ULUlli931 Beiträge · seit 200619. Jan. 2008 · #21Hallo Barbara,
ich gehöre zu den Glücklichen die von Moskitos eigentlich nicht gestochen werden - ich scheine denen irgendwie nicht bekömmlich zu sein und sie konzentrieren sich auf meine Frau... Leider hat das sich bei Tsetses nicht herum gesprochen.
Bewährt haben sich sowohl bei Moskitos als auch bei Tsetses NoBite (
www.nobite.com ). Dort gibt es auch ein Mittel um Textilien einzusprühen das ebenfalls gut wirkt. Wir haben es im heroischen Selbstversuch ausprobiert:
Hinfahrt durch Tsetses-verseuchten Wald: wir sahen aus wie Streuselkuchen und die lieben Fliegen saßen bevorzugt dort wo man sie im Auto während Fahrt nicht erwischen konnte (im Fußraum oder so). Das Schließen der Fesnter wäre auch keine Option gewesen. Unser Auto hat keine Klimaanlage und wir wären mit Sicherheit vor den Fliegen kollabiert. Diesen Triumph haben ihnen auch nicht gegönnt.
Rückfahrt dann durch dasselbe Gebiet. Dieshalb hatten wir die Autositze etwas mit Nobite besprüht und uns selber auch etwas damit 'eingedieselt'. Wir haben die Strecke ohne Biss passieren können. Obwohl die Viecher nach wie vor da waren. Wir haben sie auf den Scheiben sitzen sehen...
Gruss
Ulli
jaw2'048 Beiträge · seit 200719. Jan. 2008 · #22Hallo Bhekisisa!
Da hört sich das mit dem Ballistol sehr verlockend an, das ja unter Globetrottern als Waffenöl, Körperpflege- und Wundheilmittel bekannt ist. Dass es Tsetses vergrault, hab ich noch nie gehört. Reibst du dich einfach damit ein, jaw und das hilft wirklich?
Mißverständnis!!!!!
Es ist nur der gleiche Hersteller (Klver)wie Ballistol!!! Auf dem Link oben dann links Pflegemittel => stichfrei auswählen.... (ich hab keine direkte Seite gehabt, es war auch spät.....
Hier der Link wo ich es derzeit bestelle:
http://www.grube.de/csc_article_details.php?nArticleID=8701(keinen Vertrag, keine Prozente o.ä, nur Kunde:P
Das Zeug heißt Stichfrei und gibt es als Spray und als Öl. Es enthält 2 wirkstoffe von Merck die nicht deklariert werden.(Repellent 3535 und Euusolex 4360) Ich kenne das Zeug aber schon sehr lange. Früher stank es fürchterlich, aber es war wirksam. Inzwischen sind da Parfümöle dabei (Rosmarin, Nelken, Lavendel, Menthol und Citronella) und mit der Mischung gelingt es tatsächlich den eigentlichen Geruch für unser Nasen zu überdecken.
Das Zeug ist aber nicht richtig angenehm, weil es auch schmiert und irgendwie richtig eine Schicht bildet. Kommt es dir aus versehen in den Mund dann schmeckt es extrem fies, das schützt aber auch davor doch aus Versehen etwas von der Haut aufzunehmen;) Es soll auch vor Sonnenbrand schützen, die geben aber keinen Lichtschutzfaktor dazu an---;) Es geht aber schnell auch wieder runter. Ich war z.B. mit Kajak im Okavango unterwegs, da reichte wenig Wasserkontakt und an den Stellen war es trotz der öligen Schicht gleich weg bzw. die Stechdinger wieder da
😠 Zu den TseTse: Meine Lösung war dies Zeug und das Prinzip "der Löwenschwänze" Mit einem Ast oder eben einem Afrikanischen Instument Bewegung um den Kopf erzeugen. Die TseTse greifen wohl nicht direkt an sondern kreisen erst um einen rum. Wenn Sie dabei getroffen werden, dann gehen sie wohl zum nächsten:P Das hat auch funktioniert, d.h. wir waren 3 mit dem "Stichfrei" und alle anderen hatten Autan - das nützte gar nichts. Und damit waren die Viecher wohl auch zufrieden, sie war zwar auch um uns immer wieder rum, aber wir wurden praktisch nicht gestochen.
Ich war letzten August nachts in Okaukuejo viel am Wasserloch, weil es unheimlich viel zu sehen gab. Es war kalt und ich habe überhaupt keine Mücken bemerkt, hatte aber die freie Haut trotzdem versorgt. Wir haben da Pauschal-Touris aus dem Flieger wiedergetroffen. Die beklagten sich sehr, dass sie am gleichen Abend am Wasserloch so verstochen wurden trotz Autan:P Ohne die hätte ich geschworen, dass es im August dort gar keine Mücken gegeben hätte.
......von 100%igem DEET
Im Vergleich dazu sind die Gefahrenhinweise von dem Stichfrei recht harmlos klingend. Beides ist aber bei (kleinen) Kindern keine Lösung, weil die Aufnahme über die Haut für ne Vergiftung damit allemal reicht. Aber harmlos ist mein Zeug sicher nicht
Viele Grüße
jaw)
Gib jedem Tag die Chance, der schönste deines Lebens zu werden (Mark Twain)
ULUlli931 Beiträge · seit 200619. Jan. 2008 · #23jaw schrieb:
Zu den TseTse: Meine Lösung war dies Zeug und das Prinzip "der Löwenschwänze" Mit einem Ast oder eben einem Afrikanischen Instument Bewegung um den Kopf erzeugen.
Einfach göttlich!! Ich stelle mir das gerade praktisch vor 🤩 🤩 Das stellt jede Safari in den Schatten...
Gruss
Ulli
SISilvy298 Beiträge · seit 200719. Jan. 2008 · #24Hallo nochmal,
ich habe mich in meinem Beitrag vielleicht unklar ausgedrückt: Wir waren an den Epupa-Fällen im Omarunga-Camp (feste Zelte mit separatem Bad). Das Bad hat Wände aber kein Dach. Kaum brannte abends für einige Minuten das Licht (oder Kerze/Taschenlampe) waren die Biester in großen Mengen schon da. Das Mittel, das wir in Tsumeb in der Apotheke gekauft haben, heißt "Tabard" (danke für die Nachhilfe) und hat gut geholfen, wenn man sich konsequent damit einschmiert. Wir hatten sogar Mücken bei unseren Freunden auf der Farm nähe Wilhelmstal, obwohl es knochentrocken war.
Gruß Silvy
stinu92 Beiträge · seit 200719. Jan. 2008 · #25Kann mich da nur lucabasel anschliessen. Habe schon alles mögliche probiert (die Biester lieben mich eben), aber am besten wirkt immer noch das Mittel aus der MIGROS. Liegt vielleicht auch daran, dass sich die Mücken noch nicht an dieses MIttel gewöhnt haben wie an Autan oder ähnliches, das es Massenweise dort zu kaufen gibt 😉
Werde mir auf jeden Fall einen Vorrat anlegen vor unserer Namibiareise
Gruess stinu
GFGforce435 Beiträge · seit 200719. Jan. 2008 · #26🙂
Die 9monatige Tochter und ihre Eltern waren öfters an den Epupa Fällen - ohne Prophylaxe. Nachzulesen in "Julia in Himbaland".
Gestochen wurden wir nie.
😉 LG
FRFritzi114 Beiträge · seit 200719. Jan. 2008 · #27Wichtig ist bei anbrechender Dunkelheit die Kleidung. Lange Hosen, geschlossene Hemden und alles was an Haut noch zu sehen ist, mit Tabard oder Peacefull sleep einreiben oder sprühen. Aber das Mittel von Ballistol "Stichfrei" werde ich mir für die kommende Reise auch anschaffen. Danke für den Tip.
LG Fritzi
Armin2'346 Beiträge · seit 200620. Jan. 2008 · #28Hallo,
so, jetzt wissen wir, mit was wir die lästigen Viecher von uns abhalten. Aber was ist, wenn die Abwehrmittel mal nicht so erfolgreich waren? Habt ihr gute Erfahrungen mit Mitteln gemacht, die den lästigen Juckreiz von Mückenstichen lindern (von Malaria will ich hier nicht sprechen)? Dazu hat sich bisher wohl noch niemand geäußert. Aber vielleicht jetzt!?
Gruß
Armin
BikeAfrica7'296 Beiträge · seit 200620. Jan. 2008 · #29Armin schrieb:Aber was ist, wenn die Abwehrmittel mal nicht so erfolgreich waren? Habt ihr gute Erfahrungen mit Mitteln gemacht, die den lästigen Juckreiz von Mückenstichen lindern (von Malaria will ich hier nicht sprechen)? Dazu hat sich bisher wohl noch niemand geäußert. Aber vielleicht jetzt!?
... ich habe im nördlichen Canada (da sind regional z.T. über 1.000 Stück Stechmücken pro Kubikmeter Luft am Start) soviele Mückenstiche abbekommen, daß mich die Stiche in Afrika nicht mehr jucken. Ballistol soll aber auch gegen den Juckreiz wirken ...
Gruß
Wolfgang
Mit dem Fahrrad unterwegs in Namibia, Zambia, Zimbabwe, Malawi, Tanzania, Kenya, Uganda, Kamerun, Ghana, Guinea-Bissau, Senegal, Gambia, Sierra Leone, Rwanda, Südafrika, Eswatini (Swaziland), Jordanien, Thailand, Surinam, Französisch-Guyana, Alaska, Canada, Neuseeland, Europa ...
Armin2'346 Beiträge · seit 200622. Jan. 2008 · #30Armin schrieb:Hallo,
so, jetzt wissen wir, mit was wir die lästigen Viecher von uns abhalten. Aber was ist, wenn die Abwehrmittel mal nicht so erfolgreich waren? Habt ihr gute Erfahrungen mit Mitteln gemacht, die den lästigen Juckreiz von Mückenstichen lindern (von Malaria will ich hier nicht sprechen)? Dazu hat sich bisher wohl noch niemand geäußert. Aber vielleicht jetzt!?
Gruß
Armin
Hallo,
hole den thread nochmal nach oben, da ich noch keine brauchbare Antwort auf meine Frage bekommen habe.
Gruß
Armin
GLGlobi182 Beiträge · seit 200722. Jan. 2008 · #31
Armin2'346 Beiträge · seit 200623. Jan. 2008 · #32Hallo Dirk,
wo die Biester lauern, weiß ich auch. Meine allerdings nicht unbedingt die Anopheles, sondern auch die ganze Vielfalt "normaler" Stechmücken, deren Stich-Auswirkungen sich meist auf Juckreiz beschränken. Womit lindert ihr erfolgreich diese Stichfolgen? Wolff-Rüdiger erzählt an anderer Stelle von massenhaften Stichen im Richtersveld N. P. und deren Folgen noch drei Monate später. Gibt es denn wirklich keine Empfehlungen?
Gruß
Armin
ULUlli931 Beiträge · seit 200623. Jan. 2008 · #33Wie schon mal erwähnt habe ich mit Mücken eigentlich keine Probleme. Bei anderen Insektenstichen oder -bissen hat sich Fenistil bewährt. Das Medikament gibt es als Gel, in verschiedenen Formen zur oralen Einnahme und auch als Injektionslösung. Wir haben das Zeug eigentlich immer dabei weil ich auf Bienenstiche leicht allergisch reagiere und Fenistil auch eine antihistamine Wirkung hat.
Aber euer Arzt bzw. Apotheker weiß sicher mehr....
Gruss
Ulli
KEkelele134 Beiträge · seit 200723. Jan. 2008 · #34Hallo Armin,
auch ich habe letzten Sommer gute Erfahrungen mit dem Fenistil Antiallergikum gemacht- bei allen Arten von Stichen. Bei uns gabs total viele Bremsen, die machen bei mir immer so riesige, furchtbar juckende Beulen. Jegliche Gels oder Salben haben da bisher nicht gegen geholfen. Diese Fenistil-Tropfen schon- das Jucken hört beinahe sofort auf und die Stiche verheilen auch deutlich schneller.
ABER: Bei einem (oder mehreren) einfachen Mückenstichen würde ich das nicht nehmen. Ich hatte das ein oder andere Mal mit Nebenwirkungen zu kämpfen (ich kam mir vor, als wäre ich schwer betrunken) und wäre dann nicht mehr Auto gefahren.
In Deutschland sind die Tropfen frei verkäuflich. Rede doch mal mit deinem Apotheker, der kann dir bestimmt weiterhelfen.
Grüße
Kelele
sachsenloewe27 Beiträge · seit 200723. Jan. 2008 · #35Hallo Armin,
da ich hier im mitteldeutschen Raum wohl der einzigste bin,😳 auf den sich alle Mücken stürzen, habe ich mich vorbereitend auf unsere dreiwöchige Tour in 05/07 reichlich mit MÜCKENTÖTOLIN - besser - AUTAN eingedeckt.Ziel war von Windhuk aus das Okavango-Delta der Caprivizipfel und zuvor das Etoschagebiet. Das Mittel war sehr hilfreich im Kampf gegen stechende Fluginsekten. Aber nach ca. 14 Tagen waren die eigenen Vorräte erschöpft, so dass ich auf ein "einheimisches Produkt" Namens "PEACEFUL SLEEP" käuflich zurück griff... Das Mittel hatte ebenfalls seine erwünschte allabendliche Wirkung...;)
Außerdem haben mir erfahrene "Südwestler" empfohlen, auch vorbeugend das altbewährte Hausmittel GIN mit wenig TONIC zur Anwendung zu bringen...😃 Dies wirkt bei entsprechender Zusammnesetzung und Dosis abtörnend gegen die stechfreudigen Insekten und zugleich wirkt es gegen den eventuellen Juckreiz...😂
ciu
sachsenloewe
sachsenloewe27 Beiträge · seit 200723. Jan. 2008 · #36Hallo Armin,
da ich hier im mitteldeutschen Raum wohl der einzigste bin,😳 auf den sich alle Mücken stürzen, habe ich mich vorbereitend auf unsere dreiwöchige Tour in 05/07 reichlich mit MÜCKENTÖTOLIN - besser - AUTAN eingedeckt.Ziel war von Windhuk aus das Okavango-Delta der Caprivizipfel und zuvor das Etoschagebiet. Das Mittel war sehr hilfreich im Kampf gegen stechende Fluginsekten. Aber nach ca. 14 Tagen waren die eigenen Vorräte erschöpft, so dass ich auf ein "einheimisches Produkt" Namens "PEACEFUL SLEEP" käuflich zurück griff... Das Mittel hatte ebenfalls seine erwünschte allabendliche Wirkung...;)
Außerdem haben mir erfahrene "Südwestler" empfohlen, auch vorbeugend das altbewährte Hausmittel GIN mit wenig TONIC zur Anwendung zu bringen...😃 Dies wirkt bei entsprechender Zusammnesetzung und Dosis abtörnend gegen die stechfreudigen Insekten und zugleich wirkt es gegen den eventuellen Juckreiz...😂
ciu
sachsenloewe
AfricanDreams594 Beiträge · seit 200623. Jan. 2008 · #37Womit lindert ihr erfolgreich diese Stichfolgen?
Hallo Armin,
ich hab mit Ringelblumensalbe recht gute Erfahrungen gemacht. Das hilft nicht nur gegen Juckreiz und Entzündungen durch Insektenstiche, sondern hilft auch prima bei kleinen Verletzungen der Haut wie Schürfungen, Schrammen, Ausschlag etc.
Im Sommer bereite ich mir immer einen kleinen Vorrat selber zu. Hier auch gleich das Rezept:
je gleiche Gewichtsmenge Ringelblumen-Blüten und Vaseline oder Melkfett zusammen aufkochen. Einen Tag stehen laßen, dann nochmals aufkochen, anschließend absieben und in einem passenden Cremetöpfchen o.ä. aufbewahren.
Unangenehme Nebenwirkungen sind mir keine bekannt.
alikana197 Beiträge · seit 200624. Jan. 2008 · #38hallo armin,
mein mittel der wahl heisst "anthisan" - rapid relief from allergic skin reactions, stings an bites.
diese creme gibt es im südlichen afrika in jeder apotheke. sie hilft (fast) auf der stelle und ist mein ständiger begleiter seit über 20 jahren.
viele grüße
ali
Armin2'346 Beiträge · seit 200624. Jan. 2008 · #39...na also, allen vielen Dank für die nützlichen Tipps. Noch lieber wäre es mir aber, wir würden von den Biestern ganz verschont bleiben. Habe aber im März keine Illusionen.
Viele Grüße
Armin
PIPillendreher153 Beiträge · seit 200724. Jan. 2008 · #40Die Anwort einer Apothekerin:
Gegen Juckreiz hilft Fenistil Gel, Soventol Gel, Systral Gel, für Kinder oder Fans der alternativen Heilmethoden Combudoron Gel der Firma Weleda.
Für Leute mit extremeren Reaktionen auf Stiche und/oder Sonnenbrand empfiehlt sich eine leichte Hydrocortison Creme wie Soventol HC, Fenistil Hydrocort, Ebenol oder Linola akut. Bei größeren Flächen gibt es das auch in Spray oder Lotionform.
Für Allergiker oder besonders Geplagte würde ich eine kleine Menge antiallergische Tabletten mitnehmen. Fenistil Tropfen helfen schnell und zuverlässig, machen aber leicht müde. Will man trotzdem Auto fahren lieber Cetirizin oder Loratadin Tabletten besorgen - gibt's auch in einer Packung mit nur 7 Tabletten.
Das die europäischen Mittel gegen afrikanische Insekten nichts ausrichten können, ist übrigens völliger Quatsch. Es gibt auf dem Markt gar nicht viele Stoffe. Entweder pflanzliche Repellents auf Citronellbasis usw. oder eigene Patente z.B. der Firma Bayer oder DEET-Varianten wie Nobite, Antibrumm, Peaceful Sleep,...
Das letztgenannte ist in Afrika bestimmt am besten. Die Mittel unterscheiden sich mehr in DEET-Konzentration, Geruch und Konsistenz.
In Nobite und Antibrumm sind ca. 30-50% DEET enthalten, es
gibt m Ausland auch Produkte mit mehr. Mir hat Antibrumm bis jetzt immer gut geholfen.
Noch Fragen?