TItizzano1Themenstarter17 Beiträge · seit 200710. Dez. 2007 · #1Liebe Namibiafreunde und-fahrer!
Seit einigen Tagen von einer 3-wöchigen Rundreise wieder zurück, möchte ich euch kurz ein Erlebnis schildern.
Die ersten beiden Wochen lief unser Hester-Toyota Hilux wie ein "Glöckerl". Dann kurz vor Orupembe lässt die Leistung nach, Klima fällt aus , keine Drehzahlanzeige mehr, dann ist ganz Schluss.
Glück Nr.1:
Wir wollten uns gerade zu Fuß auf den Weg machen, kommt ein Auto, hält, kontaktiert über sein Satellitentelefon Herrn Hester in Windhoek und schleppt uns die 5-6km in die Polizeistation Orupembe (Danke Koos Vervey vom Kunene Syncro Camp!)
Am nächsten Tag kommt jemand aus Opuwo (170km entfernt), repariert und wir fahren weiter. Leider nach 60km wieder die gleichen Symptome und dann das neuerliche Aus direkt vor einem Himbadorf.Einiges Verhandlungsgeschick war erforderlich, dann konnten wir dort sicher übernachten. Gleich in der Früh mithilfe eines anderen Autos Batterie aufgeladen, Dank an die Himba abgestattet und wir konnten weiter.
Nach 18km war dann endgültig Schluss. Wasser hatten wir genug dabei.
Glück Nr.2:
Nach nur 3 Std. Warten kam das erste Auto und es war das richtige: Paul im Landrover.Danke Paul! Funkantenne angeschraubt, über Relaisstation Walvisbay Herrn Hester in Windhoek erreicht , der umgehend Hilfe losschickte. Diesmal von Kamanjab (450 km entfernt).
Glück Nr.3:
8 Std. später,so gegen 22Uhr traf Juanita von der Garage Falkenberg in der Begleitung ihres Schwiegervaters Kurt und zweier Helfer auf uns und wir wußten: alles wird gut.
Im Handumdrehen brannte das Lagerfeuer und wir erfuhren interessante Details über Namibia und bekamen viele unsere Fragen beantwortet.
Juanita hatte drei Ersatzbatterien und zwei Lichtmaschinenregler mit und mit provisorischer Reparatur ging es in die Werkstatt nach Kamanjab.
Dort verbrachten wir noch eine Nacht, der Defekt wurde piccobello repariert und wir konnten Richtung Etosha aufbrechen.
Nochmals vielen Dank an alle: Koos Vervey vom Syncro Camp für die Erste Hilfe, Paul für dein zeitgerechtes Auftauchen und professionelles Funken , Hubert Hester für sein promptes organisieren von Hilfe,sowie Juanita und Lars Falkenberg, die mit ihrer Werkstatt in Kamanjab einen Superjob machen.
p.s.: Wir haben schon auch etwas gelernt: ins Kaokoveld sollte man wirklich mit zwei Autos oder zumindest ein eigenes Satellitentelefon dabeihaben.
Es war eine schöne Reise,
euer tizzi.
Jens_Dietzel1'455 Beiträge · seit 200610. Dez. 2007 · #2Mit unserem alten Landy hätten wir da dank mechanisch angetriebener Dieselpumpe länger durchgehalten, aber mit den neueren keine Chance.
Aber bei soviel Glück......hat ja doch alles geklappt!
LG Jens
Andreas Cierpka2'732 Beiträge · seit 200610. Dez. 2007 · #3Aber gerade diese Erlebnisse sind es, die den Urlaub so unvergesslich werden lassen!
Ein Gast bin ich im fremden Land geworden.
linksfahrer435 Beiträge · seit 200710. Dez. 2007 · #4Wir hatten mit einem Hilux von HH ähnliche Probleme und blieben im Caprivi kurz nach dem Checkpoint in Richtung Nam bei Kongola liegen. War ein defekter "Alternator", das was Ihr wohl als Steuergerät der Lichtmaschine bezeichnet habt.
HH meinte, das das wohl ein Schwachpunkt des Hilux wäre, und er vorsorglich schon alle dieser Schalttungen bei den Autos ersetzt hat. Bleibt wohl aber ein Schwachpunkt.
Der von HH in alarmierte Breakdownservice von Katima war aber Klasse und wir konnten die Fahrt schon am nächsten Morgen fortsetzen. Das Abschleppen (110Km bei Tempo 50) war zu viert im Führerhaus des Abschleppwagens allerdings etwas eng.
Dafür hatten wir zuvor Gelegenheit die handbetriebenen Zapfsäulen der Tankstelle in Kongola zu beobachten.
MfG Thomas D.
TOtoro148 Beiträge · seit 200610. Dez. 2007 · #5Ja ja die Alternater. Uns hat es 2005 mit einem HiLux von HH im Moremi erwischt.
Morgens in Xakanaxa losgefahren, da leuchtete diese Batteriesymbol im Amaturenbrett. Eigentlich wollten wir noch ein wenig im Moremi auf Gamedrive fahren haben uns dann aber entschlossen auf halbwegs direktem Weg nach Maun zurück zu fahren. Leider in einer Wasserdurchfahrt noch hängen geblieben, dann aber auf nach Maun. Gegen 15 Uhr an der 2nd Bridge war dann die Batterie beim Anlassen schon etwas schwach und ca. 5 km weiter auf einer kleinen Nebenstrecke ist der Motor aus gegangen, die Batterie war vollständig entleert! Nun saßen wir im Nirgendwo ohne all zu große Hoffnung das an dem Tag noch jemand vorbei kommt. Wir wussten von der Hinfahrt, dass nicht all zu weit entfernt ein Safari-Camp war. Also haben wir uns mit Wasser und wichtigen Dingen bepackt und wollten zu diesem Camp laufen.
Keine 10 Minuten später haben uns die "Bewohner" des Camps in ihrem Allrad-Bus aufgelesen. Erst einmal haben wir etwas von der Tour-Guide zu hören bekommen "....man verlässt nie nie niemals in Afrika sein Auto...". Recht hat sie aber wir waren erst einmal froh jemenden gefunden zu haben der uns eventuell helfen kann.
Mittels Überbrückungskabel können wir unser Auto wieder starten doch nach wenigen Minuten ist der Motor wieder aus. Diagnose: Batterie, Spannungsregler oder Lichtmaschine sind kaputt.
Das Safari-Camp soll zwar am nächsten Tag abgebaut werden, abschleppen können sie uns dann zwar nicht aber am Gate bescheid sagen. Wir werden aber von ihnen noch bis zur Hauptstrecke geschleppt und mit guten Tipps wie wir die Nacht verbringen sollen verabschiedet.
Gegen 16:45 Uhr kommt ein Geländewagen angefahren, wir können ihn anhalten, der Fahrer, ein Südafrikaner, sagt, dass er Arzt sei und keine Zeit hat uns mit zum Gate mit zu nehmen oder dort bescheid zu sagen und braust davon.
17:10 Uhr die Elefanten kommen immer näher, wir überlegen wie wir am besten übernachten (Dachzelt oder zu 3. lieber im Auto) kommt in einer Staubwolke ein weiterer HiLux angebraust, auch den könne wir anhalten, der Fahrer Nic (auch ein Südafrikaner) ist bestens ausgerüstet mit Bergegurten, starken Scheinwerfern und allem möglichen Werkzeug bietet uns an uns nach Maun zu schleppen. Was nun folgte war die Abschleppfahrt meines Lebens. Gegen 17:45 waren wir mit dem Anbringen der Bergegurte fertig, kurze abschprache welche Zeichen was bedeuteten und Nic fuhr mit Vollgas los, nun mußte sein Auto ja uns beide durch den teils tiefen Sand ziehen. Als unser Auto nach der ersten engen Kurve durch tiefen Sand nicht umkippt oder ausbricht habe ich das Vertrauen diese Fahrt zu schaffen. Und es wurde Nacht, Nic hatte zwar starke Scheinwerfer aber wir waren ja ständig in seiner Staubfahne (ein Fenster war noch ein wenig unten, das konnten wir Mangels Strom auch nicht hoch fahren, so war alles im Auto dick eingestaubt). In dem Mopanewald hat sich in einem der tiefen Schlaglöcher das Abschleppseil von unserem Auto gelöst, Nic merkte es zunächst nicht und raste weiter. Nach 10 Minuten kam er zurück, sammelte uns wieder auf und weiter ging es. Gegen 19:30-20 Uhr müssen wir das Gate erreicht haben. Hier haben wir erstmal länger mit dem Scout diskutiert, dass er uns aus dem Park heraus läst, aber auch diese Wunder passiert.
Weiter geht es nach Maun, durch tiefen Sand (die Piste ist gerade Baustelle und schlecht zu befahren) gegen 22: Uhr erreichen wir Maun, übernachten in Riley-Garage und bekommen sogar noch ein Dinner. Von hier rufen wir HH an vereinbaren dass wir am nächsten Tag in die Toyota -Werkstatt gehen. Nic hat ein Ladegerät dabei, so können wir über Nacht die Batterie aufladen und am nächsten Morgen aus eigener Kraft zur Werkstatt fahren. Die stellen fest, dass der Voltag-Regulator kaputt ist, Mittags haben wir unser frisch gewaschenes Auto (auch Innen gereinigt, macht dies eine Toyotawerkstatt in Deutschland?) wieder. Nic, der seinen HiLux auch in der Werkstatt hatte bietet uns an mit ihm und seinen Freunden noch ein paar Tage weiter zu reisen und wir verbringen mit ihnen eine tolle Woche im Moremi und Chobe NP.
Bei der Autorückgabe hat Hubert Hester alle uns entstandenen Schäden (Werkstattkosten, ungplante Hotelübernachtung, Nic's Benzinkosten für das Abschleppen) anstandslos bezahlt. Und auch die zwei Steinschläge in der Windschutzscheibe, die beim Abschleppen reingekommen sind waren kein Problem. Wir hatten auch dieses Jahr ein Auto bei Hubert Hester gemietet und werden auch 2009 (so lang noch?😕 ) wieder eins bei ihm mieten.
Regenerische Grüße aus Kassel
Torsten
JCjcw6 Beiträge · seit 200703. Feb. 2008 · #6Hallo zusammen,
werden im April ebenfalls mit dem Hilux unterwegs sein. Frage mich ob man da gleich vorkehrungen treffen muss.
Haben diese Ausfälle der LiMa immer die selbe Ursache?
Wenn ja kann man da irgend ein Teil selber mitnehmen?
Oder sind es eben doch nur 3 unglückliche Fälle und ich sollte auf die Hilfsmöglichkeiten von HH vertrauen?
Grüße
JCjcw6 Beiträge · seit 200703. Feb. 2008 · #7edit: doppelpost
JCjcw6 Beiträge · seit 200703. Feb. 2008 · #8edit: doppelpost
jaw2'048 Beiträge · seit 200703. Feb. 2008 · #9@tizanno1
@linksfahrer
@taro
Hallo an die 3 Lichtmaschinen-erfahrenen!
Mich würde interessieren, was hattet ihr an Kühlgeräten an Bord / ständig an. Ich meine mich zu erinnern dass Kalahari car hire auch Kühlbox bis Kühltruhe bei Campingausstattung anbietet? Und ich würde fürchten, genau das ist das Problem an den Fahrzeugen, weil dann bräuchte der Hilux bei der Leistungsaufnahme eine 2. Batterie mit Trennung bei Standzeiten ähnlich wie es viele Wohnmobile haben.
Vielleicht könnt ihr ja darauf antworten und HH mal zum nachdenken darüber veranlassen, sollte ich recht haben.
Ich bin nicht vom Fach, hab aber bei 2 Diesel-Autos schon diese Nachrüstung vorgenommen, weil ich ähnliche Probleme hatte.
Viele Grüße
jaw
Gib jedem Tag die Chance, der schönste deines Lebens zu werden (Mark Twain)
FRFränggi43 Beiträge · seit 200711. Feb. 2008 · #10Hallo jaw,
habe bei der Buchung bei HH extra nachgefragt ob eine 2 Batterie an Bord ist. Diese ist seiner Ausage nach vorhanden, das kann deshalb nicht der Grund sein.
Ich hoffe ohne Lima schaden durch zukommen.
Noch 10 Tage, dann gehts endlich los😃
peter 081'927 Beiträge · seit 200811. Feb. 2008 · #11Hallo Fränggi,
ich vermute mal, es werden Kompressorkühler verwendet und die ziehen schon reichlich Strom. Wie jaw schon vorschlägt, würde eine 2. Batterie den Stromhaushalt sicherlich etwas ausgleichen.
Anderseits kann es ja nicht so schwierig sein, den LiMa Regler zu wechseln, werde mal mit HH reden, bevor ich den Wagen übernehme.
Bei uns sind es übrigens noch 11 Tage 🙂
Gruß
Peter
FRFrank0148 Beiträge · seit 200711. Feb. 2008 · #12jcw schrieb:
Haben diese Ausfälle der LiMa immer die selbe Ursache?
Wenn ja kann man da irgend ein Teil selber mitnehmen?
Oft sind auch einfach die Kohlebürsten abgenutzt. In dem Fall einfach mit nem Radschlüssel kräftig auf die Lichtmaschine hauen, dann rutschen die wieder nach vorne. Das ist aber nur ein Notbehelf für ein paar hundert Kilometer. Um den Kohlebürstenteil schon mal mitnehmen zu können müßte man wissen. was für eine LiMa in dem Auto verbaut ist, das muß im gleichen Autotyp nicht immer die selbe sein.
TOtoro148 Beiträge · seit 200611. Feb. 2008 · #13Hallo,
ob es immer der selbe defekt ist kann ich nicht sagen, bei uns war es wie gesagt der Spannungsregler, der kaputt war. Ob eine 2. Batterie den Ausfall des Spannungsregelers verhindert hätte wage ich zu bezweifeln, da man mit einer 2. Batterie sicherlich die Kühlbox ständig betrieben würde und nicht wie mit einer Batterie nur wenn der Motor läuft. Wird die Kühlbox über die 2. Batterie ständig betrieben, würde diese zwar den Stromverbrauch etwas puffern, jedoch würde man insgesamt mehr Strom verbrauchen, der dann erstmal durch die Lichtmaschine des Autos erzeugt werden muss.
Ich bin da aber nicht vom Fach, ich kenne aber aus diversen anderen Foren (Buschtaxi u.a.) lange Diskussionen wie man die Stromversorgung optimal löst.
Am besten ist eine Lösung mit 3 Batterien und einem Solarpanel, wenn das Auto längere Zeit steht, aber wer gibt hierfür schon Geld aus, zumal HH ja dafür bekannt ist, sehr günstige Preise zu kalkulieren (wobei dies nicht auf Kosten der Ausfallsicherheit geht).
Ich kann nur über HH sagen, dass er sehr schnell und zufriedenstellend reagiert hat und sehr genau über die Reparaturhistorie der Autos bescheid wusste und sicherlich Teile die aus seiner Erfahrung bald ausfallen bereits im Vorfeld austauscht.
Ersatzteile für jede erdenkliche Panne mitnehmen würde ich noch nicht mal mit einem eigenem Auto, viel wichtiger ist genügend Wasser und Nahrungsmittel für ein paar Tage und sich alle paar Tage bei einer Sichern Stelle (zu Hause, nächste Lodge, u.a.) zu melden.
Nach der oben beschriebenen Reparatur sind wir mit Nic und 2 südafrikanischen Pärchen noch 1 1/2 Wochen durch Botswana gefahren (1 HiLux, 2 Landys alles eigene gut gewartete Autos!). Dabei ist eine Vorderbremse abgefallen und ein hinteres Differenzialgetriebe hat es vollständig zerlegt, also Reparaturen, die man allein im Busch nur schlecht meistern kann.
Grüße
Torsten
DADagut349 Beiträge · seit 200611. Feb. 2008 · #14Komisch, uns ist mit einem Auto von HH auch die LiMa kaputt gegangen. Wir waren etwa beim Moremi, Hilfe kam aus Katima, hat etwa 4 Sunden gedauert, die LiMa auszuwechseln. Das Problem war nur, dass es danach nicht viel besser war. Das Auto fuhr nur noch höchstens 90 km/h, also sind wir in Rundu in die Werkstatt, wo nach ca. 2-stündigem Rumgeschraube der Mechaniker der Meinung war, es sei die Benzinpumpe (wieder 3 Stunden AUfenthalt). Ich rief HH an, der wollte aber die Benzinpumpe nicht ausgetauscht haben, sagte, wir sollten einfach weiterfahren, das Problem würde sich evtl. von alleine lösen. Es löste sich aber nicht. Nach Grootfontein mit Tempo 80, wieder Anruf bei HH, der dann ein Ersatzauto schickte. Das Ersatzauto hatte über 500.000 km drauf, (unser "Original" ca. 300.000), der Fensterheber kaum zu bedienen, Mittekonsole nur ein Loch.
Am Ersatzauto war dann später die Lenkung locker (o.k., evtl. verursacht durch einen Unfall, den wir hatten), als wir daraufhin nochmal HH anriefen, wurde der regelrecht pampig. Nun gut, nach so viel Pech waren unsere Nerven auch ein wenig ramponiert und wir waren vielleicht nicht mehr ganz so freundlich bei der Bitte um Hilfe. Aber seine Frage, ob wir etwa durch ein Loch gefahren seien, hätte uns erheitern können.
Anstatt einfach zu fragen, ob wir es noch ca. 100 km schaffen könnten, denn dort war der nächste Mechaniker, ließ er uns mehr oder weniger allein mit unserem Problem.
Die Werkstattkosten hat er trotz Zusage bis heute nicht erstattet, wir hinterließen ihm zwar ein Auto mit großer Beule - und nehmen an, dass es damit "verrechnet" wurde. Nun gut, ich bestehe da nicht auf deutsche Korrektheit, sei´s drum. Wenn ich es genau nehmen würde, müsste ich hier noch die immensen Telefonkosten anführen, die wir durch die Autos hatten.
Aber die Anfälligkeit der Autos war uns unangenehm, teilweise hatten wir das Gefühl, wir nehmen an einer Experimentierfahrt teil, ob´s das Auto noch schafft oder nicht. Auch die Ferndiagnosen von HH, woran es jetzt liegen könnte, dass das Auto nur noch 80 km/h fährt, waren teilweise etwas skurril und nicht zutreffend. Das soll jetzt kein nachträglicher Vorwurf an HH sein, wir wollten es schließlich billig und haben uns auch noch den billigsten Wagen von HH gewählt, aber beim nächsten Urlaub gebe ich gerne ein paar Euro mehr aus und kann mit einem ruhigeren Gefühl fahren.
Die Mechaniker aus Katima erzählten übrigens, dass sie in letzter Zeit häufiger Autos von HH aus der Patsche ziehen mussten. Ich will hier nicht etwa HH schaden, ich sag nur einfach, wie es war.
LG
Daniel
sachsenloewe27 Beiträge · seit 200711. Feb. 2008 · #15Hallo Daniel,
wie sagt man so schön? BILLIG kauft man ZWEIMAL... :-))
Was in Deinem Falle wirklich heißt: Du zahlst nicht nur aus dem Portemonnaie zu, sondern es zerrt auch an Deinen Nerven.
Schließlich wollte man doch URLAUB machen und sich nicht mit banalen Fragen und den Reparaturen unterwegs herumplagen. Denn die Werkstattdichte und der Service sind nun mal nicht so wie in Germany.
Eigene Erfahrung aus 05/07:
Bei aller Bereitwilligkeit - selbst bei bestehenden Problemen mit Hand anzulegen, wenn es notwendig ist und auch anderen, die unterwegs mit ihrem "klapprigen (Miet)-Geländewagen" (der sich mit defektem Differential total fest gefahren hatte) zu helfen, finde ich eigentlich normal.
Es ist aber schon etwas zu geschäftstüchtig, wenn ein professioneller Autovermieter - egal für wieviel Geld - solche Schrottis von Autos an Touris vermietet, und der Touri ist dann der "Autotester"...
Frage: Was ist das für ne Autovermietung HH?
Wenn schon so ne Negativwerbung- dann sollte man auch das Kind beim richtigen Namen nennen.
ciu
sachsenloewe
DADagut349 Beiträge · seit 200611. Feb. 2008 · #16sachsenloewe schrieb:Es ist aber schon etwas zu geschäftstüchtig, wenn ein professioneller Autovermieter - egal für wieviel Geld - solche Schrottis von Autos an Touris vermietet, und der Touri ist dann der "Autotester"...
Frage: Was ist das für ne Autovermietung HH?
Wenn schon so ne Negativwerbung- dann sollte man auch das Kind beim richtigen Namen nennen.
ciu
sachsenloewe
Ganz so hart würde ich es nicht ausdrücken, HH hat bestimmt keine "Schrottis", in der Regel sind seine Autos wohl recht gut gewartet. Vielleicht hat er ein Prolem mit seinen Lichtmaschinen, ich weiß es nicht. Ich wollte mit meinem Beitrag nur sagen, dass man halt auch Pech haben kann, wenn mehrmals was kaputt geht, und dass man sich beim billigen Preis bewusst sein sollte, dass man dafür seine Nerven evtl. sehr beansprucht.
Ich möchte durch meinen Beitrag hier jetzt keine Verunglimpfungen provozieren, ich habe nur meine Erfahrungen mitgeteilt. Ich bin sicher, die meisten hier haben gute Erfahrungen mit HH gemacht.
Daniel
HMharald and maude55 Beiträge · seit 200711. Feb. 2008 · #17Hallo!
Na - dann will ich hier mal die positiven Erfahrungen anfügen....
wir waren grad 3 Wochen mit einem Auto von HH unterwegs - absolut problemlos über Dünen, durch Tiefsand (Löcher - klar), und Wasser (hatten wir ja genug).
Gut 4000 km ohne irgendwas. Auch bei der Rückgabe kein tamtam. Fahrt ins Hotel noch incl.
War nicht der Neueste - ca. 5 Jahre alt, aber in gutem Zustand.
Wir werden wieder bei ihm mieten.
Lieber Gruß
Harald and Maude
... lieber unter der Palme als auf der Palme ...
FRFränggi43 Beiträge · seit 200712. Feb. 2008 · #18Hallo all,
ich denke es ist einfach ein grosser Unterschied, ob ein Fahrzeug 2 - oder 5 Jahre alt ist. Wenn ich da an meinen
Mercedes denke, jetzt 5 Jahre alt, weis ich wo meine grauen Haare herkommen.
Die Fahrzeuge werden natürlich auch beansprucht. Ich werde mich immer für ein 2 Jahre altes Fahrzeug entscheiden, vor allen Dingen da es nur um die ca. 6 euro am Tag Unterschied ausgemacht hatte.
P.S. Hallo Peter08, wir fliegen am 23.02. von Fra aus
Viele Grüße
Fränggi
Jens_Dietzel1'455 Beiträge · seit 200612. Feb. 2008 · #19Wenn es um einen Mietwagen geht, ist das mit dem Alter ja verständlich. Ich würde hier in D auch keinen gebrauchten Golf von Europcar oder anderen kaufen:
- die Kisten werden gequält (kalten Motor hochdrehen,....)
- Ist ja nicht meiner, dementsprechend wir damit umgegegangen
Wenn ich mir jetzt die Beanspruchung in NAM vorstelle, hätte ich schon nach einem halben Jahr Bedenken, das sich die Kiste in Einzelteile zerlegt...
Unser Lieblingslandy in NAM ist schon über 20 Jahre alt, bewährte Technik, man kann noch was selber reparieren (biischen Ahnung sollte man ja haben).
Aber bei dem sorgt auch Schwiegerpapa für die Wartung.
LG Jens
THThomasN359 Beiträge · seit 200612. Feb. 2008 · #20Wir haben schon zweimal bei HH ein Auto gemietet und in beiden Fällen ein älteres Modell. Natürlich darf man an solch ein Fahrzeug keine so hohen Erwartungen stellen was den Allgemeinzustand angeht, sondern eher auf Zuverlässigkeit, Sicherheit und Wartung des Fahrzeugs. Und da können wir sagen das wir mit dem Auto zufrieden waren. Reifen, Bremsen, Stoßdämpfer usw. waren in Ordnung und wir haben unsere Touren ohne Probleme überstanden. Wir haben einige getroffen sie mit wesentlich neueren Fahrzeugen anderer Anbieter unterwegs waren und sehr viele Probleme hatten. Also wir haben wieder bei HH gemietet.
Gruss Thomas