zimpixThemenstarter107 Beiträge · seit 200802. Feb. 2008 · #1Im Juni wechseln wir nach zwei Wochen Namibia nach Botswana. Dort haben wir eine Woche in einem Camp im Moremi gebucht. Was meinen die Experten? Sollen wir Windhoek-Maun in einem Stück durchfahren? Oder gäbe es eine attraktive Unterbrechung unterwegs? z.B. ein Camp oder eine Gästefarm auf halber Strecke? evt. in Ghanzi? Wer ist die Strecke schon gefahren und kann von seinen Erefharungen berichten. Wir sind für Tipps sehr dankbar.
Grüsse vom grauen Zürichsee
zimpix
If you don't have a sense of humor, don't go to Africa
linksfahrer435 Beiträge · seit 200702. Feb. 2008 · #2Zu schaffen ist das. Ihr sitzt dann aber den ganzen Tag im Auto. Wenn Ihr auch noch zurück wollt lohnt sich das kaum.
Alternative wäre zu fliegen.
Für eine Woche gibt es sonst kaum Alternativen.
Bei Ghanzi gibt es ein San-Projekt.
MfG Thomas D.
Andreas Cierpka2'732 Beiträge · seit 200602. Feb. 2008 · #3Strecke ist problemlos in einem Stück zu fahren. Ca. 10 Std. Fahrzeit solltet ihr einrechnen. Es macht auch Sinn früh zu starten denn kurz vor Maun ist einiges an Weidevieh unterwegs und das ist, wenn es dunkel ist schwer auszumachen.
Ein Gast bin ich im fremden Land geworden.
zimpixThemenstarter107 Beiträge · seit 200802. Feb. 2008 · #4Danke für die ermutigenden Tipps. Werden wir aller Wahrscheinlichkeit versuchen. Was aber, wenn wir dann doch nicht in einem Stück, 10 Stunden lang, durchbrettern mögen? Gibt es neben den Campingplätzen rund um Ghanzi noch andere Campingmöglichkeiten?
Und wer kennt die Plätze von Ghanzi und könnte darüber Auskunft geben? (Richters Liste kennen wir bereits - es geht uns also mehr um persönliche Eindrücke)
zimpix
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Andreas Cierpka2'732 Beiträge · seit 200602. Feb. 2008 · #5Wenn wir Station gemacht haben dann immer hier
Tautona Lodge.
Der Campingplatz ist okay, etwas abseits gelegen. Am Abend fährt man am Besten mit dem Auto zum Essen. Schöner sind die Rondevals zum übernachten.
Ein Gast bin ich im fremden Land geworden.
margotzi198 Beiträge · seit 200602. Feb. 2008 · #6Hallo!
Wir haben letztes Jahr im Thakadu - Camp übernachtet. Liegt ca.6 Km vor Ghanzi, etwa 3km von der Hauptstrasse entfernt. Hat ein Restaurant/Bar und Wasserloch. Wobei wir bei der An/Abfahrt mehr Tiere(Eland,Strausse) gesehen haben, als am Wasserloch.Vielleicht stört der Lärm der Bar. Als wir den 1.Abend dort waren lief ein Rugby-Spiel und es hatte ordentlich Gäste und der Lärmpegel war etwas hoch.... Den 2. Abend ( auf dem Rückweg) war es wie ausgestorben und als Gäste nur 2 Einheimische anzutreffen. Campsite liegt etwa 50m (?) dahinter und ist soweit ruhig.
Gruss
Margot
Pete77 Beiträge · seit 200602. Feb. 2008 · #7Hallo zimpix,
Linksfahrer meint wahrscheinlich das Kalahari Camp der
Ghanzi Trail Blazers.
http://www.globosapiens.net/travel-tip+Ghanzi+Trail+Blazers+3712.htmlHier werden am Abend Tänze am Lagerfeuer vorgeführt und der Campleiter, Robert, dolmetscht Fragen an die Buschleute.
Grüsse 🙂 Pete
schoelink1'933 Beiträge · seit 200702. Feb. 2008 · #8Es gibt diese möglichkeiten in Ghanzi:
Tautona Lodge:
http://www.venues4africa.com/accommodation.asp?venueid=12604Thakadu Restcamp:
http://www.thakadubushcamp.com/index.phpViel spass!
Hans
www.come-along.nl
BAbaboonGast02. Feb. 2008 · #9Hallo,
die Fahrt von Windhoek nach Maun ist in ca. 8 Stunden zu bewältigen. Wir haben das schon mehrfach gemacht, da uns Fliegen zu teuer ist. Die komplette Strecke ist geteert. In Ghanzi bietet sich Souvenir Shoppen an (Tipps gerne); ansonsten nur übernachten, wenn das Fahren zu anstrengend ist. Wir fahren grundsätzlich abwechselnd, je 1-2 Stunden, Höchstgeschwindigkeit nicht mehr als 120 km/h, da viele Rinder und Ziegen auf der Strasse!
Grüße
Karola
zimpixThemenstarter107 Beiträge · seit 200803. Feb. 2008 · #10Hallo Karola
Durchbrettern scheint also durchaus möglich zu sein. Möglicherweise starten wir aber gar nicht in Windhoek, sondern starten von Spitzkoppe und fahren via Windhoek. Dann wirds alles in allem wahrscheinlich doch etwas lang. Dennoch, es es gut zu wissen, dass zumindest Windhoek-Maun in einem Stück machbar wäre. 🙂
Die angesprochenen Souvenir-Tipps in Ghanzi allerdings würden mich interessieren. Was meinst du damit, Karola?
Nächtliche Grüsse
zimpix
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BAbaboonGast04. Feb. 2008 · #11Hallo Zimpix 🙂
in Ghanzi gibt es schräg gegenüber von dem relativ neuen SPAR das Ghanzi Craft. Hier wird tradtitionelles Kunsthandwerk der Buschleute verkauft. Ist zwar leider nicht mehr so günstig als in früheren Jahren, aber immer noch besser und günstiger als z.B. in Maun. Die Einnahmen sollen zum größten Teil den Buschleuten zufließen!
Ausserdem war in Maun letztes Jahr im November die Auswahl nicht mehr so prickelnd...
Einfach in Ghanzi kurz in die Ortsmitte abbiegen.
Grüße Karola
philippe77 Beiträge · seit 200915. Aug. 2010 · #12Hätte noch eine Frage zum Thakadu Bush Camp, muss man da im voraus reservieren wenn man nur eine Nacht campieren möchte? Und sind die Zeltplätze da überhaupt zu empfehlen?
Gruss,
Philippe
Jambotessy2'610 Beiträge · seit 200715. Aug. 2010 · #13Hi philippe,
wir waren schon mehrfach im Thakadu Camp. Wir haben nie vorgebucht und haben immer einen Platz bekommen.
Uns gefällt es dort sehr gut, ist allerdings Geschmacksache. Die sanitären Einrichtungen sind sehr einfach. In der Bar kann man anbends nett essen.
Grüße
Jambotessy
Nur im Vorwärtsgehen gelangt man ans Ende der Reise.
(Sprichwort der Ovambo)
1x Togo + Benin (mit TUI), 1x Ruanda + Zaire ( mit Explorer Reisen), 3x Kenia (in Eigenregie mit dem Bodenzelt), 23 x südl. Afrika (in Eigenregie Namibia, Botswana, Zimbabwe, Sambia, Südafrika/ 17x mit dem Dachzelt und 6x ohne Dachzelt)
linksfahrer435 Beiträge · seit 200715. Aug. 2010 · #14Auf deren Homepage sieht das Thakadu-Bushcamp doch wirklich nett aus, sogar mit Pool. Wenn es das bei unserer Reise schon gegeben hätte, hätten wir dort übernachtet.Damals gab es um Ghanzi aber fast keine Übernachtungsmöglichkeit. Die Campingplätze in Maun sind ja auch nicht gerade der Hit.
Die Nonstop-Fahrt nach Maun ist zwar machbar, wenn man aber etwas zu spät loskommt und in die Dunkelheit gerät,wird es wirklich gefährlich.
Die Tiere auf der Straße sieht man sehr sehr spät, mehr als 60km/h ist dann nicht mehr drin. Das sollte man wirklich in Botswana vermeiden.
Glaube kaum das man für eine Nacht reservieren muß, aber frag doch einfach mal per Email an.
philippe77 Beiträge · seit 200915. Aug. 2010 · #15Hallo zusammen,
danke, ich habe soeben Antwort von Chris Woolcott auf mein Email erhalten (das ging fix!). Alles bestens, Camping kostet 50 Pula p.P. Mehr dazu nach unserer Reise 😉
Gruss,
Philippe
Olli143 Beiträge · seit 200815. Aug. 2010 · #16Moin Zimpix,
falls Du nun doch nicht von Windhuk nach Maun „durchbrettern“ möchtest, so kann ich Dir ebenfalls einen Stopp bei „Trail Blazers“ ca. 8 km südlich von Ghanzi empfehlen. Das Tor mit Schild befindet sich bei Position S21 46.658 E21 39.094, …nach ca. weiteren 5 Km Farmpad erreichst Du die Rezeption des Camps (S21 45.908 E21 36.617). Du kannst Dir dort einfache Buschhütten mieten oder aber Dein eigenes (Dach-)Zelt aufschlagen. Auch ist ein einfaches Restaurant vorhanden, wo abends für die Gäste gekocht wird. Hierzu solltest Du Dich jedoch einen Tag vorher anmelden. Ein Anruf wird genügen:
Rezeption 00267 6597525 oder Julian (Eigentümer) 00267 6597115
Das Schöne bei Trail Blazers ist jedoch nicht der Platz oder die Landschaft! Vielmehr erhält man in ganz kurzer Zeit hautnahe und authentische Eindrücke aus der Kultur und der Lebensweise der San. Ich möchte Dir nichts vormachen: Die ursprünglichen Lebensweisen und Kulturen der verschiedenen Sanstämme sind allesamt ausgestorben und werden nicht mehr praktiziert. Hier hat sich jedoch ein Fünkchen Authentizität erhalten, da die San bei den Trail Blazers viel aus eigenem Antrieb und eigener Einsicht zum Erhalt ihrer Kultur beitragen. So ist der Höhepunkt eine sehr informative Kurzwanderung mit der Sippe durch die Kalahari in der unmittelbaren Nähe des Camps. Es wird viel gezeigt und vorgeführt! Nichts ist auswendig gelernt oder wird nur touristisch-stumpf vorgetragen! Abhängig vom Interesse und der Motivation der Touristen (!!!) kann eine Wanderung schon einmal zwei Stunden dauern. Die San sprechen dabei ihre interessante Klicksprache, die von einem Guide in das Englische übersetzt wird. Auch stellt sich jedes Sippenmitglied vor und auch Du als Tourist solltest dann Deinen Namen nennen und den Ort wo Du zu Hause bist. Das jeweilige Nachsprechen der Namen und Orte in der fremden Sprache (versuche Du Dich ruhig auch im „Klicken“!) zu Beginn der Wanderung läßt die Barriere zwischen San und Gästen schnell bröckeln. …Jetzt komme ich schon wieder ins Schwärmen!
Kurz noch zum abendlichen „Trance Dance“: Hier tanzt die Sippe vor den Gästen im Camp um das Lagerfeuer. Dies ist natürlich touristisch, …das wissen beide Parteien, San und Gäste. Aber es ist die einzige Möglichkeit diese Gesänge und Tänze dem Europäer noch zu zeigen. So findet tatsächlich kein Tanz im Trance-Zustand statt. Vielmehr wird mit diesem Begriff durch den Eigentümer Julian etwas touristisch „geworben“. Ich finde, das ist schon o.k.!
Also Zimpix, ich empfehle Dir auf keinen Fall „durchzubrettern“, sondern nachmittags eine kleine Wanderung mit einer Buschmannsippe durch die Kalahari bei Ghanzi zu unternehmen! Das tut gut, …in jeder Hinsicht!
Herzliche Grüße aus Windhuk,
Olli 😉
Wer aus der Wüste zurückkommt, ist reicher, aber auch einsamer. Denn die Zahl derer, die einen verstehen können, ist kleiner geworden. Zitat nach B. Baumann
Flori761 Beiträge · seit 201015. Aug. 2010 · #17Wir werden im September auch in/bei Ghanzi übernachten auf der Route von Windhoek nach Maun - mit einem Camper.
Wie sieht es denn mit dem Kalahari Arms Hotel aus? War jemand dort in lezter Zeit?
Namibiapetra51 Beiträge · seit 200715. Aug. 2010 · #18Hi Zimpix,
wir sind vor 6 Wochen die Strecke Windhoek-Maun gefahren. Der Streckenzustand ist sehr gut, allerdings wollte ich es nicht in einem Stück durchbrettern. Du kannst zwar offiziell 120km/h fahren, aber in Botswana meist eben nicht, da überall Esel, Rinder und Pferde umherlaufen, außerdem weißte auch nie, wie es an der Grenze vorwärts geht. Wir hatten 10 LKW vor uns und das hieß erstmal ne "afrikanische Pause" einlegen. Wir selbst hatten zwei Nächte für die Strecke, eine in der Kalahri Bush Break (sehr gut) und eine im Kalahari Arms in Ghanzi. Ok, das war sicherlich ein Stop zuviel aber wir hatten auch viel Zeit bei unserem Trip. Ich werde beim nächstenmal nur noch ein Stop einlegen und zwar in der Nähe von Ghanzi.
Schöne Grüße und viel Spaß
Michael
Namibiapetra51 Beiträge · seit 200715. Aug. 2010 · #19Hi Zimpix,
wir sind vor 6 Wochen die Strecke Windhoek-Maun gefahren. Der Streckenzustand ist sehr gut, allerdings wollte ich es nicht in einem Stück durchbrettern. Du kannst zwar offiziell 120km/h fahren, aber in Botswana meist eben nicht, da überall Esel, Rinder und Pferde umherlaufen, außerdem weißte auch nie, wie es an der Grenze vorwärts geht. Wir hatten 10 LKW vor uns und das hieß erstmal ne "afrikanische Pause" einlegen. Wir selbst hatten zwei Nächte für die Strecke, eine in der Kalahri Bush Break (sehr gut) und eine im Kalahari Arms in Ghanzi. Ok, das war sicherlich ein Stop zuviel aber wir hatten auch viel Zeit bei unserem Trip. Ich werde beim nächstenmal nur noch ein Stop einlegen und zwar in der Nähe von Ghanzi.
Schöne Grüße und viel Spaß
Michael
Matou66843 Beiträge · seit 200815. Aug. 2010 · #20Hallo Zimpix,
64 km hinter Ghanzi Ri. Maun kommt li. Hd. die Campsite "El-Fari":
http://www.elfari.co.za/Preiswert, sehr sauber, große Stellplätze, Schwenkgrill und fl. Wasser auf jedem Platz. Feuerholz bringt der Besitzer gerne auf Anfrage.
Da wir wg. kaputtem Flieger in 2008 die 1. Nacht in Frankfurt verbringen mussten, waren wir "genötigt" von WDH bis nach El-Fari zu fahren, um wieder in unseren Buchungsplan zu kommen.
Wir sind um 10:30 Uhr nach KFZ-Übernahme, Einkäufen etc. in WDH los und waren um 18 Uhr direkt nach Einbruch der Dunkelheit auf dem Campsite. Spassig fanden wir das nicht, aber es war o.k.
Wie in einem a. Post oben schon erwähnt, ist das mit dem Vieh auf der Strasse nicht zu unterschätzen und erfordert vollste Konzentration.
LG
Dirk