mit baby nach afrika

20 Antworten · 14,7k Aufrufe · gestartet 13. Apr. 2008 von fun04
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Themenstarter13 Beiträge · seit 200713. Apr. 2008 · #1
Hallo,

mich fragte gerad ein Bekannter was ich davon halte, dass er mit Frau und einem 4 Monate alten Baby nach Südafrika und Namibia fahren will. Die 3 möchten nur in den Gebieten herumfahren, die wohl kein Malaria haben sollen, d.h. südl. v. Windhoek und westlich v. Kruger Park.

Ich finde es generell ok. Aber was meint ihr dazu??
189 Beiträge · seit 200713. Apr. 2008 · #2
ich würde sagen, das hängt von der Jahreszeit ab.

Im Hochsommer ein klares NEIN mit einem Säugling.

Auch sonst, der Flug, die Reise bedeutet viel Stress für das Kind, weil es aus seinem gewohnten Rhythmus geworfen wird.

Grüsse vom Bodensee

Traudel
Viele kleine leute an vielen kleinen Orten, die viele kleine Dinge tun, werden das Angesicht der Erde veraendern. www.namibiakids.com Gebt Rassismus keine Chance!
435 Beiträge · seit 200713. Apr. 2008 · #3
Hallo fun04,

ich war mit meiner Tochter, die in Windhoek geboren wurde, kurz nach ihrer Geburt in VicFalls, nach ca. 9 Monaten u.a. an den Epupa Falls.

Heute genießt sie ohne zwischenzeitliche Gesundheitsprobleme die deutsche Unterrichtskultur.

LG
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Gast13. Apr. 2008 · #4
Hallo Traudel,
welwitch schrieb:
Im Hochsommer ein klares NEIN mit einem Säugling.
Da wir auch mit dem Gedanken spielen, würde mich der Grund für Dein Nein interessieren. Mein Kenntnisstand ist, das sich Babies und Kleinkinder wesentlich schneller und problemloser akklimatisieren als Erwachsene?
Auch sonst, der Flug, die Reise bedeutet viel Stress für das Kind, weil es aus seinem gewohnten Rhythmus geworfen wird.
Natürlich will und sollte man sein Kind vor Risiken weitestgehend beschützen. Auf der andere Seite neigen wir heute glaube ich massiv dazu, es bei der Fürsorge etwas zu übertreiben. Hier geht es zwar um ein etwas älteres Kind, aber den Artikel fand ich kürzlichst recht interessant:
http://www.nysun.com/editorials/why-i-let-my-9-year-old-ride-subway-alone

Beste Grüße

Guido
zuletzt bearbeitet 14. Apr. 2008
470 Beiträge · seit 200613. Apr. 2008 · #5
Hallo fun04,

kenne mich nicht so gut aus, aber habe mir schon sagen lassen, dass es auch im südlichen Afrika kleine und sogar ganz kleine Kinder geben soll, welche bei korrekter Hege & Pflege gelegentlich sogar den Sommer überleben. Jedenfalls habe ich auch schon dutzende Langstreckenflüge mitgemacht, auf welchen ganz frische und nicht immer so anwenderfreundliche Kiddies mitgeflogen sind. Dabei ist mir ein Punkt aufgefallen:

Allem Anschein nach hat es auf das Verhalten des Kindes überhaupt keinen Einfluss, wenn alle anderen Passagiere die Eltern mit genervten Blicken anstarren, wenn ein Kind mal schreit.

Ob Deine Freunde also mit oder ohne Kind nach Afrika reisen oder lediglich in ein Österreichisches Familienhotel hängt grossenteils von ihrer geistigen Flexibilität ab.

Grundsätzlich lässt sich aber sagen: Kleinkinder haben nichts in Naturreservaten mit wilden Tieren verloren. Dies zum Schutz der der Tiere, der Kinder, der Eltern und anderer Besucher, denn während schreiende Babys im Flieger lediglich einen leicht nachteiligen Effekt auf die Seelenlage einzelner Flugpassagiere haben, können sie im Tierreich ein gefährliches Chaos unter allen Anwesenden auslösen. Zudem, wenn es sich vermeiden lässt, sollte man nicht in Malaria-Gebiete reisen, da die Ansteckungsgefahr aufgrund limitierter Fähigkeiten der Selbstverteidigung bei Babys etwas grösser ist als bei Erwachsenen.

Es kommt wirklich auf die Eltern drauf an, denn für gewisse Menschen bedeuten ja bereits die Familienhotels in Österreich eine unakzeptable Bedrohung ihrer Kleinen... könnte sich ja eine Knödelvergiftung reinziehen oder so.

Liebe Grüsse

Patrick
www.mywilderness.net
818 Beiträge · seit 200714. Apr. 2008 · #6
Stimme Patrick absolut zu.
Insbesondere bei den relativ einfachen Reiseplänen Deiner Freunde gibt es wohl nichts was dagegen spricht.
Die Gegend ist malariafrei, die Camps mit wilden Tieren ggf. eingezäunt und das Wetter mit dem in Südeuropa vergleichbar.

Ich verstehe nur noch nicht ganz, warum Parks mit wilden Tieren für Kleinkinder tabu sein sollen?!?!?
(Ich schicke doch schließlich nicht meine Kinder zum Feuerholzholen oder zum Ablaufen der nächsten Schlammpassage bevor ich mit dem 4x4 dort durch fahre).

Unser Sohn hatte seinen 1. Geburtstag im Namaqualand verbracht und in 9 Tagen fliegen wir mit unserem 2-jährigen Sohn und unserer 1-jährigen Tochter nach RSA und BOT.
Natürlich haben auch wir Bedenken, aber bis auf wenige Ausnahmen ist das Risiko mit allen Belangen doch recht gut kalkulierbar.
http://www.oribi.de/
Gast14. Apr. 2008 · #7
Hallo,

oribi schrieb:
Ich verstehe nur noch nicht ganz, warum Parks mit wilden Tieren für Kleinkinder tabu sein sollen?!?!?
Babies und Kleinkinder sind für Löwen, Hyänen etc. als Beute ja schon interessanter als Erwachsene. Man kann auch nicht ausschließen, das Babies oder Kleinkinder nachts mal schreien oder weinen. Ich weiß nicht, ob das möglicherweise besonderes Interesse bei Löwen, Hyänen etc. weckt und gerade bei einigen nicht eingezäunten Campsites in Botswana kritisch sein könnte?

Aber das ist reine Theorie meinerseits. Praktische Erfahrungen oder verifizierte Erkenntnisse dazu habe ich nicht. Ich bin an dem Thema aber sehr interessiert 🙂

Beste Grüße

Guido

@Oribi:
Ich freue mich schon auf Euren Reisebericht, wie es mit den Kleinen war.
zuletzt bearbeitet 14. Apr. 2008
818 Beiträge · seit 200714. Apr. 2008 · #8
Naja - Mitte Mai wissen wir es genau. 😎

Bis dahin denke ich, dass ein schreiendes Auto mit Dachzelt nicht unbedingt ins Beuteschema eines Löwen passen dürfte (ebenso wenig wie eine Frau mit "Blutgeruch" während ihrer Tage). 😉

Ansonsten ist schon klar, dass man sein Kind unbedingt Hyänen hinterm nächsten Busch suchen lassen sollte.

Die meiner Ansicht nach größte Gefahr für die Kleinen geht evtl. von Skorpionen, Puffottern und Kapkobras aus.
Jeder Afrikaerfahrene weiß sicher, dass man auch diese Tieren eher suchen muss als dass man ihnen ständig begegnet, aber dennoch wird man nicht immer rechtzeitig zur Stelle sein, wenn einer unserer Zwerge einen Stein umdrehen will. Hoffen wir nur, dass dann kein Skorpion darunter sitzt. 😵
Aber ich würde meine Kinder nicht dieser theoretischen Gefahr aussetzen, wenn ich es mir nicht zutrauen würde sie davor zu beschützen.
http://www.oribi.de/
470 Beiträge · seit 200614. Apr. 2008 · #9
Guten Morgen Oribi

Sobald Kinder sich bewusst und auf Anweisung ganz still verhalten können, ist es auch ok sie in Naturreservate mit zu nehmen. Wenn sie das nicht können, dann ist es für beobachtete Tiere je nach Lautstärke unangenehm bis gefährlich, da sie in ihrer Wahrnehmung gestört und abgelenkt werden.

Man sieht immer wieder, wie Tiere aufgrund von Fehlverhalten (Bewegungseinschränkung der Tiere, störende Geräusche, falsche Position, Verlassen des Fahrzeuges, etc.) gestresst und dadurch teils in ihrer Existenz bedroht werden. Stell Dir mal vor, Du siehst eine Geparden Mutter mit ihrem einzigen überlebenden Jungtier an einer Pfanne auf dem Weg zum Wasser trinken. Beim vorletzten Anlauf 30km weiter östlich waren zwei Overlander am picknicken, beim letzten Versuch 12km nördlich waren Hyänen zugegen und jetzt steht ein Wagen mit göffnetem Fenster da (zwecks Foto), aus welchem es laut schreit. Die Mutter traut sich nicht ans Wasser und macht sich auf zur nächsten Pfanne, welche nochmals 10km weiter und bereits ausserhalb der letzten Reserven des Jungtieres liegt. Oder stell Dir vor, sie überhört während des Geschreis das Knacken im Gebüsch 200m weit weg, welches sie vor dem drohenden Angriff einer Löwin hätte warnen können.

Natürlich könnten wir auch über den Elefantenbullen, welcher durch das schreiende Kind erschreckt wird und den Wagen samt Inhalt flach drückt unterhalten... diese und zahlreiche weitere Szenarien sind umfassend dokumentiert. Im Krüger Park hat ein Baby als einziges Mitglied einer fünköpfigen Familie nur deswegen überlebt, weil die Mutter den Wagen im letzten Moment verlassen und das Kind in einen Dornenbusch geworfen hat, bevor sie auch dem Angriff aufgebrachter Elefanten zum Opfer gefallen ist.

So sehen nun mal die Tatsachen aus. Wenn wir uns in Naturparks bewegen, dann müssen wir dies mit dem kleinstmöglichen Einfluss auf die Umgebung machen. Unsere Verantwortung ist nicht darauf beschränkt, den Mietwagen und dessen Insassen unversehrt zurück in die Zivilisation zu bringen, sondern sie beinhaltet auch die Pflicht, weder aktiv noch passiv Schaden anzurichten.

Liebe Grüsse

Patrick
www.mywilderness.net
Gast14. Apr. 2008 · #10
Ein 4 monatiges Kind? Entschuldigung, aber ich halte das für eine Schnapsidee. Das Kind hat da überhaupt nicht davon. Schon allein die Flugreise ist eine Qual für SO kleine Kinder weil der Druckausgleich im Innenohr nicht funktioniert und die Kinder dann aufgrund der Schmerzen stundenlang plärren. Verantwortunsvolle Eltern sollten eine einjährige Fernreisepause wohl durchhalten können.
818 Beiträge · seit 200714. Apr. 2008 · #11
@ PME
Unter diesem Naturschutzaspekt muss ich Dir natürlich völlig zustimmen.
Darüber habe ich mir bislang noch keine Gedanken gemacht; war allerdings auch noch nicht zwingend notwendig.

Für unsere Kinder spielt das derzeit noch (!) eine untergeordnete Rolle; zu still und lieb sind sie dafür (noch). 🙂
Aber Du hast Recht, da sollten sich vor allem die Eltern an der eigenen Nase fassen und überlegen, inwieweit ihre Kinder für eine mehrstündige Safari geeignet sind.

Aus Erfahrung weiß ich aber auch, dass Kleinkinder eh nicht am grasenden Gnu oder gähnenden Löwe interessiert sind, sondern sich viel lieber mit einem Keks in ihrer Hand beschäftigen.
Nicht zuletzt deshalb liegt unserer Augenmerk bei der kommenden Reise nicht auf (stundenlanger) Tierbeobachtung, sondern vielmehr beim Genießen der Ruhe und Einsamkeit in tierärmeren Regionen der Kalahari.

Ich werde diesen Tipp aber beherzigen und - wie sonst logischerweise auch - Rücksicht walten lassen!
Obwohl da viele Erwachsene und Raser eher eine Ermahnung bräuchten!!!

@ Cyberferkel:
Was glaubst Du wieviel ich am Tag für die Kinder tue, wovon sie scheinbar nichts haben? 🤩
Wenn ich daran denke, wird mir Himmelangst.
Gegen Druckausgleich im Flugzeug gibt es viele Dinge: Nasenspray, Bonbons, Ablenkung und vor allem echt wirksame, druckausgleichende Ohropax!
http://www.oribi.de/
zuletzt bearbeitet 14. Apr. 2008
Gast14. Apr. 2008 · #12
Hallo Patrick,

pme schrieb:
Oder stell Dir vor, sie überhört während des Geschreis das Knacken im Gebüsch 200m weit weg, welches sie vor dem drohenden Angriff einer Löwin hätte warnen können.
Hmm, wenn Du die Argumentation fortführst, mußt Du Dich konsequenterweise aber gegen jegliche Touristen in Etosha, Kalahari, Okavango etc. aussprechen. Ein Baby macht möglicherweise mal Lärm. Ein durchfahrendes Auto macht in jedem Fall immer Lärm. Und wenn ich nur an die ganzen Touristen denke, die mit 80-100 durch den Etosha brettern, die in der Dämmerung nie die ohnehin völlig wirkungslosen Blitzlichter an ihren Kompaktkameras ausgeschaltet bekommen ...

Das es in der heutigen realen Welt mindestens genauso schädlich für wilde Tiere ist, wenn Touristen ausbleiben, als wenn sie kommen und in Maßen "stören", konnte man gerade während der Unruhen in Kenia beobachten.
Wenn wir uns in Naturparks bewegen, dann müssen wir dies mit dem kleinstmöglichen Einfluss auf die Umgebung machen. Unsere Verantwortung ist nicht darauf beschränkt, den Mietwagen und dessen Insassen unversehrt zurück in die Zivilisation zu bringen, sondern sie beinhaltet auch die Pflicht, weder aktiv noch passiv Schaden anzurichten.
Grundsätzlich stimme ich da völlig zu. Die Frage ist, wo man die Grenzen setzen will?

Beste Grüße

Guido
Gast14. Apr. 2008 · #13
Jaja, die Ergebnisse Deiner Hausmittelchen kann man ja immer wieder hören....mir ist es aber eigentlich eh egal was Du Deinen Kindern zumutest.
818 Beiträge · seit 200714. Apr. 2008 · #14
Jaja, die Ergebnisse Deiner Hausmittelchen kann man ja immer wieder hören
Das muss ich nicht verstehen, oder.
mir ist es aber eigentlich eh egal was Du Deinen Kindern zumutest.
"... Den Eindruck habe ich auch ..." 😉
http://www.oribi.de/
982 Beiträge · seit 200614. Apr. 2008 · #15
Hier geht's mal wieder hoch her 🙂

Meine 2 Cent: so sehr ich den Wunsch verstehen kann, in Afrika Urlaub zu machen, so sehr bezweifele ich allerdings, ob es wirklich sinnvoll ist. Erholsam wird der Urlaub eh nicht, weil die Kids mehr oder weniger permanente Betreuung brauchen. Und dazu kommt der vermehrte Stress, weil man wegen der (giftigen) Tiere eine Extra-Portion Aufmerksamkeit braucht. Was bleibt da noch von dem Erlebnis Namibia übrig? Das ausgegebene Geld kann man bestimmt sinnvoller anlegen.

Grüße,

Holger (der keine Kinder hat und sich trotzdem ein Urteil erlaubt)
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470 Beiträge · seit 200614. Apr. 2008 · #16
@ Oribi:
Wünsche Euch ganz viel Spass auf der Reise.

@ Guido:
Finde es auch krass, was Leute in Schutzgebieten alles anstellen. Gerade das Rasen ist überall, wo Strassen und Wege es zulassen ein grosses Problem. Kleine Vögel und Reptilien sind die häufigsten Opfer, gefolgt von Raubvögeln, welche sich an den plattgefahrenen Kadavern verköstigen möchten. Die Leute haben einfach keine Ahnung davon, was geschehen kann in einem Wildschutzgebiet... was es bedeuten würde, einen halbtoten Löwen unter dem Auto liegen zu haben.

Betreffend Tourismus ja oder nein, und falls ja in welcher Form oder nicht: Über integrativen Artenschutz und den Kampf um Ressourcen zwischen Menschen und Wildtieren bestehen sehr viele wissenschaftliche Publikationen. Denkt man dabei nur schon an die Arbeit der Cat Specialist Group innerhalb der IUCN

http://www.catsg.org/catsgportal/20_catsg-website/home/index_en.htm

Gruss,

Patrick
www.mywilderness.net
zuletzt bearbeitet 14. Apr. 2008
189 Beiträge · seit 200714. Apr. 2008 · #17
Hallo zusammen,

ich möchte nochmal zusammenfassen:

Bei der Anfrage ging es um ein vier/4 Monate altes Kind!!

Meine Antwort war ein NEIN im Hochsommer.

D.h., es kann noch nicht sprechen - schreien/weinen ist die einzige Kommunikationsmöglichkeit.

Kleinkinder brauchen wesentlich länger um sich veränderten Temperaturen anpassen zu können.Der Flüssigkeitsbedarf bei hohen Temperaturen ist dementsprechend hoch. Die Teeflasche muss also ständig gefüllt sein.

Anweisungen für ein 4 Monate altes Baby wenn Gefahr in Verzug??
Bonbons für den Druckausgleich??

Ich würde den Kinderarzt miteinbeziehen, der das Baby kennt.
Die Frage ist auch, ob die Eltern diesen Urlaub wirklich genießen können oder ihn besser um 1 Jahr verschieben?

Grüsse vom Bodensee

Traudel
Viele kleine leute an vielen kleinen Orten, die viele kleine Dinge tun, werden das Angesicht der Erde veraendern. www.namibiakids.com Gebt Rassismus keine Chance!
Gast14. Apr. 2008 · #18
So, ich klinke mich da aus. Diese Diskussion ist mir zu skuril. Es geht um das Wohl eines vier Monate alten Kindes und hier wir diskutiert ob Kindergeschrei die Vogerl in Namibia stört... dass man Babies zum Druckausgleich mit Bonbons (!!) füttern soll...wie man Anweisungen bei Gefahr im Verzug an ein Baby vermittel....
Gast14. Apr. 2008 · #19
Hallo Cyberferkel

Cyberferkel schrieb:
Es geht um das Wohl eines vier Monate alten Kindes und hier wir diskutiert ob Kindergeschrei die Vogerl in Namibia stört... dass man Babies zum Druckausgleich mit Bonbons (!!) füttern soll
Es steht jedem frei, sich seine eigene Meinung zu bilden. Die unüberwindbare Hürde kann ich bei dem von Dir immer wieder angeführten Druckausgleich bisher nicht sehen. Ich kenne keinen Arzt, der bei gesunden Babies pauschal von Fernreisen abrät. Vielleicht zur Versachlichung mal ein paar externe Quellen:

Universitätshospital Zürich
Spiegel Online
Welt online

Beste Grüße

Guido
zuletzt bearbeitet 14. Apr. 2008
425 Beiträge · seit 200714. Apr. 2008 · #20
Hallo,
meine Meinung zu einer Reise mit einen 4 Monate alten Kind duch NAM und Südafrika ist ganz klar: Wahnsinn!

Auch auf die Gefahr hin, hier die Diskussion anzuheizen, zeigt für mich schon der Gedankengang der Eltern eine Art Egoismuss dem Kind gegenüber. Ich frage mich, was die Mutter überhaupt von so einem "Urlaub" hat? Solch einen Streß möchte ich weder dim Kind, noch den Eltern zumuten.
Klingt vielleicht etwas hart, aber so ist meine Ansicht.

Und, es wurde schon angesprochen: Die Probleme des Druckausgleichs bei der Landung sind für einen Säugling nicht zu unterschätzen!
Grüße Stephan www.skyimages.de Reisebericht Namibia 2002 - Wie alles begann..." Reisebericht Namibia 2007 Astronomie in Namibia 2009 Ins Land der Skipetaren 2010 "Kommt ein Kudu geflogen" - Namibia 2013 Timelapse Video "Southern Skies" Namibia 2016 - oder auf Zebrapfaden durch den Busch