Regen: Wer demnaechst fahren will...

39 Antworten · 13,8k Aufrufe · gestartet 11. Feb. 2008 von Helmar
Bilder klein
Antworten
Themenstarter667 Beiträge · seit 200611. Feb. 2008 · #1
..sollte besser das lesen:
http://www.namibian.com.na/
Helmar
1'927 Beiträge · seit 200811. Feb. 2008 · #2
Hallo Helmar,

wir möchten in 2 Wochen kommen und werden uns im Dreieck Windhoek, Lüderitz, Opuwo bewegen.

Siehst Du da Probleme, auf was sollten wir achten ?

schöne Grüsse
Peter
Themenstarter667 Beiträge · seit 200611. Feb. 2008 · #3
Hallo Peter,
bin selbst auch erst in 9 Tagen dort.
Es haengt vor allem davon ab, WIE Ihr unterwegs seid (4x4 off-road oder C+D-Strassen mit Lodges)und was Ihr geplant habt.
Fuer den Norden/Ovamboland/Kaokoveld und off-road (Rivierfahrten) wird man sicher grosse Abstriche machen, bzw ganz umplanen muessen!
Also NAMIBIAN und AZ im Internet aus Deutschland beobachten, nach Ankunft aktuelle Infos vom Verleiher, auf Campsites, Farmen, etc fuer geplante Strecke vor Ort einholen.
Gruss,
Helmar (Durban)
21 Beiträge · seit 200711. Feb. 2008 · #4
Hallo Helmar,

werden ab dem 11 März in Nam sein und wollen so ab dem 16 hoch nach Ruacana und von dort aus nach Epupa und danach weiter Richtung Etanga um Orupembe und Puros bis Sesfontein anzufahren.
Sollte ich mir Gedanken machen und eine Ausweichroute planen oder meinst du bis dahin hat sich die Lage wieder
entspannt.

Gruß Dirk
Themenstarter667 Beiträge · seit 200611. Feb. 2008 · #5
Hallo Dirk,
das wirst Du fuer die Nebenstrecken, besonders wenn Rivierfahrten geplant sind, nur vor Ort und zeitnah klaeren koennen. Die Hauptstrecken sind wahrscheinlich OK, aber achte auf die weitere Wetterentwicklung, siehe posting oben. Es schadet bestimmt nicht, einen Plan B in Reserve zu haben.
Gruss, Helmar
726 Beiträge · seit 200611. Feb. 2008 · #6
Thread Nummer 4 zum Thema...mal gucken wie viele es noch werden!

Überschwemmunen
Floods Southern Africa 2008
Starke Regenfälle und Überschwemmungen

Vielleicht sollte man sich mal auf einen Thread konzentrieren und dort dann alles posten! Jeder der nun in diese Regionen fährt ist doch dankbar, wenn die Infos alle schön gebündelt sind!

Also bitte nicht noch weitere Themen zu den Überschwemmungen eröffnen!

Gruß,
Carsten
http://www.derfreed.de
Gast11. Feb. 2008 · #7
moin,

genauso wäre es mal wieder Zeit, einen neuen Thread über Malaria zu eröffnen😄 😁 😕 🤩
Themenstarter667 Beiträge · seit 200611. Feb. 2008 · #9
Lieber derfreed und Gernot!
Das sehe ich anders. Im Gegensatz zu Themen wie Malaria oder andere im wesentlichen abgehandelte und ausdiskutierte Themen sind hochaktuelle Infos nicht in alten threads sinnvoll aufgehoben. So wird es fuer niemanden eine Bereicherung sein, wenn er alte Wetterberichte liest, die keine Bedeutung mehr fuer die Gegenwart haben.
Hier dagegen handelt es sich um Informationen, die nicht nur fuer Reisende der naechsten Wochen eine wesentliche Bedeutung haben werden mit moeglicher Umplanung der gesamten Reise, sondern auch aktuell gehalten werden sollten. Alte threads sind dazu kaum geeignet, der Verweis auf FAQs noch weniger. Fuer Besucher, die fuer viel Geld demnaechst ihren Jahresurlaub aus Europa antreten wollen, ist dieser Platz im Forum bestimmt nicht verschwendet. Wer nicht kommt, kann gern druber weglesen.

Mit freundlichem Gruss,
Helmar (Durban)
41 Beiträge · seit 200711. Feb. 2008 · #10
Ich kann Helmar nur zustimmen ! Wir fahren zwar erst Ende April, aber ich bin schon jetzt auf der Suche nach Informationen, die für unsere Reise von Bedeutung sein könnten. !!!!
www.udo-quentin.magix.net/
726 Beiträge · seit 200611. Feb. 2008 · #11
das soll ja nicht heißen, dass keine Infos fließen, jedoch sind in den anderen Threads auch immer Links zu Seiten die aktuelle Infos bereithalten. Diese gehen natürlich verloren...

Dass es niemanden interessiert wie das Wetter vor 4 Wochen war ist ja klar!

Aber jeder wie er möchte...war ja nur ein Anreiz (wie im anderen Thread auch bereits erwähnt)!

Sodele verabschiede mich damit aus den Wetterchaos...

Carsten
http://www.derfreed.de
594 Beiträge · seit 200611. Feb. 2008 · #12
Hallo Quentin,

wir fahren auch im April. Wie es bis dahin mit den Regenfällen aussieht, kann keiner vorhersagen. Diese Info erhälst Du erst unmittelbar vor dem Hinflug und dann vor Ort. Gewöhnlich regnet es Ende April zwar nicht mehr so viel wie in den letzten Tagen, doch Ausnahmen bestätigen die Regel.
Das einzige, das man jetzt schon tun kann ist eine gute Karte zur Hand nehmen, den Routenverlauf prüfen ob und wo Reviere kreuzen oder direkt entlang der Pad verlaufen und danach für den Fall des Falles bereits vor der Reise Plan B festlegen.
Reisebericht April 2008
41 Beiträge · seit 200711. Feb. 2008 · #13
Hallo AfricanDreams !
na klar kann man das Wetter nicht vorhersagen !! Ich habe beruflich täglich mit dem Wetter zu tun (Arbeiten in der Natur ). Mir ging es eigentlich um Informationen im Allgemeinen ... Unterkünfte, Reiseberichte eben alle aktuellen Informationen und wie gesagt je näher die Reise rückt um so mehr verschlingt man die Neuigkeiten aus dem Zielgebiet .... viele Grüße quentin
www.udo-quentin.magix.net/
1'287 Beiträge · seit 200614. Feb. 2008 · #14
Gamsbergpad heute nicht fahrbar und erstes Wasser erreichte heute Sossusvlei:

Mit sonnigen Grüßen aus München
Carsten Möhle
zuletzt bearbeitet 14. Feb. 2008
2'346 Beiträge · seit 200614. Feb. 2008 · #15
...weiß jemand, wie der Mündungsbereich des Fish River in den Oranje auf der D212 generell befahrbar ist? Auf Google Earth ist dort ja eine Brücke erkennbar. Ist die beispielsweise bei den aktuellen Verhältnissen benutzbar?

Viele Grüße
Armin
249 Beiträge · seit 200615. Feb. 2008 · #16
Hurra der Swakop läuft bereits bis Richthofen.

Vielleicht schafft er es ja dieses mal bis zum Meer.

Wir sind gespannt.

Peter 😎 🤪 🙂
435 Beiträge · seit 200715. Feb. 2008 · #18
🙂 Hallo an alle

ich habe da noch einige Hintergrundinformationen zu diesem Thema gefunden, die ich mal geschrieben habe. Bei weiterem Bedarf, kann ich das duraus noch unterfüttern.

Die Oshanas

Das 10.000 qkm große Gebiet der oshanas liegt an der nördliche Grenze Namibias im Ovamboland und erstreckt sich über eine weite, flache Ebene, die auf 11.00 m Höhe liegt. Die oshanas sind breite Trockenflüsse mit flachem Gefälle und bilden ein netzförmiges Schwemmland zwischen niedrigen Lehmsandrücken. Das Gebiet liegt zwischen dem Etakakanal im Westen und dem oshana bei Oshigambo im Osten. Sie führen nur in guten Regenzeiten Wasser, das viele hundert Kilometer nördlich in Angola seinen Ursprung hat und von dort nach Süden fließt, durch das Cuvelai-Becken bis nach Etosha.
Eine efundja (ein signifikantes Hochwasser) erreicht die zentralen oshanas nur bei ausgiebigen Regenfällen über dem angolanischen Auffanggebiet. Die Fluten schwemmen fruchtbaren Boden an und sind die Grundlage für Wasserversorgung aus Kolken und Brunnen, reiche Fischernten in guten Jahren, sowie gutes Acker- und Weideland.
Die Pflanzenwelt der oshana-Region ist bestens an die vorherrschenden klimatischen Bedingungen dieses semi-ariden Gebietes, wie unregelmäßige Regenfälle und den Wasserzufluß in den oshanas angepasst. Früchte, wie die des Marula Baums und wilde Spinatsorten gedeihen bestens, genauso wie eine Anzahl von Blumen, Pflanzen und Knollengewächsen.
Eine große Vielfalt an Pflanzen, die in der traditionellen Medizin eine wichtige Rolle spielen, wachsen ebenfalls hier. Außerdem gibt es einen weitverbreiteten Handel mit Pflanzenbestandteilen, die für traditionelle Duftwässer verwendet werden. Die Harpagophytum Knolle, aus der ein Tee gemacht wird, ist wichtigster Bestandteil im kommerziellen Handel mit medizinischen Pflanzen aus Namibia. Diverse Holzarten, die traditionell zur Zahnpflege und anderen medizinischen Zwecken genutzt wurden, sind durch Raubbau, wie die Nutzung als Feuerholz oder Baumaterial, sowie durch Rodung für den Ackerbau gefährdet. Dies kann zum Verlust von vielen pflanzlichen Heilmitteln führen.
Einst war die Region der oshanas sehr reich an Wild, darunter Gnus, Zebras, Elefanten, Oryx Antilopen, Springböcken und anderen größeren Säugetieren. Doch während der letzten 70 Jahre verschwanden die meisten Arten, hauptsächlich wegen der steigenden Bevölkerung, sowie der Zunahme von Vieherden und Ackerbau. Trotz allem hat sich eine Zahl kleinerer Tiere gehalten, wie Schakale und Antilopen, die man noch in einigen Teilen von Ovamboland antreffen kann.
Das gesamte oshana Gebiet ist von großer Bedeutung für die Vogelwelt. Mehr als 30 seltene, vom Aussterben bedrohte Arten, darunter der Klunkerkranich wurden beobachtet. Der Bestand von Wild im Cuvelai wurde bereits 1907 durch die Einrichtung des Etosha Nationalparks wirkungsvoll gesichert und ist dadurch für dir kommenden Generationen erlebbar.
Mit seinen günstigen Verhältnissen könnte das Gebiet der oshanas ein Landstrich sein, „in dem Milch und Honig fließen“, so Otto Wipplinger, der ehemalige Direktor im Wasserbauamt (1951 – 1967), gäbe es da nicht zwei nachteilige Naturerscheinungen. Erstens muss man alle zehn bis zwanzig Jahre mit großen Dürren rechnen, zweitens ist das Grundwasser, das zwischen drei und sechs Metern Tiefe liegt, unbrauchbar salzig. Frischwasser ist nur in einer dünnen, über dem Salzwasser liegenden Schicht und auch nur an Stellen, wo Regenwasserablauf versickern kann, vorhanden. Während langer Dürreperioden werden die mageren Frischwasserschichten um bestehende Brunnen herum schnell erschöpft. Es müssen daher neue Brunnen an anderen Stellen durch trockenen, harten Lehm und Kalklehm gegraben werden.
Die Einwirkung der Missionare bereits im neunzehnten Jahrhundert führte zu einer stetigen Zunahme der Bevölkerung im Ovamboland. Die Gründe hierfür sind die verbesserten Lebensbedingungen, die die Missionsstationen in ihrem Umfeld boten. Neben Gotteshäusern wurden oft auch Schulen und Krankenhäuser /Stationen eingerichtet. Das führte dazu, Dass die Menschen der Region sesshafter wurden und gesündere Lebensbedingungen vorfanden. Eine zuverlässige Schätzung der Bevölkerungszahl wurde jedoch erst 1921 erstellt, die früher vermutete Tendenz einer zunehmenden Wachstumsrate wurde dadurch bestätigt. Neue Gehöfte wurden auch in dem vorher noch freien Land zwischen den einzelnen Stammesgebieten angelegt. Die Weidegründe wurden immer stärker beansprucht.
Nach Schätzung der südwestafrikanischen Administration lebten 1921 ca. 91.500 Menschen im Ovamboland. 1980 wurden bei einer Volkszählung 505.774 Personen registriert. In der Mitte der 90er Jahre nannten aktuelle statistische Daten eine Bevölkerungszahl von 621.513 für die Regionen Omusati, Oshana, Ohangwena und Oshikoto. Bei dieser Entwicklung konnte die Wasserversorgung der Region nicht allein den klimatischen Bedingungen überlassen werden. Deshalb wurde ein ausgedehntes Kanalsystem angelegt, in dem Wasser aus dem Kunenebecken herangeführt wird.

😗

ae
0
65 Beiträge · seit 200815. Feb. 2008 · #19
@Carsten
Die Fotos habe ich heute auch erhalten. Da fällt mir spontan folgender Spruch ein:

Sossusvlei mit Wasse(r), ist einfach Klasse..!

Ich finds genial nach dem Regen (nur muss man auch hinkommen).

Bis bald in WDHB)
Claudio
Nichts ist auf der Welt gerechter verteilt als der Verstand. Jeder glaubt er haette genug davon!
2'346 Beiträge · seit 200615. Feb. 2008 · #20
Armin schrieb:
...weiß jemand, wie der Mündungsbereich des Fish River in den Oranje auf der D212 generell befahrbar ist? Auf Google Earth ist dort ja eine Brücke erkennbar. Ist die beispielsweise bei den aktuellen Verhältnissen benutzbar?

Viele Grüße
Armin
Bringe meine Frage noch mal nach oben. Die scheint sonst in den Fluten unterzugehen.

In der Hoffnung auf eine Antwort
Armin