RORottenburg08Themenstarter18 Beiträge · seit 200703. Jan. 2008 · #1Hallo,
erstmal ein gutes neues Jahr! Wir sind neu hier im Namibia Forum und bräuchten Euren Rat.
Wir sind ab dem 24.5.2008 für 11 Tage in Namibia unterwegs und wollen folgende Route abfahren:
Tag 1 Windhoek - Etosha Nationalpark Okaukuejo
Tag 2 Okaukuejo - Namutoni (Etosha)
Tag 3 bis Rucana Falls
Tag 4 bis Otjitanda
Tag 5 bis Orupembe
Tag 6 bis Purros
Tag 7 bis Palmwag
Tag 8 wieder Richtung Windhoek
Wie gesagt, wir sind 11 Tage in Namibia, haben aber leider keine Ahnung ob die Zeit ausreichend für die Tour ist oder wo man noch mehr Zeit einplanen sollte. Uns würde vor allem die Zeit interessieren, die man auf jeden Fall braucht, um von Otjitanda über den Van Zyl's Pass bis Palmwag zu kommen. Wir sind über jeden Tipp froh! Als Info, wir haben 2 Fahrzeuge von KEA 4x4 DC mit 2 Dachzelten.
Sind die Fahrzeuge für die Tour geeignet? Wasser, Benzin / Diesel was muss man einplanen (auch wieder von Otjitanda bis Palmwag)?
Danke!
Gruß aus Rottenburg
🙂
GFGforce435 Beiträge · seit 200703. Jan. 2008 · #2Hallo Rottenburgo8,
herzlich willkommen hier.
Mir wären die Streckenabschnitte bis Otjitanda viel zu weit und zu hektisch. Ihr würdet diese Strecke nur ab-reissen und in keiner Form genießen können.;)
Die anschließenden Tage bis Palmwag sind OK (wobei ich mich über euer Abbremsen wundere) und dann wieder Vollgas nach WHK😐
Das verstehe ich nicht. Für meinen Geschmack braucht ihr viel mehr Zeit für diese Tour!
🤪 LG
Cora1'335 Beiträge · seit 200603. Jan. 2008 · #3Lieber Rottenburger,
ist der Tag 1 Euer Ankunftstag?
Dann werde nicht nur ich Euch davon abraten, direkt bis in die Etosha zu fahren (Müdigkeit des Fluges, Auto muss übernommen werden, LInks fahren fällt am Anfang noch schwer ...).
In der Etosha sollte man wenigstens ein paar Tage bleiben, sonst lohnt sich das gar nicht. Du möchtest doch dort auch etwas fühlen! Das kann man nur, wenn man sich Zeit nimmt.
Du wirst sicherlich viele Vorschläge bekommen. Ich könnte Dir auch hunderte vorschlagen. Eine davon poste ich mal:
Tag 1: Ankommen! Unterkunft in der Nähe Windhoeks (+/- 100 km)
Tag 2 bis 7: Etosha
Tag 8 und 9: Waterberg (oder Vingerklip, Twyfelfontein, Petr. Forest ...)
Tag 10 und 11: Windhoek und Umgebung
Grüße von
Cora
Axel1'130 Beiträge · seit 200603. Jan. 2008 · #4Hallo Rottenburg,
ich halte diese Tour für etwas optimistisch geplant.
Tag 4 ca 6-8 Std Fahrt ohne Panne, ggf aber auch nur 5 bei sehr guter Pad
Tag 5 4-24 Std, Panne fast garantiert (mindestens Reifen),
Tag 6 dito, wahrscheinlich einsanden,
Tag 7 einfach, etwa 3-4 Std, wenn das Rivier nicht läuft
Tag 8 wieder Stress
Du solltest nach dieser Tour mehrere Tage Erholung einplanen.
Benzin nur Opuwo und dann ggf. Seesfontain oder Palmwag, Verbrauch bis 15 - 18l auf 100, also genügend Kanister
Abfragen beim Vermieter, ob das Veldt erlaubt ist, einige verbieten es, speziell den Pass. Der Pass verlangt geübte 4x4 Kenntnisse und etwas Strassenbaukunst.
Ich bin immer für geteilte Meinungen, Hauptsache man teilt meine. "The Only Easy Day Was Yesterday"
THThomasN359 Beiträge · seit 200603. Jan. 2008 · #5Hallo Rottenburg, die Tour ist schon recht eng geplant, da ihr vor allem eines in dieser Zeit macht, nämlich im Auto sitzen. Gleich nach dem Ankunftstag hoch in den Etosha zu fahren ist evtl. machbar, aber nicht zu empfehlen, da ihr mit der Wagenübernahme, Einkäufe usw. noch recht viel Zeit benötigt. Die Tour dann durch den Etosha (Namutoni)nach Ruacana ist eine schöne Strecke, aber auch eine Tagestour. Meine Empfehlung wäre die Kunene River Lodge. Dann am nächsten Tag weiter über Epupa in die Kunene Region. Da ihr aber den Van Zyl's Pass fahren wollt, solltet ihr dringend Reserve nach hinten haben, da es dort bei evtl. Probleme ihr zeitich in Bedrängnis kommt.
Gruss Thomas
Cora1'335 Beiträge · seit 200603. Jan. 2008 · #6Hallo Rottenburger,
bist Du das erste Mal in Namibia?
TRtrekker132 Beiträge · seit 200803. Jan. 2008 · #7Hallo Rottenburger,
auch von mir erstmal alles Gute für 2008 und Eure Nam-Pläne.
Sind seit 26.12. grad "frisch" zurück, noch voller Erlebnisse & Impressionen und leider noch nicht dazu gekommen rd. 2x5 GBit Bilder zu sichten. Dennoch mein (unser) Tip:
1. Stimme dem zu, am Tag 1 nicht gleich bis Etosha durch (Gründe bereits benannt); max. bis Höhe Waterberg oder sehr empfehlenswert Naua-Naua Lodge (grüsst mir Anette & Thomas), rd. 1 h sdl. Lindequist-Gate (Südeingang).
2. Dann östlich rüber zum F.Namutoni ist o.k., plant aber sehr wohl mind. 2 Tage f.Etosha ein und schlaft vielleicht außerhalb (Campsite, Car oder Lodge) - besser auch, ihr beginnt in Namutoni und passiert dann Südgate, so seid Ihr "in Richtung" Kaokaveld (Kunene).
3. Warum zwingend Rucana Falls ? Epupa F. sollte um diese Monate (noch) genügend H2O haben u. ist über Opuwo besser zu erreichen. Falls doch Rucana F. dann nicht am Kunene entlang, sondern "kurzem" Umweg über D3701 und C43 (über Epembe, nicht vergessen: Sodalit-Mine !).
4. Zurück würde ich wiederum Opuwo empfehlen, (Esso-Tank kein Problem) und dann weiter gen Süden in Rtg. F.Sesfontein. (Keine Angst, Ihr seht genügend Kaokaveld & Himbas 😃)
5. In Sesfontein könnt Ihr definitiv neu auftanken, direkt li.Hand vorm Fort und dann weiter wie Ihr wollt nach WHK (keine weiteren Tips, da wir von dort zur Küste waren)
6. Elf Tage geht o.k., wie gesagt 1.Ankunft,
2.3. Etosha. 4. Fahrt nach Norden. 5.6. Kunene/Falls, 7. return, 8. Zwischenaufent. (relax), 9. bis WHK., 10. City/Shopping - Joes-Beerbar nicht vergessen, 11. home.
Grüsst mir Nam
Hrzl. trekker 13
Helmar667 Beiträge · seit 200603. Jan. 2008 · #8Hallo Rottenburger!
Parnassias Frage würde ich auch stellen: das erste Mal in Namibia? Warum bloß drängt es Euch, unbedingt den materialmordenden Van Zyl's fahren zu wollen? In Eurem eigenen Fahrzeug würdet Ihr das bestimmt nicht machen, und die Vermieter sind auch nicht begeistert davon. Die ganze Reise sieht mir ziemlich eng geplant aus, da steckt keine Reserve mehr drin - und den ganzen Tag im Auto bringt Ihr ohnehin zu. Da gibt es bessere Alternativen. Laß mal hören, wie Du Dich entschieden hast. Gruss, Helmar
RORottenburg08Themenstarter18 Beiträge · seit 200703. Jan. 2008 · #9Hallo,
wau das ging ja schnell super Antworten. Danke!:)
Also wir sind zu 4. und das erste Mal in Namibia.
Also nochmal wegen der Route, wir treffen am 23.5 in Windhoek ein (12Uhr Mittags), haben ein Mitwagen (Kleinwagen) zum Einkaufen,... gemietet. Am 24.5. (oben der 1. Tag) holen wir dann die beiden 4x4 ab und wollen so schnell wie möglich los.
Ist 10Uhr vormittags realistisch?
Nach den ganzen Antworten gegen den Van Zyl's Pass weiß ich jetzt auch nicht so recht... mal sehen wir diskutieren das nochmal und melden uns dann auf jeden Fall wieder.
Wer von Euch ist denn den Van Zyl's Pass schon mal gefahren, man hört/liest so viele unterschiedliche Meinungen, von ganz easy bis nicht fahrbar...
Gruß
aus Rottenburg a.N. (Schwabenländle)
RORottenburg08Themenstarter18 Beiträge · seit 200703. Jan. 2008 · #10Hab noch was vergessen,
wieviel Tage muss ich denn jetzt einplanen zwischen sagen wir Outjo und Palmwag? Was ist realistisch?
Wir haben 11 Tage Zeit ab dem 24.5., d.h. wir müssen die Autos am 3.6. wieder in Windhoek abgeben.
Gruß
aus Rottenburg
margotzi198 Beiträge · seit 200604. Jan. 2008 · #11Hallo!
Also wegen dieses Van Zyl's würde ich einmal die Suchfunktion benützen. Da hat jemand vor einigen Monaten einige Bilder reingestellt, die bei mir nur schon beim Anschauen den Schweiss treiben...! (Aber ich bin da keine Referenz.)
Gruss
Margot
WEwelwitch189 Beiträge · seit 200704. Jan. 2008 · #12Rottenburg08 schrieb:Hab noch was vergessen,
wieviel Tage muss ich denn jetzt einplanen zwischen sagen wir Outjo und Palmwag? Was ist realistisch?
hallo rottenburg08,
das ist in einem Tag zu schaffen!
Grüsse vom Bodensee
Traudel
Viele kleine leute an vielen kleinen Orten, die viele kleine Dinge tun, werden das Angesicht der Erde veraendern.
www.namibiakids.com
Gebt Rassismus keine Chance!
Pete77 Beiträge · seit 200604. Jan. 2008 · #13Hallo trekker13,
Die Sodalith-Mine ist geschlossen. Der Umweg lohnt sich nicht.
Dort gibt es nur noch ein paar alte russische Lastwagen zu besichtigen.
Grüsse 🙂 Pete
DADagut349 Beiträge · seit 200604. Jan. 2008 · #14Hallo Rottenburg,
wenn ihr das erste Mal in Namibia seid, macht euch darauf gefasst, dass alles länger dauert, als man es sich vorstellt. Beim ersten Mal würde ich den van Zyl´s auch nicht nehmen, es sei denn, ihr seid ausgewiesene 4x4-Fans. Ich kenne den Pass ja selbst auch nicht, aber ich nehme doch stark an, dass man mindestens einen Tag lang damit beschäftigt ist, sich Sorgen um das Auto und die Reifen zu machen, extrem langsam vorankommt, von der Landschaft eigentlich nix mitbekommt und abends total müde und erschossen ist, nur um nachher sagen zu können, man hat ihn gemacht. Wäre es mir für den ersten, ohnehin nur elftägigen Urlaub in einem Land, das sooo viieeel Schönes sonst zu bieten hat, wirklich nicht wert. Ruacana Falls hab ich gesehen, bzw. nicht gesehen: Ich hab nur einen Berghang gesehen, auf dem viel Wasser sehr schön herabfließen könnte, es gab aber kein Wasser. Epupa Falls sind sehr schön. Warum nicht dorthin und anschließend noch für zwei Tage ein Rivier abfahren, nach WÜstenelefanten suchen, die Himba in Ruhe kennenlernen...?
LG
Daniel
THThomasN359 Beiträge · seit 200604. Jan. 2008 · #15Hallo Rottenburg, ich denke das Ihr euch als Schwerpunkte den Etosha und das Kaokoveld ausgesucht habt. Die Strecke Windhoek nach Etosha ist nach Wagenübernahme am nächsten Tag gut zu schaffen. Was den Van Zyl's Pass angeht, so bin ich Ihn noch nicht gefahren, aber ich würde darauf wetten das KEA in den Mietvertragsunterlagen stehen hat, das bei Befahren dieser Strecke der Versicherungsanspruch erlischt. Deshalb unbedingt nachfragen, denn wenn Ihr Probleme bekommt dann auf der Fahrt über den Van Zyl's Pass.
Gruss Thomas
tsumela45 Beiträge · seit 200704. Jan. 2008 · #16Hallo Rottenburg
Eine sehr ähnliche Route haben wir im Mai 2007 gemacht, allerdings hatten wir 3 Wochen Zeit dazu, haben noch Epupa eingeschaltet und es war nicht unsere erste Namibia Reise. Euer Zeitplan ist sehr, sehr knapp bemessen und lässt absolut keinen Spielraum für eventuelle Pannen. Das würde mich persönlich ziemlich stressen.
Zwischen Epupa und Palmwag haben wir viermal übernachtet. Den Landroover Langstreckentank und die zwei Reservekanister haben letzmals im Ruacana aufgefüllt. Auf die Tankmöglichkeit in Sesfontein würde ich mich nicht verlassen, die ist nicht immer in Betrieb.
Habt ihr ein Satelitentelefon dabei? Dies würde ich euch auf jeden Fall empfehlen.
Herzliche Grüsse
Tsumela
TRtrekker132 Beiträge · seit 200804. Jan. 2008 · #17Hallo Pete,
dank Dir herzlich für den Hinweis. Geb ja zu, wir wollten hin, sind (wegen Zeitknappheit) dann aber doch eher return (Tsumeb West-Mine war auch grandios.
Gruss vom trekker
engelchen261 Beiträge · seit 200604. Jan. 2008 · #18Hallo Rottenburg,
egal für welche Route ihr euch schlussendlich entscheidet, würde ich auf jeden Fall den Hinweise zur Tankstelle in Sesfontein berücksichtigen. Als wir da waren, gab es auch kein Benzin und wir waren froh, dass wir es einkalkuliert hatten und so noch problemlos bis Palmwag gekommen sind.
Viel Spaß noch beim Planen!
Engelchen 🤪
HAHans257 Beiträge · seit 200604. Jan. 2008 · #19Hallo Rottenburg,
wir fahren im Juli 4 Tage durchs Kaokoveld. Ich hatte nie vor den van Zylls zu fahren. Mir genügt es, das Bild, das jakkal mir freundlicherweise geschickt hat, zu betrachten.

"easy" ?
Jetzt noch eine Frage an die Kaokoveld-Kenner:
Wer kann mir helfen bei der Strecke Sesfontein - Purros (eventuell durch den Hoanib) - Orupembe - Okarohombo - retour - Etanga - Opuwo. (Wie gesagt: kein van Zyll`s.)
in bezug auf Dauer, Schwierigkeiten, ...
Grüße
Hans
Werner_Ute544 Beiträge · seit 200604. Jan. 2008 · #20Namibia - Botswana - Zimbabwe - Südafrika - 2004, 2006, 2007, 2008, 2009, 2011, 2014