: wenn Du Dir nach Etosha noch etwas ganz besonderes gönnen möchtest, dann zieh mal Onguma - und dort entweder das Tented Camp oder das Tree Top Camp in Deine Überlegungen mit ein.Das würde ich auf jeden Fall Mushara vorziehen.
- Aloe Grove: eine sehr gute Entscheidung. Dennoch gibt es auch hierzu eine Alternative auf sehr hohem Niveau - Okonjima Bush Camp. Schau mal ins Internet. Luxus pur und überhaupt nicht mit Aloe Grove zu vergleichen. Aber schließlich ist das ja dann auch das Ende der Reise.
Gruß Joli
Kriwan323 Beiträge · seit 200701. Okt. 2008 · #8rulchen schrieb:...Ich möchte unbedingt Safari-Touren machen und die Tierwelt bestaunen. ... Ich möchte lieber die Natur, die Tiere ect. sehen.
Rulchen
Hallo Rulchen,
bei diesen Wünschen hätte ich noch irgendwie den Kgalagadi-Park mit eingebaut. Kostet Dich aber schon 2-3 Tage mindestens.
Gruß
Wolfgang
soni372 Beiträge · seit 200801. Okt. 2008 · #9Hallo Rulchen,
ich war letztes Jahr fast 4 Wochen in Südafrika und wollte eigentlich über einen Anbieter buchen. Nachdem mir meine Wunschroute etwas zu teuer vorkam, habe ich die Unterkünfte und Flug über das Internet gebucht und ca. 500 € pro Person eingespart 😮
Da ich auch so langsam in die Planung für Namibia einsteige (allerdings wird die Reise erst 2010 sein) habe ich schon festgestellt, dass Namibia übers Internet wohl auch billiger sein wird - allerdings ein großer Aufwand !!!
Viel Spaß noch bei der Planung
Grüßle Sonja
peweho103 Beiträge · seit 200801. Okt. 2008 · #10Rulchen
Meine Reise dahin ist zwar schon einige Zeit her - 1999 - aber einige Tipps habe ich dazu schon.
Wir haben damals in 4 Wochen JNB-Nelspruit-Mkuze-Hluhluwe/Umfolozi-Empangeni-Durban-Umtata-PE-Garden Route-Swellendam-CT-Cape-CT-Weinregion-Clanwilliam (Rooibos-Tee, der Echte)-Springbok-Keetmanshoop-Mariental-Kalkrand-Hoachanas-Bitterwasser-Rehoboth-Windhoek-Okahandija-Karibib-Omaruru (Game Lodge)-Windhoek gemacht.
Das ganze in einem normalen PW - Toyota Corolla. Erster Rat: Vergiss Limousinen - da siehst Du deutlich weniger von der Natur - vor allem in den Parks, wo's oft dichtes Unterholz hat.
Das war ein Riemen, aber insbesondere die Übernachtungen in den Parks Mkuze, Hluhluwe/Umfolozi sowie natürlich bei Domenigs in der Omaruru Game Lodge waren ein Traum. Andere Nächte blieben aus anderen Gründen in Erinnerung, z.B. in Empangeni (hinter 4m hohen Elektrozäunen) oder in Umtata (hält die Bude noch?).
Der Abschnitt zwischen Weinregion und Grenze bietet im April/Mai nicht sehr viel. Eine der grossen Attraktionen, das Richtersveld in Blüte, entfällt - September/Oktober ist das aktuell. Wir haben in Clanwilliam direkt beim Hersteller einen richtigen, reinen Rooibostee gekauft. Der Besuch beim Produzenten, etwas ab vom Schuss, war sehr interessant und auch abenteuerlich.
Allerdings würde ich trotzdem auf eine Wiederholung verzichten. Mach Deine Reise lieber von Namibia nach Namibia - macht das Automieten einfacher, und glaub' mir, in Namibia gibt's genug zu sehen. Wir sind nach insgesamt ca. 5 Monaten im Land immer noch nicht nördlich Etosha und östlich Grootfontein gewesen - ausser im Kgalagadi Transfrontier Park und im Okavango Delta.
Wenn Du nicht riesige Strecken fahren willst (alles relativ - Basel - Hamburg - Paris - Mailand - Basel wird's alleweil werden), so konzentriere Dich auf den Nordwesten zwischen Walvis Baai, Henties Baai, Etosha, Tsumeb, Waterberg, Windhoek, eventuell noch die Skeleton Coast. Für Etosha solltest Du Dir eine Nacht pro Camp (im Moment sind's 4, das neueste ist allerdings ohne Zeltplatz und nur 30 Betten gross) reservieren, und die neue Nachtführung in Okaukuejo nicht auslassen. Es zahlt sich auch aus, jeweils vor 06:00 aufzustehen (Urlaub hin oder her) und pünktlich zum Gate Opening abzufahren. Von Namutoni aus empfehle ich die Gegend der Fisher Pan als erstes Ziel. Nach langer Beobachtung kann man sich zwischen ca. 11 Uhr und 15-16 Uhr in die Siesta begeben, um dann die Abendpirsch so zu legen, dass man gerade noch auf Schliesszeit durch's Gate in die Camps fahren kann. Das Licht am frühen Morgen und möglichst nahe der Dämmerung ist das beste für's Fotografieren. A propos Fotografieren: Die Brennweite solltest Du möglichst hoch wählen. 300mm ist Minimum - Namibia ist nicht Kenia etc, wo die Löwen um die Autos lümmeln.
Ein ganz besonderer Ort (allerdings auch entsprechend teuer) ist Okonjima - die Africat Foundation beherrbergt da viele Leoparden und Geparden - die meisten Waisen, einige mit Verletzungen (vom Auto angefahren). Einige der Tiere werden wieder ausgewildert, die anderen haben auf Okonjima ein Tieraltersheim. Für mich unglaublich war der Gepard, der einen Vorderlauf bei einem Autounfall verloren hatte. Er lebte mit seiner Schwester und drei weiteren Geparden in einem Gehege. Die Schwester beschützte ihn vor den anderen. Wenn er rennt, merkt man vom fehlenden Vorderlauf gar nichts... Im selben Gehege war auch "Schmüsi" - ein als Haustier aufgezogener Gepard, der dann irgendwann einen kleinen Jungen, der über eine Wiese lief, einfach umrannte und auf ihn lag - ohne ihm was zu tun, und ohne zu wissen, was er mit dem Jungen tun sollte. Beim Besitzer hat's dann geklingelt und er hat "Schmüsi" nach Okonjima gebracht.
Wenn Du April/Mai reist, so bist Du mitten im Spätherbst. Das bedeutet tiefe Temperaturen (5-25° im Tagesverlauf, je nachdem wie hoch über Meer Du bist auch kühler; auf etwa 1250m kann's schon mal echt kalt werden), Wasser wird's auch noch ausserhalb der Wasserlöcher geben (das heisst weniger grosse Tieransammlungen). Nebel wird's allerdings im Hochland kaum haben...
Ah ja - ich weiss nicht, wie's im Moment genau läuft in Swakop beim NWR-Büro, aber wenn Du gerne mal wirklich alleine bist, dann empfehle ich den 4x4 Trail von Swakop an die Blutkoppje; Bewilligung muss man eben im NWR-Büro besorgen. Kleine Warnung: Ausserhalb Windhoek und B1 ist Stosszeit, wenn Du 5 Autos in der Stunde triffst. Auf dem Trail bist Du definitiv WEIT ausserhalb der Stosszeit 😉 - gibt aber unvergessliche Momente.
Nun denn, viel Vergnügen!
RUrulchenThemenstarter69 Beiträge · seit 200803. Okt. 2008 · #11Super, schon mal herzlichen Dank für die Inputs, habe die mal so einfliessen lassen.
Kann mir jemand zu folgenden Unterkünften kurz etwas sagen?
Windhoek - Casa Piccolo
Keetmanshoop - Birds Mansion
Fish River Canyon - Canyon Roadhouse
Lüderitz - Protea Hotel
Helmeringhausen - Ranch Koiimasis
Sersriem/Soussusvlei - Desert Homestead
Swakopmund - Meikes Guesthouse
Khorixas - Gowati
nähe Winhoek - Gross Barmen
Was ich mir noch überlege sind die Unterkünfte im Etosha Park. Da wurden mir ja Okaukuejo und Halali empfohlen. Das sind staatliche oder?
Kann man bei denen auch eine geführte Tour buchen?
Alternative Unterkünfte? Vielleicht auch private?
Die Empfehlung von Thommys Wüstentour nehme ich gerne entgegen. Wie lange dauert diese ungefähr? morgens,nachmittags? mehrere Möglichkeiten?
Schon wieder so viele Fragen, ich weiss........sorry...:S, bedanke mich aber schon jetzt für Eure Antworten.
WEwelwitch189 Beiträge · seit 200703. Okt. 2008 · #12hallo Rulchen,
wir waren im Fish River Canyon Village: Top- Lage, Sicht bis zum Horizont. Die aus Stein gebauten Bungalows sind geräumig und haben die Felsen im Rücken. Das Haupthaus und Restaurant wurden an die Felsen gebaut bzw. integriert. Guter SErvice, freundliches Personal.
- Meikes Guesthouse in Swakop kann ich wärmstens empfehlen. Schöne Zimmer, jedes Zimmer hat eigene kleine Veranda. Meikes und Klaus betreuen ihre Gäste aufs Herzlichste.
LG Traudel
Viele kleine leute an vielen kleinen Orten, die viele kleine Dinge tun, werden das Angesicht der Erde veraendern.
www.namibiakids.com
Gebt Rassismus keine Chance!
peweho103 Beiträge · seit 200803. Okt. 2008 · #13Hallo Rulchen
Du hast da eine Standard-Offerte gekriegt. Fährst Du selbst? Mit 4x4 und Dachzelt oder mit PW?
Ein paar Tipps zur Route:
- die senden Dich auf eine wilde Autofahrt. Ich würde mir die 1000km für Lüderitz überlegen, das ist schon eher heftig, auch wenn Lüderitz durchaus eine Reise wert ist.
- bei Sesriem gibt's ein einziges wichtiges Kriterium: Wie nahe am Gate ist diese Unterkunft. Deine liegt zwischen 35-40km weg. Sossusvlei ist sehenswert - vor allem, wenn die Sonne tief steht und wenn es noch kühl ist - am frühen Morgen also. Die Sesriem Gate öffnet um 06:15 von aussen (die Sesriem-Camper können eine Viertelstunde früher los), und dann geht's weitere ca. 70km zum Parkplatz. Von da an weiss ich nicht, ob Du heute mit eigenem 4x4 nach hinten kannst, vor etwa 2 Jahren wurde ein Shuttle-Obligatorium verfügt; die Shuttles bringen Dich dann nach hinten. Nach all diesem Fahren kannst Du dann das Vlei geniessen. Für die schönsten Aufnahmen und das tollste Licht lohnt es sich, bei Gate Öffnung dazustehen...
Bei Sesriem hast Du direkt nur die Sossusvlei Lodge (ex-Mövenpick, ex-Karos Lodge). Wir übernachteten in unserem Dachzelt auf dem Campingplatz beim Flugplatz der Sossusvlei Lodge (grad ausserhalb des Sesriem Gates). Das war günstig, gut genug (mit Schattenspender für den Wagen) und eben ganz nahe am Gate.
Etosha: Im öffentlichen Ost-Teil des Etosha Parkes gibt's nur NWR-Raststätten: Okaukuejo (Hauptquartier), Halali, Namutoni und neu Onkoshi (siehe
http://www.nwr.com.na). NWR ist eigentlich privat, betreibt aber die ehemaligen staatlichen Camps fast im ganzen Land. Die Qualität ist stark von den lokalen Teams abhängig; wenn Du genaueres wissen möchtest, wie's in der Presse so tönt dazu, so empfehle ich
http://www.az.com.na, die deutschsprachige Allgemeine Zeitung Namibias. Such' dazu in deren Archiv.
Eine Spezialität der Camps war, als ich das letzte mal da war (2004), mit Tourismus inkompatible Öffnungszeiten - Morgenessen 7-10 Uhr (man will dann eigentlich Tiere beobachten und nicht essen) und eine fehlende Servicebereitschaft. Die Zeltplätze waren aber OK; wir haben unseren Festschmaus selbst mitgebracht.
Im westlichen, nur Guides mit Spezialpermit vorbehaltenen Teil gibt's private Lodges. Da reist Du aber nur organisiert hin. Andere private Lodges gibt's gleich ausserhalb der Gates, so z.B. die Mokuti Lodge im Osten von Namutoni.
Grüsse
Peter
RUrulchenThemenstarter69 Beiträge · seit 200803. Okt. 2008 · #14😮 Ja es ist ein Routenvorschlag von Iwanowski. Da ich das erste mal in Namibia bin, schien mir am sinnvollsten, eine ungefähre Route zu erhalten und sie dann individuell anzupassen. Ist das so schlecht? 😮 🙁 Aus diesem Grund frage ich ja hier auch nach um noch einige Inputs zu erhalten, so dass ich die Reise trotzdem ein bisschen individuell gestalten kann)
Ja ich fahre selbst, das heisst wir sind zu 2. oder allenfalls zu 3. Wir sind mit einem PW unterwegs.
Das mit Lüderitz habe ich mir auch schon überlegt. Was wäre dein Alternativvorschlag? Eventuell die Skelettküste mit Terrace Bay?
Danke schon mal für deine bisherigen Gedankengänge
PEpeter48355 Beiträge · seit 200603. Okt. 2008 · #15Hallo Rulchen,
als Lüderitz Fan möchte ich auch ein paar Worte dazu sagen.
Leider wird immer wieder von Lüderitz abgeraten, zu Unrecht wie ich finde.
Was ich nicht missen und gerne noch wiederholen möchte ist eine Fahrt mit dem Segelboot hinaus zu den Robben und Pinguinen, während Delfine das Boot begleiten.
Auch die Fahrt nach Kolmannskuppe gehört zu den Zeitreisen die ich nicht vermissen möchte.
Aber was mich noch mehr beeindruckt hat ist dieser seltsame, verwunschene Flair der über einem Ort am Ende der Welt liegt, in dem die Uhren langsamer zu gehen scheinen und wo die Zeit in manchen Augenblicken erlaubt einen Blick in die Vergangenheit zu werfen
Beim kurzen Durchfahren wird man Lüderitz nicht richtig kennenlernen aber wer sich die Zeit nimmt diesen kleinen, teils etwas schmuddligen, aber auch bunten Ort mit seiner Geschichte auf sich wirken zu lassen und sich etwas mit ihm beschäftigt, wir mit Einblicken in etwas längst Vergangenes belohnt, das einem auch nach der Abreise noch lange beschäftigen wird.
Viele Grüße
peter
joli3'491 Beiträge · seit 200603. Okt. 2008 · #16Hallo Rulchen,
-zum Canyon Roadhouse: eine zwar einfache, aber auf jeden Fall sehr originelle Unterkunft, vor allem die Bar. Das Essen ist sehr gut und der Service ausgesprochen freundlich.Günstige Lage zum Hauptaussichtspunkt des Fish-River Canyons.
-zum Seaview Lüderitz:ein gutes, sauberes Innenstadt-Hotel.Die Zimmer sind sehr klein und haben einen kleinen Eckbalkon - meist mit Blick auf das Hafengelände. TV mit deutschem Programm. Essen und Service sind ok.
- zu Koiimasis: ist eine Farm in der Nähe von Helmeringhausen - allerdings ist die Zufahrt mit einem normalangetriebenen Fahrzeug nur von der D 707 aus möglich. Die Farm liegt mitten drin in den Tirasbergen - eine besonders schöne Landschaft Namibias. Auf dem Farmgelände befinden sich ein immer wieder positiv beurteilter Campingplatz ( kenne ich nicht ) und seit kurzem auch eine Lodge in irrer Lage - Fest Inn Fels. Sehr origineller, fast ein bisschen mediterraner Baustil der Unterkünftshäuser; sehr geschickt in den Fels hineingebaut, sehr individuell und geräumig. Hübsche Innendekoration. Fantastischer Blick ins Tal und die gegenüberliegenden Berge.Zu jedem Haus gehört ein Freisitz. Swimmingpool, Außenbar, Braaiplatz und großes Restaurant. Gutes Essen, sehr freundlicher Service und Nature-Drives.Ich darf wohl zu recht sagen - Koiimasis ist die Perle der Tirasberge.
- zu iGowati: eine einfache Lodge in Ortsmitte von Khorixas - gegenüber der etwas in Verruf gekommenen Tankstelle.Aber doch weit genug weg von dieser, so dass man davon nicht getsört wird.Die Lodgeanlage ist recht großzügig und erinnert sehr an die Okahandja-Lodge.Die Zimmer sind groß genug;leider ohne Klimaanlage.Man kann zwar die Fenster öffnen - aber die reichen bis fast zum Boden und laden daher zum Einstieg ein. Es wird daher davor gewarnt, die Fenster offen zu lassen. Einfaches, aber schmackhaftes Essen.
- zu Groß Barmen / bei Okahandja:ein zwar geschichtlich interessanter Ort, aber sonst wirklich nichts Besonderes.Gehört ganz bestimmt nicht zum Muss eines Namibiabesuchs. Wenn Du etwas Schönes im weiteren Umfeld von Windhoek suchst, dann nimm das Oanob-Dam Resort bei Rehoboth - sehr hübsche und großzügige Unterkunftshäuser in herrlicher Lage an einem großen Stausee. Eine Alternative wäre der Dan Viljoen Park bei Windhoek - der befindet sich aber im Umbau und ist daher bis auf weiteres geschlossen.
- zu Etosha:im Nationalpark gibt es inzwischen 4 staatliche Camps - Okaukuejo, Halali, Namutoni und Onkoshi (letzteres ist gerade eröffnet worden - angeblich sehr luxuriös - auch im Preis: 4500,-N$ pP).Die übrigen 3 Camps sind im letzten Jahr renoviert und zum Teil erneuert worden - Preise zwischen 600,-N$ pP im DZ bis zu 1.500,-N$ in den Luxus-Chalets. Auf jeden Fall sehr frühzeitig ( mindestens 6 Monate vorher ) buchen, da Etosha sehr beliebt ist. Jedes Camp hat ein Wasserloch, das abends angestrahlt ist, so dass man auch nach Sonnenuntergang Tiere beobachten kann. Das beste Wasserloch dieser Art ist in Okaukuejo.Es werden in allen Camps geführte Wildbeobachtungsfahrten angeboten - frühmorgens, vor Sonnenuntergang und ein Nightdrive. Dauer jeweils ca. 3 Std., Preise 400,-N$ für die Tagesfahrten und 500,-N$ für den Nightdrive. Allerdings wird die Qualität der Guides immer wieder bemängelt.Die weitaus meisten Etosha-Besucher fahren daher auf eigene Faust.
So - nun plan mal schön😁
Gruß Joli
CACarolaB3 Beiträge · seit 200804. Okt. 2008 · #17Hallo Rulchen!
Da beneid ich dich ja richtig... 5Wochen Namibia!
Namibia ist ein Traum, es liegt ein Zauber über diesem Land!
Ich war dieses Jahr im Feb/Mrz im Norden Namibias. Von der Westküste haben wir nicht wirklich viel gesehen, wir waren nur in Swakopmund. Die Stadt selber ist jetzt nix besonderes. Es ist aber schon faszinierend, wie deutsch die Stadt ist, man fühlt sich wie an der Nordsee... es fehlten aber die Fischbrötchen. Wir haben in WalvisBay eine Katamaranfahrt gemacht, das ist sehr zu empfehlen. Die Vögel und Robben kommen aufs Boot und leckeres Essen gibts auch.
Ein Muss für mich ist:
natürlich Sossusvlei, Spitzkoppe, auf jeden Fall der Campingplatz Namibgrens am Spreegtshoogte-Pass (geniale Natur, ich glaub hier haben sich Adam und Eva kennengelernt:) ), Grootberg-Lodge.
Ich wünsch dir viel Spaß bei deiner Reiseplanung, denn weisst ja, Vorfreude ist die schönste Freude!
Grüßle aus dem Schwabenland
Carola
sammy1'009 Beiträge · seit 200705. Okt. 2008 · #18Hallo Rulchen,
Das Casa Piccolo in Windhoek kenne ich sehr gut, das ist immer unsere erste und letzte Anlaufstation auf unseren Touren.
Claudia Horn und Familie führen Ihre Pension familiär und ich kann sie nur wärmstens empfehlen.
liebe Grüße
Petra
Gott gab den Europäern die Uhr und den Afrikanern die Zeit
unsere Website:
SAMMY FAMILY CACarolaB3 Beiträge · seit 200805. Okt. 2008 · #19Hallo!
Casa Piccolo kann ich auch empfehlen. Da war ich auch!
Grüssle
GUGunnie22 Beiträge · seit 200817. Okt. 2008 · #20Hallo Rulchen,
wenn Du Informationen und Hilfe brauchst wende dich doch an das Abenteuer in Namibia Team. Die helfen Dir bei Planung, Buchung und haben Insidertips. Meines erachtens sind die nicht teurer als wenn Du dir die ganze Mühe selbst machst. Alles Wissenswerte findest Du auf deren Homepage www.abenteuer-in-namibia.com
Gruß
Gunnie