Autoversicherung

20 Antworten · 7'003 Aufrufe · gestartet 14. Mai 2008 von cmrtrav
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Themenstarter22 Beiträge · seit 200814. Mai 2008 · #1
Hallo,

wer hat Ahnung? Wir verschiffen unser eigenes Auto, das Anfang August in Kapstadt ankommen wird. Von dort wollen wir nach Namibia und Botswana (und in den naechsten Jahren noch andere Laender) und haben in der Nähe von Windhoek auch schon einen Unterstellplatz, wo das Auto bis zum naechsten Einsatz bleiben kann. Leider wissen wir nicht so recht, wie es mit der Versicherung steht. Braucht man fuer jedes Land ein Carnet de Passage? Wo beantragt man das? Wo versichert man das uto am besten? Um Hilfe waeren wir sehr dankbar.

Chris
931 Beiträge · seit 200614. Mai 2008 · #2
Hallo,

ihr wißt schon wann euer Auto in Kapstadt ankommt, habt euch aber noch nicht mit den Thema Carnet und Versicherung befaßt??

Das Carnet de Passage ist ein Zolldokument für das Fahrzeug, nicht für ein spezielles Land. Allerdings sind die Carnetgebühren für einzelne Länder (so z. B. für die südafrikanische Zollunion) höher als für andere. Ihr müßt das bei der Carnetbeantragung entsprechend angeben. Näheres dazu erfahrt ihr bei eurem Automobilclub - in Deutschland beim ADAC:

http://www.adac.de/ReiseService/tourset_reisefuehrer/tipps/Carnet_de_Passage/default.asp?ComponentID=79790&SourcePageID=53117&RWQuery=carnet&Linkempfehlung=Carnet%2Bde%2BPassages

Grundsätzlich ist die Haftpflichtversicherung in Namibia über den Benzinpreis gedeckt, allerdings mit recht niedrigen Deckungssummen. In Südafrika gibt es zahlreiche Versicherungen die neben der Haftpflicht auch Diebstahl und Vollkasko abdecken. Einen Überblick könnt ihr euch z. B. hier verschaffen:

http://www.insurance.za.org/car-insurance.htm

Gruss

Ulli
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31 Beiträge · seit 200815. Mai 2008 · #3
Hallo,

wem es zu gewagt ist, in NAM ohne regionale Versicherung herumzufahren, dem empfehle ich die Firma Alexander Forbes Risk Service, Carl-List-Haus, 27 Fidel-Castro-Street, Windhoek, Tel. +264-61-2704780 (z. B. nach Stephani fragen, sie spricht Englisch).

Haftpflicht (Third-party-insurance) kostet z.B. für einen Hilux Camper 740 NAM $ im Jahr, Haftpficht + Feuer + Diebstahlvers. kostet 1920,00 NAM $. Die Hapfpflicht deckt auch Schäden ab, die in anderen Ländern angerichtet werden, wird aber trotzdem in anderen Ländern nicht anerkannt. Man muss sich also dort noch bei einer nationalen Gesellschaft versichern.

Achtung:
Fußgänger gelten in manchen afrikanischen Staaten nicht als Verkehrsteilnehmer. Personenschäden bei Fußgängern werden daher nicht reguliert.

Da Ihr ja wohl ein Auto aus Europa nutzt, solltet Ihr mit Eurem hiesigen Versicherer mal das Thema internationale Deckung ansprechen!

Gruß

Adrian
Infected by bazillus africanus
70 Beiträge · seit 200804. Jan. 2009 · #4
@Ulli,

weisst Du, ob die in ZA abgeschlossenen Versicherungen auch in NAM und BOT bzw. in der südafrikanischen Zollunion gelten, oder muss ich an der Grenze (wie anscheinend bei Alexander Forbes) weitere Versicherungen abschliessen?

Besten Dank
Zlui
13 Beiträge · seit 200804. Jan. 2009 · #5
Hallo,
Carnet gibt es beim ADAC. Achtung: Der ADAC verlangt eine Bankbürgschaft der mit dem Wert des Fahrzeuges zusammenhängt; also den Wert offiziell recht niedrig halten.
(Das Carnet muss Jährlich erneuert werden und normalerweise müsst ihr den Wagen ausserhalb der Zollunion (SA/Namibia/Bots) bringen nach einer einmaligen Verlängerung.
In SA gibt es Versicherungen für die ganze Region deckt aber meistens nicht Mosambik und Zambia ab. Hier bekommt ihr eine Third Party Versicherung an der Grenze.

Warum kauft Ihr kein Auto da unten? Ist im Nachhinein wesentlich einfacher. Mein Auto ist schon seit 7 Jahren in der südl. Region.

Gruß...Mike (Abendsonne Afrika)
13 Beiträge · seit 200804. Jan. 2009 · #6
Das hängt von der abgeschlossenen Versicherungspolice ab..die Zollunion ist meisten kein Problem. Zambia, da kauft man eine Third Party Versicherung an der Grenze. Dies gibt es ab 30 Tage.

Vorsicht, Linkslenker kosten teilweise extra oder werden erst gar nicht versichert. Sollte man sich bei der jeweiligen Versicherung erkundigen..Gruß....Mike (Abendsonne Afrika)
931 Beiträge · seit 200604. Jan. 2009 · #7
Hallo Zlui,

das hängt natürlich davon ab welche Versicherung ihr in Südafrika abschließt. Die meisten haben aber einen Deckungsbereich der NAM und BOT (und andere Länder) mit einschließt.

Zum Beispiel:

http://www.zurich.co.za/pdf/Cross_Country_Leaflet.pdf

Trotzdem akzeptieren manche Länder keine ausländischen Versicherungen (außer der Yellow Card). Wie Mike schon erwähnte gehören Moz und Zambia dazu. Mann muss sich dann an der Grenze noch mal versichern.

Bei Namibia und Botswana hast du dieses Problem aber nicht.

Gruss

Ulli
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1'130 Beiträge · seit 200604. Jan. 2009 · #8
Das Carnet kostet beim Adac min. 5000.- € Kaution, kann max 1 mal verlängert werden, in SA nur mit Schwierigkeiten, in NAM offiziel gar nicht, also innerhalb eines Jahres nach Angola, MOZ usw. ausreisen, einige Tage später mit Anschlusscarnet wieder einreisen usw. Gilt für ganze Zollunion, wird immer wieder abgestempelt bei Aus/Einreise.
Der ADAC hat hier einige Infos dazu auf seiner Seite. Mallorca usw. Versicherungen gelten hier nicht, an div. Grenzen muss dann eine Strassenbenutzungsgebühr und ggf eine Versicherung für das zu betretende Land abgeschlossen werden.
Ich bin immer für geteilte Meinungen, Hauptsache man teilt meine. "The Only Easy Day Was Yesterday"
13 Beiträge · seit 200804. Jan. 2009 · #9
Man kann auch mal 3 Monate überziehen aber dann wird Fr. Stephanie beim ADAC nervös 🤩 Zambia ist auch ein guter Grenzübergang, besonders wenn man in Nam geparkt hat...Gruß..Mike (Abendsonne Afrika)
931 Beiträge · seit 200604. Jan. 2009 · #10
Man kann auch mal 3 Monate überziehen
Bei allem Respekt, aber das ist schlichter Blödsinn. Nicht nur weil dann der ADAC nervös werden könnte (das ist ohnehin das geringere Problem), es kann aber durchaus passieren das man dann bei einer Kontrolle am Roadblock oder bei der (somit verspäteten) Ausfuhr an der Grenze üblen Ärger bekommen kann.

Gruss

Ulli
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52 Beiträge · seit 200804. Jan. 2009 · #11
Hallo Chris,

ich habe ähnliches wie Du in diesem Jahr vor.Ich verschiffe allerdings nach Walvis Bay.

Zum Carnet ist ja schon das Wesentliche gesagt worden, ich werde es so machen wie Axel bereits geschrieben hat.
Mit dem alten Carnet aus der "Südafrikanischen Zollunion" raus und mit dem Folgecarnet wieder rein. Dann hab ich wieder ein Jahr Zeit.

Bzgl. der Fahrzeugversicherung bin ich bei der Fa. ESV Schwenger (http://www.esv-schwenger.de/) fündig geworden. Die haben mir einen Versicherer (Nürnberger, Baseler, Züricher...)genannt. Bei meiner Versicherung kann der Geltungsbereich
auf Gesamtafrika erweitert werden.
Ich habe Haftpflicht und Vollkasko.

Dann gibts da noch die Fa. Tourinsure, die versichern aber meines wissens nur Fahrzeug die nicht älter als 5 Jahre sind.

Jetzt hätte ich aber auch noch eine Frage.
Mit welcher Reederei gedenkst Du dein Fahrzeug zu verschiffen?

Gruß Manuel
zuletzt bearbeitet 04. Jan. 2009
2'048 Beiträge · seit 200707. Feb. 2009 · #12
Hallo Cruiser,

hast du eine Spedition / Reederei gefunden?

Viele Grüße

jaw
Gib jedem Tag die Chance, der schönste deines Lebens zu werden (Mark Twain)
52 Beiträge · seit 200808. Feb. 2009 · #13
Hallo Jaw,

inzwischen habe ich bei ca. 17 Speditionen angefragt.
Der aktuelle Stand ist, dass die Fa. Ebert derzeit
mein Favorit ist. Zwar sind die nicht die Billigsten, aber es gibt ja auch noch andere Kriterien zu beachten.

Gruß, Manuel
Gast08. Feb. 2009 · #14
Hallo Mike,
jemand wie dich habe ich gesucht.

Hast du Erfahrungen mit einem Carnet eines
Automobilclubs von hier?

Viele Grüße,

BeeTee
Gast08. Feb. 2009 · #15
Hallo Manuel,
hast du einen Preis ?

Viele Grüße,

BeeTee
52 Beiträge · seit 200808. Feb. 2009 · #16
Hallo BeeTee,

vorweg muß ich sagen, dass die meisten Offerten der Speditionen nicht alle Kosten aufführten. Oft kannten die Speditionen die Kosten am Zielhafen nicht oder wollten diese nicht nennen. Eine Ausnahme im positiven Sinn war die von mir favorisierte Firma. Die Offerte bestand aus einer detailierten Aufstellung aller Kosten (auch am Zielhafen).

Deutschland-Namibia (Walvis Bay):
Für einen 20 Fuß Container liegen die Kosten durchschnittlich (in meinem Fall) bei ca. 2800 €.
Der 40 Fuß HC Container liegt durchschnittlich ca. bei 2500 Euronen p. Fahrzeug (wenn man sich einen Container teilt).

In fast allen Offerten war es preiswerter sich einen 40er-HC-Container mit einem Gleichgesinnten zu teilen.

Grüße, Manuel
1'130 Beiträge · seit 200608. Feb. 2009 · #17
Es gibt über die Spedition positive und andere Berichte, auf jeden Fall haben sie sehr viel Erfahrung mit Überführungen nach NAM und einen Mann vor Ort, der bei der Abholung behilflich ist. Es darf nicht vergessen werden, einen hohen Betrag in bar dabei zu haben, weil bestimmte Kosten nur vor Ort entrichtbar sind und diese oft "variieren".
Ich bin immer für geteilte Meinungen, Hauptsache man teilt meine. "The Only Easy Day Was Yesterday"
13 Beiträge · seit 200809. Feb. 2009 · #18
Hallo BeeTee,

ADAC arbeitet hier einwandfrei. Kosten ca. 80 Euro jedes Jahr und die Kaution die für das Fahrzeug hinterlegt werden muss.
Gast09. Feb. 2009 · #19
Ne ne, das hat mit ADAC nix zu tun,
unser Auto ist hier in SA zugelassen,
da tun die nix.

Mitglied sind wir hier wie dort...

Grüße,

BeeTee