4x4 Camper in der Schweiz kaufen.

37 Antworten · 19,4k Aufrufe · gestartet 08. Feb. 2008 von swisschees
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Themenstarter1'715 Beiträge · seit 200608. Feb. 2008 · #1
Ich überelgen mir einen 4x4 Camper in der Schweiz (od. Süddeutschland) zu kaufen.

Vorerest für den Gebrauch in Nordafrika später ev. für einen Trip ins südliche Afrika.
Bei meiner Suche im Internet habe ich schon einiges gefunden aber bis jetzt noch nicht das richtige. Wir sind ja keine 20 mehr und wünschen uns etwas Komfort, aber ich möchte nicht die Lastwageprüfung machen.;)

Hat mir jemand aus dem Forum einen Tip zu diesem Thema?

Gruss
Emanuel
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3'766 Beiträge · seit 200608. Feb. 2008 · #2
Hallo,

Nördliches Afrika/ Südliches Afrika

Rechts / Linkslenker

Einfuhrzölle bis 100%

Verschiffung, Unterstand, Service

nur um einige Probleme anzusprechen.

Wenn du nicht einen Exoten kaufen möchtest kann der Kauf in Afrika vieles erleichtern, es entfallen Einfuhrzölle, du brauchst kein Carnet de Passage und mit dem gesparten kaufst du dir locker einen Neuwagen in Südafrika.

Gruss Kurt
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Themenstarter1'715 Beiträge · seit 200608. Feb. 2008 · #3
Hallo Kurt

Ohne Carnet wird es nicht gehen, denn wir möchten damit runterfahren. Ist erst so eine Idee, aber ich habe das umgekehrt vor ca. 30 Jahre schon einmal gemacht. Allerdings mit einem 2x4 VW-Bus:S

Gruss
Emanuel
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zuletzt bearbeitet 08. Feb. 2008
3'766 Beiträge · seit 200608. Feb. 2008 · #4
Hallo die Idee ist ja gut!

Ich beschäftige mich schon seit Monaten mit diesem Thema
und dabei habe ich gemerkt das einem viele Stolpersteine im Weg liegen.

Aber es ist machbar,
muss aber sehr gründlich überlegt und organisiert sein.

Gruss VA
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127 Beiträge · seit 200708. Feb. 2008 · #5
hallo,
frag mal bein TCS in der CH oder beim ADAC in D nach. Ein Carnet, sollte auch dort erhältlich sein.
Sofern du die Schilder in der CH einlöst, bekommst du eine Nummer mit rotem Streifen (Zollfrei, da im Ausland im Betrieb) die zuständige kantonale Motorfahrzeugkontrolle oder Strassenverkehrsamt wird dir sicherlich behiflich sein. hab mal bei Durban ein Auto mit solchen nummern gesehen... AG und rot 🙂
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982 Beiträge · seit 200608. Feb. 2008 · #6
Ich beschäftige mich schon seit Monaten mit diesem Thema
und dabei habe ich gemerkt das einem viele Stolpersteine im Weg liegen.
Mal die Frage eines Unwissenden. Ist es SO viel preiswerter, einen Jeep nach Namibia einzuführen? Wäre es nicht deutlich einfacher und preiswerter, dort unten eine Garage und ein Auto zu kaufen?
Wie ist das überhaupt mit Jeeps? Werden die evtl. regional mit unterschiedlichen Materialien gebaut? Bei Volvo weiß ich, dass die schwedischen Volvos andere Teile verbaut haben, um dem Winter auch am Polarkreis zu überstehen.
Wenn das analog bei europäischen und afrikanischen Jeeps gehandhabt wird, sehe ich keinen Vorteil, das Gefährt hier zu kaufen.
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Themenstarter1'715 Beiträge · seit 200608. Feb. 2008 · #7
Na da habe ich mich scheinbar nicht sehr klar ausgedrückt;)

1. Ich will das Fahrzeug nicht nach Afrika verschiffen ich möchte damit ev. später runterfahren.

2. Es geht mir nicht um das "Carnet de passage" das kennen ich von früher. Da hatte ich es übrigens von Südafrika aus in der Schweiz beim TCS bestellt.

Ich suche einen 4x4 Camper in der Schweiz und näheren Umgebung und allfällige Tips zum Kauf.

Gruss
Emanuel
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zuletzt bearbeitet 08. Feb. 2008
3'766 Beiträge · seit 200608. Feb. 2008 · #8
holger schrieb:
Ich beschäftige mich schon seit Monaten mit diesem Thema
und dabei habe ich gemerkt das einem viele Stolpersteine im Weg liegen.
Mal die Frage eines Unwissenden. Ist es SO viel preiswerter, einen Jeep nach Namibia einzuführen? Wäre es nicht deutlich einfacher und preiswerter, dort unten eine Garage und ein Auto zu kaufen?
Wie ist das überhaupt mit Jeeps? Werden die evtl. regional mit unterschiedlichen Materialien gebaut? Bei Volvo weiß ich, dass die schwedischen Volvos andere Teile verbaut haben, um dem Winter auch am Polarkreis zu überstehen.
Wenn das analog bei europäischen und afrikanischen Jeeps gehandhabt wird, sehe ich keinen Vorteil, das Gefährt hier zu kaufen.
Hallo,

dann will ich dich doch nicht im ungewissen lassen 😛

Einen Neuwagen zu kaufen ist sicherlich günstiger im südlichen Afrika.
Eine Occasion wenn du von Autos etwas Ahnung hast sicherlich auch.

Wie du auf JEEP kommst ist mir ein Rätsel, die sieht man dort unten kaum, jedoch jede Menge anderer 4x4 div. Marken.

Ich für meinen Fall möchte einen IVECO 4x4 7.5 Tonnen runter bringen da wird's etwas heikler.
Und bevor Fragen entstehen, IVECO Motoren sind die am weitesten verbreiteden LKW Motoren in Afrika 😎

Gruss VA
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zuletzt bearbeitet 08. Feb. 2008
127 Beiträge · seit 200708. Feb. 2008 · #9
Ich hab im 2000 ein 4x4 auto direkt in Neilspruit RSA gekauft. Leider war damals, als ex-student mein budget sehr begrenzt, es war ein Lada Niva 4x4 made in Russia...drinnen waren Teile von Fiat, Toyota, Nissan, Peugeot, Mercedes und sogar Chrysler. die garagisten mussten immer zuerst herausfinden was von wem hergestellt wurde oder sie bauten einfach das ein was rum lag..also kam auch noch VW und Volvo dazu (that's the African way)-

heutzutage würde ich mir entweder ein Land Rover oder ein Toyota kaufen. Landies sind sicher teurer und stabiler gebaut, wenn du viel 4x4 fahren willst und wenig problemen haben willst, bist du mit landies besser unterwegs. Mit toyota bekommst du in fast jeder garage ersatzteile sind, bleibst jedoch schneller stecken.

Nissan haben sehr gute Motoren, Ersatzteilebeschaffung kann schwierig sein.

Jedenfalls würd ich ein Auto kaufen das nicht älter als 2 Jahren ist. In Kapstadt, sind sie billiger wie sonstwo im südlichen Africa. Aber gut auf Rost schauen...(das ist das Problem in CT)

hier zwei links
http://www.gocape.com/auto/dealers.htm
http://www.markettoyota.co.za/used_car_search.aspx
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1'130 Beiträge · seit 200609. Feb. 2008 · #13
Im Buschtaxi Forum, in den diversen Off-Road Foren usw. gibt es immer wieder, oft auch sehr exotisch umgebaute 4x4 Camper zu kaufen. Häufig bringen diese Foren jemand dazu, es selber zu machen (den Umbau). Dort findet man dann auch viele Nordafrika Fahrer, die für solche Touren Tipps geben können. Für die größerern Teile sind es die Wüsten (Sahara usw) Foren, da werden häufig Man, Iveco, Steyr usw angeboten.
Ohne Kfz Kenntnisse sollte man zu einem Kauf aber immer einen Mann des Vertrauens mitzuziehen.
Ob RHD oder LHD ist eine Frage der Hauptreiseziele in der Zukunft. Evtl. ist auch ein Besuch der div. Off-Road Treffen mit Zubehörhandel ein Punkt, um sich Infos anzuholen.
Ich bin immer für geteilte Meinungen, Hauptsache man teilt meine. "The Only Easy Day Was Yesterday"
2'048 Beiträge · seit 200710. Feb. 2008 · #15
Hallo!

Wenn du bis Afrika fahren willst, dann vielleicht nicht nur zu einem Autohandel um die Ecke.

Grundsätzlich muss eine passende Antwort aber immer damit anfangen, wieviel Geld du ausgeben willst. Da gibt es super Expeditionsfahrzeuge mit Hubdach und allen wichtigen und unwichtigem Schnick-Schnack für 100 T€uronen und nach Oben ohne Grenzen.

Billiger ist es, ein bewährtes Basisfahrzeug auszubauen. Dafür bieten sich diverse Kofferaufbauten aus dem Militärbereich an. Oder ohne Koffer und einen stabilen Wohnwagenaufbau draufsetzen. Ausgebaute Fahrzeuge gibts auf den diversen Internetseiten und im Gebrauchtwagen-angebot im Netz reichlich. Aufpassen musst du mit dem Basisfahrzeug. Im Handel sind MAN und Mercedesfahrzeuge, die recht gut verbreitet sind. Die Steyr sind vielleicht sogar besser, aber es gibt nirgends Ersatzteile. Ältere Fahrzeuge haben den Vorteil, noch viel "normale" Technik zu bieten, die überall in der Welt verstanden und repariert werden kann. Neue Fahrzeuge arbeiten mit immer mehr Elektronik. Wenn da was ausfällt geht oht nix mehr ausser Modulwechsel. und den Laptopm mit der Auswerte-software nimmst du am besten auch gleich mit (früher tat es ein Reparaturhandbuch).

Angebote findest du u.a. hier

http://www.philipp-trucks.de/

Wenn das nicht dein Fall ist, bliebe nur noch ein Pick-up mit einem Camperaufsatz. Gibt es in verschiedenen Größen und für alle möglichen Zwecke und für sehr viele Basisfahrzeuge. (Toyota, Nissan auch Defender 130) Aber gebraucht sind die meist dann auch wirklich gebraucht, d.h. nur wer seinen Traum aufgeben muss gibt das Teil vor seiner Tour her. Und wenn das Ding schon (zugegebene) 200 oder 300 TKm hat, dann nimm am besten den Mechaniker gleich mit auf die Tour. Allein die notwendige Basteleien unterwegs machen doch erhöhte Sachkenntnis beim Kauf nötig. Daher wäre ein solcher Pick-up sicher neu sinnvoller angelegtes Geld. Aber die Geländeeigenschaften sind dann miserabel, überhängende Äste zerschlagen dir die Fenster und Wände am Aufbau und durch die Gewichtsvereilung und den evtl. Überhang am Heck ist Steckenbleiben, Aufsitzen und auch Umfallen dann viel wahrscheinlicher. Ich würde dann schon eher die LKW-Lösung wählen, notfalls auf 7,49 t ablasten und wenn du nur den neuen B-Schein (3,5 t) hast das Ganze vergessen, weil "Wohnen mit Komfort" so nur mit Anhänger (E-Schein!) ginge und dann kannst du Geländetauglichkeit ganz streichen.

Eine weitere Alternative sind Umbauten von Serienmodellen. Die gibts für Mecedes-Sprinter u.ä. von Iglhaut http://www.iglhaut-allrad.de/
und für VW von Seikel. (Ich selbst fahre einen VW-T5 4motion mit Seikelumbau und bin sehr zufrieden damit). http://www.seikel.de/de/

Du kannst fast jeden Camper aus der Sprinter-Richtung oder T2, T4 oder T5 Reihe damit für härteres Gelände aufrüsten. Ich denke aber, richtig sinnvoll ist dies bei einem neuen Auto. Es gibt aber eine ganze Reihe von Compakt-campern auf dieser Basis. Vielleicht soviel hier

jaw
Gib jedem Tag die Chance, der schönste deines Lebens zu werden (Mark Twain)
zuletzt bearbeitet 10. Feb. 2008
Themenstarter1'715 Beiträge · seit 200611. Feb. 2008 · #16
Hallo jaw

Danke für den ausführlichen Beitrag.
Klar ein LKW von Unicat oder Bocklet wäre schon toll aber den C1 Ausweis müsste ich noch machen und dann die Preise........

Ein gebrauchter VW T4, T5 oder eien Pick-Up mit Bimobil-oder Tischler-Aufsatz sind eher im Preisrahmen meiner Möglichkeiten.

Gruss
Emanuel
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zuletzt bearbeitet 12. Feb. 2008
1'130 Beiträge · seit 200611. Feb. 2008 · #17
swisschees schrieb:
Danke das sind docht echte Tipps.

@Axel
Was RHD und LHD?

Gruss
Emanuel
Hallo, war gerade noch in Faulensee, damit sind rechts R oder links (L) gesteuerte Fahrzeuge gemeint. Wenn du also mehr den südlichen Teil im Visier hast, RHD´s. Die Schweizer Armee versteigert regelmäßig Fahrzeug, die Termine können auch über die Internetseiten abgerufen werden.
Ich bin immer für geteilte Meinungen, Hauptsache man teilt meine. "The Only Easy Day Was Yesterday"
Themenstarter1'715 Beiträge · seit 200626. Feb. 2008 · #18
Ich bin inzwischen beim Toyota Lancruiser gelandet. Dieser wird scheinbar von Afrika und Südamerika-Reisenden bevorzugt. Einen Afrika tauglichen zu finden ist eher schwierig resp. teuer, daher spiele ich mit dem Gedanken mir nach und nach einen selber herzurichten resp. zu herrichten zu lassen.
Für eine Nordafrika-Reise in diesem Jahr wird er zwar nicht breitstehen aber wir haben ja Zeit.

Gruss
Emanuel


PS: Ich werden meine Erfahrungen in unserer Homepage dokumentieren.
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114 Beiträge · seit 200626. Feb. 2008 · #19
Hi Emanuel,

Hast du dir schon mal überlegt einen
Unimog zuzulegen? Offroad nicht zu
schlagen, zuverlässig und da Mercedes,
Ersatzteile weltweit.
Ein gebrauchtes Fahrgestell(vielleicht BW)
ist nicht zu teuer und sich dann die
Wohnkabine in Eigenbau selbst herstellen.
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114 Beiträge · seit 200626. Feb. 2008 · #20
Hi Emanuel,

Ich bins nochmal. Ich wollte dir eigentlich
noch ein Bild dran hängen, aber das ging wohl
schief, deswegen schaut die mail auch etwas
unfertig aus. Sorry!

Liebe Grüße Juergen
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