Ombili Stiftung - Praktikum

20 Antworten · 19,5k Aufrufe · gestartet 06. Juni 2008 von LandRobert
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Themenstarter351 Beiträge · seit 200806. Juni 2008 · #1
Hallo,

auf der Suche nach einem Praktikum in Namibia für unsere älteste Tochter Verena sind wir inzwischen auf die Ombili Stiftung gestossen, die nördlich von Tsumeb den dort ansässigen Buschleuten mit uneigennütziger Selbstinitiative Lebensraum und Zukunftsperspektiven eröffnen und sichern will. Die bisher ausschließlich positiven Empfehlungen unserer Bekannten in dieser Gegend möchten wir nun gerne mit Erfahrungen und Meinungen abgleichen, die vieleicht der Eine oder Andere von Euch mit näheren persönlichen Begegnungen, Kontakten, Meinungen oder selbst eigenen Praktikumsaufenthalten dort selbst bestätigen oder widerlegen kann.

Verena freut sich schon auf Euere Antworten!




Schöne Grüße aus Bayern
Robert und Verena
Niemals aufgeben !
zuletzt bearbeitet 06. Juni 2008
189 Beiträge · seit 200706. Juni 2008 · #2
hallo robert und vor allem verena,

erkundigt euch genau.
ich habe in nam auch einiges an negativem gehört - das sage ich jetzt total wertfrei- .

so eitel sonnenschein ist wohl vieles nicht.

liebe grüsse vom bodensee

traudel
Viele kleine leute an vielen kleinen Orten, die viele kleine Dinge tun, werden das Angesicht der Erde veraendern. www.namibiakids.com Gebt Rassismus keine Chance!
Themenstarter351 Beiträge · seit 200806. Juni 2008 · #3
Grüß Dich Traudel,

haben dir eine Mail geschickt.



Liebe Grüße an den Bodensee aus Bayern
Robert und Verena
Niemals aufgeben !
189 Beiträge · seit 200706. Juni 2008 · #4
Hallo Robert,

ich habe deine Mail beantwortet.

die Entscheidung müsst ihr treffen.

Grüsse ins Nachbarland Bayern:)

Traudel
Viele kleine leute an vielen kleinen Orten, die viele kleine Dinge tun, werden das Angesicht der Erde veraendern. www.namibiakids.com Gebt Rassismus keine Chance!
3'175 Beiträge · seit 200606. Juni 2008 · #5
am Besten finde ich die CD mit den "Buschmann" Liedern, kein einziges Wort, geschweige denn Lied ist da in ihrer eigenen Sprache drauf.
Echt uneigennuetzig
Gruss Joerg Es gibt NIX, das es nedd gibt
415 Beiträge · seit 200806. Juni 2008 · #6
Bei einem Besuch der Ombili-Stiftung ist man in der Regel begeistert, wenn man das 1. Mal nach Afrika reist. Hinterfragt man jedoch den Sinn dieser Stiftung, kommen bei mir schon Zweifel auf..

Ist es wirklich sinnvoll, die San sesshaft machen zu wollen? Haben die durch die Stiftung zur Sesshaftigkeit gebrachten San-FAmilien wirklich Perspektiven? Was geschieht mit Ihnen, nachdem die Kinder die Schule absolviert haben? Vegetieren diese dann in den grösseren Städten herum, auf der Suche nach Arbeit?

Aber trotzdem kann ein Praktikum sehr interessant sein, zumal der Kontakt mit der afrikanischen Bevölkerung garantiert tolle Eindrücke aber auch grosse Verzweiflung vermitteln wird.
www.hafz.ch / Ein Projekt, welches privat finanziert und transparent ist. Informiert Euch. Für Fragen stehe ich Euch gerne zur Verfügung
1'287 Beiträge · seit 200607. Juni 2008 · #7
Sehr geehrte Verena,
Sehr geehrter Herr Robert,

Ombili ist eine von verschiedenen Möglichkeiten die Buschies ins 20. Jahrhundert ( nicht 21. !) zu begleiten.
Sie steht durch ein breit gefächertes Förderernetz ( u. a. Deutsch-Namibische Entwicklungsgesellschaft e.V. ,http://www.dneg.de/ombili2.html und Hilfe Für Namibia e.V. http://www.hilfe-fuer-namibia.de/ ) auf finanziell sicheren Füßen, daher ist ein Praktika ohne Risiken und allzuvielen Überraschungen möglich.

Ombili hat mit der Bundesverdienstkreuzträgerin Beate Mais-Rische eine sehr stark christliche Komponente und mit Reinhard Friedrich als Vorsitzenden einen weltweit anerkannten Buschmannexperten als Berater und Vorsitzenden

Direkt "nebenan" in Tsintsabis ist ein holländisches Gutmenschenprojekt "Treesleeper Camp ", zu dem beim absoluten Nichtgefallen Ausweichmöglichkeit besteht.
Ansonsten gibt es hier eine
http://www.namibia-botschaft.de/html_namibia/bilder/Vereine_Stiftungen.pdf


Da in Ihrer Nähe Mosbach einer der Stiftungsgelderschwerpunkte ist, besteht vielleicht die Möglichkeit der direkten Kontaktaufnahme vor Praktikumsbeginn. http://www.lions-club-mosbach.de/ und natürlich die Möglichkeit zu einem nachhaltigen "follow up" nach einem Praktikumsaufenthalt.


Mit sonnigen Grüßen aus Windhoek
Carsten Möhle
Themenstarter351 Beiträge · seit 200809. Juni 2008 · #8
Hallo,

dank einiger hilfreicher Beiträge und persönlicher Zuschriften nimmt unser Praktikumsvorhaben inzwischen langsam konkretere Formen an.

Um dieses weiter zu festigen würden wir darüberhinaus zusätzlich alternative Möglichkeiten, die vielleicht sogar auch noch auf persönlichen Erfahrungen beruhen für unsere weiteren Planungen und Entscheidungen sehr begrüßen.

Danke schon an dieser Stelle für entsprechende weitere Anregungen.



Mitternächtlich Grüße aus Bayern
Verena und Robert
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Themenstarter351 Beiträge · seit 200811. Juni 2008 · #9
Hallo Matt,

noch eine betont unerfahrene, wertfreie und neutrale Frage, die nichts mit unseren weiteren Praktikumsplänen zu tun hat sondern rein auf eigenem persönlichem Interesse beruht:

Welche alternativen, fördernden und dabei realistischen Möglichkleiten bestehen oder können für die San geschaffen werden, um in einem sich im Takt der heutigen Zeit weiterentwickelndem Namibia nicht unterzugehen?

Ich habe mich mit dieser Problematik bisher noch nicht auseinandergesetzt und bin folglich dementsprechend unerfahren. Aber es wäre interessant mehr über dieses Thema zu erfahren.
Ich denke Erfahrungen, Gedanken und Ideen sind bei Vielen vorhanden.



Mitternächtliche Grüße aus Bayern
Robert
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415 Beiträge · seit 200811. Juni 2008 · #10
Hallo LandRobert

Eine wirklich berechtigte Frage, deren Beantwortung mir Sorge bereitet. Aber ich versuechs trotzdem....

Die San sind Opfer des Tourismus bzw. Opfer der Nationalpärke, Naturschutzpärke und Gamereserves...sowie natürlich und leider auch der Diamantenfelder. Sie wurden stetig umgesiedelt auf Landflächen, welche nur schwer, wenn überhaupt, bewirtschaftet werden können. Von vorhanden Tieren, welche für die Jagd und Ernährung wichtig sind, ganz zu schweigen.

Die San sind nicht sesshaft. Sie zogen früher in Ihren Gebieten umher und nahmen sich das, was Ihnen die Natur bereit hielt. Heute ist das fast nicht mehr möglich, da das Territorium für einen derartigen Lebensstyl nicht ausreicht.

Die Ombilistiftung nimmt die San auf und versucht, diese um zu erziehen, wenn wir nicht gar von missionieren reden möchten. Das scheint auf den 1. Blick zu funktionieren (die Kinder singen, die Eltern bauen Gemüse und Früchte an), aber ob die Integration der San ins normale Berufsleben auch wirklich gelingt, stelle ich in Frage.

Im übrigen sindnnicht nur die San und deren Kultur Opfer des Tourismus und der Diamanten-Gesellschaften(das Geld des Tourismus fliesst ja zum grössten Teil nach Südafrika), sondern sämtliche Kulturen von Namibia sowie von den meisten anderen Ländern im südlichen Afrika (z.B. auch Botswana).

Es stellt sich halt die Frage nach der Priorität. Sollen die San's ihr ursprüngliches Leben auf eigenem Land leben können, oder ist es wichtiger, dass ein Touri alle 200 Meter einen Elefanten, Löwe, Geparden etc. sehen kann oder der Staat Schürflizenen für Geld, welches auch dringend benötigt wird, verkauft? Für den Tourismus wie auch für das Schürfen von Diamanten wird Land beansprucht, welches von San's, Hereros etc. bewohnt wird....

Du siehst, nicht ganz einfach...
www.hafz.ch / Ein Projekt, welches privat finanziert und transparent ist. Informiert Euch. Für Fragen stehe ich Euch gerne zur Verfügung
Themenstarter351 Beiträge · seit 200814. Juni 2008 · #11
Hallo miteinander,

ich möchte dieses Thema an dieser Stelle noch ein letztes Mal wiederbeleben, da wir uns diesbezüglich in den nächsten Tagen entscheiden werden.

Die bisherige Resonanz an Empfehlungen und Erfahrungen bezüglich eines Praktikumsaufenthalt in Namibia war entgegen unserer Erwartung leider nicht besonders groß. Namibia sollte in diesem Forum doch nicht nur als Urlaubsland gehandelt werden!
Die wenigen aber gerade deshalb äußerst konkreten Antworten im Forum und mehr noch per PMS waren demgegenüber aber wirklich ausgesprochen hilfreich. Vielen herzlichen Dank Euch dafür!

Vielleicht kommt doch noch die eine oder andere weitere Anregung. Wäre schön ...



Mitternächtliche Grüße aus Bayern
Robert
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33 Beiträge · seit 200617. Juli 2008 · #12
hallo robert und verena,

leider habe ich diesen thread gerade erst entdeckt.

ich war vor 2jahren für 6monate zur hilfe in ombili tätig-hauptsächlich schule und außerdem noch im shop.

die situation in namibia ist natürlich schwierig.
die einteilung in farmen, das jagdverbot usw.

diese umstände ermöglichen den san nicht mehr ihr traditionelles leben zu führen. bei der landverteilung haben sie auch mehr als schlecht abgeschnitten:kein besitz -> kein wert -> kein land.

die san haben in namibia keine andere möglichkeit zu überleben,als seßhaft zu werden.

wir leben im jetzt,dinge sind geschehen und man kann sie auch nicht rückgängig machen, deswegen muss man im hier anfangen,um zukünftig etwas zu verbessern.

man kann natürlich nach tsumke und in die shebeens schauen und sehen was passiert,wenn die san ohne hilfe mit der gegenwart konfrontiert werden-viele enden wie der hauptdarsteller von "die götter müssen verrückt sein", nämlich überfordert, alkoholabhängig und letztendlich tod aufgrund des alkohols.

die intention und ziele von ombili finde ich grundsätzlich gut(hilfe zur selbsthilfe,direkte spenden) und notwendig. erste schüler haben ihren abschluss an höheren schulen gemacht,einige kommen zurück um beispielsweise im kiga und vll bald in der schule zu arbeiten. der schuldirektor will das ausbildungsangebot(z.b. kochen,handwerk,...) noch erhöhen,damit die kinder mehr zukunftsaussichten haben. viele kinder interessieren sich nicht mehr für ihre traditionen(sehr traurig),sondern wollen im büro arbeiten,arzt werden, ein auto haben usw.

die frage,die sich stellt:
- dürfen wir den san die moderene vorenthalten?
das ist eine schwierige frage. viele junge san
verneinen diese frage. die erleichterungen im alltag,
ältere leute werden zum sterben nicht mehr alleine
gelassen.natürlich sind mit der moderne auch viele
negative dinge verbunden-neid,haben-wollen, usw.
wollen wir einen menschenzoo haben? touris kommen in das
romantische land afrika, in dem die san freudestrahlend
im lendenschutz mit pfeil und bogen rumhüpfen.man darf
sie aber nur aus dem auto aus beobachten, da sie noch
nie kontakt zu "echten, zivilisierten" menschen hatten.

ich war sehr froh,als ich mitbekommen habe, dass 2san einen kudu unerlaubterweise mit pfeil und bogen erlegt haben,ich durfte auch san in den busch begleiten, wo sie heilpflanzen usw sammelten, sich mit der wasserwurzel den durst gestillt haben.
darüber war ich sehr glücklich, dass das alte wissen noch vorhanden ist. die frage ist nur,wie lange noch?es wäre traurig,wenn diese faszinierende kultur durch die moderen verloren gehen würde.

es muss ein kompromiss gefunden werden zwischen moderne und tradition. wie, das ist die frage.

anfangen muss man af jeden fall mit den kindern, die von der moderne geblendet, kein großes interesse an dem traditionellem leben mehr haben(so zumindest die antworten einiger schüler).


vielleicht zusammenfassend: heute brauchen die san unterstützung,um mit den gesetzen der moderne umgehen zu können. es muss aber ein kompromiss zwischen eingleiderungshilfe und identitätsbewahrung geschlossen werden. mir sind die menschen von ombili sehr ans herz gewachsen und ich fände es sehr traurig,wenn ich sie in tsumke an der flaschehängend und perspektivelos in einem shebeen sehen würde.



stefan
Themenstarter351 Beiträge · seit 200818. Juli 2008 · #13
Grüß Dich Stefan,

vielen Dank für Deinen ausführlichen Beitrag.
Wir haben Dir eine PMS zukommen lassen.
Also bis bald ...

Schöne Grüße aus Bayern
Robert und Verena
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1 Beiträge · seit 200808. Aug. 2008 · #14
Hallo Verena, Hallo Robert,
ich habe Euer Interesse an Ombili leider erst jetzt im Netz endeckt.
Wir unterstützen Ombili seit einigen Jahren mit dem Vertrieb der Handwerksprodukte.
In den nächsten Jahren wollen wir eine Ausbildungswerkstatt für handwerkliche Berufe vor Ort für die SAN realisieren.
Die San haben als Facharbeiter sehr gute Chancen zur Integration, da der Facharbeitermangel im südlichen Afrika die Bremse der ansonst boomenden Wirtschaft ist.
Sponsoren habe ich bereits motoviert. Zurzeit organisiere ich Maschinen und Werkzeuge sowie (Alt)Gesellen oder Meister, die an einem beruflichen Aufenthalt im schönen Namibia interessiert sind.
Wir haben selbst sehr viele Jahre in Afrika gelebt und werden in den nächsten Jahren dorhin zurückkehren.
Falls Ihr Interesse an mehr Informationen habt, kann ich Euch eine Broschüre über unser Projekt “Ausbildungswerkstatt Ombili“ per E-Mail zusenden.
Bitte kurze Info an info@ge-mb.de

Mit freundlichen Grüßen
Gerd Ebbinghaus
- buschmann -
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Themenstarter351 Beiträge · seit 200809. Aug. 2008 · #15
Grüß Dich Gerd,

es ist nicht zu spät.
Ungeachtet dessen freuen wir uns außerordentlich über Dein positives und sachliches Engagement und Feedback.
Wir melden uns per Email bei Dir.



Schöne Grüße aus Bayern
Verena und Robert
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33 Beiträge · seit 200610. Aug. 2008 · #16
hallo robert und verena,

habt ihr meine nachricht bekommen?

stefan
Themenstarter351 Beiträge · seit 200817. Okt. 2008 · #17
Hallo,

ich möchte diesen Thread an dieser Stelle unsererseits beenden.
Verena's Bewerbung ging im Juni sowohl direkt per Email als auch parallel dazu per persönlichen Brief über Freunde bei Grootfontain, die einen Bekannten im Ausschuß (fragt mich bitte nicht welcher) für derartige Entscheidgungen haben an Ombili. Ja, aber wir haben bis heute weder ein Wörtchen noch irgendwelche Antwort oder Reaktion von Ombili gehört. Verena war, wie Ihr Euch vorstellen könnt, schon sehr enttäuscht. Und wir fragen uns ob es diese Stiftung nicht mehr nötig hat, sowohl tatkräftige Unterstützung zu gewinnen als auch die Motivation von engagierten Jugendlichen zu fördern. Wir werden ganz klar noch mal ein Stellungnahme unsererseits in Richtung Ombili absetzen, aber die wird dort wahrscheinlich auch wieder verpuffen.

Trotzdem nochmals ganz vielen Dank für Eure Beiträge und Unterstützung

Verena und Robert aus Bayern
(Scheiß-Wetter hier)
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249 Beiträge · seit 200617. Okt. 2008 · #18
Ich habe dir eine PMS geschickt.
"Did you see lions?" "No." "But the lions saw you!"
33 Beiträge · seit 200617. Okt. 2008 · #19
Ombili ist zur Zeit in einer schwierigen Situation-
seit Frau Mais-Rische nicht mehr das Zepter in
der Hand hat.

Hinter den Kulissen läuft zur Zeit sehr viel.

Es arbeiten einige Leute daran, dass in der
Leitung etwas passiert und Ombili wieder
zu einer Stiftung wird, die von allen Seiten
Respekt und Hochachtung für die Arbeit
gezollt bekommt- so wie es bis jetzt war.

Man darf jetzt nicht voreilig aufgeben und
alles schlecht reden.

Wegen Hilfe kann man sich gerne an
den Lionsclub Mosbach(bin nicht vom Lionsclub
und spreche auch nicht für sie) wenden (es gibt auch noch
eine Ärztevereinigung im Norden, kenne deren namen
leider nicht.


@landrobert: Hilfe wird in Ombili immer gesucht.
Am besten telefonisch kontaktieren.
Mein Professor sendet jedoch zur Zeit keine
Studenten mehr nach Ombili und kämpft auch darum, dass
sich etwas in der Leitung tut.
1 Beiträge · seit 200816. Dez. 2008 · #20
Sehr geehrte Frau Verena, Sehr geehrter Herr Robert,

ich bin Kuratoriumsmitgiled der Ombili Stiftung und habe den Schriftverkehr der sich über die letzten Monate auf diesem Forum angebahnt hat, heute von der Ombili Geschäftsleitung bekommen. Dieser Schriftverkehr ist der Ombili Stiftung über eine dritte Partei erst seit einigen Tagen bekannt und an Hand dessen habe ich über das Internet diese Forumseite aufgesucht, die mir vorher nicht bekannt war.

Ich würde gerne wissen welchem Kuratoriumsmitglied der Antrag Ihrer Tochter für eine Praktikantenstelle zugeschickt wurde - es ist schon merkwürdig dass man sich den Namen nicht merken kann denn uns liegt kein Antrag für eine Praktikantenstelle vor. Warum wurde hier auch nicht über Ihre Bekannten in Grootfontein nachrecherchiert?

Ich bin auch erstaunt wieviele Leute in diesem Forum sich über die Ombili Stiftung auslassen und ins besondere Leute die behaupten für die Ombili Stiftung tätig zu sein oder Freunde Ombili's sind - uns unbekannte Perönlichkeiten - aber sich totzdem über die Stiftung negativ auslassen - Negativitäten die keinesfalls den Tatsachen entsprechen und unsererseits wiederlegt werden können. Ich habe nicht gewusst dass es in Deutschland soviele Afrika Experten gibt die meinen, jede Lösung für das Leid der Buschleute zu kennen aber bisher nur im Urlaub oder zum Praktikum hier in Namibia waren.

Es ist hier in diesem Forum bereits für Ihre Tochter eine negative Basis geschaffen worden, die Ihre Tochter als Praktikantin auf Ombili mit Vortuteilen belasten wird, die für Ombili nicht zum Vorteil sein können. Es wäre der konventionelle Weg, einen Antrag zu stellen bevorzut gewesen anstatt dieses Forum dafür zu benutzen. Eine Zusage als Praktikantenstelle auf Ombili kann nicht als selbstverständlich betrachtet werden und bedarf gewissen Voraussetzungen.

Wir sind zur jedem Dialog und für jede Hilfe bereit. Wir sind auch offen und transparent und werden jeden empfangen der für die Ombili Stiftung und den Buschleuten gut gesinnt ist und ehrliche Absichten hat. Was aber hier teils durch einige zum Ausdruk gebracht wurde kann nur als hinterhältig betrachtet werden und ist für die Ombili Stiftung sowie für das Ombili Kuratioum schädlich und in keinen Rahmen vertretbar.

Mit freundlichen Grüssen

Reinhardt Küsters
Ombili Kuratorium