Otjitotongwe Cheetahs und Himba Living Museum

21 Antworten · 5'704 Aufrufe · gestartet 25. Nov. 2007 von paddy
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Themenstarter518 Beiträge · seit 200725. Nov. 2007 · #1
Am 25 . 12. 2007 sind wir auf dem Weg in unser Etosha Camp . Lohnt sich ein kurzer Abstecher zu Beidem ?
Malediven Experte und 6x Namibia und 2xBotswana,1x Tansania, Azoren,Uganda,Island
Gast26. Nov. 2007 · #2
Hallo Paddy,

zum "Cheetah-Kuscheln" in Otjitotongwe gibt es hinsichtlich Tierschutzaspekten verschiedene Meinungen. Für uns war Otijititongwe ein absolutes Highlight auf unserer Namibiareise.
http://namibia.guido-haeger.de/namibia/otjitotongwe

Beste Grüße

Guido
483 Beiträge · seit 200726. Nov. 2007 · #3
Wir fanden die hautnahe Begegnung mit den zahmen cheetahs sehr lohnend, das gestreichelte Tier hat sich u.E. sehr wohl gefühlt.

Ich weiss allerdings nicht, ob auf Otjitotongwe Tagesgäste willkommen sind.

Gruss, Thomas
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Gast26. Nov. 2007 · #4
trauch schrieb:
Ich weiss allerdings nicht, ob auf Otjitotongwe Tagesgäste willkommen sind.
Tagesgäste dürfen nur um 15/16 Uhr (je nach Jahreszeit) zum Cheetakkuscheln zur Farm und werden außerhalb dieser Zeiten abgewiesen.

Beste Grüße

Guido
Themenstarter518 Beiträge · seit 200726. Nov. 2007 · #5
Habe gerade eine Mail aus Namibia erhalten . Die Cheetha Farm ist über Weihnachten geschlossen , alle Gates closed. Kennt denn jemand das Himba Living Museum bei Kamanjab ?

paddy
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84 Beiträge · seit 200727. Nov. 2007 · #7
nein. es lohnt sich nicht wirklich.man hat nur ca. 5 min zeit für einen kurzen, "privaten" schnappschuß mit einem geparden, die fütterung ist nur für liebhaber wirklich interessant.gäste fahren voran, tagesgäste hinterher. die besitzer wirken im gegensatz zu anderen "farmern" eher nüchtern. besser ist "otjiruze gästefarm", auf dieser farm leben zwei zahme geparden und die atmosphäre ist viel viel besser, vor allem wenn man mit kids unterwegs ist.
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Gast27. Nov. 2007 · #8
Hallo

cassiopaia schrieb:
nein. es lohnt sich nicht wirklich.man hat nur ca. 5 min zeit für einen kurzen, "privaten" schnappschuß mit einem geparden, die fütterung ist nur für liebhaber wirklich interessant.gäste fahren voran, tagesgäste hinterher. die besitzer wirken im gegensatz zu anderen "farmern" eher nüchtern. besser ist "otjiruze gästefarm", auf dieser farm leben zwei zahme geparden und die atmosphäre ist viel viel besser, vor allem wenn man mit kids unterwegs ist.
So verschieden sind Geschmäcker und Eindrücke.

Wir hatten ca. eine halbe Stunde mit den Geparden (hätten gern 5 Stunden sein können...), wobei die Geparden innerhalb des Geländes frei herumlaufen und selbst entscheiden, ob sie sich von jemandem knuddeln lassen oder lieber weggehen. Die Füttertour im großen Außengehege (14 oder 15 Geparden) dauerte eine Dreiviertelstunde und ausnahmslos alle fanden das imposant. Dann ging es noch zu 3 Nachwuchsgeparden. Freilich ist das alles kein Leben in völliger Freiheit für die Geparden. Roleen fand ich auch sehr nett. Für Campsite plus Geparden haben wir 200 NAD bezahlt, was ich für das Gebotene sehr günstig finde.

Eine Jagdfarm wie Otjiruze dürfte auch nicht jedermanns Geschmack sein. Erst Geparden streicheln und danach darf man für 2.800 EUR auf Otjiruze einen Geparden abknallen. Ich persönlich kann mit Jagd überhaupt nichts anfangen, will das aber auch nicht pauschal verurteilen. Aber für Jagd auf Tiere wie Geparden, die als "gefährdet" bis "stark gefährdet" eingestuft sind, fehlt mir in jedem Fall das Verständnis.

Beste Grüße

Guido
2'721 Beiträge · seit 200627. Nov. 2007 · #9
Hallo
da muss ich Guido zustimmen.
Auch wir waren auf Otjitotongwe und sind absolute Fan; so wie Andere von vielen anderen Farmen die es noch gibt. Aber im Moment geht es ja um Otjitotongwe.
Die Fütterungsfahrt war sehr interessant und natürlich nicht übermässig lang. Aber für diverse Fotos hat es allemal gerreicht. War ja eine Fütterungsfahrt. Bei den zahmen Geparden auf der Farm durften wir so lange bleiben wie es den Geparden gefallen hat. Wenn sie keine Interesse mehr am Besuch haben gehen sie einfach weg. Dann ist die Schmusestunde zu Ende. Die 3 Nachwuchsgeparden haben wir leider nicht gesehen. Die Mama hat sie uns nicht gezeigt. Da ein ganz schlauer Besucher am Abend unbemerkt noch das Tor zu den Geparden geöffnet hatte, durften wir am nächsten Tag noch mitfahren, die Tiere zu zählen und Zäune kontrollieren. Es wurde nicht bemerkt, da es auf der Nachbarsfarm brannte und die Leute abwesend waren zum Löschen.
Es ist ja Ansichtssache, aber eine ausgewiesene Jagdfarm, die das schon gross auf der HP ausweist, würde ich mit Kindern nicht unbedingt anfahren.
Gisela

PS: Wir waren 2 Tage auf der Farm und hatten feste Unterkünfte. vielleicht gibt es natürlich beim Besuch der Tagesgäste eine andere Regelung.
zuletzt bearbeitet 27. Nov. 2007
Themenstarter518 Beiträge · seit 200727. Nov. 2007 · #10
Hallo , danke nochmals für Eure Hilfe . Otjitotonque hat ja nun doch über Weihnachten geschlossen, wir sind eh nur auf der DURCHREISE .Es würde sich dann das Himba Living Museum bei Kamanjab anbieten auf der Farm Gelbigen . war schon jemand dort ?
Gruß Paddy
Malediven Experte und 6x Namibia und 2xBotswana,1x Tansania, Azoren,Uganda,Island
2'721 Beiträge · seit 200627. Nov. 2007 · #11
Hallo Paddy
wie ich schon geschrieben hatte, war ich schon da und zwar letztes Jahr.
Volker von der Lodge ist mit uns da hin gegangen und hat gefragt ob wir sie besuchen dürften. Anwesend waren einige Frauen und Kinder. Diese waren ganz entspannt und sind Ihrer Arbeit nachgegangen und haben sich auch über Volker mit uns unterhalten. Volker hat uns viel von der Familie erzählt. Sie leben auf dem Farmgelände und bekommen in dringenden Notfällen Hilfe von der Lodge. Er erzählte von Problemen und auch Witziges. Es ist zwar alles in kleinem Rahmen aber für uns doch sehr lehrreich. Sie haben gelernt Schmuck zu machen, den sie natürlich verkaufen wollen. Fanden wir aber ok. Ich werd mal noch ein Bild suchen und einstellen.
Gisela
2'721 Beiträge · seit 200627. Nov. 2007 · #12
1. Versuch
zuletzt bearbeitet 27. Nov. 2007
24 Beiträge · seit 200727. Nov. 2007 · #13
Hallo Paddy,
wir waren dieses Jahr im Mai in dem Himba-Kraal bei Kamanjab und fanden es sehr interessant. Ich würde es aber weder als "Museum" bezeichnen, noch für einen "kurzen" Abstecher empfehlen. Uns wurde erzählt, dass die dort lebenden Himbas aus unterschiedlichen Gründen (die meisten waren wohl Waisen) nicht mehr im Kaokofeld leben können, und von dem "weissen himba" Jacco + seiner Frau adopiert wurden. daraus hat sich dann das Dorf in seiner heutigen Form entwickelt, die Menschen versuchen auf dem Farmgelände so traditionell wie möglich zu leben, gleichzeitig können sie die Vorteile der "moderne" geniessen, haben ohne Zweifel aber auch mit den Nachteilen derselben zu kämpfen.
Den Kraal darf man auf jeden Fall nur in Begleitung von dort bekannten Guides besuchen, deshalb mindestens einen Tag vorher im Oase Guesthouse in Kamanjab nachfragen und sich anmelden.
Falls ihr hinfahrt, lasst euch auf jeden Fall das "Filmhaus" auf dem gelände zeigen, das ist ein Traum!
Gute Reise,

anit
84 Beiträge · seit 200728. Nov. 2007 · #14
weißt du guido, wir waren 3 tage dort. wir sind keine jäger u. ich fand es dort anfänglich abartig. es kamen dort jeden tag tote tiere rein, aber barbara erklärte mir das diese dort überschuß sind und auch gejagt wird um überleben zu können. das wild wird ja schließlich weiter verkauft. das mit den "geparden abschießen" ist mir neu, wäre mit dieser aussage auch ein wenig vorsichtig!!!! 🙁 aber ich habe dort gelernt:lege dich niemals mit einem jäger an, dir gehen die argumente aus...wäre doch mal wirklich ein interessantes thema fürs forum...!!!!
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Gast28. Nov. 2007 · #15
Hallo Cassiopaia,
cassiopaia schrieb:
weißt du guido, wir waren 3 tage dort. wir sind keine jäger u. ich fand es dort anfänglich abartig. es kamen dort jeden tag tote tiere rein, aber barbara erklärte mir das diese dort überschuß sind und auch gejagt wird um überleben zu können.
Wie schon geschrieben: Ich selber kann der Jagd gar nichts abgewinnen, verteufel das aber auch nicht pauschal. In einigen Fällen ist es vermutlich vorteilhaft, wenn der Mensch den Bestand reguliert. Bei (stark) gefährdeten Tierarten wie beispielsweise Geparden und Schwarznasenimpalas kann ich das aber nicht nachvollziehen.
das mit den "geparden abschießen" ist mir neu, wäre mit dieser aussage auch ein wenig vorsichtig!!!! 🙁
Es wird explizit damit geworben. Bei mehreren deutschen Vermittlern für Jagdreisen auf Otjiruze kannst Du die komplette Abschusspreisliste für Otjiruze einsehen. Giraffe 1.500 EUR, Schwatznasenimpala 1.780 EUR, Gepard 2.800 EUR, Leopard 3.500 EUR, Vögel aller Art gibt es für 3 EUR das Stück, usw.
z.B. http://sila-jagdreisen.de/id+521.pdf

Beste Grüße

Guido
zuletzt bearbeitet 28. Nov. 2007
483 Beiträge · seit 200728. Nov. 2007 · #16
Jäger ist nicht gleich Trophäenjäger. Da besteht ein gewaltiger Unterschied! Während der erste für Nahrung oder zur Regulierung des Bestandes Tiere tötet, will der zweite doch nur sein Ego aufbessern und sich einen toten Kopf ins Wohnzimmer hängen oder auf einem Fell posieren. Und dagegen gehen mir die Argumente sicher nicht aus...

Gruss, Thomas
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155 Beiträge · seit 200728. Nov. 2007 · #17
hi anit,

kann ich nur bestätigen. das filmhaus ist eine wucht. man kann es sogar mieten und dort den schönsten sundowner verbringen.
hast du den duncan und seine debbie kennen gelernt?
er ist der verrückteste guide in ganz namibia und sein rumkonsum ist legendär. habe das mit ihm schon einige male zelebriert.
der mann kennt jede pflanz und kann spuren lesen, das schafften kaum die alten indianer in den usa.

ich war zuletzt im juli dort, er war leider auf tour.
mein nächster trip startet in drei wochen und dann aber für drei monate oder länger. werde bestimmt einege male dort vorbei schauen.

der bruder von der debbi kümmert sich sehr viel um die himbas.

wo gefällt es dir den am besten in namibia?

gruß
cheeta
24 Beiträge · seit 200729. Nov. 2007 · #18
Hi Cheeta,
ich weiss, wir haben eine Nacht im Huas verbracht. das war eigentlich Zufall, wir wollten ursprünglich gar nicht nach Kamanjab, wie so oft beim reisen gehören jetzt diese Tage des "sich treiben lassens" zu unseren schönsten Erinnerungen.
Debbie + Duncan haben wir kennengelernt, konnten aber leider nur ganz kurz mit ihnen sprechen. Grüss doch bitte die beiden auf jeden Fall mal ganz lieb von den zwei Schwaben aus dem Raum Stuttgart die im Mai 2007 da waren, auch wenn ich nicht glaube, dass sie sich noch an uns erinnern können.
Sollten sie eine Mailadresse haben, wir haben ein paar schöne Bilder vom Haus, die ich gerne schicken würde. Vielelicht kannst du mir ggf die Mailadresse geben?
Wo es mir am besten gefällt, ist schwer zu sagen, war zum ersten Mal in Namibia + hab z.B. den Süden noch gar nicht gesehen.
Mächtig beeindruckt hat mich auf jeden Fall die Fahrt durch die Namib, der Tsauchab Rivier und die Gegend um Twyfelfontein.
Was machst du denn 3 Monate in Namibia?? Beneidenswert!
Gruss,
anit
155 Beiträge · seit 200729. Nov. 2007 · #19
hi anit,

habe leider die email-adresse von debbie und duncan nicht. werde aber versuchen sie zu erfahren. möglich, dass freunde oder meine freundin in windhoek sie haben. meine freundin ist tour consult in einem reisebüro in windhoek und sie kennt fast alle tourguids in namibia.

debbie wird anfang 2008 mutter, ist das erste kind für beide. werde die beiden auf alle fälle besuchen.

ich werde die drei monate dafür nutzen, ein jahres visa und dann papiere für eine permanent recidence zu bekommen. einige touren machen und wenn das mit den papieren klappt, werde ich mich nach einem haus umsehen. dann zurück nach deutschland und den container packen.

habt ihr schon den nächsten trip nach namibia geplant?

liebe grüße
wolfgang
55 Beiträge · seit 200729. Nov. 2007 · #20
Hallo Wolfgang,
erstmal viel Glück mit Deinen Plänen und der permanant resicence! Namibia ist schon ein traumhaftes Land....
Ich würde gerne in Kamanjab vorbeischauen - wir fahren im Januar/Februar nach Namibia - denkst Du, es gaht? Ist jemand da und sind die Straßen gut befahrbar? Kannst Du mir auch die e-mail weitergeben, damit ich anfragen kann?
Hab´ die Himbas in der Nähe Epupa bei unserer Rast am Straßenrand getroffen - wirklich beeindruckend stolze Menschen...
Danke
Maude
... lieber unter der Palme als auf der Palme ...